Saint Laurent: Verbot der neuen Kampagne

Saint Laurent erhielt Kritik für seine neue Kampagne, da diese laut ‘ASA’ ein zu stark “untergewichtiges” Model zeige.

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Saint Laurent erhielt Kritik für seine neue Kampagne, da diese laut ‘ASA’ ein zu stark “untergewichtiges” Model zeige.

Hedi Slimane, der Kreativchef des Modehauses, ist bekannt für seine trendy Kampagnen und auch die neuesten Werbeaufnahmen sorgten für Schlagzeilen. Allerdings gab es diesmal auch negative Kritiken. Eines der Schwarz-Weiß-Fotos zeigt ein Model mit geschlossenen Augen auf dem Boden liegend, eine Hand führt sie zum Kopf. Aufgrund des tief ausgeschnittenen Kleides sieht man die Rippen des Models deutlich, auch seine Beine sind extrem dünn – die Oberschenkel sind kaum breiter als die Knie. Dazu trägt das Model Strumpfhosen, eine Lederjacke und Plateau-Schuhe.

Nachdem das Foto in der britischen ‘Elle’ veröffentlicht wurde, erhielt die ‘Advertising Standards Authority’ (ASA) eine Beschwerde: Es sei unverantwortlich ein so extrem dünnes Model in einer Werbekampagne abzulichten.

‘ASA’ antwortete, dass die Beleuchtung des Shootings so darauf angelegt war, die Brust und die “sehr dünnen” Beine des Models noch zu betonen. “Deshalb sind wir der Meinung, dass das Model auf dem Bild ungesund und untergewichtig aussieht und schlussfolgern, dass das unverantwortlich war.”

‘Elle’ erklärte, keine Stellungnahme erhalten zu haben, das Modehaus hingegen “wies darauf hin, dass sie nicht mit dem Standpunkt der Beschwerde übereinstimmten, dass das Model zu dünn ist”.

Die ‘ASA’ beschloss, dass die Kampagne nicht in Großbritannien veröffentlicht werden dürfe und erinnerte die Inserenten daran, dass auch sie für die Fotos rechenschaftspflichtig seien.

Das Foto gehört zur Frühjahrskampagne 2015 von Saint Laurent, Hedi Slimane schoss die Bilder selbst.

Es ist nicht das erste Mal, dass die ‘ASA’ eine Werbekampagne verbietet: 2011 traf sie das gleiche Urteil über die Parfümkampagne von Marc Jacobs, die laut ‘ASA’ “zu sehr provozierte”. Dakota Fanning (21, ‘Krieg der Welten’) warb damals für den Duft ‘Oh Lola!’ auf einem Foto, auf dem sie den Parfümflakon zwischen ihren Oberschenkeln hielt. © Cover Media

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Edie Campbell: Nehmt Fashion nicht so ernst!

Edie Campbell (24) findet, man sollte immer Spaß an der Mode haben.

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Edie Campbell (24) findet, man sollte immer Spaß an der Mode haben.

Das britische Model hat seine Karriere dem Fotografen Mario Testino (60) zu verdanken, er castete die Schönheit nämlich für einen ‘Vogue’-Artikel und danach für eine Burberry-Kampagne.

Vor zwei Jahren ließ sie sich für die Arbeit die Haare kürzen, heute trägt Edie sie in einer süßen Bob-Frisur. Lange musste das Model über das Makeover nicht nachdenken.

“Mode sollte Spaß machen. Das ist doch der Sinn davon, man will etwas damit ausdrücken”, begeisterte sie sich im Interview mit der amerikanischen ‘Vogue’. “Manchmal braucht man eben mehr als eine Perücke! Außerdem, wenn Guido [Palau, Friseur], Steven [Meisel, Fotograf] oder Grace Coddington [Creative Director von ‘Vogue’] einen fragen, ob man sich die Haare schneiden lässt, warum würde man da nein sagen? Diese super kreativen, wundervoll begabten Menschen wissen doch mehr als du!”

Dazu kommt, dass Edie ihre langen Haare überhaupt nicht vermisst. Es ist kurz sogar viel praktischer: “Wenn man lange Haare hat, sammelt man sie überall – am Zeug, in der Dusche”, erinnerte sie sich an ihre alte Frisur. “Jetzt verheddern sich meine Haare nicht mehr mit dem Riemen meiner Tasche und ich besitze auch keine Bürste mehr. Ich liebe es auch, mir die Haare schneiden und färben zu lassen.”

Ihr cooler Look begeistert weiterhin die Modewelt, Edie wurde als Model für die YSL-Black-Opium-Parfüm-Kampagne gewählt. Das freut sie sehr, Parfüm ist ihr nämlich sehr wichtig.

