Jourdan Dunn: Ein schwarzes Model reicht nicht

Jourdan Dunn (23) empört sich, wenn Modeschöpfer gelobt werden, weil sie ein schwarzes Model beschäftigt haben.

Bild von Jourdan Dunn

Jourdan Dunn (23) empört sich, wenn Modeschöpfer gelobt werden, weil sie ein schwarzes Model beschäftigt haben.

Das Model möchte, dass mehr Ethnien auf dem Laufsteg vertreten sind: “Ich weiß gar nicht, warum Leute Designern applaudieren, die ein Model mit einer anderen Hautfarbe laufen lassen. Es ist doch nicht so, dass nur ein bestimmter Typ Frau Mode mag”, schäumte die Britin im Interview mit ‘Miss Vogue’. “Ich finde es komisch, wenn mir Mode-Agenten sagen, dass ich als einziges schwarzes Mädchen für die Modenschau gebucht wurde und das doch toll sei. Warum soll das denn toll sein?”

Die Berufsschönheit begegnete in ihrem Beruf schon mehrfach Rassismus – eine Casting-Agentur lehnte sie beispielsweise ab, weil sie “nicht noch mehr schwarze Mädchen haben wollten”. Eine weiße Make-up-Künstlerin weigerte sich, sie zu schminken, weil sie schwarz war.

Trotz dieser unangenehmen Erlebnisse etablierte sich Jourdan Dunn in der Welt der Mode – so war sie bei den gerade endenden Modewochen sehr gefragt und lief unter anderem für Balmain, Moschino und Oscar de la Renta. Ihr voller Terminkalender bedeutet aber auch, dass sie oft von ihrem vierjährigen Sohn Riley getrennt ist, der in London bei Dunns Mutter lebt. “Ich fühle mich manchmal sehr schuldig, was ich alles verpasse, aber ich muss mich immer daran erinnern, dass ich es für ihn mache, für seine Zukunft”, betonte Jourdan Dunn. © Cover Media

Continue reading “Jourdan Dunn: Ein schwarzes Model reicht nicht”

Alessandra Ambrosio: Maxikleider sind ihr Vermächtnis

Alessandra Ambrosio (32) hofft, dass ihre Tochter all ihre Maxikleider tragen wird.

Bild von Alessandra Ambrosio

Alessandra Ambrosio (32) hofft, dass ihre Tochter all ihre Maxikleider tragen wird.

Der Victoria’s-Secret-Engel ist für seinen Boho-Chic bekannt und bevorzugt wallende Outfits mit einem Vibe der 70er Jahre. Die Berufsschönheit besitzt einen ganzen Schrank voller wunderschöner langer Roben und sie ist ganz scharf darauf, dass ihr fünfjähriger Spross Anja, den sie zusammen mit ihrem Verlobten Jamie Mazur hat, ein ähnliches Stilgefühl wie die Frau Mama entwickelt. “Ich habe eine große Sammlung an Maxikleidern”, lächelte Ambrosio im Gespräch mit der deutschen Ausgabe des ‘OK!’-Magazins. “Die könnte ich auch nie hergeben! Außer vielleicht an meine Tochter Anja. Ich würde mir wünschen, dass sie eines Tages eine ähnliche Vorliebe entwickelt und all meine hübschen Kleider weiterträgt.”

Das Model und ihr Partner sind schon seit 2008 verlobt und haben auch noch einen gemeinsamen Sohn, Noah, der im Mai 2012 das Licht der Welt erblickte. Obwohl Ambrosio eine viel beschäftigte arbeitende Mutter ist, nimmt sie sich die Zeit, sich um ihr eigenes Styling zu kümmern. “Ich habe meinen eigenen Stil, und ich weiß, was mir steht”, erklärte sie. “Mir macht es selbst viel zu viel Spaß, Outfits zu kreieren, als dass ich diesen Job jemand anderem überlassen würde. Nur beim Thema Accessoires bin ich total verloren. Deshalb habe ich dafür auch eine Stylistin, die sich darum kümmert.”

