Tyson Beckford: “Man muss mehr Vielfalt zeigen”

Tyson Beckford (43) beklagte den Rassismus in seiner Branche.

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Tyson Beckford (43) beklagte den Rassismus in seiner Branche.

Der Schöne stammt aus einer multinationalen Familie und weiß wovon er spricht – gerade weil er zu den erfolgreichsten Male Models der Welt gehört. Der Amerikaner beschwerte sich darüber, dass Modehäuser sich fast ausschließlich auf weiße Berufsschönheiten festlegten. “Von all den Branchen – und ich glaube, da werden mir viele Leute zustimmen – ist die Modebranche eine der rassistischsten”, gab der Modestar gegenüber ‘HuffPost Live’ zu bedenken. “Meine Managerin Bethann Hardison hat sich immer für Vielfalt eingesetzt und sie bekommt jetzt auch einen Preis von der CFDA, weil sie versucht, die Branche zu verändern. Denn es gab eine Zeit, da hast du nur Typen wie mich gesehen. Man sah keine Asiaten, keine Latinos. Mode ist eine Branche, in der jeder von jedem ethnischen Hintergrund Kleidung kauft, deshalb sollte man hier auch die unterschiedlichsten Models und Gesichter sehen. Nicht immer das gleiche blonde Haar und die gleichen blauen Augen oder ein schwarzer Typ mit rasiertem Kopf. Man muss mehr Vielfalt zeigen.”

Deshalb initiierte Tyson Beckford im vergangenen Jahr auch die ‘Balanced Diversity’-Kampagne, um Rassismus auf dem Laufsteg zu beenden. Mit der Unterstützung von Stars wie Naomi Campbell (43) und Iman (58) schrieb der Frauenschwarm einen offenen Brief an die führenden Fashion-Einrichtungen in New York, London, Mailand und Paris, um den Mangel an schwarzen Models anzusprechen. Gerade weibliche Berufsschönheiten seien von dem Rassismus betroffen. “Bei den vergangenen Modewochen hat man Schauen gesehen, wo es nur weiße Mädchen gab. Kein asiatisches, kein schwarzes und kein Latina-Mädchen war zu sehen. Diese ethnischen Gruppen haben dann das Gefühl, dass sie nicht wichtig genug seien, dass man sich um sie kümmern müsse. Man braucht eine größere Vielfalt. Die Modebranche ist momentan die rassistischste Branche in der Welt”, betonte er ein weiteres Mal.

Der streitbare Fashionstar wurde gefragt, wie man das ändern könne. In der Vergangenheit wurden immer Designer dafür verantwortlich gemacht, aber für ihn tragen auch andere die Schuld: “Ich glaube, es liegt in den Händen von Designern, Stylisten, den Agenturen und den Leuten, die die Models buchen. Sie können viel verändern. Wenn man eine Agentur anruft und sagt: ‘Hey, ich will ein heißes Mädchen. Wer ist gerade angesagt?’ Dann könnte die Agentur antworten: ‘Hör mal, wir haben hier dieses tolle Latina-Mädchen, sie ist der nächste große Star.’ Stylisten könnten so etwas auch machen. Wer will denn schon in einen Garten gehen und immer nur dieselbe Blume sehen?”, fragte Tyson Beckford zu Recht. © Cover Media

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Coco Rocha: Fan von Carmen Dell’Orefice

Coco Rocha (25) war richtig stolz, bei der American Ballet Theatre Gala ihr Idol Carmen Dell’Orefice (82) kennenzulernen.

Bild von Coco Rocha

Coco Rocha (25) war richtig stolz, bei der American Ballet Theatre Gala ihr Idol Carmen Dell’Orefice (82) kennenzulernen.

