Jerry Hall: Keine Selbstporträts im Haus

Jerry Hall (57) hängt lieber Fotos von ihren Kindern auf als von sich selbst.

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Jerry Hall (57) hängt lieber Fotos von ihren Kindern auf als von sich selbst.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete das Fotomodell mit Modefotografen wie Helmut Newton (?83) und David Bailey (76) und zierte rund 40 Magazin-Titelseiten. Trotz ihres Erfolges ist Hall jedoch selbst kein Fan ihrer eigenen Fotos. “Ich vermeide es, Fotos von mir an die Wand zu hängen. Ich habe überall viele Fotos von meinen Kindern: Diese sehe ich mir gern an!”, sagte sie im Interview mit der britischen Zeitung ‘The Independent’. Hall hat vier Kinder mit dem Rolling-Stones-Star Mick Jagger (70, ‘Gimme Shelter’).

Der Modestar wurde nicht nur für Magazine abgelichtet, sondern auch gemalt. Das habe ihm besonders Spaß gemacht, weil es ganz anders als die Modeljobs war: “Am Anfang ist es ähnlich, weil man erst herausfinden muss, was der Künstler von einem will. Man findet die richtige Pose. Aber ein Gemälde dauert natürlich viel länger. Man entwickelt eine sehr viel intimere Beziehung mit dem Künstler. Andy Warhol malte mich sechs Mal und ich liebte ihn”, erinnerte sich Hall.

Mit 16 Jahren wurde sie beim Sonnenbaden in Saint Tropez entdeckt. In Texas geboren und aufgewachsen war ihre Kindheit oftmals ein Gesprächsthema. Viele Leute fragten sie nach ihrem Südstaatenakzent und die Rodeos, die sie besuchte. Damals war die Welt laut der Blondine noch viel kleiner und sie begegnete oft berühmten Persönlichkeiten. Dazu gehörte auch der Künstler Salvador Dali (?84), an dessen Begegnung sie sich noch immer mit Bedauern erinnert: “Er malte mich nicht, aber er wollte mich dabei filmen, wie ich nackt und nur in weißes Chiffon gehüllt durch seinen Garten rannte. Ich habe mich dabei nicht wohl gefühlt, ich wünschte, ich hätte es getan”, bedauerte Jerry Hall. © Cover Media

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Karlie Kloss: Model für L’Oréal?

Ist Karlie Kloss (21) die neue Markenbotschafterin von L’Oréal Paris?

Bild von Liya Kebede, Lara Stone und Karlie Kloss

Ist Karlie Kloss (21) die neue Markenbotschafterin von L’Oréal Paris?

Das Model soll sich zu den Modestars wie Lara Stone (30) und Liya Kebede (36) gesellen und als neues Gesicht für den Beauty-Giganten in Erscheinung treten. Der offizielle Instagram-Account von L’Oréal Paris postete ein Foto der drei Fashion-Schönheiten, das sie wahrscheinlich bei dem Shooting für die neue Kampagne zeigt. Die französische Bildunterschrift verrät, dass Modefans eine neue “Wunder”-Kampagne in nur wenigen Tagen erwarten können. Kloss selbst postete ebenfalls ein Foto auf ihrer persönlichen Instagram-Seite, das die Neuigkeit zu bestätigen schien.

Ihr Haarsylist Harry Josh schwärmte kürzlich von der schimmernden Haarpracht des Models, die sie sonst zu einem Bob frisiert trägt. Vor großen Events ist er für die Haare des Stars verantwortlich. “Karlie hat schon einen tollen Schnitt, das macht es zum wahren Vergnügen, sie zu stylen (neben anderen Dingen, wie ihre großartige Persönlichkeit)”, schwärmte er gegenüber ‘Modelinia.’

Der neue Job ist nur einer von vielen, den die Amerikanerin landete. Sie präsentiert regelmäßig die hübschen Dessous von Victoria’s Secret und ist das Gesicht für große Labels wie Donna Karan, Lanvin und Lacoste. Im vergangenen Jahr wurde sie als neue Markenbotschafterin von Coach Inc. verkündet und posierte für die Herbstkampagne 2013.

