JOURgarderobe: Closet Diary mit Pamela Valentin, Hair & Make-up Artistin

Unser heutiges Closet Diary startet mit einer Weltreise: Von Mombasa in Kenya über Stuttgart nach Südfrankreich, dann Berlin bis hin nach England und zurück nach München. …

Unser heutiges Closet Diary startet mit einer Weltreise: Von Mombasa in Kenya über Stuttgart nach Südfrankreich, dann Berlin bis hin nach England und zurück nach München. Das klingt vielleicht nach einem schönen und vielseitigen Urlaub, sind aber die Wohnorte von Pamela Valentin. Mit sechs Jahren zog die 34-Jährige aus Mombasa nach Stuttgart und erlernte erst dort die deutsche Sprache. Danach machte sie noch ganz unspektakulär ihre Ausbildung zur Friseurgesellin in Stuttgart, bis es nach Südfrankreich ging – wegen der Sprache natürlich. Je ein Jahr in Berlin und Stuttgart folgten, danach zog es Pamela wieder hinaus in die Welt nach England – wieder wegen der Sprache. In München verbrachte sie dann noch einmal drei Jahre und arbeitet dort für ein Schweizer Modelabel.

Puh, da wird einem schon beim Lesen schwindelig. Jetzt ist Pamela aber wieder in Stuttgart angekommen und arbeitet dort als Haar- und Make-up Artistin. Schuld an ihrem Closet Diary ist – wie immer – Instagram. Ich vermute ja, dass das Geheimnis ihres tollen Stils einfach Mut ist. Und was soll ich sagen, egal ob samtige Overknees (mein Lieblingsoutfit), lila Lippen oder Federjacke – sie sieht in allem großartig aus.

 

MONTAG

Morgens gehe ich zum Crossfit. Danach habe ich mich mit meiner Freundin, die auch Make-up Artistin ist, getroffen um um einen gemeinsamen Job zu besprechen.

Blouson: Zara, Dunkelrotes Karohemd: H&M, Grünes Karohemd: Zara, Hose: COS, Stiefeletten: COS, Brille: Ray Ban, Tasche: Goyard, Lippenstift: NYX

DIENSTAG

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Gigi Hadid: Ein super Vorbild

Gigi Hadid (20) ist dank ihrer tollen Einstellung so erfolgreich, ist sich die Redakteurin der australischen ‘Vogue’ sicher.

Bild von Gigi Hadid

Gigi Hadid (20) ist dank ihrer tollen Einstellung so erfolgreich, ist sich die Redakteurin der australischen ‘Vogue’ sicher.

Das US-Model ist in der Modewelt unglaublich beliebt, im Januar wurde sie von ‘Daily Front Row’ zum Model des Jahres gekrönt, dann folgte die Nachricht, dass sie das neue Gesicht von Maybelline ist.

Edwina McCann und ihr Team feierten mit der Juni-Ausgabe die Catwalk-Schönheit und die Redakteurin verriet, warum sie solch große Gigi-Fans sind.

“In der Juni-Ausgabe dreht sich alles um den süßen Geist der Jugend. Auf dem Cover ist Gigi Hadid, ein tolles Exemplar von einem jungen Model, dass hart arbeitet und nichts als gegeben annimmt”, schwärmte sie im Gespräch mit ‘Style.com’.

“In der Ausgabe findet man ein aufschlussreiches Interview mit Gigi, darin spricht sie darüber, wie wichtig die Sozialen Netzwerke für ihre Marke sind, das ist ein riesiges Unternehmen. Wir diskutieren auch, ob es möglich ist, diese jungendliche Vitalität, nach der wir uns als Erwachsene so sehnen, wiederherzustellen.”

Gigi kommt zwar aus Amerika, Australien kann aber auch mit seinen Topmodels angeben. Edwina ist besonders auf die einheimischen Schönheiten Elle Macpherson (51), Miranda Kerr (32) und Megan Gale (39) stolz.

Sie hält aber auch immer eine Auge für neue Models offen und findet es interessant, wie sich die Fashion-Welt entwickelt hat.

