Georgia May Jagger: Ihre Kollektion ist schön und praktisch

Die Jacke, die Georgia May Jagger für Mulberry entwarf, ist in gewisser Hinsicht multifunktional. …

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Die Jacke, die Georgia May Jagger für Mulberry entwarf, ist in gewisser Hinsicht multifunktional.

Das Model zeigt derzeit sein kreatives Talent und designte für das britische Modehaus eine kleine Kollektion, zu der auch eine Jacke gehört, auf die die Schönheit besonders stolz ist. Bei dieser war ihr nämlich wichtig, dass sie auch praktisch ist.

“Ich liebe Lederjacken wirklich. Sie ist eines der grundlegendsten Stücke, man muss einfach eine haben. Das Problem bei ihnen ist meiner Meinung nach, dass die meisten für den Look designt werden, nicht den Komfort – viele sind kurz und eng geschnitten”, erklärte Georgia in der britischen Ausgabe von ‘Harper’s Bazaar’. “Aber diese hier ist für den Alltag gemacht. Sie geht über die Hüfte und ist groß genug, um darunter einen Pulli oder Hoodie zu tragen. Und die Tasche wurde so designt, dass ein iPhone darin Platz hat. Man müsste noch nicht mal eine Handtasche dabei haben.”

Doch Georgia weiß natürlich, dass Frauen nur ungerne ohne Tasche aus dem Haus gehen. Deshalb gibt es in der Kollektion auch eine lederne Cross Body Bag, die sowohl schick als auch schlicht zu tragen ist.

“Ich wollte eine Tasche, in die man bei Konzerten einfach reingreifen kann. Es ist leichter, wenn man etwas schräg über den Körper hängen kann; man will ja seine Hände frei haben. Und mit dem Reißverschluss in Richtung Körper hält man es sicher. Deshalb ist sie gut für Festivals oder die Straße. Der flache Boden lässt sie wie einen Rucksack aussehen. Dadurch passt auch richtig viel rein”, erklärte Georgia May Jagger die Vorzüge ihrer Tasche. © Cover Media

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Sam Rollinson: “Ruhig bleiben, es ist nur Fashion”

Sam Rollinson setzt für ein glückliches Modelleben auf innere Ruhe und ein dickes Fell. …

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Sam Rollinson setzt für ein glückliches Modelleben auf innere Ruhe und ein dickes Fell.

Die Britin wurde mit 13 Jahren entdeckt und nachdem sie zunächst zögerte, dem Laufstegjob eine Chance zu geben, gilt sie mittlerweile als eines der gefragtesten Gesichter der Gegenwart.

Ihr Terminkalender ist voller Shooting-Dates für Edelmarken wie Burberry und Balenciaga und sie absolviert zahlreiche Spaziergänge auf dem Laufsteg – während einer Fashion-Week-Saison kam sie beispielsweise auf unglaubliche 63 Jobs.

“Ich denke mir einfach: Ruhig bleiben, es ist nur Fashion”, erklärte Sam im Interview mit ‘The Guardian’ lächelnd, wie sie ihr Arbeitspensum aushalte.

Auch ihre Fähigkeiten, ziemlich sorglos durchs Leben zu gehen und es sich nicht zu Herzen zu nehmen, wenn sie einen Job nicht bekommt, hält sie für sehr wertvoll, um im Business zu überleben.

“Das und ein dickes Fell, denn letztendlich liegt es nicht in deinen Händen, ob du einen Job kriegst oder nicht. Es geht nur darum, wie du aussiehst und da gibt es nunmal nicht so viel, was du verändern könntest.”

Als etabliertes Model genießt die brünette Schönheit ein angenehmes Leben. So richtig fassen kann Sam ihren Status aber erst, seitdem sie 2010 an der Seite von Rosie Huntington-Whiteley und Douglas Booth in der Burberry-Kampagne auftauchte.

