Naomi Campbell: Ich bin kein It-Girl

Naomi Campbell (44) hielt sich selbst nie für ein It-Girl.

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Naomi Campbell (44) hielt sich selbst nie für ein It-Girl.

Die britische Catwalk-Queen gehörte zu den 90er-Jahre-Supermodels und dominierte die Laufstege gemeinsam mit Schönheiten wie Christy Turlington (45) und Linda Evangelista (49). Noch heute ist die rassige Grazie in der Fashion-Szene ein Superstar und sucht in der amerikanischen und britischen TV-Serie ‘The Face’ nach neuen Model-Talenten. Trotz ihres Status’ als Stilikone bleibt die Beauty bescheiden, was ihr Standing in der Modewelt betrifft. “Ich habe mich nie als ein It-Girl betrachtet. Das habe ich nie. So nennt nur ihr mich”, erklärte sie gegenüber ‘WWD’ und bezog sich damit auf Artikel, die über sie in der Presse stehen. Damit sei Naomi aber keinesfalls d’accord: “Ich stehe nicht auf Labels.”

Momentan kann sich die Modebranche über zahlreiche frische Gesichter freuen. Unter den neuen Talenten fallen besonders die Britin Cara Delevingne (22) und die jüngere Halbschwester von Kim Kardashian (33, ‘Keeping Up with the Kardashians’) – Kendall Jenner (18) – auf. Als Catwalk-Veteranin habe Naomi natürlich eine ganz klare Vorstellung davon, wer groß rauskommen könnte und welche Eigenschaften man dafür braucht. “Man muss Integrität haben und dazu stehen, was man tut”, riet sie. “Sei, wo du sein möchtest und tue, was du tun möchtest. Was wirklich wichtig ist, ist, dass man sich selbst treu bleibt.”

Trotz der Tatsache, dass sie sich selbst nicht als It-Girl betrachtet, besuchte die Catwalk-Legende gestern die ‘It Girls’-Party des ‘W’-Magazins in New York. Zu dem Anlass trug sie ein süßes ‘Azzedine Alaïa’-Kleid in Altrosa und unterhielt sich mit anderen Promi-Gästen wie Schauspielerin Dakota Fanning (20, ‘Krieg der Welten’), die sich für ein extravagantes weißes Kleid mit Fliege entschieden hatte. © Cover Media

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Naomi Campbell: Auf dem Laufsteg für DVF

Naomi Campbell (44) zählte zu den Models, die den Catwalk für Diane von Furstenberg (67) bei der New York Fashion Week unsicher machten.

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Naomi Campbell (44) zählte zu den Models, die den Catwalk für Diane von Furstenberg (67) bei der New York Fashion Week unsicher machten.

Gemeinsam mit dem aufstrebenden Jung-Model Kendall Jenner (18) präsentierte die schöne Britin die neuesten Kreationen der belgisch-amerikanischen Modedesignerin. Die Frühlingskollektion 2015 bestand hauptsächlich aus monochromen Teilen, überraschte aber auch mit Grün-, Gelb-, Blau- und Pinktönen. Zu sehen waren zahlreiche Minikleider, aber auch Crop-Tops, die Diane mit süßen Röcken kombinierte.

Naomi trug ein fließendes weißes Sommerkleid mit Spaghetti-Trägern und Rüschensaum. Der Stoff war mit knallig orangen und pinken Farbklecksen übersät, die dem Look einen verspielten Flair verliehen. Kendall rockte den Laufsteg indes in einem schwarz-weißen Häkel-Kleid. Mit den Wickelkleidern, für die Diane von Furstenberg so berühmt ist, wartete die Fashion-Ikone diesmal derweil nicht auf. Stattdessen konzentrierte sie sich auf feminine, aber auch markante Muster und elegante Farbkombinationen.

