Lindsay Ellingson: Meine Anfängerfehler waren schlimm

Lindsay Ellingson (30) wird heute noch rot, wenn sie an das schlimme Rouge denkt, mit dem sie früher ihren Wangen Farbe verlieh. …

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Lindsay Ellingson (30) wird heute noch rot, wenn sie an das schlimme Rouge denkt, mit dem sie früher ihren Wangen Farbe verlieh.

Das Model ist dank seiner jahrelangen Erfahrung heute in der Lage, sich selbst ein perfektes Make-up zu verpassen. Trotzdem freut sich Lindsay, wenn sie mal wieder einen neuen Tipp aufschnappt: Im vergangenen Jahr riet ihr jemand bei der Victoria’s-Secret-Show beispielsweise, unter ihrer Foundation roten Lippenstift als Rouge zu verwenden. Leider kam aber genau dieser Rat ein bisschen spät.

“Ich habe einige furchteinflößende Fotos von meinem Tanzteam”, lachte sie im Gespräch mit ‘style.com’ über ihre Vergangenheit. “Wir haben wirklich tief in den Rougetopf gegriffen und liebten falsche Wimpern. Wir wussten nicht, was wir taten. Wir hätten damals einen Make-up-Berater oder so etwas gebraucht. Aber das weckte mein Interesse an Make-up, auch wenn ich alles falsch machte! Jetzt weiß ich, was ich tue. Ich schaue mir die Fotos an und sehe heiß-pinkes Rouge.”

Mittlerweile haben sich die Dinge sogar so sehr verändert, dass Lindsay Ellingson eine eigene Kosmetiklinie hat. Auch die begann mit Rouge und einem Highlighter, aber jetzt wird ‘Wander Beauty’ auf alle Bereiche ausgeweitet und bietet Augenbrauen-Bürstchen, Eyeliner und Lidschatten an. Ihr Highlighter gehört zu den Lieblingsprodukten der Schönheit, weil er subtil genug ist, um überall auf dem Gesicht eingesetzt werden zu können. Lindsays Tipp lautet übrigens, ihn über den Lippenkonturen zu tragen, was die Lippen voller wirken lässt.

Die Laufsteg-Grazie ist so routiniert im Umgang mit Make-up, dass sie sogar vor Shows noch einmal Hand anlegt – auch, wenn die Profis ihr Werk eigentlich schon verrichtet haben.

“Oh, ich habe immer meine eigene Sammlung dabei! Seit Jahren schon, in denen ich hunderte von Fashionshows laufe, mache ich – sorry, Make-up-Artists – korrigiere ich meine Augenbrauen, benutze eine Wimpernzange, benutze hier und da ein wenig Concealer, wenn etwas vergessen wurde. Das ist nicht ihr Fehler, die Profis müssen so viele Mädchen in so einer kurzen Zeit fertig kriegen. Und keiner kennt dein Gesicht besser als du selbst, deswegen rannte ich immer in eine Ecke und legte noch einmal Hand an. Nach einer Weile versteckte ich mich damit auch nicht mehr. Irgendwann sagten die Make-up-Artists zu mir: ‘Mach dein eigenes Ding, wir haben’s verstanden. Wir vertrauen dir.’”

Lindsay Ellingson steht mit ihrer Hilfestellung für die Kosmetik-Profis übrigens nicht alleine da – sie schätzt, dass 60 Prozent der Models ihr Make-up kurz vor einer Show noch einmal selbst auffrischen. © Cover Media

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Candice Huffine: Ich bin ein Plus-Size-Garant

Candice Huffine (30) achtet darauf, dass man sie nur mit Plus-Size-Mode in Verbindung bringt. …

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Candice Huffine (30) achtet darauf, dass man sie nur mit Plus-Size-Mode in Verbindung bringt.

