Edie Campbell: Mit Mode gegen Monster

Edie Campbell (24) hat eine klare Vorstellung davon, was ihre Privatklamotten für sie tun müssen – ein Outfit, in dem sie nicht vor Monstern weglaufen könnte, fliegt aus dem Schrank. …

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Edie Campbell (24) hat eine klare Vorstellung davon, was ihre Privatklamotten für sie tun müssen – ein Outfit, in dem sie nicht vor Monstern weglaufen könnte, fliegt aus dem Schrank.

Die Laufstegschönheit steht auch abseits des Catwalks auf Mode und liebt es, sich in aller Ruhe ein schickes Outfit zusammenzustellen. Dabei hat sie einige Aspekte, auf die sie grundsätzlich achtet.

“[Mein Style] ist irgendwie jungenhaft – ziemlich simpel”, meinte sie im Gespräch mit der britischen Ausgabe von ‘InStyle’. “Ich mag es bequem und mir gefällt die Vorstellung nicht, dass etwas, was ich trage, mich davon abhalten könnte, vor Monstern wegzurennen oder einen Zug noch zu erwischen.”

Mit ihrem lässigen Stil überzeugte sie jüngst die Bosse von H&M und ziert die neue Studio-Kampagne der Kult-Kette. Sie arbeitete bislang aber auch schon für Couture-Labels wie Alexander McQueen, Burberry und Christian Dior. Während einige ihrer Kolleginnen damit hadern, durch ihren Job ständig auf ihr Aussehen reduziert zu werden, findet Edie, dass ihr glamouröser Job ein Geschenk des Himmels ist.

“Es ist eine tolle Sache. Man braucht eine Minute, um über das anfängliche Unbehagen hinwegzukommen, dass von einem erwartet wird, Leistung zu bringen. Aber man arbeitet mit großartigen Leuten, verdient Geld und reist um die Welt.”

Dennoch: Der Star möchte, dass die Leute wissen, dass auch als Model die Welt nicht nur aus Sonnenzeiten besteht. Edie Campbell glaubt, dass Teil des Problems auch die Designer seien, die vergessen, dass Mode für gute Laune sorgen sollte.

“Fashionshows können wirklich Spaß machen – so als würde man auf einen zehnminütigen Rave gehen – und wunderschön aussehen, aber sie können auch ziemlich langweilig sein. Wenn ich Kritiken für Magazine schreiben darf, versuche ich die lustige Seite herauszustellen, weil sich die Fashion Week schon sehr ernst nehmen kann!” © Cover Media

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Haute Couture Schauen Herbst/Winter 2015/2016 in Paris

Parallel zur Berliner Fashion Week fanden vom 5.

Haute Couture in Paris © Visual Press Agency / face to face 2015Parallel zur Berliner Fashion Week fanden vom 5. bis 10. Juli 2015 in Paris die Haute Couture-Schauen für Herbst/Winter 2015/16 statt. Renommierte Modehäuser wie Chanel, Christian Dior, Giambattista Valli und Giorgio Armani Privé zeigten in der vergangenen Woche ihre maßgeschneiderten Roben und exklusiven Materialien.

Haute Couture können sich nur wenige Menschen auf der Welt leisten. Lange war der Haute Couture Markt ein sehr schwieriger, doch das ändert sich jetzt. Viele reiche Kundinnen entdecken die Haute Couture für sich. Handgemachte Luxusmode ist wieder im Trend und Models, Schauspieler und Milliardärsgattinnen tummeln sich derzeit in Paris.

Begonnen hat alles 1858 als der englischen Textilverkäufer Charles Frederic Worth ein paar reiche Damen in sein Geschäft auf der Pariser Rue de la Paix einlud. Model seiner Mode ist seine Ehefrau selber. Geordert werden konnte direkt bei ihm. Alles wird anschließend handgenäht und Worth wird damit zum Erfinder der Haute Couture. Seine Kundinnen: Kaiserin Eugénie von Frankreich und Elisabeth von Österreich.

Haute Couture in Paris © Visual Press Agency / face to face 2015Das spricht sich in Paris rum und immer mehr Designer fingen an Haute Couture herzustellen. Wer in die hohe Schneiderkunst einsteigen darf entscheidet auch heute noch die Chambre Syndicale de la Haute Couture. Die wichtigsten Kriterien: ein Maßatelier mit mindestens 15 Vollzeit-Angestellten, ein Hauptsitz in Paris und 35 von Hand gefertigte Entwürfe für Tages- und Abendmode zweimal im Jahr in Paris zu präsentieren. Jeder Entwurf ist natürlich ein Unikat.