Die Laufstegschöne verriet außerdem, auf welche Trends sie derzeit steht. Sie vermischt und kombiniert gerne eine Vielzahl an Farbtönen, um ihren Look interessant zu halten. “Ich liebe gedeckte Töne und mixe dazu gerne Knallfarben”, schwärmte Alessandra Ambrosio und verriet: “Mein Outfit habe ich mir vom Mango-Shooting heute Morgen geborgt. Ich konnte mich erst gar nicht entscheiden: so viele schöne Sachen!” © Cover Media

Continue reading “Alessandra Ambrosio: Maxikleider sind ihr Vermächtnis”

Kate Upton: Fehler machen Spaß

Bild von Kate Upton

Kate Upton (21) macht es nichts aus, wenn sie bei einem Outfit daneben greift.

Die Fotoschönheit versucht natürlich, immer bestens auszusehen, geht aber auch gerne Mode-Risiken ein, die manchmal eben schief gehen. Das gehöre dazu, findet die Amerikanerin: “Das Tolle am roten Teppich ist die Möglichkeit, mit verschiedenen Styles zu experimentieren. Auch, wenn man damit nicht sonderlich erfolgreich ist, macht es Spaß, unterschiedliche Stile an seinem Körper zu sehen”, meinte sie gegenüber ‘vogue.com.au’.

Upton glaubt, dass die meisten Mode-Probleme entstehen, wenn Menschen versuchen, sich anders zu kleiden, als es ihrer Persönlichkeit entspricht. Auch sie hat mittlerweile ihre Bikini-Flip-Flop-Zeiten – der Style ihrer Jugend in Florida – hinter sich gelassen und weiß genau, was ihr steht. Das Model nennt seinen Stil “elegant” und zählt Oscar de la Renta, Louis Vuitton und Ralph Lauren zu seinen Lieblingsdesignern.

Aktuell befindet sich die Blondine auf dem Höhepunkt ihrer Karriere – sie zierte schon die Deckblätter von Magazinen wie der amerikanischen ‘Vogue’ oder der ‘Sports Illustrated’. Für dieses Jahr hat sie sich vorgenommen, bewusst anzuerkennen, wie weit sie gekommen ist. “Ich habe unglaublich hart dafür gearbeitet, um in meine derzeitige Position zu kommen. Es war tatsächlich meine Mama, die mir im vergangenen Jahr sagte, dass ich, mit all meinem Erfolg und den Möglichkeiten, die meinen Weg gekreuzt haben, aufschauen und genießen sollte, was ich erreicht habe. Und nicht einfach weitermachen sollte. Man kann sich verstricken und einfach weiter und weiter machen und sich nach vorne pushen. Ich musste das hören, damit ich den Moment genieße. Wenn ich meinem jüngeren Selbst etwas raten könnte, dann wäre es, das Emporsteigen zu genießen.”

Doch aller Erfolg schützt vor Nervosität nicht: Auch Upton flattern vor einem wichtigen Fotoshooting die Nerven. Sie erklärte, ihr Personal Trainer helfe ihr, mit der Angst umzugehen, die sie einfach wegtrainiere. Abgesehen davon findet Kate Upton allerdings, dass es ein gutes Zeichen ist, dass ihr bei einer großen Kampagne noch immer unwohl wird: Das zeige doch, dass ihr noch immer viel an ihrem Job liegt. © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

Cameron Russell gesteht Anfängerfehler

Bild von Cameron Russell

Cameron Russell (26) hat es sich “mit einigen Leuten verscherzt”, als sie mit dem Modeln begann.

Die amerikanische Beauty machte 2012 Schlagzeilen, als sie als Rednerin auf ‘TEDxMidAtlantic’ erklärte, dass Aussehen nicht alles sei und dass sie ihre Karriere der “Gen-Lotterie” zu verdanken habe, bei der sie glücklicherweise das große Los zog.