Das Model trägt Kleidergröße 40, was in der Fashionwelt leider nach wie vor bereits zum Plus-Size-Segment gehört. Sie gilt als eine der bekanntesten Vertreterinnen der Große-Größen-Welt und erschien in der amerikanischen ‘Vogue’ ebenso wie im Pirelli-Kalender.

Da sie immer bekannter wird, aber auch keine wirklich füllige Figur hat, wird sie häufig von Designern angefragt, die sie auf ihrem Laufsteg sehen wollen. Aber da zieht Candice eine Grenze.

“Meine Theorie lautet, dass wenn ein Designer Plus-Size-Mädchen auf den Laufsteg schickt, könnte das implizieren, dass er Plus-Size-Kleidung macht und solange es nicht klar ist, dass er das auch wirklich macht, wird es wohl am besten sein, das [als PS-Model für ihn zu arbeiten] zu vermeiden, um keine Verwirrung oder Kontroverse zu stiften”, erklärte sie gegenüber ‘washingtonpost.com’.

Seit ihren Anfängen hat sich in der, was Entwicklungen angeht, recht trägen Modewelt einiges getan und der Markt für Plus-Size-Mode wird immer größer – ein zwar langsamer, aber stetiger Weg.

Zwei nach wie vor bestehende Probleme: die mangelnde Auswahl an Plus-Size-Teilen und die Vorherrschaft der Farbe Schwarz. Da haben einige Läden noch viel Arbeit vor sich, findet die amerikanische Schönheit.

“Es gibt dieses Geschäft, das ich liebe, es stammt aus London und ist sehr beliebt. Die haben alles: Männer, Dessous, Handtaschen, Make-up, Accessoires, tall, petite, Umstandsmode, normale Schuhe, tolle Schuhe – und kein Plus Size. Wenn man mit seiner Freundin unterwegs ist, ein Shoppingbummel unter Mädels, hält man es erstmal für einen absoluten Muss-Laden! Sie spielen Musik und man sucht nach einem Kleid, in dem man abends ausgehen kann. Na ja, ich schätze, man könnte Schuhe und einer Kette finden. Es macht einen schon ein bisschen wütend.”

Dennoch: Candice ist stolz auf das, was sie bereits erreicht hat. Dass sie beispielsweise im Pirelli-Kalender abgelichtet wurde, hält sie für einen absoluten Meilenstein, was das Bewusstsein für die Schönheit von Plus-Size-Models angeht.

“Pirelli hat es endgültig allen gezeigt. Diese Menschen, Steven Meisel und Carine Roitfeld, diese Menschen glauben daran, dass Schönheit nichts mit der Größe meines Rockes zu tun hat. Was ich mit meiner Karriere erreichen möchte: Ich will jetzt nicht sagen, dass ich die Leute schütteln möchte, ich möchte ihnen eher die Augen öffnen. Das ist hier kein Trend, es ist keine Modeerscheinung oder eine Möglichkeit, mit viel Wirbel eine Kontroverse zu kreieren. Es ist einfach, wie es jetzt ist”, pochte Candice Huffine. © Cover Media

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Gigi Hadid: Zwischen Karrierehoch und Stalker-Prozess

Gigi Hadid (20) erlebt derzeit ein Wechselbad der Gefühle. …

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Gigi Hadid (20) erlebt derzeit ein Wechselbad der Gefühle.

Die schöne Blondine ist das Model der Stunde, feiert einen Karriereerfolg nach dem anderen. Doch wo Licht ist, fällt auch Schatten und so musste sich Gigi vor Kurzem gegen einen Stalker wehren, der angeblich mehrfach versucht hat, in ihre Wohnung in Manhattan einzudringen und es im Juni sogar schaffte. Wie verschiedene Medien nun berichten, muss sich Marcell Porter bald vor Gericht verantworten, die genauen Anklagepunkte sind allerdings nicht bekannt.