Die Berufsschönheit war gestern Abend auf der Veranstaltung im New Yorker The Metropolitan Opera House, die auch von anderen Berühmtheiten wie den Schauspielerinnen Selena Gomez (21, ‘Spring Breakers’) und Emmy Rossum (27, ‘Shameless – Nicht ganz nüchtern’) besucht wurde

Viel wichtiger aber: Coco traf dort auf ihr großes Vorbild und postete bei Twitter ein Bild von sich und Carmen Dell’Orefice. “Ich hatte die große Ehre, heute Abend meine Ikone zu treffen, das Original-Supermodel Carmen Dell’Orefice. Was für eine Lady”, schwärmte die Catwalk-Schönheit in der Bildunterschrift des Schnappschusses.

Carmen Dell’Orefice gilt als ältestes Model, das auch noch mit 82 Jahren auf dem Laufsteg Kleidung präsentiert und für große Kampagnen gebucht wird.

Auf dem gemeinsamen Bild trug die Ikone eine schwarze Jacke und ein helles Top, ihre Haare hatte sie in einen schicken Zopf nach hinten gestylt. Rocha zeigte auf dem Foto ihre neue Frisur: Sie ließ sich vor Kurzem einen Bob schneiden. Die Schönheit trug eine rote Lanvin-Robe und kombinierte diese mit Schmuckstücken aus ihrer eigenen Linie, die sie zusammen mit dem Onlineshop Bauble Bar auf den Markt gebracht hat.

Ihre Model-Kollegin Karlie Kloss (21) besuchte die Veranstaltung ebenfalls und sah in einem Schwarz-Weiß-Ensemble sehr elegant aus. Auch sie hielt ihre Fans auf dem Laufenden und lud bei Instagram ein Foto von sich und dem Star-Designer Valentino Garavani (82) hoch, an dessen Schulter sie posierte. Auch Kloss zeigte sich von ihrer Begegnung begeistert: “Ich habe es gerade rechtzeitig zurück nach New York City geschafft, um die Eröffnungsgala des American Ballet Theatre zu besuchen. Letzten Montag bei der Met-Gala, diesen Montagabend in der Metropolitan Opera. Was für eine schicke Woche”, lauteten die Zeilen zu dem Schnappschuss.

Doch nicht nur das Modeln ist Kloss wichtig, auch auf Bildung legt die Schöne Wert, weshalb sie ein paar Kurse in der Elite-Uni Harvard besucht. Auch an ihrem Campus-Leben lässt sie ihre Anhänger stets teilhaben. “Ich bin sehr aufgeregt, dass ich diese Woche für einen Kurs ein paar Tage auf dem Harvard-Campus in Cambridge verbringe. Ich musste Herrn John Harvard einfach Respekt zollen und an seinem Fuß reiben, damit er mir Glück bringt”, betitelte sie ein Foto von sich und der Statue des berühmten Theologen, der der Namensgeber der renommierten Uni ist. © Cover Media

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Gigi Hadid: Modische Must-haves

Gigi Hadid (19) bringt gern etwas Farbe in ihre Outfits.

Bild von Gigi Hadid

Gigi Hadid (19) bringt gern etwas Farbe in ihre Outfits.

Das Model steht seit 2011 bei IMG Models unter Vertrag und auf der vergangenen New York Fashion Week debütierte sie für die Herbst/Winterkollektion 2014 von Desigual. Als einer der Nachwuchsstars der Modeindustrie folgt Gigi stets den neuesten Trends. “Ich liebe eine Frühjahr/Sommertasche, die dem Outfit einen Farbspritzer verleiht. Ich habe eine MOTHER-Jeans, die perfekt passt. Denkt nicht, dass ich die jemals hergeben würde. Eine gut sitzende Jeans ist das wichtigste Stück in einem Kleiderschrank”, schwärmte sie im Interview mit ‘Modelinia’.

Die hübsche Blondine war ein Jahr mit dem australischen Sänger Cody Simpson (17, ‘La Da Dee’) liiert, doch zu Beginn der Woche bestätigte das Paar seine Trennung. Vor dem Liebesaus stellte Hadid ihre schauspielerischen Fertigkeiten in dem Musikvideo zur Single ‘Surfboard’ ihres damaligen Freundes zur Schau. “Der Tag war so toll! Zwischen uns ist alles so natürlich und es war das erste Mal, dass sich unsere Welten überschnitten haben. Wenn wir normalerweise am Set sind, dann sind wir nicht am gleichen Ort, manchmal sind wir sogar am anderen Ende der Welt. Es war also toll, miteinander zu arbeiten und den ganzen Tag mit meinem besten Freund rumhängen zu können”, erklärte Hadid zu der Zeit.

