Coco Rocha: Kein Sinn für Mode

Coco Rocha (25) musste zu Beginn ihrer Karriere Kritik für ihre Outfits einstecken.

Bild von Coco Rocha

Coco Rocha (25) musste zu Beginn ihrer Karriere Kritik für ihre Outfits einstecken.

Bereits vor zwölf Jahren wurde die Kanadierin von einem Model-Scout angesprochen, 2004 wagte sie schließlich den Schritt in die Fashion-Branche. Doch ging nicht immer alles glatt über die Bühne und so musste Rocha erst einmal an ihrem Erscheinungsbild arbeiten. “Als ich das erste Mal zur Agentur kam, sagte mein Agent zu mir, ich solle alle meine Klamotten verbrennen”, lachte sie bei Wilhelmina Models im National Arts Club in New York.

Während viele andere Mädchen dieser Kommentar wohl verärgert hätte, gab die Catwalk-Grazie ihrem Agenten Recht. Sobald sie wieder zu Hause war, unternahm sie drastische Schritte, damit ihre Klamotten nie wieder Kritik ernten würden. “Ich hatte Null Style. Als ich die Agentur verließ, habe ich sie gleich weggeworfen”, gestand sie.

Der Schritt scheint sich gelohnt zu haben, nicht umsonst zählt Rocha mittlerweile zu den gefragtesten Models weltweit. Sie hat für fast alle großen Modehäuser – unter anderem Versace, Lanvin, Yves Saint Laurent und Calvin Klein – gearbeitet.

Eine ganz besondere Beziehung unterhält das Model zu dem Designer Zac Posen (33) und trägt meist seine Kreationen bei großen Veranstaltungen. So auch auf den 2014 Fragrance Foundation Awards im New Yorker Lincoln Center: Rocha begeisterte in einer bodenlangen pfirsichfarbenen Kreation des Modeschöpfers, die eng an den Hüften war und sich bis auf den Boden ergoss. Besonders ins Auge fiel die große Rüsche über der Brust, die bis zur Hüfte reichte und die online für jede Menge Gesprächsstoff sorgte. Der Look spaltete die Meinungen und während einige begeistert von dem Outfit sprachen, wunderten sich andere über die Kleiderwahl. Coco Rocha schien sich von den negativen Kommentaren nicht die Stimmung verderben zu lassen und reagierte auf einige davon sogar auf Twitter. Auf den Kommentar “Coco Rocha sieht wie der schickste Lampenschirm aus, den wir je gesehen haben” erwiderte sie: “LOL! Wenn mich die Leute schon anstarren, dann soll es sich wenigstens für sie lohnen!” © Cover Media

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Pedal Pusher: Wear your mother’s jeans

Sue Giers vom Label Closed rief gerade an, als ich mit meiner Mutter durch meine Heimatstadt Karlsruhe schlenderte. Sue und ich hatten zuvor schon über die Idee “Wear your mother’s jeans” gesprochen. Gemeint ist damit die legendäre Pedal Pusher von Closed, die Achtzigerjahre-Karottenjeans mit verdammt hoher Taille. Sie schnitt sich ein Modell für den Sommer auf Kniehöhe ab und es sah super stylish aus!

“Pedal Pusher”, hört meine Mutter und ist ganz aus dem Häuschen. “Das sind die bestsitzenden Jeanshosen aller Zeiten. Erst im vergangenen Herbst legte ich mir wieder eine zu.” Sue und ich sind auf dem richtigen Weg…

Als ich in den Achtzigern meinen besten Freund Moschele (“Moritz” konnte ich damals noch nicht aussprechen) zum Spielen abholte, öffnete mir seine Mutter Marlies, die coole Architektin, immer barfuß mit Pedal Pusher und Zigarette die Türe. Ich kannte sie nicht anders. Manchmal trug sie Birkenstocks dazu.

Der Klassiker von Closed: die Pedal Pusher Jeans

Der Klassiker von Closed: die Pedal Pusher Jeans

Sue erzählt mir am Telefon von der neuen Ladung Jeanshosen, die sie gerade in Hamburg auspackt (der 30 Millionen mal verkaufte Klassiker wird gerade als Skinny Modell neu aufgelegt – kommt jetzt in die Stores). Sie lässt mir gleich zwei Modelle zukommen, das Original “Pedal Pusher” und das neue Modell “Skinny Pusher”.