“Features und News Director von ‘Vogue’, Zara Wong, schrieb in der Juni/Juli-Ausgabe einen sehr interessanten Artikel über das Modeln und wie es sich über die Jahre verändert hat”, erklärte Edwina. “Erst kamen die Supermodels mit ihren persönlichen Marken, dann das Anti-Model (Kate Moss ließ sich noch nicht einmal interviewen) und jetzt haben wir die Insta-Models, die mit ihren Profilen bei den Sozialen Medien ihre Follower und auch ihre Klienten beeindrucken. Sie sind klug, wissend, gesund und immer unterwegs.”

Für Gigi Hadid sind die Sozialen Netzwerke übrigens super wichtig, bei Twitter folgen ihr 388,000 Menschen, bei Instagram sogar 3,8 Millionen. © Cover Media

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Smart shopper, aufgepasst!

Wie Barbara heute schon mit den supergünstigen Designerkleidern auf The Outnet zeigte, ist heute unser Smartshopping-Sonntag. Und überhaupt…

Die Zeiten von “Ich kaufe meine Basics bei Zara, dafür Schuhe und Taschen bei Designern,” sind vorbei. Das ist nicht (mehr) originell. In London, Berlin und Paris rennen alle mit den gleichen Lederröcken und Seidenblusen von Zara herum. Zara hat sein Sortiment mit “Premium” und “handmade” längst den Kundinnen angepasst, die nach ihrem Recherche-Bummel durch Prada, Gucci und Bottega Veneta in einer der Zara-Filialen nebenan vermeintliche Laufstegschnäppchen im großen Stil einkaufen: Modetrends, die schnell kopiert, verständlich umgesetzt und sehr viel günstiger angeboten werden. Bei Outlet-shops, wie z.B. Yoox.com, türmt sich derweil die übrig gebliebene Designerware.

Bedeutet: schaut genau hin! Ich lobe mir jeden, der vergleicht. Für oftmals den gleichen Preis oder ein paar Euro mehr bekommt man im Vergleich hochwertige, seltene, besondere, aufwendiger verarbeitete Einzelteile von den Designern, mit denen man sich von der Masse etwas abheben kann.

Ein paar Beispiele…

1) Lederhosen

2) Bordeauxrote Mäntel

3) Grafische Shirts

Fausto Puglisi Shirt Yoox Zara Modepilot

Shirt von Fausto Pugilist (l.) über yoox.com für 199 Euro und Shirt von Zara (r.) über zara.com für 40 Euro (sieht man auf den ersten Blick, von welchem Shirt man länger etwas hat, oder?)

4) Kaschmirpullover in Camel

Kaschmirpullover Balenciaga Cashmere Yoox.com Zara Beige Modepilot

Two-toned Kaschmirpullover von Balanciaga (l.) über yoox.com für 215 Euro und Uni-Kaschmirpullover von Zara (r.) über zara.com für 139 Euro (Geschmacksache, ob einem die Two-toned-Varainte und die feineren Abschlüsse der Aufpreis wert ist)

PS.: Hosen und Seidenblusen sind bei Zara preislich unschlagbar. In Sachen Passform und Haltbarkeit sind sie oft nicht schlechter als teure Ware.

Fotos: Yoox.com, Zara.com

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Herbst-Shopping by Barbara & Kathrin

Barbara und ich planen unsere Herbst-Garderobe 2014 mit den “New Arrivals” in unseren liebsten Onlineshops. Unsere Top 5 (10 insgesamt):

1) Mantel. Beide haben wir bereits genügend Mäntel, um bei jedem Wetter gut angezogen zu sein, aber welcher Statement-Mantel der Herbstsaison 2014 fehlt uns noch, z.B. für die Schauen?

Barbara: Als Mutter und rasende Reporterin muss es schnell gehen, aber auch schön warm sein. Ich finde die neuen Modelle der sogenannten Biker-Coats super praktisch, denn sie haben eine sportliche Anmutung, sind aber auch lang genug, um überflüssige Pfunde an Hüften zu kaschieren und die Nieren warm zu halten. Für mich einer DER Trend-Mäntel dieses kommenden Winters.