Zu Beginn der Woche wurde das Model in New York beim Joggen in einem knallig pinkfarbenen Top gesichtet, als man sie für eine neue Kampagne von Nike filmte.

Trotz ihres Erfolges ist Kloss dennoch sehr bodenständig und beobachtet die Veränderungen der Modeindustrie mit einem achtsamen Auge: “Es ist interessant, ich habe vor sechs oder sieben Jahren in dieser Branche angefangen und die Modeindustrie hat sich verändert und angepasst. Das kann man zu seinem Vorteil nutzen und man kann es auch nutzen, um seiner Meinung Ausdruck zu verleihen, das war früher als Model nicht immer der Fall”, erklärte Karlie Kloss am Ende des vergangenen Jahres. © Cover Media

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Anne V: Ich wünschte, ich hätte einen Mentor gehabt

Anne V (27) glaubt, dass ihre Karriere anders verlaufen wäre, hätte sie in jungen Jahren einen Mentor an ihrer Seite gehabt.

Bild von Anne V

Anne V (27) glaubt, dass ihre Karriere anders verlaufen wäre, hätte sie in jungen Jahren einen Mentor an ihrer Seite gehabt.

Die Schönheit wurde mit 15 Jahren entdeckte und modelte schon für Größen wie Victoria’s Secret, Sports Illustrated, Chanel, Prada und Louis Vuitton. Bei der britischen Modeltalentshow ‘The Face’ von Naomi Campbell (43) fungiert die Russin als Mentorin, die angehenden Laufsteg-Grazien auf die Sprünge helfen will: “Es geht um die Mädchen und wie wir sie besser machen können – nicht nur zu tollen Models, sondern auch zu tollen Frauen. Wir erzählen ihnen von unserem Leben. Am Anfang ist es sehr schwer und ich wünschte, ich hätte einen Mentor gehabt, als ich anfing, denn dann hätte ich eine andere Karriere gemacht”, offenbarte Anne V im Gespräch mit ‘parade.condenast.com’.

Campbell sitzt ebenfalls in der Jury und ihre russische Kollegin ist begeistert, mit der Britin zusammenzuarbeiten – auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind. Die blonde Schönheit hat großen Respekt vor dem Supermodel und sieht sie jetzt als ihre eigene Mentorin, denn sie hätte ihr viel Wissen vermittelt. Sie selbst würde unerfahrenen Berufsschönheiten raten, nett zu bleiben, denn das würde zu mehr Jobs führen, außerdem sollten die Mädchen Selbstvertrauen haben und damit umgehen können, wenn man ihr Aussehen kritisiert. Anne V riet ihnen, ihre besonderen Merkmale nicht zu verbergen, sondern mit ihnen zu arbeiten und sie in einem positiven Licht erscheinen zu lassen. © Cover Media

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Inès de la Fressange: Qualität und Style

Inès de la Fressange (56) glaubt, dass es in der Welt der Mode um “Verlangen” geht.

Bild von Inès de La Fressange

Inès de la Fressange (56) glaubt, dass es in der Welt der Mode um “Verlangen” geht.

Das ehemalige französische Model tat sich mit der japanischen Marke Uniqlo für eine Sonderkollektion zusammen, die noch in diesem Monat in die Läden kommt. Naoki Takizawa, der Kreativchef des Unternehmens, half ihr dabei, ihre Vorstellungen umzusetzen, die sich am Ende in einer Linie von über 70 Stücken zeigten. Unter den Designs finden sich auch Kleider mit eingearbeiteten BHs.

