Anna Ewers: Alexander Wang ist ihr größter Fan

Laut Alexander Wang (31) ist Anna Ewers (21) “unglaublich schön” – sowohl für Männer als auch Frauen.

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Laut Alexander Wang (31) ist Anna Ewers (21) “unglaublich schön” – sowohl für Männer als auch Frauen.

Der Designer entdeckte das deutsche Model auf einem Foto im Internet und bat daraufhin seinen Casting-Direktor, die hübsche Blondine ausfindig zu machen. Das war der Startschuss für Annas Karriere, die wenig später den Laufsteg für Alexander Wangs Debütkollektion für Balenciaga im Februar 2013 entlang flanierte. Während der Frühjahr/Sommershows 2014 wurde das Model dann gleich für 37 Modenschauen gebucht.

Kein Wunder, findet Alexander Wang: “Anna ist einfach eine unglaubliche Schönheit. Sie ist dezent selbstbewusst in Bezug auf ihre Sexualität – fast nonchalant. Sie ist sehr feminin und androgyn zur gleichen Zeit. Außerdem finden Männer und Frauen sie attraktiv und das kreiert dieses Gefühl der Zweideutigkeit und des Geheimnisvollen”, sagte er gegenüber ‘style.com’.

Alexander bucht Anna nach wie vor für seine Modenschauen von Balenciaga und sein eigenes, gleichnamiges Label. Außerdem zierte die Freiburgerin Kampagnen für beide Modehäuser.

Der Modeschöpfer verglich die Beauty mit einer glamourösen Hollywood-Schauspielerin des goldenen Zeitalters, die darüber hinaus aber ganz bodenständig geblieben sei. Diven-Gehabe kenne Anna nicht, am Set sei sie stets fleißig und bereit, alles für ein gutes Foto zu geben. “Sie hat eine einzigartige Vielseitigkeit, so wie die originalen Supermodels. Sie kann überhaupt nichts tragen, oder etwas Dezentes oder viele, viele Schichten von verrückten, dekonstruierten, asymmetrischen Stoffen – und sie sieht in allem umwerfend aus!”, schwärmte er weiter.

Während der aktuellen Fashion Weeks lief Anna bereits für Labels wie Tom Ford und Rodarte. Das Model zweifelt nicht daran, dass es Alexander seine Karriere verdankt und erklärte in einem früheren Interview, wie dankbar sie ihm sei: “Seit ich angefangen habe, mit ihm zu arbeiten, wurde alles viel aufregender. Es war toll! Seit ich ihn kennengelernt habe, habe ich mich sehr verändert. Früher war ich schüchtern und jetzt bin ich viel selbstbewusster und fühle mich wohl in meiner Haut, wenn wir ausgehen”, sagte Anna Ewers einst gegenüber ‘Refinery29′. © Cover Media

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Naomi Campbell: Modeln ist wie Tanzen

Naomi Campbell (44) muss für jede Laufsteg-Show einen “neuen Tanz” aufführen.

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Naomi Campbell (44) muss für jede Laufsteg-Show einen “neuen Tanz” aufführen.

Schon in den 80er Jahren debütierte die Britin auf dem Laufsteg und ist seitdem eine feste Größe im Model-Business. Als sie die Catwalks der Welt zu erobern begann, wollte sie ihren Läufe eine besondere Note verleihen:

“Meine erste Show lief ich auf der New York Fashion Week für Marc Jacobs. Ich erinnere mich noch daran, wie ich zur Anprobe ging. Ich hatte einen Riesenhunger und er bot mir Schokolade an, als ich dort ankam”, plauderte sie gegenüber ‘style.com’. “Christy [Turlington] war die Braut und Cindy [Crawford] und ich die Brautjungfern. Es war ganz easy und seitdem sind Marc und ich Freunde. Jedes Designer-Outfit fühlt sich am Körper anders an. Jean Paul Gaultier, Lya [Lya], Rifat Ozbek – man musste immer anders laufen. Das war mein Gefühl, es war fast wie ein Tanz, aber auf eine andere Art.”

