Karlie Kloss: Selbstbewusst auf dem roten Teppich

Für Karlie Kloss (22) war es ein überwältigender Moment, in Cannes über den roten Teppich zu laufen.

Bild von Karlie Kloss

Für Karlie Kloss (22) war es ein überwältigender Moment, in Cannes über den roten Teppich zu laufen.

Das Model gab zu Beginn des Jahres ihre Victoria’s-Secret-Flügel ab, um sich anderen Projekten, sowie ihrem Studium, zu widmen. Für das Filmfestival in Cannes nahm sich die amerikanische Schönheit dennoch Zeit: So flanierte sie in einer Reihe von wundervollen Kleidern den roten Teppich entlang. Im Interview mit ‘WWD’ gab sie jedoch zu, dass es ihr nicht immer leicht falle, sich dem Medientrubel zu stellen: “Wenn man als Model über diesen roten Teppich läuft und alle deinen Namen rufen, dann ist das unglaublich überwältigend. Wenn man da raus tritt, dann will man sicherstellen, dass man so gut wie möglich aussieht. Ich bin aber auch nur ein Mensch und deshalb fühle ich mich definitiv nicht jeden Tag perfekt.”

Karlie ist eine der Werbebotschafterinnen für die Beauty-Marke L’Oréal Paris und reiht sich damit ein in die Liste berühmter Damen wie Eva Longoria (40, ‘Desperate Housewives’) und Doutzen Kroes (30). Für das Model ist das ein wichtiges Projekt, vor allem auch deshalb, weil Make-up ihr bei Events wie dem Filmfestival in Cannes das nötige Selbstvertrauen schenkt: “Zwischen dem Visagisten und seinem Objekt herrscht eine sehr intime Beziehung. Bei mir dreht sich alles um die Augenbrauen. Ich habe die Augenbrauen meiner Mutter, sie sind sehr gewölbt, und es gibt ein Produkt, in das ich ganz vernarrt bin: das Brow Artist Genius Kit. Es ist toll, weil es sowohl Wachs als auch Puder hat. Das klingt vielleicht etwas komisch, aber wenn man die Form etwas ausfüllen oder erweitern will, kann man es verwenden. Es hat außerdem eine kleine Pinzette, eine Bürste – einfach alles, was man in dieser Reisevariante braucht”, schwärmte sie.

Aufgrund ihres vollen Terminkalenders findet Karlie nur wenig Zeit zum Entspannen – dabei ist Schlafen ihre größte Schwäche. Deshalb versucht das Model auch, in jeder freien Sekunden die Augen zu schließen. “Ich verwöhne mich gern, indem ich einen Tag frei mache und ausschlafe. Das ist das Beste, was man für sich selbst machen kann. Schlaf ist ein großer Teil der Schönheit. Und auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung, diese spiegelt sich in der Haut und in den Nägeln wieder”, schloss Karlie Kloss. © Cover Media

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Josephine Skriver: Ich bin auch ein Mensch!

Josephine Skriver (22) will den Menschen klar machen, dass sie kein “Experiment” ist.

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Josephine Skriver (22) will den Menschen klar machen, dass sie kein “Experiment” ist.

Das Victoria’s-Secret-Model hat eine lesbische Mutter und einen schwulen Vater und wurde per In-vitro-Fertilisation gezeugt.

Darauf ist sie auch sehr stolz und möchte deshalb auch offen über ihre Situation sprechen. Leider können viele aber einfach nicht damit klarkommen.

“Wenn Leute mich sehen und wissen, dass ich ein Kind aus einer In-vitro-Fertilisation bin, hoffe ich, dass sie trotzdem einen Menschen sehen. Einen ganz normalen Menschen, wie jeder andere auch”, sagte sie in einem Video bei ‘i-D’.

“So viele sagen, ach, sie wurde nicht auf natürliche Art gezeugt, sie sollte gar nicht hier sein. Aber ich bin kein Experiment, ich bin ein Mensch, genau wie du es auch bist.”

Vielleicht bezieht sich Josephine ja auf die Kommentare, die Domenico Dolce und Stefano Gabbana vor kurzem machten. Im März geriet die Welt in Aufruhr, als die Designer sich zur In-vitro-Fertilisation äußerten und sagten, dass dadurch “synthetische” Kinder gezeugt werden.

Josephines Mutter wusste immer, dass sie Kinder haben wollte, dass es aber ohne Mann schwierig werden könnte. Deswegen schrieb sie 1992 an einen LGBT-Newsletter und fragte, ob nicht jemand mit ihr ein Kind großziehen wolle. Josephines Vater meldete sich als erster und die beiden entschlossen sich dann zur In-vitro-Fertilisation.

Ein ungewöhnliche Situation ist es zwar, Josephine fand sie aber schon immer super, auch wenn andere das nicht so sehen.

