Gisele Bündchen (35) erinnert sich noch genau an ihre Anfangstage als Model und ihre ersten Nacktaufnahmen.
Das Topmodel rührt derzeit die Werbetrommel für ihr Fotobuch ‘Gisele’ und im Zuge der Veröffentlichung sprach sie mit dem ‘Stern’ über ihre Fashion-Karriere, die mittlerweile 20 Jahre umfasst. Die Anfänge waren für Gisele, die mit 14 Jahren von ihrem Dorf nach São Paulo zog, nicht leicht: “Ich musste schnell erwachsen werden, um mich zu schützen. Als naives Mädchen wäre ich bei lebendigem Leib gefressen worden”, berichtete sie.
An ihre ersten Nacktaufnahmen kann sich die Brasilianerin noch ganz genau erinnern. Zum Glück stand der Star-Fotograf Irving Penn (?92) damals hinter der Kamera und nahm Gisele die Nervosität, dennoch fürchtete sie die Reaktionen ihrer Eltern: “Penn war schon über 80, er war rücksichtsvoll und freundlich. Er wies alle anderen an, den Set zu verlassen. Trotzdem war ich so angespannt, dass ich noch Tage später meinen Hals kaum bewegen konnte. Als das Bild erschien, hätte ich am liebsten alle Hefte in Brasilien aufgekauft. Ich hatte solche Angst, was meine Eltern denken, wenn sie mich so sehen”, erinnerte sie sich.
20 Jahre später bringt Gisele nun einen exklusiven Bildband heraus, der ihre Karriere dokumentiert. “In den vergangenen 20 Jahren hatte ich das Privileg, mit einigen der talentiertesten Künstler und Fotografen der Welt zu arbeiten”, kündigte sie das Buch auf Instagram an.
Allerdings ist das Werk nur in einer limitierten Stückzahl erhältlich und deswegen zu einem stolzen Preis: Ganze 700 Dollar soll es kosten. Wie kommt es zu diesem Verkaufspreis? “Alle Einnahmen werden an eine Wohltätigkeitseinrichtung gespendet, die mir am Herzen liegt”, erklärte Gisele Bündchen. © Cover Media





Das spricht sich in Paris rum und immer mehr Designer fingen an Haute Couture herzustellen. Wer in die hohe Schneiderkunst einsteigen darf entscheidet auch heute noch die Chambre Syndicale de la Haute Couture. Die wichtigsten Kriterien: ein Maßatelier mit mindestens 15 Vollzeit-Angestellten, ein Hauptsitz in Paris und 35 von Hand gefertigte Entwürfe für Tages- und Abendmode zweimal im Jahr in Paris zu präsentieren. Jeder Entwurf ist natürlich ein Unikat.
Nach dem Zweiten Weltkrieg zählt die Haute Couture mehr als 40 000 Kundinnen weltweit. Erst in den 50er Jahren ist Schluss mit Haute Couture. Angesagt ist jetzt Prêt-à-Porter – industrielle Luxusmode von der Stange. Die Styles sind im Vergleich zur Haute Couture deutlich günstiger und damit für eine größere Kundschaft erschwinglich. Von mehr als 100 Haute Couture Designer sind nur noch 11 übrig geblieben.