Die Französin ist froh über das Ergebnis und dass sie so qualitativ hochwertige Kleidung zu einem erschwinglichen Preis anbieten kann – für die Teile aus der Kollektion müssen die Kundinnen nicht sparen. “In der Mode geht es um das Verlangen. Wenn wir Schuhe oder Kleidung kaufen, ist es üblicherweise nicht, weil wir sie brauchen – wir brauchen nicht mehr Kleidung. Wir brauchen mehr Geld, um Kleidung zu kaufen, weil die Sachen enorm teuer sind. Wir wollen Qualität und Style. Wir wollen etwas Neues, aber wir haben kein Vermögen, das wir ausgeben können”, bemerkte sie gegenüber ‘fashion.telegraph.co.uk’. Daher lege sie auch genau auf diese Punkte Wert und die Zusammenarbeit mit dem Label war ein verständlicher Schritt, da sie selbst auf die Ware des japanischen Unternehmens stehe. “Ich war Kundin von Uniqlo, ging zur Mittagszeit hin, kaufte etwas, weil wir da wenigstens nicht auf die Preise schauen müssen. Manchmal gehe ich in Läden und sage, dass es egal ist, ich werde nicht auf die Preise schauen – in der [Pariser] Montaigne-Straße – aber dann ist es sogar mehr als ich erwartet hätte. Die Mode wurde so verrückt. Es geht nicht nur darum, etwas mit einem Namen zu versehen, um Presse zu bekommen. Wir haben an die Kunden gedacht, bevor wir an die Journalisten dachten.”

In der Kollektion sind außerdem ein roter Cardigan und ein lang kariertes Top zu finden – ganz normale Mode, die man auch im Alltag tragen kann. Das war Inès de la Fressange äußerst wichtig. “Es gab in den 80er- und 90er-Jahren eine Verwechslung, dass teuer das Beste ist. Qualität, Kreativität, Gewandtheit im Umgang, all das ist wichtig. Nicht die Marke, es ist die Kreativität, die Idee. Und die Kleidung. Sie ist keine Kunst, sie ist da, um getragen zu werden”, erklärte sie stolz. Ihr war auch wichtig, dass sich die Linie an Frauen mit den verschiedensten Konfektionsgrößen richtet. “Sie soll nicht nur von Models getragen werden. Alle meine Freunde sind zu groß, zu klein, zu dick, zu drall, sie sehen gut aus – aber sie sind keine Models. Ich halte das für interessant, jeden wunderschön zu machen, weil Models jedes alte weiße T-Shirt anziehen und immer noch umwerfend aussehen können.”

Inès de la Fressange bringt mit ihrer Linie also Kleidung auf den Markt, die auch von Frauen jenseits der Size Zero geliebt werden soll. © Cover Media

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Arizona Muse: Schnäppchenjägerin

Arizona Muse (25) mag es, wenn sie Schnäppchen ergattern kann.

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Arizona Muse (25) mag es, wenn sie Schnäppchen ergattern kann.

Das Model hatte ihren Durchbruch mit 21 – da war sie bereits Mutter des jetzt vierjährigen Nikko. Damals lief sie zum ersten Mal bei der New Yorker Modewoche und hat noch gute Erinnerungen daran: “Als ich meinen ersten Scheck fürs Modeln bekam, kaufte ich teure Messer! Sie hätten jetzt gedacht, dass es eher eine Designertasche gewesen wäre, nicht wahr?”, lachte die dunkelblonde Schönheit im Gespräch mit dem britischen Magazin ‘InStyle’. “Ich habe aber in eine Fendi-Tasche investiert. Ich würde nicht sagen, dass ich geizig bin, aber ich bin verantwortungsbewusst. Wenn man Mutter ist, wirft man das Geld nicht zum Fenster heraus.” Diese Einstellung mache sich auch bei ihrem Einkaufsverhalten deutlich: “Ich bin eine Schnäppchenjägerin. Shopping macht mehr Spaß, wenn man sich nicht so sehr über den Preis sorgen muss.”