Auch Victoria Beckham (40) nutzte die New York Fashion Week, um ihre aktuellen Designs vorzustellen: Sie beeindruckte gestern unter anderem mit ihrer allerersten Schuhkollektion. Diese überzeugte mit Plateauschuhen und spitz zulaufenden Brogues mit floralem Print, aber auch Leopardenmuster. Bei ihrer Frühlings/Sommer-Linie blieb sie derweil ihrem bisherigen Stil treu – mit exquisiter Schneiderarbeit und klassischen Schnitten. © Cover Media

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Coco Rocha: Es sind doch nur Haare

Coco Rocha (25) ist zwar nicht “waghalsig” genug, um sich ein Tattoo stechen zu lassen – sich von ihren langen Haaren zu trennen war aber kein Problem.

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Coco Rocha (25) ist zwar nicht “waghalsig” genug, um sich ein Tattoo stechen zu lassen – sich von ihren langen Haaren zu trennen war aber kein Problem.

Die Catwalk-Queen ist für ihr tolles Aussehen bekannt, das sich vor allem durch ihre markanten Wangenknochen auszeichnet – und durch eine stylishe Kurzhaarfrisur, die sie sich vergangenes Haar verpassen ließ. Oft und gerne spiele sie mit ihren Looks, habe aber nicht den Mut, eine dauerhafte Veränderung an sich vorzunehmen. “Nein! Nun, vielleicht würde ich mir meinen Kopf nicht rasieren, aber wer weiß ? zur richtigen Gelegenheit”, lachte sie gegenüber ‘lucky.com’ auf die Frage, ob es irgendetwas gäbe, was sie mit ihren Haaren nicht anstellen würde. “Ich denke, dass es das Wert ist, verschiedene Dinge auszuprobieren. Als ich meine Haare letztes Jahr super kurz habe schneiden lassen, war es nicht etwas, über das ich dachte, es zu tun, bis ich erkannte, dass es bloß Haare sind! Sie werden wieder wachsen! Also werde ich alles tun. Aber Dinge wie Tattoos? Nein, so waghalsig bin ich nicht.”

Coco ist also auch nicht gerade experimentierfreudig, was soziale Medien betrifft. Sie ist sich darüber bewusst, dass die Welt all ihre Mätzchen verfolgen kann, also ist sie sehr vorsichtig darin, was für Twitter- oder Instagram-Bilder und -Nachrichten sie hochläd. Glücklicherweise ist auch immer ihr Gatte James Conran zur Stelle und passt auf, dass seine Ehefrau nicht zu viel enthüllt. “Aus dem Stegreif kann ich mich jetzt an nichts genaues erinnern. Ich bin sicher, dass es dennoch Dinge gibt, bei denen ich zurückblicke und denke ‘Was um alles in der Welt ließ mich das schreiben?!’ Aber das ist die Sache mit den sozialen Medien: Man muss von Anfang an clever sein”, lächelte sie, als sie gefragt wurde, ob sie jemals etwas postete, was sie im Nachhinein bereut oder wieder gelöscht habe. “Ich sage meine eigenen Meinungen, aber auf der anderen Seite beachte ich immer noch, was die Allgemeinheit zu der Zeit denkt.”

Die kanadische Laufsteg-Grazie hat während ihrer Karriere bereits für renommierte Modehäuser wie Versace und Chanel gearbeitet. Diese Woche besuchte sie die Launchparty des Parfüms ‘Silhouette’, welches der ‘Project Runway’-Star Christian Siriano (28) auf den Markt bringt. Im gleichen Zuge erzählte sie, womit sie Düfte verbinde. “Ich erinnere mich bei Parfüms immer an die Düfte, die meine Mutter trug: Coco Chanel und Michael Kors”, so Coco Rocha. “Aber als Kind hasste ich sie! Selbst als ich in meine Teenager-Jahre kam, duftete ich lieber nach Bodylotion – nach süßen Düften. Jetzt, da ich eine elegante Lady bin, genieße ich Parfüms wirklich.” © Cover Media

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Kelly Cutrone: Wir brauchen Models!

Kelly Cutrone (48) fürchtet nicht um die Zukunft von Supermodels – auch wenn diese immer öfter von Hollywoodstars ersetzt werden.

