Chrissy Teigen: Mit Dessous zu den Oscars

Das Oscar-Kleid von Chrissy Teigen (29) ließ tief blicken, also musste sie diesmal doch Unterwäsche tragen.

Bild von Chrissy Teigen

Das Oscar-Kleid von Chrissy Teigen (29) ließ tief blicken, also musste sie diesmal doch Unterwäsche tragen.

Erst vor Kurzem sorgte die hübsche Brünette für Aufregung, als sie verriet, dass sie oftmals auf Unterwäsche verzichte. Gestern Abend [22. Februar] bei den Oscars setzte sie dann doch auf die Hilfe von Dessous, um einem Missgeschick vorzubeugen: Da ihre Robe von Zuhair Murad einen superhohen Schlitz aufwies, erschien es dem Model angebracht, einen Slip zu tragen. “Ich meine, seht es euch doch mal an! Macht ihr Witze? Heute Abend trage ich Unterwäsche. Ich bin sehr stolz auf mich”, lachte sie im Interview mit ‘ET’.

Ihr glitzerndes Kleid in Blassblau kombinierte Chrissy mit einer Oroton-Clutch und Schmuck aus dem Hause Norman Silverman Diamonds. Ihr Ehemann John Legend (36, ‘All of Me’), der einen Oscar in der Kategorie ‘Bester Filmsong’ bekam, strahlte an ihrer Seite in einem eleganten Smoking von Gucci.

Der ‘ET’-Moderator Kevin Frazier befragte das Model außerdem über die ‘#AskHerMore’-Initiative. Das ist eine Kampagne des ‘The Representation Project’, die darauf zielt, weiblichen Stars komplexere Fragen zu stellen.

Auch Reese Witherspoon (38, ‘Der große Trip – Wild’) unterstützt die Idee, doch Chrissy musste einräumen, dass sie nicht mit der Kampagne vertraut sei – auch wenn sie sonst sehr aktiv auf Twitter ist. “Ich weiß eigentlich nichts darüber. Ich habe in der letzten Zeit nichts mitgekriegt, weil ich krank war. Also habe ich nur Ärger bekommen, weil ich intravenös behandelt wurde. Das heißt ‘Revive’”, erklärte sie ein Foto, das sie an einem Tropf zeigt, und das sie vor Kurzem von sich postete. “Das ist eine Firma, die zu einem nach Hause kommt und einem all diese Vitamine spritzt, weil wir sehr kranke Menschen sind. Wir reisen so viel und ich muss sagen, ich fühle mich gleich viel besser, das ist der Placebo-Effekt, weil ich eigentlich noch immer krank bin, aber es geht mir ganz gut.”

Chrissy Teigen war nicht der einzige Fashion-Star, der gestern die Preisverleihung besuchte: Auch ihre Kolleginnen Alessandra Ambrosio (33), Heidi Klum (41) und Miranda Kerr (31) bezauberten auf dem roten Teppich. © Cover Media

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Label to watch: Yazbukey

Es gibt Labels, die man schon seit Jahren verfolgt, aber bei denen man nicht zu 100% überzeugt war, sie hier auch als Label to watch vorzustellen. So ging es mir mit Yazbukey. Ich finde die Sachen lustig, aber tragbar? In den USA ist die Designerin wird die Designerin inzwischen gehyped.

Die Wahl-Pariserin Yaz Bukey mit den erotischen Köperformen gibt sich auf ihrer Homepage selbst als eine ägyptische Prinzessin aus, deren Vorfahren Frankreich den Obeliksen auf dem Place de la Concorde schenkten. Ob diese Gecshichte wahr ist oder nicht, ist eigentlich egal. Sie passt zu Person. Die ziemlich exzentrische Designerin studierte am Studio Berçot, bevor sie bei Margiela, McQueen, Givenchy und Jeremy Scott die ersten Sporen in der Mode verdiente. Schon bald wurden Accessoires ihr Steckenpferd, jedoch geht es bei Yaz Bukey nicht um Diskretion à la Margiela, sondern eher ums Auffallen wie bei Jeremy Scott. Keine ihrer Kreationen bleibt unbeachtet.

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Yaz Bukey

Ihre Designs sind schrill, laut, auffallend. Alles ist ein bisschen überdiemsioniert und vor allem steif. Yaz benutzt vor allem Plexiglas, das sie gerne auch mit Metall und Macramé verbindet. Daran hat sich seit der Gründung im Jahr 2000 wenig geändert. Einer iher esten Besteller war ein riseiger, knallroter Kussmund. Auch bekannt sind Vielen ihre Plexiglass-Portraits von Anna Wintour, Jackie Onassis oder Karl Lagerfeld, die der Deutsche auch sofort in seinen Lagerfeld Läden verkaufte.

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Yaz Bukey macht gerne Broschen, riesige Halsketten sowie  Armbänder aus Plexiglass. Die Kollektionen haben ziemlich lustige Namen, wie “Gentlemen perfer”, “Happy Birthday”, “Hong Kong Garden”, “Le Pussy Cat Fight Club” oder wie die aktuell in Paris vorgestellte Kollektion “My heart belongs to Paris”. Die Presentation wurde in einem hinreissend komischen Cabaret vorgestellt.

Hier ein Bilder und kurz die Geschichte: Wir befinden uns in Paris vor einem dieser typischen Bistros an einem Platz mit einem dieser typischen Montmartre-Maler. Eine ganz in Pink gekleidete Touristin verliert sich in die Gegend und ist entzückt. Eine typisch motzige und schnippische Pariserin mit ewig langen Beinen und Paris-Taschen betrinkt sich im Bistro.

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Immer wieder kommen neue Akteure dazwischen: der Zigarre rauchende Typ im beigen Wollmantel, das verliebte Päärchen im Matrosenlook, dann die Tänzerinnen aus dem Pigalle.

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Doch plötzlich taucht eine Diebin auf, die  – was wohl – die Mona Lisa (La Joconde auf Französisch) klauen will und das gelingt ihr auch, weil sie alle betäubt. Nun liegen alle Boden, der Gemälde ist futsch und die Polizei schreitet ein.

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Es kommt zu einem Getümmel. Große Aufregung, alle werden befragt und am Ende gibt es einen Deal zwischen Diebin und den anderen.

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Die Kollektionsvorstellung glich einem Theaterstück und war wirklich zauberhaft inszeniert, die Akteure perfekt ausgewählt.

Und danach konnte man die Pretiosen genauer unter die Lupe nehmen:

Yazbukey Produkte

Vor allem die Clutch mit Oui und Non ist echt ein Bringer!

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Für alle Ex-raucher gibt es übrigens eine stylische Plexiglas-Zigarette und für Möchte-Gern-Pariser sogar das große Plexiglas-Baguette zum unter dem Arm tragen. Nicht zu vergessen, die Rotwein-Flasche. Die gibt es mit und ohne Glas. Wer also ein bisschen Paris Flair zu Hause haben möchte, ist bei Yazbukey bestens aufgehoben. Ihre Kreationen gibt es zu kaufen bei  Farfetch und bei Luisaviaroma.

Und eine Homestory über die Designerin hat The Coveteur.

Fotos: Barbara Markert / Modepilot