Alessandra Ambrosio: Sonnenbrillen als Belohnung

Alessandra Ambrosio (33) ist ein großer Sonnenbrillen-Fan und hat nun wieder Zeit, sich die neuesten Modelle zu kaufen.

Bild von Alessandra Ambrosio

Alessandra Ambrosio (33) ist ein großer Sonnenbrillen-Fan und hat nun wieder Zeit, sich die neuesten Modelle zu kaufen.

Die brasilianische Schönheit genießt jetzt wieder etwas mehr Freizeit, nachdem sie am Dienstagabend [2. Dezember] für den Unterwäsche-Giganten Victoria’s Secret über den berühmten Laufsteg stolzierte. Bei der Londoner Modenschau wurden ihr und Kollegin Adriana Lima (33) sogar die Ehre zuteil, den legendären Fantasy Bra im Wert von 1,6 Millionen Euro zu tragen.

Was sie nun nach all dem Stress vermutlich macht: Zeit mit ihrer Familie verbringen. Die Catwalk-Grazie ist mit Jamie Mazur verheiratet und die beiden erziehen die sechsjährige Anja sowie den zwei Jahre alten Noah.

Mutter zu sein spielt auch bei ihrem Styling eine große Rolle. “Im Alltag mag ich es simpel, vor allem seit ich Mutter bin”, lächelte sie im Gespräch mit ‘Jolie’. “Aber ich versuche, meinem Outfit immer einen ungewöhnlichen Twist zu geben.”

Bei der spektakulären Show des Lingerie-Konzerns trugen Alessandra und Adriana Unterwäsche, die aus 16.000 Rubinen, Diamanten, Saphiren und zahlreichen 18-Karat-Goldketten bestanden.

Nachdem sie so viel Luxus am Körper hatte, ist es auch kein Wunder, dass die Fashionista in Sachen Nobel-Accessoires auf den Geschmack gekommen ist. “Accessoires sind entscheidend!”, betonte sie. “Am meisten gebe ich für Sonnenbrillen aus. Ich besitze sie in allen Farben und Formen – und kann einfach nicht ohne.”

Ein paar nette Shopping-Touren hat sich die Beauty nach all der harten Arbeit nun verdient. Natürlich trainierte sie vor der großen Show unermüdlich, brachte darüber hinaus aber noch eine Bademoden-Linie mit 75 Entwürfen im Geschäft Everything But Water in Santa Monica heraus.

So vielschichtig wie ihre Karriere ist auch das Fitnesstraining der Zweifach-Mama. “Ich mag es abwechslungsreich. Ich gehe zu Barry’s Bootcamp und Bar Method, diese Workouts unterscheiden sich sehr voneinander. Bei dem einen trainieren wir viel mit Gewichten, bei dem anderen gibt es gar keine Gewichte. Ich denke, das ist eine gute Balance. Außerdem mache ich Pilates, Spinning-Kurse, Yoga und ich renne meinen Kindern hinterher! Weil es hier so warm ist, verbringen wir viel Zeit im Pool und schwimmen zusammen. Das ist toll”, verriet Sport-Fan Alessandra Ambrosio gegenüber ‘Modelinia’. © Cover Media

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Charlotte Dellal: Keine Angst vor Accessoires!

Charlotte Dellal kombiniert ihre Accessoires am liebsten mit noch mehr Accessoires.

Bild von Charlotte Dellal

Charlotte Dellal kombiniert ihre Accessoires am liebsten mit noch mehr Accessoires.

Die Designerin ist die Gründerin des Labels Charlotte Olympia, das für seine hübschen Handtaschen und Schuhmode bekannt ist. Vor allem die Schuhkollektionen sind für ihre theatralischen Ausführungen berühmt: Ein Paar Schuhe in Rosa namens ‘Unleash the Dragon’ beispielsweise sind mit einem roten Drachenkopf auf der Spitze verziert. Für Dellal sind die wichtigsten Einflüsse beim Kreieren die Designer Salvatore Ferragamo und Elsa Schiaparelli. “Ich versehe meine Accessoires gern mit Accessoires”, lachte sie im Interview mit der britischen Zeitung ‘The Observer’. “Für mich gilt: Mehr ist mehr. Es ist einfacher, Dinge simple zu gestalten, statt sie aufzubrezeln. Dennoch gibt es genügend Subtilität. Meine Fan-Tasche mag einen Novum-Aspekt haben, aber das stammt von einem wundervollen femininen Objekt. Ich möchte aus wunderschönen Objekten tragbare Dinge machen.”

