Coco Rocha: Von Furstenberg ist eine echte Inspiration

Coco Rocha (26) liebt Diane von Furstenberg und genoss deren Show auf der NYFW in vollen Zügen.

Bild von Coco Rocha

Coco Rocha (26) liebt Diane von Furstenberg und genoss deren Show auf der NYFW in vollen Zügen.

Das schwangere Model gönnt sich derzeit eine Pause vom Laufsteg und nahm stattdessen in der Front Row der Herbst-Wintershow Platz.

Auf Twitter gratulierte die Schönheit, die in ihrem schwarzen Kleid mit der weißen Jacke mit zartem schwarzen Print wundervoll aussah, der Modeschöpferin. “Dieses wunderschöne Finale von Kendall Jenner bei DVF. Ich liebe Diane, so eine Inspiration für alle Frauen”, schwärmte sie und vermittelte ihren Fans mit einem kurzen Video einen Eindruck.

Dass sich Coco mit ihrem Mann James Conran derzeit auf ihr erstes Baby freut, hindert sie nicht daran, sich weiterhin ausgiebig mit Mode zu beschäftigen.

“In den 90ern, als die Leute, wenn sie schwanger wurden, alle sagten: ‘Oh, jetzt muss ich Umstandsmode tragen’, dachte ich mir bereits, dass ich cool aussehen wollen würde, falls ich je schwanger würde”, beschrieb sie gegenüber ‘news.instyle.com’. “Ich habe denselben Look, es geht einfach darum, den Bauch zu stylen. Man muss sich nicht ändern – du kannst schick und schwanger sein.”

Das betrifft in ihrem Fall auch ihren Beauty-Look und so freute sich Coco darüber, dass Make-up-Expertin Pat McGrath, die für die Looks der Models auf dem Laufsteg von Diane von Furstenberg verantwortlich war, ihr ein Make-up für die erste Publikumsreihe verpasste.

Neben dieser Show sah sich Coco Rocha übrigens auch die Modenschauen von Noon by Noor und Christian Siriano an – das ist eben echtes Interesse! © Cover Media

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Weihnachtsgeschenke: Fundstück der Woche

Es ist November. Das bedeutet: Wer sich jetzt nach schönen Geschenken umschaut, hat einen weniger stressigen Dezember. Und mein Tipp der Woche (selbst schon eingesackt) ist das Kartenportemonnaie “Fortune” von Diane von Furstenberg.

Diane von Furstenberg Fortune Card holder blue leather Modepilot

Warum ist es das Mini-Portemonnaie das perfekte Geschenk? Jeder kennt die Situation, ob Mann oder Frau, dass der große Geldbeutel aus dem Alltag plötzlich zu groß ist, um ihn mitnehmen zu können: sei es, wenn man aufs Oktoberfest geht oder abends beim Ausgehen. Die perfekte Lösung hat kaum jemand parat. Männer und Frauen ärgern sich oftmals über die wenigen schönen Möglichkeiten, die der Handel bereit hält. Umso mehr freuen sie sich, wenn sie dann eine besonders schöne Lösung geschenkt bekommen. Und mit dem “wachenden Auge” als Symbol bekommt das Geschenk noch einen Talisman-Charakter.

Diane von Furstenberg DvF Weihnachtsgeschenk Tipp 2015 Modepilot

Fotos: matchesfashion.com

Naomi Campbell: Auf dem Laufsteg für DVF

Naomi Campbell (44) zählte zu den Models, die den Catwalk für Diane von Furstenberg (67) bei der New York Fashion Week unsicher machten.

Bild von Naomi Campbell

Naomi Campbell (44) zählte zu den Models, die den Catwalk für Diane von Furstenberg (67) bei der New York Fashion Week unsicher machten.