Haute Couture in Paris © Visual Press Agency / face to face 2015Haute Couture in Paris © Visual Press Agency / face to face 2015Nach dem Zweiten Weltkrieg zählt die Haute Couture mehr als 40 000 Kundinnen weltweit. Erst in den 50er Jahren ist Schluss mit Haute Couture. Angesagt ist jetzt Prêt-à-Porter – industrielle Luxusmode von der Stange. Die Styles sind im Vergleich zur Haute Couture deutlich günstiger und damit für eine größere Kundschaft erschwinglich. Von mehr als 100 Haute Couture Designer sind nur noch 11 übrig geblieben.

Heute ist Haute Couture tragbarer geworden, die Millionäre auch im Job tragen können. Dazu beigetragen hat auch Designer Raf Simons für Dior. Jean Paul Gaultier und Viktor und Rolf verkaufen mittlerweile gar keinen Prêt à Porter Mode mehr sondern nur noch Haute Couture.

Die Schauen der Haute Couture Paris Herbst/Winter 2015/2016 in der Übersicht:

Sonntag, 05. Juli 2015
Adeline André – Palais de Tokyo
Ulyana SergeenkoVOGUE vor Ort
Ilja – Hôtel d’Avaray
Atelier VersaceVOGUE vor Ort
Atelier Versace

Montag, 06. Juli 2015
SchiaparelliVOGUE vor Ort
Schiaparelli
Dice Kayek – Nef des Arts Décoratifs
Rad Hourani
Christian DiorVOGUE vor Ort
Christian Dior
Ralph & Russo – Pavillon Cambon
Giambattista Valli VOGUE vor Ort
Serkan Cura

Dienstag, 07. Juli 2015
Chanel – Grand PalaisVOGUE vor Ort
Chanel – Grand Palais
Bouchra Jarrar
Stéphane Rolland
Julien Fournié – Oratoire du Louvre
Yiqing Yin – Hôtel Salomon de Rothschild
Giorgio Armani Privé – Palais de Chaillot VOGUE vor Ort
Alexandre Vauthier – Nef des Arts Décoratifs

Mittwoch, 08. Juli 2015
Maison MargielaVOGUE vor Ort
Franck Sorbier
Elie Saab – Pavillon Cambon CapucinesVOGUE vor Ort
Jean Paul Gaultier – 325 Rue Saint-MartinVOGUE vor Ort
Viktor & Rolf – Palais de TokyoVOGUE vor Ort
Alexis Mabille – Opéra Garnier
Maurizio Galante – Galerie Hélène Bailly
FendiVOGUE vor Ort

Donnerstag, 09. Juli 2015

Zuhair Murad – Palais de Tokyo

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Tyson Beckford: Ich steh’ total auf Rag & Bone

Tyson Beckford (44) genießt die derzeit laufende New York Fashion Week: Men’s.

Bild von Tyson Beckford

Tyson Beckford (44) genießt die derzeit laufende New York Fashion Week: Men’s.

Das amerikanische Model ist einer der Botschafter der Modewoche und nimmt seine Pflichten sehr ernst.

Rag & Bone präsentierte vor wenigen Tagen seine Herrenkollektion für das kommende Frühjahr und hatte sich für die Präsentation seiner klaren Schnitte etwas Besonderes einfallen lassen: Parkourläufer trugen die Kleidung und sprangen von Gebäuden.

“Ich liebe Rag & Bone und wenn man ein Botschafter für diese Woche ist, muss man sein Gesicht zeigen und die Marken unterstützen. Man wird mich also jeden Tag sehen”, lächelte Tyson im Interview mit dem Style-Ressort von ‘The Hollywood Reporter’. “Im September sind es 23 Jahre, die ich in der Modebranche arbeite. Einmal Model, immer Model. Ich werde immer ein Model sein und mich wie eins fühlen.”

Große Marken wie Michael Kors, Tommy Hilfiger und Calvin Klein Collection haben ihre neuesten Ideen bereits präsentiert, heute folgen die Kollektionen von Polo Ralph Lauren und John Varvatos.

David Neville von Rag & Bone findet, dass das Fashion Event dem Big Apple noch mal Auftrieb gibt.

“Es ist besonders toll für neue Designer, denen eine Plattform geboten wird, auf der sie ihre Marken und Kollektionen zeigen können. Es hat eine ganze Weile gedauert und ich glaube, die Stadt ist jetzt dafür bereit.”