Bei den British Fashion Awards erhielt Dellal eine Nominierung für ihre Designs. “Ich liebte schon immer Glamour. Glamour hat mich in die Fashionwelt gebracht”, schwärmte sie.

Doch träumte die Modeschöpferin nicht immer von einer Karriere als Schuhdesignerin. Ursprünglich wollte sie Kleidung kreieren und studierte am Londoner College of Fashion, wo sie ihre wahren Talente erkannte: “Mein Tutor wies mich darauf hin, dass ich für jedes Outfit auch Accessoires entwarf. Also ging ich aufs Cordwainers College und sobald ich meinen ersten Schuh kreiert hatte, realisierte ich, dass ich genau das machen wollte. Ich teste die Schuhe auch selbst. Was wäre ich sonst für eine Schuhdesignerin, wenn ich unbequeme Schuhe entwerfen würde, in denen man nicht laufen kann?”, betonte sie.

Mittlerweile nennt Charlotte Dellal sechs Boutiquen weltweit ihr Eigen, unter anderem drei in Amerika und eine in Dubai. © Cover Media

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Smart shopper, aufgepasst!

Wie Barbara heute schon mit den supergünstigen Designerkleidern auf The Outnet zeigte, ist heute unser Smartshopping-Sonntag. Und überhaupt…

Die Zeiten von “Ich kaufe meine Basics bei Zara, dafür Schuhe und Taschen bei Designern,” sind vorbei. Das ist nicht (mehr) originell. In London, Berlin und Paris rennen alle mit den gleichen Lederröcken und Seidenblusen von Zara herum. Zara hat sein Sortiment mit “Premium” und “handmade” längst den Kundinnen angepasst, die nach ihrem Recherche-Bummel durch Prada, Gucci und Bottega Veneta in einer der Zara-Filialen nebenan vermeintliche Laufstegschnäppchen im großen Stil einkaufen: Modetrends, die schnell kopiert, verständlich umgesetzt und sehr viel günstiger angeboten werden. Bei Outlet-shops, wie z.B. Yoox.com, türmt sich derweil die übrig gebliebene Designerware.

Bedeutet: schaut genau hin! Ich lobe mir jeden, der vergleicht. Für oftmals den gleichen Preis oder ein paar Euro mehr bekommt man im Vergleich hochwertige, seltene, besondere, aufwendiger verarbeitete Einzelteile von den Designern, mit denen man sich von der Masse etwas abheben kann.

Ein paar Beispiele…

1) Lederhosen

2) Bordeauxrote Mäntel

3) Grafische Shirts

Fausto Puglisi Shirt Yoox Zara Modepilot

Shirt von Fausto Pugilist (l.) über yoox.com für 199 Euro und Shirt von Zara (r.) über zara.com für 40 Euro (sieht man auf den ersten Blick, von welchem Shirt man länger etwas hat, oder?)

4) Kaschmirpullover in Camel

Kaschmirpullover Balenciaga Cashmere Yoox.com Zara Beige Modepilot

Two-toned Kaschmirpullover von Balanciaga (l.) über yoox.com für 215 Euro und Uni-Kaschmirpullover von Zara (r.) über zara.com für 139 Euro (Geschmacksache, ob einem die Two-toned-Varainte und die feineren Abschlüsse der Aufpreis wert ist)

PS.: Hosen und Seidenblusen sind bei Zara preislich unschlagbar. In Sachen Passform und Haltbarkeit sind sie oft nicht schlechter als teure Ware.