“Ich war 14 und mit etlichen Erwachsenen bei Fotoshootings. Ich war schüchtern und wusste nicht, was ich mit den anderen reden sollte. Ich meine, 14, 15 zu sein, das ist sowieso eine komische Zeit für jeden. Das als Model durchzumachen ist seltsam. Aber ich habe mich daran gewöhnt und es war gut, die Möglichkeit dazu gehabt zu haben. Ich finde, [meine Agentur] Select hat einen wirklich guten Job gemacht, als sie mit mir arbeiteten. Wäre ich mit 18 entdeckt und direkt auf den Laufsteg geschickt worden, hätte mich das total überwältigt”, gab Sam Rollinson zu. © Cover Media

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Jillian Mercado: Ich möchte ein Vorbild sein

Jillian Mercado (28) will eines Tages nicht mehr “das Model im Rollstuhl” sein, sondern einfach nur ein Model. …

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Jillian Mercado (28) will eines Tages nicht mehr “das Model im Rollstuhl” sein, sondern einfach nur ein Model.

Zwar werden Werbeschönheiten jenseits des typischen Beautyideals – wie das transsexuelle Model Andreja Pejic oder Albino-Star Shaun Ross – in letzter Zeit immer gefragter. Aber dass eine Frau im Rollstuhl sich anschickt die Modewelt zu erobern, bleibt trotzdem ungewöhnlich. Jillian Mercado leidet seit ihrem 12. Lebensjahr an Muskeldystrophie, das hinderte sie aber nicht daran, für ihren Traum zu kämpfen. Dank Jobs für Diesel und Carine Roitfelds ‘CR Fashion Book’ hat sich dieser Traum erfüllt, gekrönt wurde ihr Erfolg vor einem Monat, als sie einen Vertrag bei IMG Models unterschrieb.

“Ich möchte mit meiner Arbeit bei IMG erreichen, dass ich nicht mehr das Model im Rollstuhl, sondern einfach nur das Model bin”, berichtete sie auf ‘style.com’.

Dass die Modelagentur IMG die New Yorkerin unter Vertrag nahm, ist nicht nur ein Riesenerfolg für Jillian, sondern läutet auch eine wichtige Veränderung in der Modebranche ein. “Als ich jünger war, suchte ich immer nach einem Vorbild. Es gab Menschen, die ich bewunderte, aber keinen mit einer Behinderung. Es schockierte mich, dass es keinen in der Industrie gab, der wie ich war”, fügte sie hinzu.

Jillian, die sich zunächst als Bloggerin und Redakteurin einen Namen machte, möchte mit ihrem Erfolg auch den Weg für andere ebnen, die in einer ähnlichen Situation stecken wie sie: “Ich will, dass die Leute wissen, die an einer Modekarriere wegen der Wahrnehmung anderer zweifeln, dass es hier einen Platz für sie gibt.”

Zwar habe sich in der Modebranche in dieser Richtung in der Vergangenheit schon viel getan, dennoch ist das Ziel lange nicht erreicht: “Ich glaube, dass die Modebranche vielfältiger werden muss”, erklärte Jillian Mercado vor Kurzem gegenüber ‘Identities Mic’. © Cover Media

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Candice Huffine: Ich bin ein Plus-Size-Garant

Candice Huffine (30) achtet darauf, dass man sie nur mit Plus-Size-Mode in Verbindung bringt. …

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Candice Huffine (30) achtet darauf, dass man sie nur mit Plus-Size-Mode in Verbindung bringt.

Das Model trägt Kleidergröße 40, was in der Fashionwelt leider nach wie vor bereits zum Plus-Size-Segment gehört. Sie gilt als eine der bekanntesten Vertreterinnen der Große-Größen-Welt und erschien in der amerikanischen ‘Vogue’ ebenso wie im Pirelli-Kalender.

Da sie immer bekannter wird, aber auch keine wirklich füllige Figur hat, wird sie häufig von Designern angefragt, die sie auf ihrem Laufsteg sehen wollen. Aber da zieht Candice eine Grenze.