Die Trennung scheint keinen Einfluss auf die Stimmung des hübschen Fotomodells zu haben. Es hat alle Hände voll zu tun und ist ständig unterwegs – zum Beispiel auf Dinner-Partys oder bei einer Buchlesung. Kürzlich wurde Gigi Hadid mit ihrer Model-Freundin Kendall Jenner (18) gesichtet und trug bei dem Treffen eine enge blaue Jeans und ein hübsches dunkelgraues Cape. © Cover Media

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Miranda Kerr: Kuschel-Routine

Miranda Kerr (30) beginnt jeden Tag damit, mit ihrem Sohn zu kuscheln.

Bild von Miranda Kerr

Miranda Kerr (30) beginnt jeden Tag damit, mit ihrem Sohn zu kuscheln.

Das australische Supermodel und ihr Schauspieler-Ex Orlando Bloom (37, ‘Königreich der Himmel’) haben sich zwar im Oktober 2013 nach drei Jahre Ehe getrennt, erziehen aber ihr Kind gemeinsam und verstehen sich bestens. Mit dem kleinen Mann verbringt sie morgens auch am liebsten ihre Zeit. “Ich wache auf, knuddele meinen dreijährigen Sohn Flynn und sage ihm, dass ich ihn liebe”, enthüllte sie gegenüber dem britischen ‘Grazia’-Magazin. “Wenn ich mich fertigmache, höre ich gerne klassische Musik. Ich hüpfe in die Dusche, und creme mich anschließend ein.”

Musik spielt sowieso eine große Rolle in dem Leben des Ex-’Victoria’s Secret’-Engels, der besonders gerne Lieder hört, wenn er vor der Kamera posiert. “Bei einem Shooting höre ich gerne ‘Animals’ von Martin Garrix, ‘Pompeii’ von Bastille und ich mag außerdem Dr. Dre, Billie Holiday und Ed Sheeran. Ich erstelle die ganze Zeit Playlisten bei iTunes”, sagte sie und bewies damit ihren vielseitigen Musikgeschmack.

Mit einem Leinwandstar als Expartner sei sie auch ein großer Filmfan und verbringe ihre Abende gerne mit einem guten Werk, wenn sie die Zeit dazu hat. “Ich schnapp’ mir einen Film”, verriet sie und scheint auf Oscar-prämierte Produktionen zu stehen. “Der letzte Film, den ich mir im Kino angeschaut habe, war ’12 Years a Slave’. Ich fand ihn großartig und sehr berührend. Er brachte mich zum Weinen.”

Bevor es dann nach einem schönen Filmabend für die Catwalk-Queen ins Bett geht, verwöhnt sich die Schönheit aber auch gerne mit Shopping-Exzessen oder schaut sich auf den verschiedenen Webseiten um, um ihre tägliche Mode- und Beauty-Dosis zu bekommen. “Nach dem Essen liebe ich es, das Internet zu durchstöbern. Meine zwei Lieblings-Seiten sind ‘net-a-porter.com’, für Mode, und für Beauty-Produkte ‘intothegloss.com’”, plauderte sie aus. Der Abend von Miranda Kerr endet dann damit, dass sie ein gutes Buch liest, derzeit stehen die politischen Memoiren ‘My Promised Land’ von Ari Shavit auf dem Nachttisch von Miranda Kerr. © Cover Media

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Jourdan Dunn: Ein schwarzes Model reicht nicht

Jourdan Dunn (23) empört sich, wenn Modeschöpfer gelobt werden, weil sie ein schwarzes Model beschäftigt haben.