Seit Montag trage ich Pedal Pusher und Skinny Pusher abwechselnd und wüsste nicht mehr, was mich zum Kauf anderer Jeanshosen bewegt haben könnte. Gestern hatte ich auf dem Fahrrad die reinste Freude. Da schaut hinten nichts raus. Da muss man nicht an jeder roten Ampel Unterhose und T-Shirt verstauen. Ha! Pedal Pusher – der Name erschließt sich mir. Und auch, dass Muttis am Ende immer Recht behalten.

Nur das Münchner Umfeld muss sich noch daran gewöhnen. O-Ton Freund: “Macht einen riesigen Arsch, den Du eigentlich gar nicht hast.” O-Ton Freundin: “Puh, so ein J.Lo-Modell halt. Das ist nur etwas für kurvige Frauen, wenn Du mich fragst.”

In meinem Lieblingscafé hoffen die Herren, dass sich der Hosenschnitt nicht wieder durchsetzt. Er sei nicht sexy, sagen sie. Doch die beiden Frauen, in den Achtzigerjahren geboren, die draußen sitzen und gerade ihre virtuelle Shoppingmall besprechen, die in sechs Wochen live gehen soll, finden die Pedal Pusher an mir super. Sie wäre ihnen schon von Weitem aufgefallen und sie möchten sie mir am liebsten abkaufen.

Closed Pedal Pusher Skinny Pusher Modepilot

Closed Pedal Pusher links, Closed Skinny Pusher rechts

Fazit: Unter den modeaffinen Frauen ist die Hose ein Hit. Wer nicht unter Modebloggern, Moderedakteurinnen und E-Commerce-Visionären lebt und arbeitet, benötigt “Attitude” für diese konsequenteste aller Taillenjeans. Auf alle Fälle könnte man sich aber schon einmal eine zulegen (zwischen 160 und 220 Euro kostet eine), denn das Auge aller wird sich an die neue, alte Denim-Kurvenbetonung gewöhnen. Genau so, wie es sich an die ausgehfeinen Jogginghosen aus Seide mit Tunnelzug gewöhnt hat. Bis dahin einfach Stilettos dazu tragen. Extra Tipp: mit dieser Hose ist der Bauchfrei-Trend leicht mitgemacht.

#skinnypushers

PS.: Von dem 19. Juni an könnt ihr bis zum 3. Juli eure alte Closed-Jeanshose in den Closed Stores gegen einen 20-Prozentnachlass für eine Skinny Pusher eintauschen.

Fotos: Closed; Modepilot(2)

Miranda Kerr: Ich bin eine Geschäftsfrau

Miranda Kerr (31) sieht sich selbst gar nicht als Model.

Bild von Miranda Kerr

Miranda Kerr (31) sieht sich selbst gar nicht als Model.

Diese Ansicht ist für Außenstehende nicht so verständlich, schließlich ist die erfolgreiche Australierin permanent auf den Laufstegen dieser Welt zu bewundern und derzeit auch noch auf dem Titel von ‘The Edit’, dem Magazin des Luxus-Onlineshops ‘Net-a-Porter’, zu sehen. Auch das Cover der australischen ‘Vogue’ ziert Miranda. Aber sie selbst sieht sich nicht als Modepüppchen, viel lieber würde sie als Geschäftsfrau wahrgenommen werden. “Angefangen bei meinem ersten Fotoshooting mit 14, sah ich mich selbst nie als ein Model”, erklärte die Catwalk-Beauty gegenüber dem Magazin. “Wenn mich jemand fragt, was ich mache, sage ich ‘Ich habe meine eigene Hautpflege-Linie.’ Ich definiere mich selbst nicht als Model.”

Doch das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass sie keine Freude an ihren vielen Model-Jobs hat. So war sie regelmäßig auf dem ‘Victoria?s Secret’-Laufsteg zu bewundern und in Kampagnen für Prada, Clinique und Mango zu sehen. “Ich mag es, in der Lage zu sein, verschiedene Aspekte meiner selbst zu finden und mich durch sie in einem Bild auszudrücken. Es macht Spaß.” Doch Models haben eben ihre Halbwertszeit: “Es wird nicht für immer sein”, grübelte die Powerfrau.