Biker Coat mit überlappenden Kragen, von Stella McCartney, über Farfetch

Kathrin: Ein heller, freundlicher Mantel fehlt mir. Pink mache ich jetzt nicht mehr. Doch, wenn im September zu den Schauen in Mailand und Paris die Sonne scheint, dann möchte ich dieses Mal “Frühling” mit meinem Outfit schreien! Über die Trillionen-Investition denke ich nicht wirklich nach: der Mantel von Giambattista Valli Couture dient mir als Inspiration.

Giambattista Valli Couture Mantel Modepilot

2) Stiefeletten. Was fehlt immer? Jetzt-Schuhe mit Absätzen, die super bequem sind und auch nach acht Modeschauen pro Tag kein Fußleiden erzeugen. Die Suche danach ist aufwendig, Erfahrungswissen hilft…

Barbara: Je älter man wird, desto weniger will man leiden. Mich hat die Erfahrung gelehrt, dass breite Absätze stabiler sind. Man knickt weniger um, kann schneller rennen. Und als Mutter habe ich keine Zeit, 500 Schnallen zu schließen. Daher fällt meine Wahl auf diese Chloé Stiefelchen. Ein Mittelding zwischen Stiefel und Ankle-Boot, passt zum Rock wie zur Slimfit-Jeans.

Chloé Mid-Half Boots über Farfetch

Kathrin: Ich sag nur zwei Worte: Pierre Hardy. Nichts gegen Saint Laurent, wo sich nun jeder seinen Jetzt-Schuh kauft – lauter formschöne Modelle, keine Frage, aber ich bleibe meinem Pierre treu. Ich mag es, wie er mit den Farben umgeht. Die Kopien seiner Schuhe sehen immer wie ein billiger Abklatsch aus.

Pierre Hardy Stiefeletten Modepilot

3) Rock. In “Ökonomisch gedacht: Was gehört in den Kleiderschrank?” erwähnten wir bereits, dass Röcke bestenfalls auch zu schwarzen Strumpfhosen kombinierbar sein sollten. Sie sind sonst kaum einsetzbar – Röcke, die man nur zum nackten Bein tragen kann (hell und hell gemustert, beispielsweise) sind Schrankleichen.

Barbara: Für die kommende Herbst/Wintersaison habe ich mir fest vorgenommen, endlich in einen Lederrock zu investieren. Schwarz finde ich langweilig. Mich überzeugt der grüne Bleistiftrock von 3.1. Philip Lim, den ich zu meinen zahlreichen grauen Oberteilen und mit Strumpfhosen und Stiefeletten tragen kann.

grüner Lederrock

Kathrin: Boah, von Röcken habe ich genug (Bleistiftröcke aus Leder, Strickstretch in allen Varianten, Taillenröcke auf Midi-Länge). Röcke, die mich jetzt noch reizen würden, erfordern bei Kälteeinbruch farbige Strumpfhosen. Helle Lederröcke zu weißen Strumpfhosen sehen super aus. An anderen. Ich werde es nicht tragen. Auch rote, braune, grüne Strumpfhosen werden in der zweiten Hälfte 2014 nicht an meinen Beinen stattfinden. Daher gibt als Neu-Erwerb nur diese Option für mich, meine Form des Hosenrock-Trends:

Hose Rock Vivienne Westwood Modepilot

4) Bluse. Sie hat eine Halbwertszeit: Flecken, die nicht mehr rausgehen, abgescheuerte Manschetten- oder Kragenkanten. Wer also seinen Blusentyp gefunden hat (Herrenhemd, Wickelbluse, tailliert oder mit Schluppe, Mao-Kragen oder ausgeschnitten), hat dennoch regelmäßig bedarf an Nachschub.

Barbara: Eben. Blusen braucht man immer. Was in meinem Schrank komplett fehlt sind Muster und die sind ja schon ein paar Saisons “in”. In ein komplettes Mustermix-Outfit zu investieren, ist mir zu riskant. Ich gehe auf Nummer sicher und investiere nur in ein Oberteil, mit dem ich Schwarzes und Graues aufmotze oder das ich an mode-mutigen Tagen sogar mit anderen Mustern (theoretisch) kombinieren könnte. Die Miu Miu Bluse ist an sich perfekt: Sie hat einen Kragen (wichtig!) und genau die richtigen Farben für meinen fahlen Teint. Nur ihr fehlen die Ärmel und sie ist mir etwas zu teuer. Vielleicht finde ich was Ähnliches noch mit Ärmeln und in billiger.

