Doppelt gut! Balmain versus Balanciaga

cage dress balmain balenciagaNeulich beim Designerstammtisch:

Olivier Rousteing: „Bonjour Alexander. Schon gehört: Kim und Kanye kommen zu meiner Show.”

Alexander Wang: „Hey there Olivier“. Cool, zu mir auch – mit North West.”

Oliver: “WOW. C’est magnifique. Pass auf: Die XL-Westen kombiniere ich jetzt zu Kleidern im Gitter-Muster und Gitter-Heels.”

Alexander:  “Cool. Pass auf: Das mache ich auch, ok?  Aber Sandalen dazu – du weißt ja: Balenciaga Couture meets Sportswear.”

Olivier: “D’accord – Kim wird es lieben. Ich sag noch Albert Kriemler Bescheid. Der macht den Look für Akris in Weiß – 3 sind ein Trend.”

So ähnlich stellen wir uns manchmal den Austausch unter Designer-Kollegen vor. Hier ist übrigens nicht die Rede von Copy Cats, sondern von dem Phänomen einer Zwillings-Idee: Wie Kinder im Mutterleib wachsen Ideen und Inspirationen in den Köpfen der Designer heran und beeinflussen sich gegenseitig: Great minds think alike – und besuchen zum Beispiel auch die gleichen Stoffmessen.

Und um meine fiktive Konversation zu bekräftigen: Olivier Rousteing sagte in einem Interview mit Fashionista.com über Alexander Wang und seine Rolle als Balenciaga-Designer folgendes:

How do you feel about Alexander Wang’s appointment at Balenciaga? Really happy. I think it’s great, he’s really young, I think he already proved with his brand, what he’s going to do, what his greatest talent is. I think it’s good for Paris to get this new talent. And an American one, too. I think it will be important for the rest of the Parisian houses to understand how they can go [further].” Continue reading “Doppelt gut! Balmain versus Balanciaga”

Smart shopper, aufgepasst!

Wie Barbara heute schon mit den supergünstigen Designerkleidern auf The Outnet zeigte, ist heute unser Smartshopping-Sonntag. Und überhaupt…

Die Zeiten von “Ich kaufe meine Basics bei Zara, dafür Schuhe und Taschen bei Designern,” sind vorbei. Das ist nicht (mehr) originell. In London, Berlin und Paris rennen alle mit den gleichen Lederröcken und Seidenblusen von Zara herum. Zara hat sein Sortiment mit “Premium” und “handmade” längst den Kundinnen angepasst, die nach ihrem Recherche-Bummel durch Prada, Gucci und Bottega Veneta in einer der Zara-Filialen nebenan vermeintliche Laufstegschnäppchen im großen Stil einkaufen: Modetrends, die schnell kopiert, verständlich umgesetzt und sehr viel günstiger angeboten werden. Bei Outlet-shops, wie z.B. Yoox.com, türmt sich derweil die übrig gebliebene Designerware.

Bedeutet: schaut genau hin! Ich lobe mir jeden, der vergleicht. Für oftmals den gleichen Preis oder ein paar Euro mehr bekommt man im Vergleich hochwertige, seltene, besondere, aufwendiger verarbeitete Einzelteile von den Designern, mit denen man sich von der Masse etwas abheben kann.

Ein paar Beispiele…

1) Lederhosen

2) Bordeauxrote Mäntel

3) Grafische Shirts

Fausto Puglisi Shirt Yoox Zara Modepilot

Shirt von Fausto Pugilist (l.) über yoox.com für 199 Euro und Shirt von Zara (r.) über zara.com für 40 Euro (sieht man auf den ersten Blick, von welchem Shirt man länger etwas hat, oder?)

4) Kaschmirpullover in Camel

Kaschmirpullover Balenciaga Cashmere Yoox.com Zara Beige Modepilot

Two-toned Kaschmirpullover von Balanciaga (l.) über yoox.com für 215 Euro und Uni-Kaschmirpullover von Zara (r.) über zara.com für 139 Euro (Geschmacksache, ob einem die Two-toned-Varainte und die feineren Abschlüsse der Aufpreis wert ist)

PS.: Hosen und Seidenblusen sind bei Zara preislich unschlagbar. In Sachen Passform und Haltbarkeit sind sie oft nicht schlechter als teure Ware.

Fotos: Yoox.com, Zara.com

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