Mit ihren Jobs zu jonglieren, bringt die Grazie aber nicht aus der Ruhe. Außerdem erzieht sie als Single-Mama noch ihren drei Jahre alten Sohnemann Flynn, den sie von ihrem Ex, dem Hollywoodstar Orlando Bloom (37, ‘Fluch der Karibik’), hat.

2009 launchte sie KORA Organics, ihre organische Hautpflege-Linie – diesen Job liebe sie über alles. “Ich mag die geistige Stimulation, die ich von KORA bekomme, wenn ich als Führungskraft Entscheidungen treffe. Ich bin sehr getrieben. Ich fühle mich nie gestresst; ich fühle mich ruhig, wenn ich mehrere Dinge gleichzeitig tue.” Außerdem lasse sie sich nie hängen. “Ich versuche immer, das Beste in jeder Situation zu sehen, egal, was es ist. Selbst wenn es etwas Trauriges ist, versuche ich, den Grund dafür zu finden.”

Für Miranda steht allerdings immer das Mama-Dasein an erster Stelle und obwohl ihr Sohn sein Model-Debüt in der ‘Vogue’ machte, ist sie wild entschlossen, ihren Kleinen vom Rampenlicht so gut es geht abzuschirmen. “Privatsphäre ist das Allerwichtigste, ganz besonders, wenn man Mutter ist; wenn ich einen freien Tag habe, ist es eine Herausforderung, wenn da Fotografen stehen. Es wird zu einem Zirkus und das will ich für Flynn nicht.” Wenn ihr Liebling nicht gerade dabei ist, posiert das Model für Paparazzi-Fotos schon lieber. “Wenn ich auf den Weg zur Arbeit bin und sie ein Foto bekommen, ist das in Ordnung. Aber wenn jemand einen freien Tag haben möchte ? Können Sie sich vorstellen, ein Bauarbeiter zu sein und an Ihrem freien Tag zu arbeiten? Ich lasse mich beruflich fotografieren und wenn ich einen freien Tag habe, machen sie immer noch Fotos. Ich verliere nicht das Gesamtbild aus den Augen, aber es ist einfach nett, seine kleinen Momente zu haben, wenn sie nicht stören”, seufzte Miranda Kerr. © Cover Media

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Neue Online-Shops: Edited, Just One Eye, RESEE, Valery Demure

Mit den Online-Shop-Angeboten ist ein bisschen wie mit den Läden in der City. Nach der ersten Welle der Pioniere hat man sich seine Lieblinge erwählt, die man immer wieder anklickt und die anderen lässt man außen vor (siehe auch unsere Auswahl “Online-Shopping” rechts in der Menu-Leiste). Doch immer mehr Angebote drängen auf den Markt. Wir sind in der Marktphase der Mee-to und Nachfolgeprodukte. Nicht alle haben dabei ein interessantes Konzept. Diese hier haben wir ausgewählt, weil sie uns “besonders erscheinen.

1. Just one Eye

Just One Eye will, wie der Name schon sagt, eine ganz besondere Auswahl an Produkten liefern und ist ein mix aus Boutique, Showroom und Art Gallery. Handverlesen werden hier nicht nur Mode-Produkte berühmter Designer, wie Valentino, Chloé, Paco Rabanne, Proenza Schouler sondern auch der Upcoming-Stars wie Alexandre Vauthier, Yiqing Yin und Anthony Vaccarello dargeboten. Gleiches gilt für den Schmuck, von z.B. Wilfredo Rosado und Hoorsenbuhs, wie auch bei den Möbeln und auch der Kunst. Hier sind im Angebot bekanntere und unbekanntere Künstler. Die Range geht von Marilyn Minter, Noboyushi Araki bis zu Andy Warhol, Damien Hirst und Murakami. Der sehr ausgefallene wie ebenso selektive Shopping-Kanal wird unterstützt inhaltlich durch den Blog ‘The Chronicles’, wo man Interviews mit Designer und Künstlern finden kann.  Der Shop kommt aus Los Angeles und ich finde, das sieht man irgendwie auch. Dahinter steht einen, die den Handel kennt: Paola Russo war früher Modedirektorin des Maxfield Stores in L.a. und ist ein big buddy der Olsen-Sisters, daher gibt es natürlich auch The Row im Angebot ;-)