Gemeinsam mit dem aufstrebenden Jung-Model Kendall Jenner (18) präsentierte die schöne Britin die neuesten Kreationen der belgisch-amerikanischen Modedesignerin. Die Frühlingskollektion 2015 bestand hauptsächlich aus monochromen Teilen, überraschte aber auch mit Grün-, Gelb-, Blau- und Pinktönen. Zu sehen waren zahlreiche Minikleider, aber auch Crop-Tops, die Diane mit süßen Röcken kombinierte.

Naomi trug ein fließendes weißes Sommerkleid mit Spaghetti-Trägern und Rüschensaum. Der Stoff war mit knallig orangen und pinken Farbklecksen übersät, die dem Look einen verspielten Flair verliehen. Kendall rockte den Laufsteg indes in einem schwarz-weißen Häkel-Kleid. Mit den Wickelkleidern, für die Diane von Furstenberg so berühmt ist, wartete die Fashion-Ikone diesmal derweil nicht auf. Stattdessen konzentrierte sie sich auf feminine, aber auch markante Muster und elegante Farbkombinationen.

Auch Victoria Beckham (40) nutzte die New York Fashion Week, um ihre aktuellen Designs vorzustellen: Sie beeindruckte gestern unter anderem mit ihrer allerersten Schuhkollektion. Diese überzeugte mit Plateauschuhen und spitz zulaufenden Brogues mit floralem Print, aber auch Leopardenmuster. Bei ihrer Frühlings/Sommer-Linie blieb sie derweil ihrem bisherigen Stil treu – mit exquisiter Schneiderarbeit und klassischen Schnitten. © Cover Media

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That’s her: Diane von Furstenberg

Diane von Furstenberg Kleider dresses Modepilot

“This dress is bigger than me,” sagt Modeschöpferin Diane von Furstenberg über ihr berühmtes Jersey-Wickelkleid, “the wrap dress”, das dieses Jahr 40. Geburtstag feiert. Was der britische Designer Michael Herz (Artistic Director bei DvF) aus ihren Archiv-Kleidern jetzt macht, sei beeindruckend, sagt sie. Wie er Stoffe wählt, die einzelnen Bestandteile neu zusammenlegt…

Diane von Furstenberg, die sich von den Ü-Punkten ihres frühen Ehemannes Egon von Fürstenberg schon längst verabschiedete, nimmt sich nicht zu ernst. Sie ist eher pragmatisch: den schicken Namen behalten, klar. Die Ü-Punkte stören aber in den USA.

Im Gespräch mit Mytheresa-Kreativchefin Paula Reed vorletzte Woche in München sagt sie, dass sie natürlich genervt sei, immer und immer wieder mit dem Wickelkleid in Verbindung gebracht zu werden, doch es finanzierte ihr die Miete, die Ausbildung ihrer Kinder, das Haus auf dem Land, das Apartment auf der Park Avenue und schließlich auch den Bentley. Das ist ihr Humor. Auch, wenn sie sagt, dass die Studio 54-Zeit (“perfect pick-up place”) so herrlich war, weil es die Pille zwar schon gab, aber AIDS noch nicht.

Was sie jungen Frauen fürs Leben rät? Sich treu zu bleiben. Ihr Ansporn: “I knew the kind of woman I wanted to be.” Welche Frau möchtest Du sein? Diane von Furstenberg wollte immer eine unabhängige Frau sein, die Auto fährt und, die ihre Rechnungen bezahlen kann.

Im November erscheint ihr neues Buch “The Woman I Wanted to Be”. Warum sie es geschrieben hat? “Ich war nie in Therapie,” lautet ihre Antwort. Und damit ist sie vermutlich die Einzige auf der Park Avenue. Vermutlich hatte sie schlicht keine Zeit dafür, was umso besser für uns ist. So haben wir bald etwas von ihrer Art der Therapie. Sie erzählt, sie habe es mit ihrem Blut geschrieben und Leute, die es bislang lesen durften, mussten weinen. Was würde ich dafür geben, es als Sommerlektüre in den Urlaub mitzunehmen!

