Denise Bidot (29) fordert ein Model mit Kurven bei Victoria’s Secret, um Vielfältigkeit zu feiern.
Das erfolgreiche Plus-Size-Model stand bereits für Marken wie Levi’s, Nordstrom oder Lane Bryant vor der Kamera. Mit Spannung verfolgte sie die Verkündung der neuen Victoria’s-Secret-Engel vor wenigen Monaten und zeigte sich enttäuscht: Zwar hoffte sie nicht selbst auf einen Job für den Unterwäschehersteller, allerdings hätte sie eine kurvigere Kollegin gut gefunden.
“Ich glaube, wenn sie einen Plus-Size-Engel hätten, wäre das ein riesiges Statement von Victoria’s Secret, vor allem weil ich als Frau mit Kurven so lange nicht dort einkaufen konnte und in viele ihrer Sachen nicht passte”, erklärte die Schönheit gegenüber ‘E! News’. “Ich glaube, dass das eine Möglichkeit wäre, uns miteinzubeziehen und uns zu zeigen, dass sie es verstehen… Dass sie verstehen, dass wir schön sind und dass sie alle Sorten von Größe und Vielfältigkeit akzeptieren.”
Auch wenn in diesem Jahr wieder kein Übergrößenmodel bei der alljährlichen VS-Show dabei sein wird, freut sich Denise trotzdem auf das Event, das im November stattfinden soll. Sie erinnert sich auch noch genau an die Modenschau von 1997, als Tyra Banks (41) selbstbewusst mit einer kurvigeren Figur über den Laufsteg stolzierte. Für Denise zeigte ihre Kollegin damals Stärke, mit der sie kurvenreichen Damen Mut gemacht habe.
Zehn neue Engel werden bei der 20. Victoria’s Secret Show in diesem Jahr mit von der Partie sein, darunter die Schwedin Elsa Hosk (26) und die Portugiesin Sara Sampaio (24). © Cover Media
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Das spricht sich in Paris rum und immer mehr Designer fingen an Haute Couture herzustellen. Wer in die hohe Schneiderkunst einsteigen darf entscheidet auch heute noch die Chambre Syndicale de la Haute Couture. Die wichtigsten Kriterien: ein Maßatelier mit mindestens 15 Vollzeit-Angestellten, ein Hauptsitz in Paris und 35 von Hand gefertigte Entwürfe für Tages- und Abendmode zweimal im Jahr in Paris zu präsentieren. Jeder Entwurf ist natürlich ein Unikat.
Nach dem Zweiten Weltkrieg zählt die Haute Couture mehr als 40 000 Kundinnen weltweit. Erst in den 50er Jahren ist Schluss mit Haute Couture. Angesagt ist jetzt Prêt-à-Porter – industrielle Luxusmode von der Stange. Die Styles sind im Vergleich zur Haute Couture deutlich günstiger und damit für eine größere Kundschaft erschwinglich. Von mehr als 100 Haute Couture Designer sind nur noch 11 übrig geblieben.