Gemusterte Bluse mit Kragen ohne Ärmel. Von Miu Miu. Über Mytheresa

Kathrin: Blusen bestehen aus 100 Prozent Seide oder aus fast 100 Prozent Baumwolle (mit Stretchanteil) – mit allen anderen Materialien kann man mich jagen. Schluppen bevorzugt. Aktueller Favorit: Sie gestreifte Schluppenbluse von Stella Jean.

Seidenbluse Stella Jean Streifen 2014 Matches

5) Pullover. Kann man derzeit nicht genügende haben. Kurzes Sweatshirt? – passt hervorragend zum Taillen-hohen Rock. Rollkragen, Rollkragen, Rollkragen. Und Kaschmir ist die extra Portion Schmeicheleinheit.

Barbara: Pullover habe ich en masse und irgendwie klingeln bei mir die Trend-Glocken, dass man für die Herbsttage einen Poncho oder ein Cape bräuchte. Die zeigte auch Hedi Slimane zuhauf bei seiner letzten Herrenshow für Saint Laurent. Yep, ich habe den Eindruck, dass die modisch wichtiger werden. Denn: Ponchos sind cool, lässig und die idealen Begleiter für alle Hosen. Ob weit oder slim.

Gestricktes Raquel Cape in Patchwork Optik, von Etoile Isabel Marant, üner Net-a-Porter

Kathrin: Pullover dürfen nicht zu kurz sein. Sommer-Pullover ist ein Unwort – die beiden Begriffe schließen sich gegenseitig aus. Achtet auf eure Nieren! Schmal geschnitten bewährt sich: so passen sie zu allen Rockformen, ohne ein unförmiges Etwas aus dir zu machen. Das Tolle ist, dass Pullover nun selbstverständlich zu Röcken und High-heels getragen werden. Mein aktueller Allrounder stammt von Matthew Williamson (aus dem Sample Sale in London) mit aufwendiger Rosenstickerei in Rot/Pink auf Dunkelblau. Cremefarbene Pullover sind super für die anbrechende Saison und ein Pullover in tiefem Grün steht auch noch auf meiner Shoppingliste – leider noch keinen gefunden.

Cremefarbener Rollkragenpullover Zara Modepilot

Fotos: Matches, Farfetch, Mytheresa, Net-a-porter, Zara, Unger, Conley’s, Farfetch

Ökonomisch gedacht: Was gehört in den Kleiderschrank?

Wenn sich eine Jungredakteurin Slip-ons (Halbschuhe mit Gummizug und Gummisohle) für 600 Euro bestellt… Dann höre ich mich sagen: “700 Euro für dieses Plastikschuhwerk?! Die schickst Du sofort wieder zurück!” und ich ärgere mich, dass ich mich anhöre, wie meine Chefin damals. Oder, wie meine Mutter, wenn sie gewusst hätte, was ich für Schuhe ausgebe. Wie kann ich vermitteln, was mir meine Chefin einst versuchte mitzuteilen? Lieber in Dinge investieren, von denen man lange etwas hat und, die ihr Geld “wert” sind. In ihrem Fall waren das: pro Saison das schönste Kleid von Prada oder Azzedine Alaïa, ein Kelly-bag für immer. Dazu ein Jäckchen aus einer Coco Chanel Secondhand Boutique oder ein Pelzjäckchen von einem New Yorker Flohmarkt und Schmuck von Tom Binns.