Ihre erste Couture-Modenschau lief Naomi für Yves Saint Laurent, da sie damals bei dem Label unter Vertrag stand. In der Mitte des Catwalks befand sich ein wundervoller Kerzenleuchter, der sich allerdings als Problem erwies, als das Model ihm zu nahe kam: “Ich musste meinen Mantel und meinen Umhang ausziehen und hab es nicht hinbekommen ? Ich trug ein langes Nerz-Cape und einen Nerz-Hut. Also lief ich den Laufsteg entlang und musste den Umhang ausziehen und plötzlich spürte ich, wie mein Kopf zurückgezogen wurde, weil sich der Hut im Kerzenleuchter verfangen hatte! Irgendwie habe ich meinen Kopf aus dem Leuchter befreit und konnte weiterlaufen – Gott sei dank”, seufzte Naomi Campbell. © Cover Media

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Ashish: Sexy Looks in London

Ashish zeigte eine provokante Kollektion auf der London Fashion Week.

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Ashish zeigte eine provokante Kollektion auf der London Fashion Week.

Das Label zählte zu den letzten Modehäusern, das seine Designs auf der London Fashion Week zeigten. Dabei hinterließ die Herbst/Winterkollektion 2015 von Ashish ganz sicher einen bleibenden Eindruck beim Publikum.

Die Laufsteggrazien flanierten den Catwalk in einer Zusammenstellung aus sexy und provokanten Outfits entlang, die aus Materialien wie Spitze, Latex, Pailletten und unechtem Pelz gefertigt waren. Ein mutiges Model verdrehte den Zuschauern in einem rosafarbenen, transparenten BH mit schwarzen Trägern den Kopf. Dazu kombinierte es passende Shorts über einen schwarzen Slip. Im starken Kontrast zu dem mädchenhaften Look stand das knallrote, mit Pailletten besetzte Ensemble, das ein Model über ebenso roten Over-Knee-Boots mit hohen Stiletto-Absätzen präsentierte. Passend zum Outfit trug die verführerische Beauty einen knallroten Lippenstift.

Die hohen Stiefel und der rote Lippenstift wiederholten sich im Laufe der Modenschau in mehreren Outfits.

Um vor den kalten Temperaturen der Wintermonate zu schützen, hatte Ashish aber auch Mäntel im Angebot. Das rote Pailletten-Ensemble beispielsweise komplettierte ein khakifarbener Mantel mit unechter Pelzkapuze und einem Leo-Print als Innenfutter.

Zu den Beauty-Looks der Models zählte neben dem roten Lippenstift auch eine auffällige Pony-Frisur. Dabei war der Pony an sich entweder gelb, lila oder schwarz gefärbt.

Die Notizen zur Modenschau ließen zwei Ziele erkennen: Das Label wollte mit seiner neuen Kollektion schockieren und sein Mantra einfach halten. “Ich denke, dass wir nur wirklich glücklich sein können, wenn wir die Sau rauslassen? und wisst ihr? sch*** drauf!”, lautete ein Zitat.

Heute geht es in die dritte Runde der Fashion Weeks und Labels wie Gucci, Alberta Ferretti und Fausto Puglisi präsentieren ihre neuesten Kreationen in Mailand. © Cover Media

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Fashion Week New York H/W 15/16: Calvin Klein Collection, Hugo Boss & Co.

In New York haben die Designer in der vergangenen Woche die neue Mode für den nächsten Winter vorgestellt.

Die Fashion Show von Hugo Boss © News Pictures / Face to Face  In New York haben die Designer in der vergangenen Woche die neue Mode für den nächsten Winter vorgestellt. Es dominierten bei allen Designern wie Alexander Wang, Hugo Boss oder Marc Jacobs die Farbe Schwarz und der Hang zur Übertreibung. Nach der Fashion Week in New York folgt die Modewoche in London, die genau wie New York die neue Herbst/Winter Mode 2015/2016 bereithält.

Wir stellen euch einige Höhepunkte der New Yorker Modewoche vor – von Calvin Klein Collection, Hugo Boss designt von Jason Wu und Marc Jacobs.