“Als Kind war ich so stolz, die anderen Kinder mobbten mich nie. Erst als ich anfing, als Model um die Welt zu reisen, wurde mir klar, wie intolerant die Welt ist”, seufzte Josephine Skriver. “Besonders bei den sozialen Netzwerken ist es schwierig, mit dem ganzen Hass fertig zu werden. Da können die Menschen, ganz ohne Konsequenzen, sagen, was sie wollen. So viele sagen, wie widerlich es ist, wie leid ich ihnen tue, dass sie es gar nicht fassen können. Das fällt mir sehr schwer, weil ich im Internet ja nicht wiedersprechen kann.” © Cover Media

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Coco Rocha: Meine Meinung zählt!

Coco Rocha (26) kann im Internet endlich ihre Meinung sagen.

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Coco Rocha (26) kann im Internet endlich ihre Meinung sagen.

Das Model loggt sich fast täglich bei Twitter und Instagram ein und hält ihre Fans mit ihrem Blog auf dem Laufenden.

2010 entdeckte sie zum ersten Mal die sozialen Netzwerke, damals druckte die ?New York Daily News? einen Artikel über Models, die ?zu dick? für den Laufsteg sein sollten und bezog sich dabei auf Coco. Prompt kreierte der Fashion-Star einen Blog und äußerte sich dort zu dem Thema.

?Das war mein Aha!-Moment. In dem Moment merkte ich, dass ich die Macht habe, Leuten meine Meinung zu sagen?, erklärte das Model in einer ?Internet-Week?-Session. ?Früher gab ich ein Interview und wenn sie mich mochten, wurde es auch eine tolle Story. Wenn sie mich hassten, wurde es eine schreckliche Story. Ich konnte nichts dazu sagen. Die sozialen Netzwerke verändern alles für Menschen ohne Stimme.?

Ihr Eintrag war so interessant, dass die meisten viel lieber lesen wollten, was das Model zu sagen hat.

?Die Leute guckten sich die ?Daily News? gar nicht an, sie wollten bloß wissen, was ich bei meinem Blog schreibe?, erinnerte sie sich.

?Alle sprachen davon, bei ?The View?, jeder Reporter berichtete darüber, es stand in den Zeitungen und den Zeitschriften. Ich war so stolz: Das ist meine Meinung und sie verschwindet nicht.?

Bei Twitter folgen ihr nun 911.000 Fans, bei Instagram sogar 942.000. Sie findet es immer noch ?faszinierend?, dass die Menschen so neugierig sind und fühlt sich als richtige Bahnbrecherin.

?Ich bin die erste, die sich an die neuen sozialen Netzwerke rantraut. Wenn es nicht klappt, okay, aber wenn es doch klappt, bin ich meistens das erste Model, dass mit dabei ist. Also denken sich viele, ?Es gibt keine große Auswahl an Fashion-Leuten, da folge ich einfach der Coco??, freute Coco Rocha sich. © Cover Media

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Tess Holliday: Cover-Girl für ‘People’

Tess Holliday (29) ist das erste ‘People’-Cover-Model mit der Kleidergröße 52.

Bild von Tess Holliday

Tess Holliday (29) ist das erste ‘People’-Cover-Model mit der Kleidergröße 52.

Auf dem Foto strahlt die Amerikanerin übers ganze Gesicht, ihre braunen Haare fallen ihr locker über die Schultern. Die Titelseite zu landen, ist eine riesige Errungenschaft für das Model, das von den Bildern überwältigt war.

Neben dem Cover-Foto postete sie ein Dankeschön via Instagram an all diejenigen, die ihr das ermöglicht haben: “Es ist noch immer absolut unglaublich, dass ich auf dem Cover von ‘People’ bin und James White diese wundervollen Fotos gemacht hat. Ich sagte ihnen, dass ich meinen Körper zur Schau stellen möchte und sie haben darauf gehört! Das ist etwas, was ich für immer schätzen werde. Ich danke euch für all die Liebe”, schwärmte sie.

Außerdem gab Tess einen Einblick in die Fotos aus dem Magazin, auf denen man ihr komplettes Outfit sieht. In einem Body mit langen Ärmeln und Beinen in schwarzer Spitze und High Heels blickt das Model selbstbewusst in die Kamera, die Hände in die Hüften gestützt.

Im Januar wurde Tess das erste Plus-Size-Model mit der Kleidergröße 52, das eine Agentur unter Vertrag nahm. Seitdem landete sie bereits Jobs bei Labels wie Benefit und Torrid.

“Mein Telefon hört nicht auf zu klingeln”, lachte sie im ‘People’-Interview. “Es ist gut, aber es ist auch sehr viel! Ich bin erst vor drei Wochen aus London zurückgekommen. In dieser Woche fahre ich nach New York, nächste Woche nach Montreal und dann wieder New York. Dann geht’s nach Seattle, New Orleans und Vegas!”