Fotos: Yoox.com, Zara.com

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Label to watch: Yazbukey

Es gibt Labels, die man schon seit Jahren verfolgt, aber bei denen man nicht zu 100% überzeugt war, sie hier auch als Label to watch vorzustellen. So ging es mir mit Yazbukey. Ich finde die Sachen lustig, aber tragbar? In den USA ist die Designerin wird die Designerin inzwischen gehyped.

Die Wahl-Pariserin Yaz Bukey mit den erotischen Köperformen gibt sich auf ihrer Homepage selbst als eine ägyptische Prinzessin aus, deren Vorfahren Frankreich den Obeliksen auf dem Place de la Concorde schenkten. Ob diese Gecshichte wahr ist oder nicht, ist eigentlich egal. Sie passt zu Person. Die ziemlich exzentrische Designerin studierte am Studio Berçot, bevor sie bei Margiela, McQueen, Givenchy und Jeremy Scott die ersten Sporen in der Mode verdiente. Schon bald wurden Accessoires ihr Steckenpferd, jedoch geht es bei Yaz Bukey nicht um Diskretion à la Margiela, sondern eher ums Auffallen wie bei Jeremy Scott. Keine ihrer Kreationen bleibt unbeachtet.

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Yaz Bukey

Ihre Designs sind schrill, laut, auffallend. Alles ist ein bisschen überdiemsioniert und vor allem steif. Yaz benutzt vor allem Plexiglas, das sie gerne auch mit Metall und Macramé verbindet. Daran hat sich seit der Gründung im Jahr 2000 wenig geändert. Einer iher esten Besteller war ein riseiger, knallroter Kussmund. Auch bekannt sind Vielen ihre Plexiglass-Portraits von Anna Wintour, Jackie Onassis oder Karl Lagerfeld, die der Deutsche auch sofort in seinen Lagerfeld Läden verkaufte.

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Yaz Bukey macht gerne Broschen, riesige Halsketten sowie  Armbänder aus Plexiglass. Die Kollektionen haben ziemlich lustige Namen, wie “Gentlemen perfer”, “Happy Birthday”, “Hong Kong Garden”, “Le Pussy Cat Fight Club” oder wie die aktuell in Paris vorgestellte Kollektion “My heart belongs to Paris”. Die Presentation wurde in einem hinreissend komischen Cabaret vorgestellt.

Hier ein Bilder und kurz die Geschichte: Wir befinden uns in Paris vor einem dieser typischen Bistros an einem Platz mit einem dieser typischen Montmartre-Maler. Eine ganz in Pink gekleidete Touristin verliert sich in die Gegend und ist entzückt. Eine typisch motzige und schnippische Pariserin mit ewig langen Beinen und Paris-Taschen betrinkt sich im Bistro.

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Immer wieder kommen neue Akteure dazwischen: der Zigarre rauchende Typ im beigen Wollmantel, das verliebte Päärchen im Matrosenlook, dann die Tänzerinnen aus dem Pigalle.

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Doch plötzlich taucht eine Diebin auf, die  – was wohl – die Mona Lisa (La Joconde auf Französisch) klauen will und das gelingt ihr auch, weil sie alle betäubt. Nun liegen alle Boden, der Gemälde ist futsch und die Polizei schreitet ein.

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Es kommt zu einem Getümmel. Große Aufregung, alle werden befragt und am Ende gibt es einen Deal zwischen Diebin und den anderen.

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Die Kollektionsvorstellung glich einem Theaterstück und war wirklich zauberhaft inszeniert, die Akteure perfekt ausgewählt.

Und danach konnte man die Pretiosen genauer unter die Lupe nehmen:

Yazbukey Produkte

Vor allem die Clutch mit Oui und Non ist echt ein Bringer!

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Für alle Ex-raucher gibt es übrigens eine stylische Plexiglas-Zigarette und für Möchte-Gern-Pariser sogar das große Plexiglas-Baguette zum unter dem Arm tragen. Nicht zu vergessen, die Rotwein-Flasche. Die gibt es mit und ohne Glas. Wer also ein bisschen Paris Flair zu Hause haben möchte, ist bei Yazbukey bestens aufgehoben. Ihre Kreationen gibt es zu kaufen bei  Farfetch und bei Luisaviaroma.