Spannend wird es allemal. Ihr Name sei zu einer “brand at risk” geworden, schreibt DvF in ihrem 1998 veröffentlichten Buch “Diane: A Signature Life” und, wie es sie herunterzog. Doch sie zog sich wieder hoch, indem sie beispielsweise Anfang der Neunzigerjahre den Homeshopping Kanal QVC für sich nutzte und so das Geld für den Relaunch des Wickelkleides 1997 bewerkstelligte. Fairer Weise gilt es zu erwähnen, dass ihr Langzeitfreund und heutiger Ehemann, der Medienmogul Barry Diller, sich zur gleichen Zeit mit 25 Millionen Dollar an diesem Sender beteiligte. Darüber bin ich in Dillers Biographie gestolpert. Und ich bin gespannt, was ich davon in DvFs neuen Buch finden werde. Hat sie, wie Coco Chanel einst, ihren Männern etwas beweisen wollen? DvF erzählt im Museum Brandhorst, dass der Job heute genau so hart sei wie damals und kokettiert: “Deshalb sehe ich so aus.” Bei der Beobachtung ihrer lebhaften Mimik fällt auf, dass großartige Frauen ohne Botox auch großartig aussehen. Auch eine Seltenheit auf der Park Avenue. Das muss dieses Selbstbewusstsein sein, dass sie mit ihren Kleidern zu verkaufen weiß…

Kathrin Bierling Diane von Furstenberg Munich Modepilot

Diane von Furstenberg wünscht sich, dass ihre Mode die beste Freundin im Kleiderschrank einer Frau ist. Man möge auch dann zu ihren Kleidern greifen, wenn man morgens noch geschwollene Augen hat und sich nicht gut fühlt. Ich unterschreibe ihr die Erfüllung dieses Wunsches sofort. Es stimmt, dass ihre Kleider den Tag gefühlt schon einmal retten. Zu wichtigen Geschäftsterminen oder zum ersten Date ist ein Kleid von ihr so hilfreich wie das Telefonat mit der besten Freundin zuvor. Ihre Kleider wiegen dich in Sicherheit. Modeleute und Nicht-Modeleute schätzen sie gleichermaßen, denn sie sind gekonnt, nicht gewollt. Oder, wie es Diane von Furstenberg es ausdrücken würde: “Die Frau, die ich werden wollte, wurde ich sehr früh, mit 25 Jahren. Ich wurde diese Frau mit Hilfe des Wickelkleides… Es machte mich selbstbewusst und diese Selbstbewusstsein verkaufte ich anderen Frauen… Man kann Emotionen nur verkaufen, wenn man welche hat.” Dabei achtet die belgisch-amerikanische Designerin immer auf Tragekomfort.

Vogue Diane von Furstenberg Vreeland Modepilot

Paula Reed fragt DvF, ob Designerinnen besser für Frauen designen können als männliche Designer. Von Furstenberg erinnert sich an ein Abendessen, bei dem sie neben Designer Christian Lacroix saß: “Lacroix sagte: Designerinnen entwerfen Kleider, Designer entwerfen Kostüme.” Sie betont, dass er das so gesagt habe und nicht sie. Alles, was sie hinzufügen möchte ist, dass sie Jersey liebt (“easy and comfotable to wear”), so wie wir es auch von Madame Grés,Donna Karan, Madeleine Vionnet und Coco Chanel kennen. Männer mögen es nicht, führt sie fort, denn es sieht nicht so schön aus wie Duchesse Satin.

In der Phase, in der sie nicht arbeitete, habe sie Jacken von Yves Saint Laurent (Mann) zu Röcken von Azzedine Alaïa (Mann) oder zu Hosen von Romeo Gigli (Mann) getragen. “Und dann, als ich mich sehr unsicher fühlte, kaufte ich Lacroix Couture, habe sie aber nie getragen,” erzählt sie und lacht.

Welche Frau möchtet Ihr gern sein? Schreibt es uns und den anderen Lesern in der Kommentarfunktion…

Fotos: Mytheresa.com(3), Sandra Krutzsch(1)