Vor einigen Jahren sah das noch ganz anders aus: Keiner wollte Tess aufgrund ihrer Größe und ihres Umfangs einen Vertrag geben. Glücklicherweise gab sie nie auf und ihr Durchhaltevermögen macht sich nun bezahlt: “Ich wusste einfach, dass ich es schaffen könnte. Ich war nie die Beste und jetzt bin ich auch noch nicht die Beste. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, es einfach trotzdem zu machen”, riet Tess Holiday. © Cover Media

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Ashley Graham: Sportmode für Plus-Size-Frauen

Ashley Graham träumt von einer eigenen Sportkollektion für fülligere Damen.

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Ashley Graham träumt von einer eigenen Sportkollektion für fülligere Damen.

Das berühmte Plus-Size-Model kreierte unlängst seine erste Dessous-Kollektion mit dem kanadischen Label Addition Elle. Ashley selbst posierte unzählige Male in sexy Dessous vor der Kamera, darunter für Kampagnen von Lane Bryant und Swimsuits for All. Mit ihrem Wissen entwarf die hübsche Brünette ihre eigenen Looks und hatte so viel Spaß dabei, dass sie ihre Linie nun erweitern möchte.

“Ich fand sexy BHs und ich fand auch unterstützende BHs, aber sie waren nie sexy und unterstützend zugleich”, sagte sie gegenüber ‘WWD’. “Sportkleidung fehlt in der Plus-Size-Branche, weil die meisten Leute wohl annehmen, dass Plus-Size-Frauen keinen Sport treiben.”

Nachdem Ashley vor einigen Jahren für Addition Elle modelte, schlug ihr der Marketing-Chef Roslyn Griner eine Kollaboration vor. Ihre Debütkollektion brachte sie im Oktober 2013 auf den Markt und sie ist ab August auf nordstrom.com erhältlich. Die Kollektion trägt den Namen Modern Boudoir und ist von dem Film ‘Fifty Shades of Grey’ inspiriert. Zu der Kollektion zählen vier BHs mit Preisen zwischen 58 und 62 Euro und dazu gehörigen Höschen – alles im Bondage-Look. Darüber hinaus kreierte Ashley eine Bluse und einen Spitzen-Kimono für fülligere Damen.

Kein Wunder, dass das Model jetzt auch im Fitnessbereich tätig werden möchte, schließlich tat sie sich bereits mit Net-a-Porter für die ‘Curvy Fit Club’-Workoutvideos zusammen. Im kommenden Monat werden weitere Folgen davon veröffentlicht. Ashley ist außerdem das erste Plus-Size-Model, das in der ‘Sports Illustrated Swimsuit’ abgebildet wurde. © Cover Media

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Gigi Hadid: Poppige Sport-Playlist

Gigi Hadid (20) setzt beim Sport auf Mainstream-Hits.

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Gigi Hadid (20) setzt beim Sport auf Mainstream-Hits.

Das Model verdankt seine beeindruckende Figur einem strengen Trainingsprogramm. Kein Wunder also, dass sie das Gesicht von Seafolly Swimwear ist. Am besten trainiert es sich für Gigi mit einem guten Soundtrack im Ohr und auf ‘harpersbazaar.com’ verriet die Schöne nun, welche Sänger sie beim Workout bevorzugt hört:

“Alles, wozu ich singen und tanzen kann. Taylor Swift, Beyoncé, Drake, Kanye West, Jason Derulo? hier kommen alle meine Mainstream-Sünden zu Tage. Ich wuchs mit Volleyball und Reiten auf, also war es anfangs komisch für mich, als ich nach New York zog, und dort im Fitnessstudio laufen und Gewichte stemmen sollte. Das langweilte mich so sehr! Ich fing mit dem Boxen an und das wurde mein neuer Sport. Es ist ein großartiges Cardio- und Muskel-Training. Jetzt will ich immer, wenn ich Zeit habe, ins Fitnessstudio gehen, um darin besser zu werden.”

Gigi ist begeistert, dass Seafolly sie zum Gesicht der Marke kürte und genießt die Arbeit mit dem australischen Label. Laut Gigi hat Seafolly etwas für jeden Geschmack und für jede Figur im Angebot. Da sie als Kind immer viel Zeit am Strand verbrachte, kann sie sich mit der Bademode außerdem perfekt identifizieren.

Doch nicht nur ihre Bikini-Figur verschafft ihr zahlreiche Anhänger, sondern auch ihr Style gilt vielen als Vorbild. Bei der Kleiderwahl setzt das Model meist auf simple Looks:

“Ich würde sagen, lässiger Schick, weil ich es gern bequem habe”, antwortete Gigi Hadid auf die Frage, wie sie ihren Stil beschreiben würde. “Ich kombiniere gern Gegensätzliches, Basics mit einem oder zwei Teilen, die wirklich auffällig sind. Außerdem liebe ich tolle Schuhe und Sonnenbrillen.” © Cover Media

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