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Kelly Cutrone (48) fürchtet nicht um die Zukunft von Supermodels – auch wenn diese immer öfter von Hollywoodstars ersetzt werden.

In den vergangenen Jahren zierten zunehmend Schauspieler und Sänger die Titelseiten von Modemagazinen. Früher wurde ausschließlich den Supermodels diese Ehre zuteil, doch zeigte sich die Modeexpertin Kelly Cutrone zuversichtlich im Hinblick auf die Zukunft der Laufsteggrazien. “Brauchen wir auch weiterhin Supermodels? Ja, das tun wir. Warum? Weil Stars niemals so viel für so wenig tun würden”, lachte sie im Interview mit ‘Huff Post Live’. “Wir können ein Supermodel in eine Schauspielerin wie Cameron Diaz verwandeln, aber denkt ihr, dass Cameron Diaz ein Shooting für 3.000 Dollar [umgerechnet rund 2.200 Euro] mit Grace Coddington in Versailles machen würde? Nein. Wahrscheinlich nicht ? Und Pelz in der U-Bahn im New Yorker Sommer?”

Kelly Cutrone wurde unter anderem mit ihren Fernsehauftritten in der Show ‘The Hills’ sowie in ihrer eigenen Serie ‘Kell on Earth’ bekannt. Dort hatte sie schnell den Ruf, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, doch laut Cutrone sei sie lediglich ehrlich. Sie wünschte, dass mehr Leute in der Modeindustrie es ihr gleich tun würden. Weiterhin kritisierte sie junge Mädchen, die nicht hart arbeiten können und denken, dass die Jobs in der Branche leicht zu erledigen seien. Der Grund für die falschen Vorstellungen vieler Nachwuchs-Fashionistas sei die Fernsehserie ‘Sex and the City’ mit Sarah Jessica Parker (49) in der Hauptrolle. “‘Sex and the City’ hat die Welt ruiniert. Und der Beweis, dass ‘Sex and the City’ die Welt ruinierte, war die ‘Fashion’s Night Out’. Was war denn das? Mädchen in Kleidern und einer Fönfrisur, die kalorienarme Margaritas von Bethenny Frankel tranken! Der Grund, warum sie es einstellten, war, dass niemand die Kleidung kaufte! Keine Frau, die eine Multi-Millionen-Firma besitzt, sitzt herum und quatscht zwei Stunden beim Lunch über ‘Mr. Big’. Das tun sie einfach nicht. Ich habe hundert Millionen Freundinnen und ich habe keine Ahnung, was bei ihnen im Bett mit den Typen los ist, mit denen sie rumhängen. Wir sprechen darüber, was wirklich in ihrem Leben geschieht”, beschwerte sie sich. Die ‘Fashion’s Night Out’ ist ein von der ‘Vogue’ organisiertes Modefestival, das in diesem Jahr in London, Paris, New York, Delhi und Peking stattfindet. © Cover Media

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Jodie Kidd: Wichtige Unterstützung

Für Jodie Kidd (35) ist es kein Problem, wenn Teenager mit dem Modeln anfangen, allerdings sollten sie ein gutes Netzwerk an Unterstützung haben.

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Für Jodie Kidd (35) ist es kein Problem, wenn Teenager mit dem Modeln anfangen, allerdings sollten sie ein gutes Netzwerk an Unterstützung haben.

Als Teeanger eroberte die Britin die Modeindustrie und versicherte immer, dass ihre Karrierewahl – auch in so jungen Jahren – ihr nie Probleme gemacht habe. Der plötzliche Erfolg könne einem zwar Schwierigkeiten bereiten, doch wenn man die richtigen Menschen um sich hat, sei das kein Problem: “Immer wenn ich nach Rat gefragt werde, in Bezug auf junge Mädchen, die modeln wollen, dann sage ich ihnen, dass sie durchaus mit 15 oder 16 Jahren anfangen können. Aber man braucht ein gutes Netzwerk an Unterstützung. Man braucht jemanden, der mit einem reist, damit man nicht allein ist und einen guten Agenten. Ich war schon sehr reif für mein Alter, weil meine Eltern im Ausland lebten. Als ich neun Jahre alt war, flog ich schon allein – ich bin immer viel gereist, deshalb hatte ich mehr Erfahrungen als andere 15-Jährige. Meine Familie war großartig und ich hatte einen tollen Manager. Wenn ich einen schlechten Tag hatte, war immer jemand da, bei dem ich mich beschweren konnte”, erinnerte sie sich im Interview mit der britischen Zeitung ‘Metro’.