Bild von Jourdan Dunn

Jourdan Dunn (23) empört sich, wenn Modeschöpfer gelobt werden, weil sie ein schwarzes Model beschäftigt haben.

Das Model möchte, dass mehr Ethnien auf dem Laufsteg vertreten sind: “Ich weiß gar nicht, warum Leute Designern applaudieren, die ein Model mit einer anderen Hautfarbe laufen lassen. Es ist doch nicht so, dass nur ein bestimmter Typ Frau Mode mag”, schäumte die Britin im Interview mit ‘Miss Vogue’. “Ich finde es komisch, wenn mir Mode-Agenten sagen, dass ich als einziges schwarzes Mädchen für die Modenschau gebucht wurde und das doch toll sei. Warum soll das denn toll sein?”

Die Berufsschönheit begegnete in ihrem Beruf schon mehrfach Rassismus – eine Casting-Agentur lehnte sie beispielsweise ab, weil sie “nicht noch mehr schwarze Mädchen haben wollten”. Eine weiße Make-up-Künstlerin weigerte sich, sie zu schminken, weil sie schwarz war.

Trotz dieser unangenehmen Erlebnisse etablierte sich Jourdan Dunn in der Welt der Mode – so war sie bei den gerade endenden Modewochen sehr gefragt und lief unter anderem für Balmain, Moschino und Oscar de la Renta. Ihr voller Terminkalender bedeutet aber auch, dass sie oft von ihrem vierjährigen Sohn Riley getrennt ist, der in London bei Dunns Mutter lebt. “Ich fühle mich manchmal sehr schuldig, was ich alles verpasse, aber ich muss mich immer daran erinnern, dass ich es für ihn mache, für seine Zukunft”, betonte Jourdan Dunn. © Cover Media

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Christie Brinkley: Model-Deal mit Tochter

Bild von Christie Brinkley und Sailor Brinkley-Cook

Christie Brinkley (59) und Sailor Brinkley-Cook (15) arbeiten von nun an beide für IMG Models.

Das Model und seine Tochter sind bekannte Gesichter in der Modeindustrie: Brinkley zierte im Laufe ihrer Karriere mehr als 500 Titelseiten, zu denen auch die ‘Vogue’ und ‘Esquire’ zählten. Außerdem landete sie unlängst die Rolle als Gesicht des Make-up-Riesen CoverGirl. Ihre Tochter fand nach ihrem Modeljob in der Kampagne von Claire’s Accessoires Back to School, wo sie zusammen mit der britischen Popband One Direction (‘Best Song Ever’) abgelichtet wurde, Gefallen am Modeln. Jetzt steht das Duo bei IMG Models von Ivan Bart unter Vertrag und der Agent setzt große Hoffnungen in den Teenager: “Christies Reiz ist zeitlos; sie ist eine Legende im Business und erweitert noch immer erfolgreich ihre Präsenz in der Modeindustrie. Außerdem ist sie mit ihrer humanitären Hilfe für Bedürftige und als Gesundheits- und Fitnessratgeberin einflussreich. Sailor ist ebenfalls eine klassische Schönheit, und ich bin zuversichtlich, dass in der Welt des Modelns und darüber hinaus noch viele Möglichkeiten auf sie warten”, erklärte Bart im Interview mit ‘WWD’.

Im vergangenen Monat trat Brinkley in der ‘Total Show’ auf und sah umwerfend in ihrem tief ausgeschnittenen, weißen Kleid aus. In der Sendung sprach der Star über die Veröffentlichung des Buches ‘Sports Illustrated Swimsuit: 50 Years of Beautiful’ und erinnerte sich in diesem Zusammenhang an sein erstes Cover für das Magazin: das war 1975. “Als ich meine erste Ausgabe machte – sie schossen ein Foto von mir von der Seite und ich trug einen String – das war damals wirklich heiß. Das Magazin kam in Amerika heraus und plötzlich riefen mich alle in Paris an und sagten: ‘Oh mein Gott, alle sprechen über dich. Du bist in einem Magazin und du bist fast nackt!’”, lachte Christie Brinkley. © Cover Media

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