“Meine Theorie lautet, dass wenn ein Designer Plus-Size-Mädchen auf den Laufsteg schickt, könnte das implizieren, dass er Plus-Size-Kleidung macht und solange es nicht klar ist, dass er das auch wirklich macht, wird es wohl am besten sein, das [als PS-Model für ihn zu arbeiten] zu vermeiden, um keine Verwirrung oder Kontroverse zu stiften”, erklärte sie gegenüber ‘washingtonpost.com’.

Seit ihren Anfängen hat sich in der, was Entwicklungen angeht, recht trägen Modewelt einiges getan und der Markt für Plus-Size-Mode wird immer größer – ein zwar langsamer, aber stetiger Weg.

Zwei nach wie vor bestehende Probleme: die mangelnde Auswahl an Plus-Size-Teilen und die Vorherrschaft der Farbe Schwarz. Da haben einige Läden noch viel Arbeit vor sich, findet die amerikanische Schönheit.

“Es gibt dieses Geschäft, das ich liebe, es stammt aus London und ist sehr beliebt. Die haben alles: Männer, Dessous, Handtaschen, Make-up, Accessoires, tall, petite, Umstandsmode, normale Schuhe, tolle Schuhe – und kein Plus Size. Wenn man mit seiner Freundin unterwegs ist, ein Shoppingbummel unter Mädels, hält man es erstmal für einen absoluten Muss-Laden! Sie spielen Musik und man sucht nach einem Kleid, in dem man abends ausgehen kann. Na ja, ich schätze, man könnte Schuhe und einer Kette finden. Es macht einen schon ein bisschen wütend.”

Dennoch: Candice ist stolz auf das, was sie bereits erreicht hat. Dass sie beispielsweise im Pirelli-Kalender abgelichtet wurde, hält sie für einen absoluten Meilenstein, was das Bewusstsein für die Schönheit von Plus-Size-Models angeht.

“Pirelli hat es endgültig allen gezeigt. Diese Menschen, Steven Meisel und Carine Roitfeld, diese Menschen glauben daran, dass Schönheit nichts mit der Größe meines Rockes zu tun hat. Was ich mit meiner Karriere erreichen möchte: Ich will jetzt nicht sagen, dass ich die Leute schütteln möchte, ich möchte ihnen eher die Augen öffnen. Das ist hier kein Trend, es ist keine Modeerscheinung oder eine Möglichkeit, mit viel Wirbel eine Kontroverse zu kreieren. Es ist einfach, wie es jetzt ist”, pochte Candice Huffine. © Cover Media

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Stella Maxwell: Nervös vor VS-Casting

Stella Maxwell (24) war total aufgeregt, als sie sich bei Victoria’s Secret vorstellte. …

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Stella Maxwell (24) war total aufgeregt, als sie sich bei Victoria’s Secret vorstellte. Das Casting meisterte sie aber mit Bravour.

Die hübsche Belgierin zählt zu den zehn glücklichen Damen, die dieses Jahr zu den neuen Victoria’s-Secret-Engeln auserkoren wurden. An ihr erstes Meeting mit dem berühmten Dessous-Label kann sich Stella noch ganz genau erinnern:

“Mein erstes Casting für die Show war unvergesslich. Ich weiß noch, dass ich total nervös war. Ich wusste einfach, dass ich nur eine begrenzte Zeit hatte, um ihnen meine Energie und all das zu zeigen, was ich zu bieten hatte”, berichtete sie auf ‘vogue.com.au’.