Hier mal einen Einblick, was es bei Just one Eye so alles gibt:

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Mode und Accessoires: Proenza Schouler Tassel Clutch

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Kunst: Guido Mocafico, Schlangen 8 von 2003

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Design und Möbel: Antike Silber-Kerzenständer

2. Edited

Edited ist ein Neuzugang aus Deutschland und dahinter steckt der Otto Versand, der mit seinem Geheimkonzept “Collins”, dessen Launch ständig verschoben wird und für Anfang Mai geplant war, Großes vor hat. Edited ist sozusagen der Online-Shop zum Warmlaufen vor dem Start des eigentlichen neuen Collins-Shop.

Zum Projekt Collins würde ich gerne ein paar gute Infos ziteiren, die ich auf er Website Onlinehändler-News gefunden habe:

Nach einem Jahr Vorbereitung und Investitionen in Millionenhöhe hat die Otto Group heute ihr neues Online-Projekt „Collins“ vorgestellt. Im Konkurrenzkampf mit Zalando, Amazon und seit neuestem auch Asos, soll Collins dem Unternehmen Otto neue Marktanteile bringen. Collins startet zunächst mit den Online-Shops About You, Edited und Sistersurprise und zielt vor allem auf jüngere Kunden. Die neue Strategie von Otto setzt dabei verstärkt auf soziale Netzwerke, OpenCommerce und mobilen Apps.

Bis kurz vor Start des neuen Online-Shops Collins hatte sich Otto mit Informationen – wohl auch aus Angst vor genannten Konkurrenten – sehr bedeckt gehalten. Im Vorfeld war bekanntgegeben worden, dass ein Team aus rund 60 Mitarbeitern unter Leitung von Benjamin Otto, Sohn des Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Otto, für das Projekt zuständig sei. Inzwischen ist die Mitarbeiterzahl rund um Collins auf 140 angestiegen. Zu Beginn hieß das Projekt „ANTEVORTE“ und wurde im März dieses Jahres in „Collins“ umbenannt. Im März startete der erste Online-Shop im Rahmen von Collins namens „Edited.de“. Heute kündigte Collins zwei weitere Online-Shops an: About You und Sister Surprise.

„Unser Ziel ist es, Shopping für die junge Generation so individuell und inspirierend zu gestalten, wie es ihre digitale Welt längst ist“, sagte Benjamin Otto heute zum Start.

So! Nun wisst Ihr, wer dahinter steckt und dass da ist viel Geld dahinter ist. EDITED richtet sich an die Käufer zwischen 18 bis 35 Jahren. Das Layout finde ich ansprechend, weil es sehr Themen orientiert aufgebaut ist und auch kommerzielle Labels in ein gutes Licht setzt. Klickt man auf die großen Blöcke findet man sich in einem Shop im Layout von Asos wieder. Unspetakulär, aber nützlich. Was gibt es zu kaufen? Ich zitiere aus der Pressemitteilung: “Von Mainstream-Mode über High-Street Fashion bis zu exklusiven und upcoming Brands sind alle erdenklichen Styles und Marken vertreten.” Ja, das stimmt.

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EDITED will zusätzlich zum Shop eine Community, über die sich textlich, bildlich und mit Videos Freundschaften knüpfen lassen, Kauftipps ausgetauscht werden können und individuelle Styling-Ideen geposted werden können. Außerdem gibt Second Hand-Section namens „Pre-Loved“, über die nicht mehr benötigte Stücke an- und verkauft werden können.

Modepilot-Online-Shop-Fashion-Blog-EDITED_Mood_highres_2Komplettiert wird dei Markenauswahl voraussichtlich ab Anfang Juni durch eine EDITED-Eigenmarke. Chefdesignerin Clarissa Labin wird jeweils zum Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter auf höchst innovative Weise die neuesten Styles nach ihren Vorstellungen auflegen. Aber soweit sind die noch nicht.

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Edited hat in meinen Augen eine ganz ordentliche Markenauswahl, wie z.B. Schals von Becksöndergaard, Leon & Harper, Samoe & Samoe. Die Brandliste liest sich ganz gut.