“Ich war ungefähr 13, als ich merkte, dass die eleganten Mädchen an meiner Schule immer von ihrem Lieblingsduft redeten”, erinnerte sich Edie Campbell. “Schon damals wurde mir klar, dass es etwas sehr einflussreiches ist, man sagt damit: ‘Das bin ich, das ist meine Aura, in dieser Wolke operiere ich.’” © Cover Media

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Poppy Delevingne: Auffällige Sportlooks

Poppy Delevingne (29) trainiert am liebsten in bunten Sporthosen, Kapuzenpullis und ihren geliebten Nikes.

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Poppy Delevingne (29) trainiert am liebsten in bunten Sporthosen, Kapuzenpullis und ihren geliebten Nikes.

Die Britin ist dank ihrer Kampagnen für Mango und Anya Hindmarch ein gefragtes Gesicht in der Modebranche. Um ihren Körper in Form zu halten, setzt Poppy auf regelmäßiges Workout. Spaß hat sie dabei vor allem an ihrem Sport-Outfit:

“Ich liebe die neuesten Sporthosen. Meine Sportklamotten sind total bunt und auffällig”, verriet sie im Interview mit dem britischen Magazin ‘InStyle’. “Ich habe diese tolle Marke in den USA entdeckt, sie heißt Teeki. Sie machen echt coole Sporthosen mit galaktischen Prints und es gibt auch eine mit der amerikanischen Flagge.”

Zu den auffälligen Sporthosen trägt Poppy am liebsten Kapuzenpullover sowie ihre Nike-Turnschuhe. Für Aufsehen sorgt der Fashion-Star beim Workout aber nicht nur mit seiner Kleidung, sondern auch mit seiner Stimme: Ab und an rutschen Poppy “unanständige Wörter” raus, wenn sie ins Schwitzen gerät. Deshalb ist ihre größte Angst, beim Trainieren einen Bekannten zu treffen. Außerdem vermeidet sie es, mit ihrem Ehemann zu sporteln, um ihn nicht zu verschrecken: “Es macht meinen Mann verrückt, weil er mit mir zusammen Sport machen will. Ich spiele gern Tennis mit ihm, aber davon abgesehen will ich nichts machen, wo ich zu laut werden könnte. Ich will ihn nicht damit erschrecken, wie unflätig ich werden kann!”

Um sich beim Training in die richtige Stimmung zu bringen, setzt Poppy Delevingne auf antreibende Songs von Daft Punk (‘Get Lucky’), The Notorious B.I.G (?24, ‘Hypnotize’) und The Prodigy (‘Firestarter’). © Cover Media

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Ashley Graham: Sportmode für Plus-Size-Frauen

Ashley Graham träumt von einer eigenen Sportkollektion für fülligere Damen.

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Ashley Graham träumt von einer eigenen Sportkollektion für fülligere Damen.

Das berühmte Plus-Size-Model kreierte unlängst seine erste Dessous-Kollektion mit dem kanadischen Label Addition Elle. Ashley selbst posierte unzählige Male in sexy Dessous vor der Kamera, darunter für Kampagnen von Lane Bryant und Swimsuits for All. Mit ihrem Wissen entwarf die hübsche Brünette ihre eigenen Looks und hatte so viel Spaß dabei, dass sie ihre Linie nun erweitern möchte.

“Ich fand sexy BHs und ich fand auch unterstützende BHs, aber sie waren nie sexy und unterstützend zugleich”, sagte sie gegenüber ‘WWD’. “Sportkleidung fehlt in der Plus-Size-Branche, weil die meisten Leute wohl annehmen, dass Plus-Size-Frauen keinen Sport treiben.”

Nachdem Ashley vor einigen Jahren für Addition Elle modelte, schlug ihr der Marketing-Chef Roslyn Griner eine Kollaboration vor. Ihre Debütkollektion brachte sie im Oktober 2013 auf den Markt und sie ist ab August auf nordstrom.com erhältlich. Die Kollektion trägt den Namen Modern Boudoir und ist von dem Film ‘Fifty Shades of Grey’ inspiriert. Zu der Kollektion zählen vier BHs mit Preisen zwischen 58 und 62 Euro und dazu gehörigen Höschen – alles im Bondage-Look. Darüber hinaus kreierte Ashley eine Bluse und einen Spitzen-Kimono für fülligere Damen.

Kein Wunder, dass das Model jetzt auch im Fitnessbereich tätig werden möchte, schließlich tat sie sich bereits mit Net-a-Porter für die ‘Curvy Fit Club’-Workoutvideos zusammen. Im kommenden Monat werden weitere Folgen davon veröffentlicht. Ashley ist außerdem das erste Plus-Size-Model, das in der ‘Sports Illustrated Swimsuit’ abgebildet wurde. © Cover Media

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Heidi Klum: Traut euch an die Tangas, Männer!

Heidi Klum (41) findet, dass Männer mit ihrer Unterwäsche auch gerne mal ein Risiko eingehen sollten.

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Heidi Klum (41) findet, dass Männer mit ihrer Unterwäsche auch gerne mal ein Risiko eingehen sollten.