Nachdem Kidd eine längere Auszeit vom Modeln einlegte, hat sie jetzt ihr Comeback in Angriff genommen. Während der Pause bekam sie ihren Sohn Indio mit ihrem Exfreund Andrea Vianini, machte Karriere als TV-Moderatorin und als Polospielerin. Jetzt gestand sie, dass ihre Arbeitsmoral sich nach ihrer Rückkehr in die Fashion-Szene verändert habe: “Ich bin etwas älter und auch klüger und kann jetzt viel leichter Nein sagen. Wenn man jung ist, sagt man zu allem Ja und verausgabt sich – aber der Körper hält es auch aus, in drei bis vier Länder pro Woche zu reisen. Jetzt habe ich einen dreijährigen Sohn, ich will nicht mehr zu lange von zu Hause weg sein”, sagte Jodie Kidd. © Cover Media

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Natalia Vodianova: Egal-Haltung als Selbstschutz

Natalia Vodianova (32) tat als Nachwuchsmodel so, als ob ihr nichts wichtig wäre, um sich vor Enttäuschungen zu schützen.

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Natalia Vodianova (32) tat als Nachwuchsmodel so, als ob ihr nichts wichtig wäre, um sich vor Enttäuschungen zu schützen.

Die russische Catwalk-Queen wurde als Teenager von ihrem Freund dazu ermutigt, es als Model zu probieren. Daraufhin stellte sie sich – in Konkurrenz zu 100 anderen Mädchen – vor, als ein Modelscout in ihre Heimatstadt reiste, um nach neuen Talenten zu suchen. An dieser Erfahrung hatte die junge Grazie zwar keinen Spaß, doch fiel sie einem Fotografen auf, der sie dem Scout vorstellte. “Ich war aufgeregt, aber ich hatte außerdem Angst, dass mich niemand auswählen würde, wenn ich da hin ginge. Also tat ich so, als ob es mir egal wäre. Es ist eine sehr russische Art, sich selbst zu schützen. Man reckt die Nase und den Kopf nach oben und gibt sich hochmütig”, enthüllte die Laufsteg-Schöne im Gespräch mit der amerikanischen Ausgabe des ‘Vanity Fair’-Magazins. “Damals war ich ein anderes Mädchen. Ich war auf gewisse Art schwierig und man konnte mit mir leicht in Streit geraten. Ich war sehr abwehrend.”

Doch diese Zeiten sind vorbei – Natalia ist ein renommiertes Model in der Branche und lief bereits für die größten Modehäuser wie beispielsweise Stella McCartney und Valentino. Außerdem zierte sie unter anderem Kampagnen von Givenchy und Louis Vuitton.

Wenn sie sich ihre erfolgreiche Karriere ins Gedächtnis ruft, wird die Russin sicher niemals das erste Mal vergessen, als sie nach Paris reiste. In die französische Metropole zog sie bereits mit 17 Jahren. “Der Flug nach Paris war total unglaublich. Ich flog mit Air France und es war meine erste Kostprobe einer anderen Sprache und Kultur. Jeder lächelte und war so höflich – und das Essen! Herrliches Gemüse in einer cremigen Soße mit Pasta”, schwärmte die Feinschmeckerin Natalia Vodianova. “Man bekommt eine kleine Vorspeise, dann den Hauptgang und dann einen kleinen Camembert, ein kleines Dessert, eine Schokolade und ein Stück Brot und Butter.” © Cover Media

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