3. Valery Demure

Gute Accessoires-Shops gibt es nicht so viele, aber Valery Demure gehärt auf alle Fälle dazu. Irgendwie bin ich bei denen mal auf die Newsletter-Liste gerutscht und seitdem bekomme ich deren monatliche Auswahl, bei der ich immer fast alles haben möchte. Der Shop ist nicht neu, wurde bereits 2005 gegründet, aber ich habe ihn erst vor wenigen Monaten entdeckt. Die Macherin, ein Profi aus der Public Relation Branche, hat ein Gespür für gute neue Labels und bietet eine wunderbare Auswahl zwischen High End und bezahlbaren Sachen an. Es gibt eine sehr persönliche Auswahl an seltenen, moderen und auch Vintage-Pieces internationaler Designer. Es ist ein Curated Shop und das merkt man, denn die persönliche Sichtweise dahinter immer spürbar.

Solche Dinge gibt es bei Valery Demure:

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Armreif Erickson Beamon: Memphis cuff

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Lizzie Fortunato:  Japanese cool necklace

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Les Petits Joueurs:  Love box clutch

4. ReSee

Als Re-See bezeichnet man die Showrooms, die direkt nach den Modeschauen stattfinden. Dort kann man die auf dem Laufsteg gezeigte Mode anfassen und en detail gegutachten. Diesen Wortbegriff haben die Macher dieses Online-Shops NICHT im Sonn gehabt. Sie nehmen das Wort: Re-See wörtlich und so gibt es auf diesen Shop ein Wiedersehen mit alten Kollektionen, die nicht mehr am Markt erhältlich sind. Aber es handelt sich meistens um Neu-Ware, aber auch um Gebrauchtes. Wer also sich in ein Teil aus  – sagen wir mal – der Jil Sander Raf Simons Kollektion von 2011 verliebt hat, aber damals zu blöd oder zu arm war, es zu kaufen, der kann hier fündig werden.

RESEE ist eine Idee von Sofia Bernardin und Sabrina Marshall, zwei Modeveteranen die vorher bei den Magazinen Vogue und Self Service arbeiteten. Daher ist der Shop auch sehr hübsch und modern gestaltet. Sabrina and Sofia haben Ahnung und das merkt man. Siehe diese Sachen:

Modepilot-Online-Shop-Fashion-Blog-Re-See

Woher komen die Sachen: Die beiden haben ein gutes Adressbuch und ein perfektes Netzwerd und suchen die ganze Welt nach diesen Perlen ab. Die beiden überprüfen alle Kleider und danach werden sie ansprechend geshooted. Natürlich kann man wie bei RESEE auch seine Sachen verkaufen, wer will.

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Fotos: Screenshots der Websites

Elle Macpherson: Stressfrei dank Meditations-Videos

Elle Macpherson (50) bedient sich “Visualisierungen”, wenn sie gestresst ist.

Bild von Elle Macpherson

Elle Macpherson (50) bedient sich “Visualisierungen”, wenn sie gestresst ist.

Das Model steht seit Jahrzehnten an der Spitze, aber das heißt nicht, dass sie sich an den Stress in der Branche gewöhnt hätte. Wenn sich die Schönheit also zu viele Gedanken macht, hat sie für sich ein paar Techniken entwickelt, die sie sofort beruhigen. “Wenn ich gestresst bin, nehme ich mir 15 Minuten und dann atme ich, ich wende Visualisierungen an und folge einer Anleitung eines Meditations-Videos”, erklärte sie gegenüber ‘Mail Online’.

Ihre unglaubliche Figur bescherte ihr in der Branche den Spitznamen ‘The Body’ und die Australierin arbeitet noch heute hart dafür, ihn in Form zu halten. Das bedeutet, dass sie auch nicht alles isst und sich mit Sport fit hält. “Ich trinke nach dem Mittagessen nie Kaffee und trinke drei Liter Wasser pro Tag, es ist der wichtigste Tipp, den ich geben kann”, riet die einstige Laufsteg-Grazie. “Ich nenne es Sport und nicht Workout und ich liebe alles, was mich nach draußen verschlägt, wie Skifahren, Wandern, Wasserskifahren, Laufen, Fahrradfahren und Reiten. Ich schätze es, dass man all das in Amerika einfach machen kann, aber ich würde jedem empfehlen, 45 Minuten pro Tag Sport zu treiben, selbst wenn es nur ein Spaziergang ist, um ein bisschen frische Luft zu bekommen.”