Und eine Homestory über die Designerin hat The Coveteur.

Fotos: Barbara Markert / Modepilot

Emme: Bessere Zeiten für Plus-Size-Models

Emme kritisierte, dass trotz der Entwicklungen in der Modebranche noch immer nicht genügend Kollektionen in Plus-Size-Größen angeboten werden.

Bild von Emme

Emme kritisierte, dass trotz der Entwicklungen in der Modebranche noch immer nicht genügend Kollektionen in Plus-Size-Größen angeboten werden.

Die New Yorkerin zählte zu den erfolgreichsten Plus-Size-Models der 90er Jahre. Jetzt nutzt sie ihre Erfahrungen, um den Wettbewerb ‘Fashion Without Limits’ zu organisieren, der Nachwuchsdesignern der Syracuse University die Möglichkeit gibt, Outfits in Übergrößen zu entwerfen. Auf den Gewinner wartet der ’12+ Emme’-Award sowie rund 400 Euro. Außerdem wird Emme höchstpersönlich ein Design des Gewinners auf einem Roten-Teppich-Event tragen.

In einem Interview mit dem Nachrichtendienst ‘WWD’ versicherte der Modestar, seinen Kampf für Frauen mit fülligeren Figuren so lange weiterzuführen, bis diese gleichberechtigt behandelt werden. “Es ist schon etwas besser geworden. Auf den Titelseiten der italienischen ‘Vogue’ sieht man schon mehr Damen in Kleidergröße 40 und 42. Die Frauen sieht man zunehmend auf den Mainstream-Zeitschriften. Damals war das nicht so ?”, erklärte sie.

2007 wurde bei Emme Krebs diagnostiziert, doch nach überstandener Krankheit feierte sie jüngst ihr berufliches Comeback. Sie unterschrieb einen Vertrag mit Muse Models und arbeitet mit Graj + Gustavsen an Plus-Size-Mode und Accessoires.

Trotz ihres Erfolges fällt es Emme schwer, trendy Outfits zu finden und daher setzt sie sich dafür ein, diesen Umstand zu ändern. “Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwierig es für mich ist. In die meisten Geschäfte kann ich gar nicht reingehen. Ich nahm einmal ein Kamerateam der Fernsehshow ’20/20′ mit und ein Verkäufer empfahl mir, in den Keller von Bloomingsdales oder Macys zu gehen. Sie haben mir direkt gesagt, dass sie nichts für mich haben. Sogar in den besten Zeiten meiner Karriere machten mir Designer Einzelstücke. Ich sah einfach, dass die Nachfrage sehr groß war. Ich will ein Business aufbauen. Das wird die Welt der Emme sein”, schloss die Powerfrau. © Cover Media

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Felle für alle Fälle

Ich weiß ja nicht, wie das Wetter bei Euch ist, aber in München haben wir sommerblauen Himmel, Sonne und Flip-Flop-Temperaturen. Herbst- und Winterkälte sind noch ganz schön weit weg. Aber man muss ja vorplanen. Wer nicht frieren will, kuschelt sich in dickes Cashmere, Wolle (gern gefilzt oder gebürstet), Lammfell oder – Pelz. Echt oder eben Fake Fur. Auf jeden Fall üppig, in Pastell- oder Knallfarben, als Accessoire oder Mantel/Jacke. Da sich das italienische Luxuslabel Santoni nun mal mit Schuhen beschäftigt, haben die Designer für die kommende Saison Red Carpet High Heels aus Metallic-Leder mit buntem Nerz verbrämt. Sozusagen die Haute Couture-Version der Ugg-Flip-Flop-Modelle mit Fell. Schön sind sie ja…

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Für den Nikolaus-Abend oder Weihnachten?

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Wenn man durch die Nacht tanzen möchte…

SANTONI FW 2014-2015 WOMAN 31_white

Sich wie Schneewittchen fühlen… Oder wie auf Wolke Nummer Sieben…

Fotos: PR, Santoni, Catwalkpictures