Das ist für eine Frau mit Chefredakteurinnen-Gehalt, einer zierlich-weiblichen Figur und italienischer Grandezza “best practice”. Jeder muss herausfinden, welcher Stil zu einem am besten und, was das Gehalt hergibt. Letzteres ist besonders unfair von Jungredakteuren zu erwarten. Schließlich habe ich meine zeitlosen Roger Vivier Pumps bereits im Schuhschrank stehen, für die ich als Jungredakteurin fast mein ganzes Netto-Gehalt auf den Tisch legte. Doch aus eben dieser heutigen Sicht kann ich auch behaupten, dass diese Investition eine gute war. Der CPW (Cost per wear = Kosten pro Tragen) liegt bei mittlerweile unter 10 Euro, ein Pumps von Zara, den ich nur dreimal anziehe, hat einen CPW von über 20 Euro. Vielleicht rechnen sich für manche Slip-ons von Givenchy…

Roger Vivier Pumps Modepilot Buckle

Ich wusste damals auch nicht, was ich an fünf aufeinander folgenden Fashionweek-Tagen tragen soll. Dann, wenn das Licht in der Front-row besonders strafend auf billig glänzende Strumpfhosen fällt. Mir fehlten die Wolford-Strümpfe, die Prada-Kleider, die Henkeltaschen mit Gütesiegel, die formschönen Schuhe. Jetzt kann ich andere an meinen Erfahrungen zu Fehlkäufen und guten Investitionen teilhaben lassen. Und jeder kann für sich daraus ziehen, ob er die Erfahrungen teilt, ob sie nutzen oder tausendmal gehört und liebend gern nicht befolgt wurden.

Meine 10 Tipps zur Diskussion freigegeben…

schwarze Kleider mit Arm Net-a-porter Modepilot

1) Ein schwarzes, knielanges Kleid mit Ärmeln, das nicht knittert; in dem man souverän aussieht, weil die Schulter perfekt sitzt, es nicht auf der Hüfte staucht, es nirgends spannt und es kaum einer Saison zuzuordnen ist. Lange Ärmel, weil man es das ganze Jahr tragen kann, nicht zwingend eine Jacke braucht, wenn man draußen wartet. Und es taugt fürs Fliegen. Bei Nachfrage (Kompliment!) hilft es, eine gute Modemarke nennen zu können, wie Chanel oder Bottega Veneta oder noch besser: einen Schneider/Designer des Vertrauens. Wichtig ist, dass das Kleid in seinem Schnitt perfekt zu eurem Körper und Stil passt, also entweder taillen- oder hüftbetont (damenhafte oder knabenhafte Figur); tief ausgeschnitten oder hoch geschlossen. Ich fand meines – damals als Jungredakteurin – in einer Secondhand-Boutique, es stammt von Prada und ich ziehe es heute noch zu wichtigen Terminen an. Überhaupt sind Kleider mit langen Ärmeln – meist von Diane von Furstenberg – rückblickend meine beste Investition gewesen, weil sie der 24/7-Mode gerecht werden: man kann sie immer, 24 Stunden und an sieben Tagen der Woche, tragen.

Handtaschen Givenchy Mulberry Valentino Modepilot

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2) Bloß keine Handtasche, die Hautärztinnen und Bankerinnen als Statussymbol verwenden, wie z.B. eine “Luggage” von Céline oder eine “Paraty” von Chloé. Oder noch schlimmer: “Speedy” von Louis Vuitton. Es sei denn, ihr seid Hautärztin oder Bankerin. Dann habt ihr andere Sorgen. Besser: eine Tasche, die vor allem euer Format unterstreicht und nicht den Wiedererkennungswert der Marke. Wer schon als Kind am liebsten alles in Grün mochte, der findet vermutlich in einer grünen Handtasche seinen ständigen Begleiter. Sie wird ganz automatisch zu deiner Garderobe passen, denn sie passt zu dir, zu deinen gewählten Farben und Mustern. Am besten sind Handtaschen mit abnehmbarem Umhängegurt. Dann kann sie mit auf Reisen: Umhängen, Koffer hinter sich herziehen und WhatsApp bedienen leicht gemacht. Später Gurt abnehmen und je nach Modell als Clutch oder Henkeltasche verwenden. Hat den immensen Vorteil, dass man weniger umpacken muss und immer alles dabei hat.