Währenddessen geht das Leben des Models weiter – und zwar erfolgreich! Gigi Hadid ziert derzeit das Cover des ‘W’-Magazins: Auf dem Schwarz-Weiß-Bild blickt die Kalifornierin verführerisch in die Kamera, ihre Augen stechen dank eines perfekten Lidstrichs sexy hervor, ihre offenen, toupierten Haare erinnern entfernt an ‘Drei Engel für Charlie’.

Im Begleitinterview sprach die Schöne nicht etwa über ihren Stalker-Horror, sondern konzentrierte sich auf die positiven Aspekte ihres Lebens – wie die Nacktaufnahmen für die Parfüm-Kampagne von Tom Ford, die ihrer Karriere 2014 einen mächtigen Schub gab. “Ich hatte nie Angst, mich nackt ablichten zu lassen, aber ich würde es nicht grundlos tun”, betonte Gigi Hadid selbstbewusst. “Bei Tom war es eine leichte Entscheidung. Wenn man an ein Parfüm denkt, denkt man nicht an Klamotten… Nachdem Tom mich gut fand, kamen viele andere Jobs!” © Cover Media

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Die legendäre Stylenite von Michalsky ist zurück

Designer Michael Michalsky ist der Star der Fashion Week.

Die legendäre Stylenite von Michael Michalsky © Timm/face to face 2015Designer Michael Michalsky ist der Star der Fashion Week. Seine Stylenite ist mittlerweile legendär und fidnet immer am Ende der Fashion Week Berlin statt.

Der Abschluss der Fashion Week Berlin wurde auf der Stylenite von Michael Michalsky gefeiert. Das Motto seiner Sommerkollektion für das nächste Jahr lautete „Die Mode ist tot!“. Im Hotel Ritz-Carlton zeigte er unter diesem Motto seine Fashion Show zu der viele Stars geladen waren und bewies damit, dass er auch Couture kann. Denn mit dem Motto wollte der Designer seinen Abgesang auf Fast Fashion verdeutlichen und zeigen, dass es auch anders geht. Im Grand Ballroom ließ er seine Models in atemberaubenden Gewändern über den Laufsteg laufen. Von der Decke hing ein imposanter Kronleuchter, der den Raum und die Models perfekt ausleuchtete.

Der Raum bestand aus einem Meer von Blumen und alle Säulen wurden mit Crysanthemen verkleidet, die für Unsterblichkeit und Vollkommenheit stehen. Diese Elemente spiegelten sich auch in seiner Kollektion wider.

Michalsky zeigte 21 Damen- und 7 Herren-Looks. Für die passenden Beauty Looks zeigten sich Maybelline New York und L’Oréal Professionnel verantwortlich. Die Looks: japanischer Purismus trifft auf einen Hauch Futurismus. Bekannte Models wie Esther Heesch oder Antonia Wesseloh trugen klassische Culottes, kurze Tennisröcke und dramatische Abendkleider in Kombination zu klobigen Plateauschuhen in Weiß oder Silber-Metallic. Durch große Flügeltüren betraten und verließen die Models den Saal.

Die Augenbrauen dazu waren betonte und akkurat in Kombination mit einem dramatisch breiten Lidstrich mit metallischer Außenlinie. Die Haare wurden in kleine Schnecken gedreht.

Die Crysanthemen an den Säulen fanden sich auf Hüten wieder, aber auch als Verzierungen oder Applikationen auf verschiedenen Styles. Die Farben für nächsten Sommer: Weiß, Sorbettöne wie Gelb- und Mint-Nuancen und schwarze Akzente.

Die Gästeliste der Stylenite
In der Front Row der Stylenite saßen Model Franziska Knuppe (40), Schauspielerin Natalia Avelon (35), Sängerin Alina Süggeler (30) sowie Schauspieler Nikolai Kinski (38), der ehemalige Berliner Bürgermeister mit seinem Lebensgefährten und „Breaking Bad“-Star RJ Mitte (23).