Das Model ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, was ihr zu Beginn ihrer Karriere nicht immer nützte: “Als ich 16 war, habe ich es mir definitiv mit einigen Leuten verscherzt, indem ich sagte ‘Das mach ich nicht!’. Ich war nicht gerade diplomatisch. Ich kam zur Anprobe und sagte ‘Ich trage keinen Pelz, sagen Sie die Show ab!’ oder ‘Ich laufe nicht oben ohne’. Viele [Entwürfe] sind ziemlich durchsichtig, da bat ich um Überarbeitung”, erklärte sie sich im Gespräch mit der britischen ‘Elle’. “Wissen Sie, ich wollte Präsidentin werden, darum war ich so direkt und aggressiv. Einige Leute wollten deshalb nicht mit mir arbeiten. Sie fanden mich nervig.”

Inzwischen ist Russell stolz auf ihre Karriere, die ihr auch finanzielle Unabhängigkeit bescherte. Sie würde niemanden vom Modeln abraten, fürchtet aber, dass gerade junge Mädchen unrealistische Vorstellungen von der Branche haben. Anfangs lebte sie als 16-Jährige in New York in einem Model-Apartment, was ihr die Augen öffnete. Eine ihrer Mitbewohnerinnen schlief drei Nächte im Park, weil sie zu früh aus Brasilien angereist war.

“Eines der Mädchen kam aus Florida und hatte einen schwarzen Jiu-Jitsu-Gürtel – eine 16-Jährige, die so süß aussah, aber dich mit ihren bloßen Händen hätte töten können … Es waren zwei Etagenbetten in jedem Zimmer und das Bad war dauernd besetzt”, erinnerte sie sich. “Ich brachte immer Frühstücksflocken mit, doch eine Agentin machte dem ein Ende. Sie schimpfte ‘Du macht die Mädchen dick’. Sie strichen es von unserer Einkaufsliste. Das war das Dramatischste, was passierte.”

Cameron Russell betonte, wie wichtig es für junge Models sei, an ihre weitere Zukunft zu denken. Diesen Job können die meisten Frauen nicht für immer ausüben, darum sollten sie darüber nachdenken, verstärkt “ihre Köpfe zu benutzen”. Ihre Einstellung hat sie sicher auch von ihrer Mutter Robin mitbekommen, die das Carsharing-Unternehmen Zipcar gründete. Sie zeigt ihrer Tochter, dass es Wichtigeres als das Aussehen gibt, wenn auch manchmal mit peinlichen Konsequenzen. “Ich wurde an der Schule gemobbt. An meinem ersten Tag in der Highschool trug ich braune Cordhosen für Jungs, auf die meine Mutter ein Sesamstraßen-Strechband genäht hatte – es war die coolste Hose überhaupt – und ein limonengrünes Patagonia-Fleece, das meine Mutter gebraucht gekauft hatte. Ich liebe Fleece. Und dann diese furchtbaren [billigen] Payless-Schuhe, weil meine Mutter mir die Skateboardschuhe nicht erlaubte, die ich wollte, also musste ich Schuhe ohne Logo tragen. Ich dachte eigentlich, ich sähe super aus, aber dann kam ich heim und sagte: ‘Mama, alle Mädchen in der Schule sind Frauen’”, erzählte Cameron Russell lachend. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Kate Moss: Doku zum 40.

Bild von Kate Moss

Kate Moss (39) wird in diesem Monat 40 – das muss gebührend gefeiert werden.

Das Kultmodel wird darum von dem französischen Sender Paris Première mit einer Fernsehdoku über ihr Leben geehrt. In ‘Looking for Kate’ kommen viele Modegrößen zu Wort, für die die Britin in ihrer facettenreichen Karriere gearbeitet hat. ‘Vogue France’ behauptete jedoch auch, dass der Film “in einige der dunkleren Aspekte einer Frau eintaucht, deren Gesicht der ganzen Welt bekannt ist”.