Jeanshosen Zara Modepilot

3) Jeanshosen bei Zara kaufen. Die Jeansmode ändert sich so schnell und die Qualitätsunterschiede nicht so gravierend. Da ergibt es kaum Sinn, in eine teure Marken-Jeanshose zu investieren. Es sei denn man ist ein Jeanstyp und die Jeans gehört zu deinem täglichen Look. Dann auf Current Elliott, Levi’s, Closed & Co. setzen. Von Esprit und Topshop habe ich jeweils eine sehr gute Jeggings (Jeans + Leggings), die ich zu Blusen und Blazer trage.

4) Finger weg von Kleidungsstücke, die schon im Laden knittrig oder verfusselt aussehen. Man wird mit ihnen nicht glücklich und, wenn man es glaubt: andere erkennen die schlechte Qualität. Da hilft es auch nicht, wenn ein Designername im Etikett steht.

5) Keine Kompromisse. Kleidungsstücke, in denen Du Dich nicht auf Anhieb “Wow” fühlst, egal was die anderen sagen, nicht kaufen. Indizien für einen Kauf, den Du bereuen wirst sind folgende Aussagen, die Du in der Garderobe machst: Das wird super aussehen, wenn ich braun gebrannt bin; das wird mir bald passen; mit hohen Schuhen geht es. Ich spreche von Farben, die einem nicht stehen und Schnitten, die nicht vorteilhaft sind – egal, wie angesagt sie gerade sein mögen.

6) Schuhe müssen bequem sein. Das kann man sich bei der Anprobe herrlich einreden, vor allem dann, wenn man sich gerade beim Prada-Sale befindet. Einfach eine Weile mit den Schuhen durch den Laden laufen. Wenn beim Ausziehen der Schuhe ein Erleichterungsgefühl eintritt: das vermeintliche Schnäppchen – wenn auch widerwillig – ins Regal zurückstellen. Es wird sonst bald auf Ebay landen und maximal ein Drittel der ausgegebenen Summe einbringen. Wenn man die Schuhe am liebsten gleich anbehalten möchte: kaufen.

Schuhe 2014 Trends Modepilot

7) Schuhmodelle: Bunte Sandaletten machen doppelt Spaß: man bekommt sie von sehr guten Marken noch im Sale und sie passen erstaunlich oft zum Outfit. Sie sind vielleicht das einfachste Manöver, Mut und Stilsicherheit zu demonstrieren. Stiefeletten und Stiefel lieber in Schwarz wählen. Meine roten Stiefeletten haben einen CPW-Wert von 100 Euro. Hier sind die Kombinationsmöglichkeiten (kein nacktes Bein) begrenzt. Bei geschlossenen Modellen immer in Betracht ziehen, ob man sie auch zur schwarzen Strumpfhose anziehen würde. Man braucht kein ganzes Schuhzimmer! Ein flacher Overknee-Stiefl in Schwarz, schwarze Stiefeletten, schwarze Pumps, schwarze Sandaletten, ein paar bunte Sandaletten, goldene Sandaletten (für Hochzeiten und Gala-Abende), schwarze Sandalen und Sandalen in einer Lieblingsfarbe, Birkenstocks, Sneaker, Flip Flops, Haferlschuhe fürs Oktoberfest. Das reicht. Theoretisch.

Dessous 2014 Modepilot

8) Wo bleibt das Austoben? Tobt Euch bei Unterwäsche aus, nicht bei den Strümpfen. Gepunktetes, Geblümtes, Spitze und Knallfarben: im nichtsichtbaren Bereich ist alles erlaubt und ein neonfarbener BH-Träger, der rausschaut, ist immer noch besser als ein weißer. Übrigens: Wer glaubt eine 75 B zu haben, sollte mal eine 70 C probieren. Die meisten Frauen tragen eine falsche BH-Größe und sollten sich über entsprechende Abdrücke am Abend nicht wundern.