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Edie Campbell: Mode soll etwas aussagen

Hinter den Outfits von Edie Campbell (24) steckt immer eine Botschaft.

Bild von Edie Campbell

Hinter den Outfits von Edie Campbell (24) steckt immer eine Botschaft.

Das Model hat einen ganz eigenen Look: Kurze Haare, dunkel geschminkte Augen und außergewöhnliche Kleidung. Der Stil der schönen Britin überrascht allerdings kaum, wenn man ihre Stilidole kennt.

“Ich werde von Sängern inspiriert, die sich neu erfinden, wie David Bowie und Kate Bush. Ich mag es, wenn Menschen mit ihrem Look versuchen etwas aussagen. In einer so homogenisierten Welt ist das aufregend zu sehen”, erklärte sie gegenüber ‘Harper’s Bazaar’. “Entfernt man sich aus dem Beauty-System und hört auf, sich Sorgen zu machen, ist man trotzdem noch in einer Position, die den Leuten viel sagt.”

Die Schönheit lief bereits für Größen wie Chanel, Christian Dior und Balenciaga über den Laufsteg. Außerdem stand sie für Kampagnen von Louis Vuitton, Burberry und Alexander McQueen vor der Kamera. Und obwohl sie in der Modewelt stets in den aufregendsten Kleidern zu sehen ist, beschreibt sie ihren eigenen Stil als “jungenhaft”. Make-up benutzt sie deshalb natürlich auch nicht täglich.

“Ich nehme ungern täglich einen Concealer oder Make-up. Ich konzentriere mich lieber auf die Dinge, die etwas verbessert werden könnten. Touché Éclat von YSL und das Babydoll-Mascara find ich toll”, erklärte Edie Campbell. “Für meine Augenbrauen nehme ich den Brow Tamer von Marc Jacobs und den Brow-Lift-Stift von Charlotte Tilbury.” © Cover Media

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Jimmy Choo: Modenschau mit Action

Jimmy Choo engagierte Action-Sportler als Models für seine Frühjahr/Sommershow 2016 bei der London Collections Men.

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Jimmy Choo engagierte Action-Sportler als Models für seine Frühjahr/Sommershow 2016 bei der London Collections Men.

Das Modehaus sorgte gestern [15. Juni] mit seiner Modenschau der Frühjahr/Sommerkollektion 2016 auf der London Collections Men für Schlagzeilen: Statt die Models wie gewöhnlich über einen Laufsteg zu schicken, legten sie eine eindrucksvolle Extrem-Sport-Show hin. Auf BMX-Fahrrädern und Skateboards lieferten die Models der Front Row eine atemberaubende Showeinlage. Um dem Ganzen eine gewisse Authentizität zu vermitteln, engagierte das Label sogar den BMX-Profi Mark Webb, der mit wagemutigen Stunts über die Rampen fegte. “Willkommen im ‘Jimmy Choo Sporting Club’. Seht euch das hier an, um die Herrenkollektion Frühjahr/Sommer2016 in Aktion zu sehen”, postete das Label auf Twitter mit einigen Fotos von der Show. “Der fünffache BMX-Weltmeister Mark Webb rollt über die Rampe in den Jimmy Choo Varley Turnschuhen.”

Wer seine Augen im Publikum von den eindrucksvollen Stunts abwenden konnte, der erblickte eine Reihe von farbenfrohen Turnschuhen an den Füßen der sportlichen Models. Ein Skater rollte in einem knallig gelben T-Shirt, einer Weste, einem Schlips und gelbblauen Turnschuhen auf seinem Brett über die Rampen. Ein weiterer trug ein dunkelblaues T-Shirt, ebenfalls eine Krawatte, eine Jeans und schwarze Turnschuhe mit gelben Farbakzenten. Das Label hatte außerdem ein weißes Paar Turnschuhe mit reflektierenden Silberstreifen im Angebot.

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