Die Berufsschönheit wurde in Amerika geboren, lebt aber in London. Die britische Metropole sei einer ihrer Lieblingsorte und beeinfluss auch stark, wie sie sich kleide – ihr Lieblingsoutfit sei eine graue Lederhose und eine hübsche Bluse. In der Stadt leben auch ihre guten Freundinnen – die Models Georgia May Jagger (22), Poppy Delevingne (27) und Suki Waterhose (22). Die Gruppe trinke oft zusammen Tee, was die Amerikanerin lachend als “nicht so wahnsinnig Rock ‘n’ Roll” bezeichnete. In London kümmert sie sich auch um ihren Sohn Nikko. Die Beziehung zu dem Vater des Jungen, Manuel Quintana, ist kompliziert. Im vergangenen Jahr behauptete dieser in einem nach wie vor einsehbaren Blogeintrag, dass Arizona Muse viel zu viel Alkohol trinken würde und auch Drogen nicht abgeneigt wäre. © Cover Media

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Caroline de Maigret: Ich und Stilikone?

Caroline de Maigret (39) hat das Gefühl, dass sie sich jeden Tag “gleich” anzieht.

Bild von Caroline de Maigret

Caroline de Maigret (39) hat das Gefühl, dass sie sich jeden Tag “gleich” anzieht.

Das Model wurde zu einem Fashion-Vorbild und wird für seine modischen Outfits bewundert, die es während der Pariser Fashion Week präsentierte. So ganz kann die Berufsschönheit allerdings nicht verstehen, woher die Begeisterung rührt. “Ich bin überrascht, eine Streetstyle-Ikone zu sein”, sinnierte sie in der aktuellen Ausgabe des britischen ‘Elle’-Magazins. “Ich habe das Gefühl, dass ich mich jeden Tag meines Lebens gleich kleide.”

Wenn sie sich dann doch mal aufbrezeln möchte, entscheidet sie sich gerne für einen edlen Anzug von Haider Ackermann – eine Frau wirkt ihrer Ansicht nach darin unglaublich sexy. Ein modisches No-Go für sie angeberisch zu wirken. “Ich wurde in einem sozialistischen Land erzogen, wo es vulgär war, seinen Reichtum zu zeigen”, erklärte sie. “[Ich schätze] schöne Stoffe und Schnitte. Ich habe lieber einen wunderschönen Pullover, als zehn, die nur in Ordnung sind.”

Wenn es darum geht, sich Modenschauen anzusehen, freue sie sich besonders auf die Kreationen von Karl Lagerfeld (80), der für das französische Luxuslabel Chanel designt. “Coco Chanel war eine klasse Aktivistin und Feministin”, schwärmte sie. Ein weiterer Pluspunkt: Die Marke renne keinem Hype hinterher. “Chanel folgt keinen Trends. Sie machen ihr eigenes Ding, was ich als chic empfinde.”

Wie das klassische Unternehmen bevorzugt auch die Laufsteg-Schönheit einen eleganten und simplen Look. Ihr subtiler Stil gründe sich vielleicht auch auf ihre französische Erziehung. “Meine Herangehensweise an Beauty ist ziemlich leicht; ich neige dazu, sehr natürlich auszusehen. Man stellt bei französischen Frauen fest, dass es schlecht ist, wenn man zu viel Make-up trägt oder zu viele Operationen über sich ergehen ließ”, meinte sie gegenüber ‘intothegloss.com’. Das gesunde Maß sei hier der Maßstab für ein tolles Aussehen. “Wenn alles zu viel ist, funktioniert es nicht. Ich habe tatsächlich versucht zu verstehen, warum Frauen in unseren Kulturkreisen nicht ein bisschen angeben dürfen. Es ist schade, weil es eigentlich schön ist, wenn Leute exzentrisch sind. Man darf irgendwie keinen Spaß mit Make-up haben. Ich bin nicht sicher, ob ich es aus kulturellen Gründen schlicht halte, oder einfach, weil ich nicht mehr mag. Ich denke, dass es jetzt in meinen Alter einfach darum geht zu sehen, was zu meinem Gesicht am besten passt.” © Cover Media

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