Röcke Skirts Net-a-porter Modepilot

9) Röcke: Auf zu kurze Röcke verzichten. In den meisten Fällen lassen sie dich jünger und naiver aussehen. Ist so. Gleiches gilt für Röcke, die zu sehr ausgestellt sind. Lieber schmal geschnittene, knielange Röcke. Wenn Du Dich traust, sie wild zu kombinieren, dann können sie auch Rot, Violett oder Gelb sein, wobei ich hier zu bedenken gebe, dass es dann mit den Strumpfhosen in den kälteren Monaten schwierig wird: schwarze, blickdichte Strumpfhosen sehen zu den hellen Röcken nicht gut aus. Nummer Sicher: schwarzer Leder-Bleistiftrock und taillenhoher Rock aus Kunstfaser, weil nicht knitternd. Letzterer ist perfekt auf Reisen. Jedes noch zu kurze Oberteil lässt sich dazu kombinieren.

10) Jacken, Blazer, Mäntel: Welcher Typ bist Du? Auch hier muss die Garderobe nicht überfrachtet sein. Eine Freundin, die ihren Stil gefunden hat, ist zum Beispiel Alex, die immer eine dicke, lange Strickjacke überzieht – auch zu Abendveranstaltungen. Das passt zu ihr und das finde ich cool. Eine andere Freundin, Nora, zieht immer Blazer in Schwarz oder Weiß übers Cocktailkleid, Gala-Kleid und auch über Kapuzenpullover – das passt wiederum zu ihr und auch das finde ich cool. Ich gürtele mir dünne Mäntel um die Taille – das passt zu meinen schmalen Seidenkleidern und eng geschnittenen Hosen. Für lange Abendkleider habe ich noch keine Lösung gefunden. Nur ein einziger Blazer in meinem Kleiderschrank wird meiner CPW-Rechnung gerecht: mein Alleskönner ist aus schwarzem Samt, tailliert und von Alaïa.

Fotos: Net-a-porter.com, Mytheresa.com, Zara.com

Sommerhosen Special Teil II: Jumpsuits und Skorts

Sommerhosen Teil 2

(1) Overall mit Blumenprint | (2) Sandalen mit Verzierung | (3) Overall mit V-Ausschnitt | (4) Sonnenbrille | (5) Hosenrock | (6) gemustertes Blusentop | (7) Sandaletten mit Keilabsatz

Zu kaum einer anderen Jahreszeit haben wir mehr Auswahlmöglichkeiten, was Klamotten angeht, als im Sommer. Genau die richtige Zeit also, um verspielte Sachen, wie Jumpsuits und Skorts auszuprobieren.

Jumpsuits sind einfach das praktischste Kleidungsstück überhaupt. Sie sind bequem, hübsche, feminin und wenn ein Windstoß kommt, gibt es keinen Rock, der uns die Marylin-Pose machen lässt. Jumpsuits, oder auch Playsuits gibt es aber nicht nur in der flatterigen Variante, sondern auch aus festen Stoffen oder Leder. Wer zu einer Abendveranstaltung eingeladen ist, trifft mit einem Overall anstatt eines Abendkleides sicher auch eine gute Wahl, denn mit Taillierung und hohen Schuhen werden die Beine unglaublich lang! Zudem verschwinden die Schuhe nicht unter dem bodenlangen Rock, schließlich will man diese Schmuckstücke doch zeigen!

Nicht weniger edel ist der Trend Skort. Der asymmetrische von Zara ist eingeschlagen wie eine Bombe. Einfach jeder Blogger hat sie getragen. Ist aber auch kein Wunder, schließlich ist die Inkognito-Shorts einfach zu allem zu kombinieren: Sweater, Blusen, einfache Shirts oder Crop-Tops passen perfekt zu Skorts. Dabei sind sie gleichermaßen lässig und edel. Die muss man einfach ins Herz schließen <3 Mittlerweile sehe ich die Asymmetrischen leider immer weniger, dafür könnt ihr jetzt zahlreiche Hosenröcke ergattern, bei denen man wirklich rätseln muss, ob es nun ein Rock oder eine Hose ist. Mal gucken, ob ich mich an diesen Trend gewöhnen werde, noch finde ich das etwas eigenartig.

jumpsuit+skorts

Bildquellen: 1 2 3 4 5

Was meint ihr? Habt ihr auch Jumpsuits oder Skorts daheim? Oder wollt ihr euch noch an den Trend wagen?

Bis bald,
Lydia

>>Hier geht’s zu unserem Sommerhosen Special Teil I: Chinos und Haremshosen

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