Seitdem hat sich viel für die Blondine geändert und mittlerweile strotzt Stella auf dem Laufsteg nur so vor Selbstbewusstsein. Auch in winzigen Dessous über den Catwalk zu laufen, ist kein Problem für das Model. Das richtige Make-up und die passende Frisur versetzen Stella vor der Show in Stimmung, damit sie vor dem Publikum alles geben kann: “Als mich mein Agent anrief und mir sagte, dass ich zu den Engeln gehöre, war ich total überwältigt. Es war emotional. Ich war so glücklich. Sie haben die heißesten Mädchen ausgesucht und sie haben die heißeste Dessouslinie. Man wächst damit auf. Jedes einzelne Mädchen ist einfach umwerfend, in jedem Jahr. Ich könnte nicht glücklicher sein”, schwärmte sie.

Stella ist schon viel auf der Welt herumgekommen, in Neuseeland wurde sie entdeckt. Bei einer Shopping-Tour mit einer Freundin sprach sie eine Dame von einer Modelagentur an und lud sie zu einem Treffen ein. Die Frau machte auf Stella Maxwell einen positiven Eindruck, sie traf sich mit ihr – der Rest ist Geschichte. © Cover Media

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Tyson Beckford: Ich verdiene mehr Respekt

Tyson Beckford (44) fühlt sich gerade im Internet oft zu Unrecht schlecht gemacht. …

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Tyson Beckford (44) fühlt sich gerade im Internet oft zu Unrecht schlecht gemacht.

Der Star legte eine beispiellose Karriere hin und ist eines der erfolgreichsten männlichen Models weltweit. Aber obwohl er für etliche Marken über die Laufsteg schritt, großen Kampagnen sein Gesicht lieh und in verschiedenen TV-Shows auftrat, fühlt er sich von seinen Kollegen nicht hinreichend respektiert.

“Ich finde nicht, dass ich den Respekt bekomme, den ich verdient hätte”, meinte er gegenüber der ‘New York Post’. “Es gibt da draußen viele Instagram-Stars, die sich an mich wenden und mich um Rat fragen, aber dann werden sie wütend, gehen auf Blogs und sagen Dinge, wie dass ich irrelevant wäre.”

Was Tyson besonders nervt: Seiner Meinung nach haben viele der Newcomer-Models, die gegen ihn schießen, in der Fashionbranche nicht die geringste Chance. Zur Zeit geht die Geschichte rum, dass es jeder, der nur genug an sich glaubt, als Model arbeiten kann – aber das ist schlichtweg nicht wahr, wenn man den New Yorker fragt.

“Ich denke nicht, dass Instagram-Models eine gute Sache sind. Man lässt die Leute ins Verderben laufen, wenn sie nicht das Komplettpaket darstellen. Heutzutage nennt sich jeder Model, aber seid nicht sauer auf mich, wenn ich euch die Wahrheit sage. In der Modewelt musst du als Mädchen 5-foot-9 [1,75m] groß sein, als Typ 6-foot-1 [1,85]. Es geht nicht nur darum, ein hübsches Gesicht zu haben – man braucht die Körpergröße dafür.”

Tyson sprach in dem Interview auch über Dinge, die er bereut. Das Tattoo auf seinem Arm gehört beispielsweise dazu. Allerdings nicht, weil es ihn in seinem Modeljob eingeschränkt hatte: Als er sich tätowieren ließ, war das noch eine absolute Ausnahme. Dass heutzutage fast jeder mit einer permanenten Körperverzierung herumläuft, nervt den Beau, der es hasst, nicht wirklich individuell zu sein.

Es gibt aber auch ein Gerücht über ihn, was Tyson Beckford wirklich nervt: “Es gab Leute, die behaupteten, dass ich keine schwarzen Frauen mögen würde, was absolut nicht stimmt. Ich wünschte, ich könnte dem Menschen, der dieses gemeine Gerücht über mich und schwarze Frauen in die Welt gesetzt hat, eine Pistole an den Kopf halten. Ich liebe schwarze Frauen und gehe auch mit ihnen aus. Meine Exfreundinnen von Jamaika riefen mich an und fragten, warum ich keine schwarzen Frauen daten oder mögen würde.” © Cover Media

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