Calvin Klein Collection ziemlich sexy
Wer an Calvin Klein denkt hat oft noch das Bild von 90er Jahre Jeans, schwarze-weißen Plakaten, starke Formen und schlichte Schnitte vor Augen. Davon war auf der Fashion Show für Herbst/Winter in New York nichts mehr zu sehen. Die Models liefen zur Musik von Lou Reeds Velvet Underground von 1967. Vom 80er oder 90er Feeling war nichts zu spüren. Denn wie viele andere Designer steht auch die Calvin Klein Mode ganz im Zeichen der 60er Jahre.

Designer Francisco Costa setzte für Calvin Klein ganz auch Mini-Shiftkleider, doppelt geknöpfte Mäntel mit großen runden Knöpfen, Maxikleider aus ausgestanztem Leder, Leder-Patchwork und in Sachen Länge muss man sich bei Calvin Klein zwichen Mini und Maxi entscheiden. Rockig, verruchte Schnitte ganz viel Fell und Leder durchzogen die Kollektion. Die Farben: Schwarz, Weiß, Rost und verschiedene Braun-Töne.

Insgesamt zeigte der Designer in seiner Kollektion eine starke, selbstbewusste Frau, die weiß wie sie ihre Vorzüge einsetzt.

Unser Calvin Klein Lieblingslook für nächsten Winter: Ein mittellanger Mantel in Beerenfarbe zu schwarzer Lederhose kombiniert.

Jason Wu für Hugo Boss © News Pictures / Face to FaceHugo Boss – streng und konstruiert
Jason Wu ist der neue Hugo Boss Designer, der dem Modelabel frischen modernen Wind einhaucht. Und: Er hat Talent. Das zeigt seine neue Damenkollektion für den nächsten Winter, die ein hohes Maß an Präzision aufweist: Scharfkantige Linien und gewölbte Nähte treffen aufeinander und vereinen sich perfekt. Gezeigt hat der amerikanische Designer hart konstruierte Jacken- und Mantelkombinationen im Colour-Blocking-Style in Farben wie asphaltgrau und orange.

 Marc Jacobs wie immer exzentrisch
Marc Jacobs war der letzte Designer, der sein Defilée im Rahmen der New York Fashion Week zeigte. Zum Soundtrack “Requiem for a Dream” ließ der Designer seine Models über den Laufsteg laufen und zeigte allen, dass er zurück ist. Für seine Fashion Show ließ er ein Wohnzimmer nachstellen, dass eine Hommage an Diana Vreeland ist – die ehemalige Chefredakteurin der US Vogue. Sie ist seine Muse.

Für den nächsten Winter zeigte Marc Jacobs Blümchen- und Karomuster auf Röcken und Mänteln, Etuikleider und große Fellkragen, die das 60er-Jahre-Flair vermitteln sollen. Außer den hochgeschlossenen Looks zeigte er transparente Kleider aus schwarzem Tüll und schaffte damit eine gelungene Retro-Kollektion.

Unser Lieblingslook: Ein Komplett-Look in Navyblau bestehend aus Faltenrock und Mantel.

Ralph Lauren spielt Cowboy
Designer Ralph Lauren Herbst und Winter 2015/2016 setzt auf den Wilden Westen. Der Designer schickte seine Models als Cowboy und Indianer über den Laufsteg.

Erdige Brauntöne, Fransen, Fell, Woll-Ponchos und Cowboy-Hüten sind die Accessoires des Wilden Westen. Für einen Ritt durch die Prärie hat der Designer bodenlange, hochgeschlossene Kleider mit langen Ärmeln und aus weißer Spitze designt. Für einen Abend im Casino stehen die eleganten schwarzen Kleider mit sexy Ausschnitten. Damit bleibt der US Amerikaner seiner typisch amerikanischen Eleganz treu.

Bildrechte: © Face to Face

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Coco Rocha: Verrückte Erinnerungen an Galliano

Coco Rocha (26) hat John Gallianos (54) Shows als “intensiv und verrückt” in Erinnerung.

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Coco Rocha (26) hat John Gallianos (54) Shows als “intensiv und verrückt” in Erinnerung.