Zu den in der Doku Befragten gehört auch der Fotograf David Ross, der die ersten Probeaufnahmen von der jungen Kate Moss machte. Designerin Isabel Marant gibt Einblicke in die Arbeit mit dem Model, ebenso wie die Fotografen Paolo Roversi und Peter Lindbergh. Ob Kate Moss selbst aktiv an dem Film mitwirkte, ist nicht bekannt.

Die Doku ist eines der neuesten Events, mit denen die 25-jährige Ausnahmekarriere der coolen Schönen gefeiert wird. Bei den British Fashion Awards wurde sie im vergangenen Jahr mit dem Special Recognition Award ausgezeichnet, der ihre Karriere als Gesamtkunstwerk würdigte. Zudem war sie auf dem Titelbild des ‘Playboy’ zu sehen, der mit ihr seinen 60. Geburtstag feierte.

Kate Moss wurde mit 14 von Sarah Dukan, die die Modelagentur Storm leitete, auf einem US-Flughafen entdeckt. Sie machte den stylish verwahrlosten Look beliebt, der ihr Markenzeichen wurde und einen spannenden Kontrast zu den damals angesagten Kurvenmodels Cindy Crawford (47) und Linda Evangelista (48) bildete.

Noch heute erinnern sich viele an die heiße Calvin-Klein-Kampagne, die Moss mit Mark Wahlberg (42, ‘Pain & Gain’) in erotischen Schwarz-Weißbildern zeigte. Später gestand sie, wie sie sich bei den Fotoaufnahmen vor Schüchternheit geschämt habe.

Kate Moss arbeitete schon für Labels wie Gucci, Chanel und Louis Vuitton und betätigt sich inzwischen auch als Designerin. Ihre neue Topshop-Kollektion kommt in diesem Jahr in die Läden. © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

Alessandra Ambrosio rät zum kleinen Schwarzen

Bild von Alessandra Ambrosio

Für Alessandra Ambrosio (32) kommt am Neujahrsabend nur ein Outfit infrage.

Wenn sich am 31. Dezember das Jahr 2013 dem Ende zuneigt, sollte nach Meinung des schönen Models jede Frau ein kleines Schwarzes tragen. Dieses käme schließlich niemals aus der Mode. In einem Eintrag ihres Fashion-Blogs, den Ambrosio in diesem Jahr ins Leben rief, schrieb die ‘Victoria’s Secret’-Schönheit: “Abgebrannt. Das Wort des Tages. Man hat so viel Geld für Geschenke ausgegeben. Für 2013 ist man ausgebrannt. Man hat zu viel Zeit damit verbracht, in seinen Kleiderschrank zu starren und sich zu fragen: ‘Was in aller Welt soll ich bloß an Silvester tragen?’” Dafür hat die Laufsteg-Ikone allerdings einen Rat parat: “Stresst euch nicht. Jedes Mädel hat ein kleines Schwarzes in seinem Schrank hängen. ‘Warte mal!’ höre ich euch sagen. Meint ihr, es ist für eine glamouröse Party nicht schick genug? Ist es wohl! Peppt den Klassiker mit einem Statement-Element auf – ob nun mit einem mutigen Lippenstift, einem umwerfenden Accessoire oder atemberaubenden Schuhen. Alle werden beim Start ins Jahr 2014 auf euren kühnen Sinn für Mode anstoßen.”

Obwohl sie sich als Model einen Namen gemacht hat, will Ambrosio nun auch selbst Kleidung entwerfen, statt sie nur vorzuführen. Schon im Februar kündigte sie dieses Unterfangen an. “Ich weiß, was ich mag und was ich sehen will. Ich will genauso zufrieden gestellt werden wie der Kunde auch. Ich baue eine Marke auf, die alles ist, was die Leidenschaft in mir weckt und in dem ich Erfahrung habe – von meiner Kindheit in Brasilien über meine Reisen um die Welt bis hin zu meinem Umzug [in die USA] vor fünf Jahren”, erklärte Alessandra Ambrosio dazu. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de