David führt Rag & Bone gemeinsam mit Marcus Wainwright und enthüllte, dass ihre britische Herkunft häufig ihre Designs inspiriere.

“Wir sind wirklich aufgeregt, was die Art angeht, auf die wir im Moment unser Herren-Angebot ausdrücken. Alles wird immer auf den wahren Pfeilern der Marke aufgebaut, was militärische, sportliche Schnitte in einem urbanen Umfeld sind. Wir gehen ziemlich instinktiv vor und haben Verweise auf Dinge, mit denen wir in England aufgewachsen sind, dabei. Diese füllen wir mit der Energie und Inspiration, die uns New York City bieten, an”, erklärte der Mitbegründer von Rag & Bone. © Cover Media

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Die legendäre Stylenite von Michalsky ist zurück

Designer Michael Michalsky ist der Star der Fashion Week.

Die legendäre Stylenite von Michael Michalsky © Timm/face to face 2015Designer Michael Michalsky ist der Star der Fashion Week. Seine Stylenite ist mittlerweile legendär und fidnet immer am Ende der Fashion Week Berlin statt.

Der Abschluss der Fashion Week Berlin wurde auf der Stylenite von Michael Michalsky gefeiert. Das Motto seiner Sommerkollektion für das nächste Jahr lautete „Die Mode ist tot!“. Im Hotel Ritz-Carlton zeigte er unter diesem Motto seine Fashion Show zu der viele Stars geladen waren und bewies damit, dass er auch Couture kann. Denn mit dem Motto wollte der Designer seinen Abgesang auf Fast Fashion verdeutlichen und zeigen, dass es auch anders geht. Im Grand Ballroom ließ er seine Models in atemberaubenden Gewändern über den Laufsteg laufen. Von der Decke hing ein imposanter Kronleuchter, der den Raum und die Models perfekt ausleuchtete.

Der Raum bestand aus einem Meer von Blumen und alle Säulen wurden mit Crysanthemen verkleidet, die für Unsterblichkeit und Vollkommenheit stehen. Diese Elemente spiegelten sich auch in seiner Kollektion wider.

Michalsky zeigte 21 Damen- und 7 Herren-Looks. Für die passenden Beauty Looks zeigten sich Maybelline New York und L’Oréal Professionnel verantwortlich. Die Looks: japanischer Purismus trifft auf einen Hauch Futurismus. Bekannte Models wie Esther Heesch oder Antonia Wesseloh trugen klassische Culottes, kurze Tennisröcke und dramatische Abendkleider in Kombination zu klobigen Plateauschuhen in Weiß oder Silber-Metallic. Durch große Flügeltüren betraten und verließen die Models den Saal.

Die Augenbrauen dazu waren betonte und akkurat in Kombination mit einem dramatisch breiten Lidstrich mit metallischer Außenlinie. Die Haare wurden in kleine Schnecken gedreht.

Die Crysanthemen an den Säulen fanden sich auf Hüten wieder, aber auch als Verzierungen oder Applikationen auf verschiedenen Styles. Die Farben für nächsten Sommer: Weiß, Sorbettöne wie Gelb- und Mint-Nuancen und schwarze Akzente.

Die Gästeliste der Stylenite
In der Front Row der Stylenite saßen Model Franziska Knuppe (40), Schauspielerin Natalia Avelon (35), Sängerin Alina Süggeler (30) sowie Schauspieler Nikolai Kinski (38), der ehemalige Berliner Bürgermeister mit seinem Lebensgefährten und „Breaking Bad“-Star RJ Mitte (23).

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Amanda Wakeley: Selfies als Mittelpunkt ihrer Kampagne

Amanda Wakeley (52) nutzt die Begeisterung der Menschen für Selfies für ihren Beruf.

Bild von Amanda Wakely

Amanda Wakeley (52) nutzt die Begeisterung der Menschen für Selfies für ihren Beruf.

Die Designerin hat gerade ihre erste Ready-to-Wear-Kollektion fertiggestellt, für die sie nun eine Werbekampagne umsetzt. Die Bilder dafür schoss Fotografin Astrid Muñoz, die ihre Karriere als Model begann.

Herausgekommen sind drei Selfies – weder die Art der Bilder, noch das Model sind dabei dem Zufall entsprungen, verriet Amanda gegenüber ‘WWD’: “In dieser Selfie besessenen Welt gefällt mir die Idee von einem Model, das zur Fotografin und schließlich zur Muse wird! Ich liebe Astrids alterlosen Geist, für mich verkörpert sie die multitalentierte, multitaskingfähige Wakeley-Frau.”