Manche Dinge fielen dem Modestar aber nicht immer leicht. Elle rührt derzeit die Werbetrommel für ihr Nahrungsergänzungsmittel ‘The Super Elixir by WelleCo’, ein Pulver, das man in eine Suppe, in einen Smoothie oder Salat geben kann und das dem Körper dabei hilft, bestmöglich zu funktionieren. Es wurde von einem Arzt speziell für Elle entwickelt, als sie sich nicht so gut fühlte. “Seit Jahren habe ich Vitamine und Pulver eingenommen. Ich habe alternative Medizin wie Akupunktur und Reflexzonenmassage probiert. Ich bin ein Pescetarier [Verzicht auf Fleisch gleichwarmer Tiere], ich trinke nicht, nehme keine Drogen oder rauche nicht, also was kann ich sonst noch tun? Etwas hat für mich nicht funktioniert und ich sagte meinem Arzt, dass ich mich nicht gut fühle”, erinnerte sie sich. Es wurde herausgefunden, dass der Körper des einstigen Topmodels vermutlich wegen ihres stressigen Lebens zu säurehaltig war. Nachdem das Elixier kreiert wurde, fühlte Elle Macpherson schnell wieder neuen Auftrieb. © Cover Media

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Lara Bingle: Klar habe ich Cellulite

Lara Bingle (26) lässt sich von ihrer Cellulite nicht fertig machen.

Bild von Lara Bingle

Lara Bingle (26) lässt sich von ihrer Cellulite nicht fertig machen.

Die australische Schönheit arbeitete regelmäßig als Bademoden-Model für Speedo, hat sich nun aber mit der Modekette Cotton On zusammengetan und begeistert in der aktuellen Kampagne des Labels mit ihrer natürlichen Schönheit. Trotz dass sie ihre beneidenswerte Figur, die zu ihrem Job gehört, präsentiert, sagte Lara, dass sie sich nicht für perfekt halte und sich genau wie alle anderen Frauen auch Gedanken über ihren Körper mache. “Ich habe immer noch Cellulite. Aber ich blicke nach vorn”, bekräftigte die Blondine gegenüber ‘Mail Online’ und stellte damit klar, dass ihre Unsicherheiten ihrem Selbstwertgefühl nichts anhaben können. “Viele Frauen und ganz besonders auch ich sind unsicher und ich finde es wichtig, das auszusprechen und sich in der eigenen Haut wohl zu fühlen.”

Die Australierin ist mit einem Landsmann, dem Schauspieler Sam Worthington (37, ‘Avatar – Aufbruch nach Pandora’) zusammen und wird oft von Paparazzi verfolgt. Dabei kommen nicht immer die schönsten Schnappschüsse zustande – sehr zum Ärger der Beauty. Daher wetterte die Berufsschönheit gegen all die Zeitschriften, die unvorteilhafte Promi-Bilder zeigen. “Die Selbstzweifel aller Frauen zu verewigen, um das schnelle Geld zu machen”, sei laut Bingle das einzige Ziel, was solche Fotos erreichen.

Die Karriere von Lara scheint stetig zu wachsen und sie hat in ihrer Kollegin Elle Macpherson (50) ein Idol, das auch im fortgeschrittenen Model-Alter nicht den Eindruck macht, in Rente gehen zu wollen. “Elle ist ziemlich stark. Elle ist definitiv eine sehr erfolgreiche Marke und definitiv jemand, zu dem ich in der Branche aufblicke. Sie ist großartig. Ich habe so viel gelernt, dass ich es umdrehen und etwas zurückgeben möchte, um junge Frauen zu stärken”, schwärmte sie. “Es ist nicht nur ein ‘Hallo, ich bin Lara – kauf mein Produkt.’ Es geht mehr darum, etwas zurückzugeben und was man in diese Branche einbringen und wie man junge Mädchen beim Erwachsenwerden inspirieren kann”, bekräftigte Lara Bingle. © Cover Media

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