Das deutsche Model designt schon länger hübsche Dessous für Frauen, jetzt bringt sie dazu noch eine Kollektion für Männer unter dem Namen HK Man auf den Markt.

Die zurzeit erhältlichen Unterhosen findet sie langweilig, sie hofft Männer mit ihren neuen Designs etwas Inspiration zu geben, damit es bei ihnen untenrum etwas interessanter wird.

“Ich finde eine Überraschung immer gut”, lächelte die Blondine im Gespräch mit ‘WWD’.

“Wenn die Männer ihre Hosen ausziehen, sehen die Frauen darunter gerne etwas Buntes, nicht nur Weiß … Die Tangas verkaufen sich besonders gut.”

Auch ihre Dessous sollen selbstverständlich aufregend sein, deswegen achtet sie beim Unterwäsche-Entwurf auch immer auf die Details. Ihre BHs kreiert sie aus ungewöhnlichen Materialien und die Träger setzt sie auch gerne mal anders. Am wichtigsten ist, dass es sexy aussieht.

“Ich mag meine BHs tief ausgeschnitten, nicht zu viel Push-Up. Ich zeige gerne etwas Haut, weniger Stoff. Ich trage auch öfter weit ausgeschnittene Tops, ich zeige gerne etwas Dekolleté”, grinste sie frech.

Natürlich arbeitet sie auch weiterhin als Model und das nicht nur für ihre Unterwäsche-Linie. In einer Kampagne für Macy’s feiert sie den 30. Geburtstag des US-Kaufhauses, in dem sie ‘Happy Birthday’ sang.

Auch Gabriel Aubry (38) erscheint in der Kampagne, was das Projekt für Heidi noch aufregender machte.

“Er ist sehr lustig. Er sieht nicht nur gut aus, man kann auch sehr gut mit ihm arbeiten”, schwärmte Heidi Klum von ihrem Kollegen. © Cover Media

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Arizona Muse: Bei Kleidung nicht abwechslungsreich

Arizona Muse (26) trägt immer wieder dieselben Klamotten.

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Arizona Muse (26) trägt immer wieder dieselben Klamotten.

Das Topmodel ist eines der berühmtesten Gesichter auf dem Laufsteg und zeigte sich in Kampagnen für Miu Miu, Prada und Fendi von seiner besten Seite.

Designer hat sie zwar auf Kurzwahl und in ihrem Kleiderschrank hängen sicher unzählige Outfits. Trotzdem greift Arizona immer wieder zu alten Favoriten, ihren Look plant sie dazu nur selten im Voraus: “In der Regel nur, wenn ich reise und wirklich sehr früh aufstehen muss”, gab sie im Gespräch mit der ‘Jolie’ zu. “Sonst mache ich mir kaum Gedanken im Vorfeld. Ich habe immer bestimmte Lieblingsstüke, die ich regelrecht rauf und runter trage, bevor sie wieder für unbestimmte Zeiten in den Tiefen meines Kleiderschranks verschwinden.”

Auf dem roten Teppich sieht man sie zwar nie zweimal im selben Kleid, in ihrer Freizeit gefallen ihr aber eher lässige Looks. Für diejenigen, die Arizonas Stil nachahmen möchten, hatte das Model Tipps parat.

“Zurzeit stehe ich total auf schwarze Leggings. Wenn sie aus dickerem Material sind und gut passen, dann kann man sie zu beinahe allem kombinieren”, verriet sie.

“Und mein Lieblings-Sommer-Duo sind coole leichte Boots zu einem süßen Kleid oder kurzen Rock. In Sachen Farbe habe ich klare Vorlieben: Ich liebe Erdtöne – Beige, Khaki und Braun.”

Arizona ist nicht nur Model, der Fashion-Star kümmert sich auch um ihren Sohn Nikko, den sie mit ihrem Exfreund Manuel Quintana hat. Kind und Karriere hat sie immer effizient unter einen Hut gebracht, jetzt hofft sie, mit dem Kleinen nach New York zu ziehen, wo die meisten ihrer Jobs sind.

“Einer der großen Gründe dafür, dass ich nach New York zurück ziehe, ist, dass es einfach nicht mehr funktioniert, Nikko die ganze Zeit zu verlassen. Er kämpft damit, ich kämpfe damit und in den Zeiten, in denen ich nicht reise, merke ich, wie sich unser Leben zu Hause beruhigt, alles wieder seinen Platz findet und das ist wirklich wichtig.

Es ist [derzeit] nicht möglich, dass ich sage, dass ich für meine Jobs nicht reise, aber ich habe keinen zweiten Elternteil, bei dem ich mein Kind lassen kann. Es funktioniert einfach nicht. Deswegen muss ich wirklich hier leben und dann macht es für mich Sinn zu sagen: ‘Ich lebe in New York, ich möchte so viel wie möglich arbeiten, aber ich kann nicht reisen?,? erklärte Arizona Muse vor Kurzem ‘The Edit’.

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