Die Bilder laufen unter dem Hashtag #MyWakeleyMoment und haben allesamt ein High-Fashion-Feeling. Auf einem posierte Astrid beispielsweise in einem schwarzen Dress, dessen Top sich an ihren Körper schmiegt und dessen Rock aus Quasten besteht. Dazu trägt sie schwarze Stiletto-Ankle-Boots und sitzt in einem lilafarbenen Sessel, von dem aus sie – perfekt für ein Selfie – direkt in die Kamera blickt.

“Selfies sind Teil der heutigen Kultur”, erklärte Astrid dazu. “Die Leute mögen es schnell und wegwerfbar. Selfies sind so.”

Die Bilder von Astrid Muñoz für Amanda Wakeleys Ready-to-wear-Kollektion können nach ihrer Veröffentlichung nicht nur im Netz, sondern auch in verschiedenen Modemagazinen bewundert werden, darunter in der britischen ‘Vogue’, ‘Elle’ und ‘Harper’s Bazaar’. © Cover Media

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Naomi Campbell: Ich kann mich nicht zur Ruhe setzen

Naomi Campbell (45) hat das Gefühl, sie müsse ihre “Babys” beschützen und will sich deswegen noch lange nicht zur Ruhe setzen.

Bild von Naomi Campbell

Naomi Campbell (45) hat das Gefühl, sie müsse ihre “Babys” beschützen und will sich deswegen noch lange nicht zur Ruhe setzen.

Das Model ist eine starke Fürsprecherin für mehr Vielfalt in der Branche, mit ihren Kolleginnen Iman (59) und Bethann Hardison gründete sie aus diesem Grund die Organisation ‘Balance Diversity’. Naomi hält den Mangel an schwarzen oder auch asiatischen Models nicht nur für altmodisch und beleidigend, sie macht sich auch Sorgen, welchen Einfluss das auf aufstrebende Talente haben könnte.

“Wir dachten, dass wir ja nichts mehr zu verlieren haben und die Babys – Jourdan [Dunn] und Joan Smalls und Malaika [Firth] ? Wir wollen nicht, dass sie etwas sagen und ihre Jobs gefährden, also übernehmen wir das”, erklärte Naomi dem Fotografen Nick Knight im Rahmen seiner ShowStudio-Reihe ‘Subjective’.

“Wir unterliegen keinem Trend – ich arbeite nicht seit 28 Jahren, weil es ein Trend wäre. Es ist eines der Dinge, die dazu beitragen, dass ich weiterarbeiten will. Ich kann mich noch nicht davonstehlen, weil ich das Gefühl habe, ich muss weiter repräsentieren und auf meine kleinen Babys aufpassen und für sie da sein. Viele ihrer Herzen wurden dieses Mal in Paris gebrochen; ich habe die Anrufe und SMS bekommen. Wir haben diese WhatsApp-Gruppe. Das ist etwas, über das ich so lange reden werde, bis ich eine gewaltige Verbesserung sehe.”

Weiter erläuterte die Britin, dass sie nicht den Ausdruck Rassismus für das Problem verwenden wolle, sie bevorzuge, es “Territorial-ismus” zu nennen. Sie glaubt nämlich, dass sich einige Designer einfach nicht weiterentwickeln wollen und keinen Grund sehen, sich neuen Möglichkeiten zu öffnen – unabhängig welche Möglichkeiten das sein könnten.

Die Laufsteg-Ikone will nicht mit ihrer Arbeit aufhören, bis alle Models, unabhängig ihrer Hautfarbe, gleich behandelt werden.

“Ja, es ist schon besser geworden, aber ich kann dir die Statistik liefern – als wir 2014 die Shows beendeten, waren 6,8 Prozent [schwarze Models]. 7,9 Prozent kamen aus Asien. Das ist nicht toll. Einige machten Rückschritte, buchten in dieser Frühjahrs-Sommersaison gar keine farbigen Mädchen, in einer Saison, in der man wegen der ganzen hübschen Farben gut schwarze Mädchen nehmen könnte. Diese Unterhaltung muss einfach geführt werden. Es geht nicht darum, Namen zu nennen, um jemanden anzugreifen, wir wollen niemanden die Schuld zuschieben, auf niemanden mit dem Finger zeigen. Es geht um mehr, wie man hoffentlich versteht”, führte Naomi Campbell aus. © Cover Media

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