Das Model lief während der aktuellen New York Fashion Week nicht selbst über den Laufsteg, sondern sah sich die verschiedenen Schauen aus den Zuschauerrängen an. Die Schönheit erwartet momentan nämlich ihr erstes Kind mit Ehemann James Conran. Zuvor führte sie aber natürlich mehrmals die Mode des britischen Designers vor und kann sich an die chaotischen Produktionen nur zu gut erinnern. “Alle fanden in Europa statt. Galliano-Shows waren immer intensiv und verrückt – man tauchte da fünf oder sechs Stunden vorher auf, nur um Haare und Make-up vorzubereiten”, erinnerte sich Coca gegenüber ‘Refinery29′. “Diese Shows wurden immer von Pat McGrath gemacht und hatten auf jeden Fall einen bestimmten Look: Man musste dann immer schnell ins Hotel, um sich abzuschminken, oder gleich da abschminken, bevor man ausging. Ansonsten hätte man total verrückt ausgesehen, wenn man damit die Straße entlang gelaufen wäre.”

Auf ihren Nachwuchs freut sich Coco unterdessen schon. Sie kann es auch gar nicht abwarten herauszufinden, wie der Junge oder das Mädchen denn sein wird. Das Warten auf das Baby ist für das Model auch eine echte “Herausforderung”. Da sie auch den ganzen Tag an nichts anderes denken kann, hat sie den neuesten Kollektionen bei der Fashion Week auch nicht besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt, wie sie zugab. “Alle fragen mich, was ich von der Kleidung in dieser Saison halte, aber ich habe kaum irgendwas mitbekommen”, lächelte sie. “Alles, was ich beachtet habe, waren die Babyoutfits von North West! Ich habe jetzt einfach eine ganz andere Denkweise. Ich denke jetzt über Sachen nach, von denen ich nie erwartet hätte, darüber nachzudenken.”

Auch Gatte James Conran sei schon ganz “besessen” vom zukünftigen Kind, fügte Coca Rocha noch hinzu und gestand, dass sie sich immer mehr in ihn verliebe, wenn sie ihn mit Kindern um sich beobachte. © Cover Media

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Cara Delevingne: Vergleich der Modemetropolen

Cara Delevingne (22) liebt, was London in Sachen Mode zu bieten hat.

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Cara Delevingne (22) liebt, was London in Sachen Mode zu bieten hat.

Die Laufstegschönheit schritt schon überall auf der Welt über den Catwalk und reist auch aktuell von Fashion Week zu Fashion Week.

Zu London hat die Britin eine besondere Beziehung, immerhin ist sie dort aufgewachsen, aber auch Metropolen wie Paris und New York haben einen speziellen Platz in ihrem Herzen.

“London ist originell, kreativ, kultig, einflussreich und anschaulich”, listete sie im Interview mit dem Magazin ‘Stylist’ auf, als sie gebeten wurde, die Modemetropolen der Welt mit kurzen Worten zusammenzufassen. “New York ist trendy, entschieden und organisiert, während Paris klassisch, elegant und zeitlos ist. Très chic. Ich brauche mehr Wörter!”

Ihr Leben in London spiegelt sich natürlich auch in Caras persönlichem Sinn für Mode wider. Während sie ihren Stil als “was auch immer ich am Morgen sein möchte” beschreibt, findet sie, dass die britische Hauptstadt generell viel zu bieten hat, wenn es um Trends geht. “London verändert sich unentwegt. Niemand hat Angst, neue Dinge auszuprobieren, besonders [nicht] junge Designer. Es dreht sich alles darum, vielseitige Styles zu nehmen, Sachen aus der Vergangenheit und diverse unterschiedliche Farben, und alles zusammenzumixen, um etwas ganz Neues zu schaffen. Ich bewundere so viele Stile, auch wenn ich in ihnen nicht gut aussehe – ich will nie zu etwas nein sagen. Je abgedrehter, desto besser!”

Der Shootingstar der Modewelt war in den vergangenen Jahren derart erfolgreich, dass sich ihm auch die Chance bot, sich in der Schauspielbranche auszuprobieren. Auch wenn die Blondine diese Erfahrungen sehr schätzt, weiß sie doch, was sie an der Modewelt hat: “Für mich bedeutet sie [die Modewelt] die größte, unkonventionellste Familie und Unterstützergruppe, die ich haben könnte. Das ist unersetzlich”, schwärmte Cara Delevingne. © Cover Media

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