Fashion Week New York H/W 15/16: Calvin Klein Collection, Hugo Boss & Co.

In New York haben die Designer in der vergangenen Woche die neue Mode für den nächsten Winter vorgestellt.

Die Fashion Show von Hugo Boss © News Pictures / Face to Face  In New York haben die Designer in der vergangenen Woche die neue Mode für den nächsten Winter vorgestellt. Es dominierten bei allen Designern wie Alexander Wang, Hugo Boss oder Marc Jacobs die Farbe Schwarz und der Hang zur Übertreibung. Nach der Fashion Week in New York folgt die Modewoche in London, die genau wie New York die neue Herbst/Winter Mode 2015/2016 bereithält.

Wir stellen euch einige Höhepunkte der New Yorker Modewoche vor – von Calvin Klein Collection, Hugo Boss designt von Jason Wu und Marc Jacobs.

Calvin Klein Collection ziemlich sexy
Wer an Calvin Klein denkt hat oft noch das Bild von 90er Jahre Jeans, schwarze-weißen Plakaten, starke Formen und schlichte Schnitte vor Augen. Davon war auf der Fashion Show für Herbst/Winter in New York nichts mehr zu sehen. Die Models liefen zur Musik von Lou Reeds Velvet Underground von 1967. Vom 80er oder 90er Feeling war nichts zu spüren. Denn wie viele andere Designer steht auch die Calvin Klein Mode ganz im Zeichen der 60er Jahre.

Designer Francisco Costa setzte für Calvin Klein ganz auch Mini-Shiftkleider, doppelt geknöpfte Mäntel mit großen runden Knöpfen, Maxikleider aus ausgestanztem Leder, Leder-Patchwork und in Sachen Länge muss man sich bei Calvin Klein zwichen Mini und Maxi entscheiden. Rockig, verruchte Schnitte ganz viel Fell und Leder durchzogen die Kollektion. Die Farben: Schwarz, Weiß, Rost und verschiedene Braun-Töne.

Insgesamt zeigte der Designer in seiner Kollektion eine starke, selbstbewusste Frau, die weiß wie sie ihre Vorzüge einsetzt.

Unser Calvin Klein Lieblingslook für nächsten Winter: Ein mittellanger Mantel in Beerenfarbe zu schwarzer Lederhose kombiniert.

Jason Wu für Hugo Boss © News Pictures / Face to FaceHugo Boss – streng und konstruiert
Jason Wu ist der neue Hugo Boss Designer, der dem Modelabel frischen modernen Wind einhaucht. Und: Er hat Talent. Das zeigt seine neue Damenkollektion für den nächsten Winter, die ein hohes Maß an Präzision aufweist: Scharfkantige Linien und gewölbte Nähte treffen aufeinander und vereinen sich perfekt. Gezeigt hat der amerikanische Designer hart konstruierte Jacken- und Mantelkombinationen im Colour-Blocking-Style in Farben wie asphaltgrau und orange.

 Marc Jacobs wie immer exzentrisch
Marc Jacobs war der letzte Designer, der sein Defilée im Rahmen der New York Fashion Week zeigte. Zum Soundtrack “Requiem for a Dream” ließ der Designer seine Models über den Laufsteg laufen und zeigte allen, dass er zurück ist. Für seine Fashion Show ließ er ein Wohnzimmer nachstellen, dass eine Hommage an Diana Vreeland ist – die ehemalige Chefredakteurin der US Vogue. Sie ist seine Muse.

Für den nächsten Winter zeigte Marc Jacobs Blümchen- und Karomuster auf Röcken und Mänteln, Etuikleider und große Fellkragen, die das 60er-Jahre-Flair vermitteln sollen. Außer den hochgeschlossenen Looks zeigte er transparente Kleider aus schwarzem Tüll und schaffte damit eine gelungene Retro-Kollektion.

Unser Lieblingslook: Ein Komplett-Look in Navyblau bestehend aus Faltenrock und Mantel.

Ralph Lauren spielt Cowboy
Designer Ralph Lauren Herbst und Winter 2015/2016 setzt auf den Wilden Westen. Der Designer schickte seine Models als Cowboy und Indianer über den Laufsteg.

Erdige Brauntöne, Fransen, Fell, Woll-Ponchos und Cowboy-Hüten sind die Accessoires des Wilden Westen. Für einen Ritt durch die Prärie hat der Designer bodenlange, hochgeschlossene Kleider mit langen Ärmeln und aus weißer Spitze designt. Für einen Abend im Casino stehen die eleganten schwarzen Kleider mit sexy Ausschnitten. Damit bleibt der US Amerikaner seiner typisch amerikanischen Eleganz treu.

Bildrechte: © Face to Face

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Erin Heatherton: Neuer Rookie bei ‘Sports Illustrated’

Erin Heatherton (25) freut sich, ein Teil der “Hot-Mama-Familie” von ‘Sport Illustrated’ zu sein.

Bild von Erin Heatherton

Erin Heatherton (25) freut sich, ein Teil der “Hot-Mama-Familie” von ‘Sport Illustrated’ zu sein.

Die hübsche Amerikanerin machte sich einen Namen als sexy Dessous-Model von Victoria’s Secret. Jetzt landete sie einen weiteren begehrten Job: Erin wurde zum neuen Rookie des Magazins ‘Sports Illustrated Swimsuit’ gekürt. Zuvor wurde diese Ehre unter anderem Kate Upton (22) zuteil, die daraufhin gleich zweimal das begehrte Cover der ‘Swimsuit Issue’ in den Jahren 2012 und 2013 zierte.

“2015 ist das beste Jahr! Ich kann es noch immer nicht fassen, dass ich ein Teil der Hot-Mama-Familie von ‘SI Swimsuit’ sein darf!”, twitterte Erin aufgeregt und postete dazu einen Schnappschuss von ihrem Shooting für die Publikation.

Auf dem Bild trägt die hübsche Blondine einen gemusterten Bikini und spielt verführerisch mit ihren langen Haaren.

Außerdem drehte das Model ein Promo-Video, auf dem sie sich selbst vorstellt und ihren Rookie-Titel verkündet. Anschließend posiert sie in verschiedenen Bikinis in sexy Posen am Strand.

Das ‘Sports Illustrated Swimsuit’-Girl Gigi Hadid (19) gratulierte Erin via Twitter. Gigi ist eine der Kandidatinnen, die das nächste Cover der ‘Swimsuit Issue’ zieren könnte.

Obwohl Erin als VS-Engel auf dem Laufsteg und vor der Kamera absolut selbstbewusst rüberkommt, braucht auch sie ab und an einen kleinen Push, wenn sie mal einen schlechten Tag erwischt hat. “Musik ist auf jeden Fall mein Stimmungs-Master. Das ist für mich ein Must-have am Set und auch in meinem Leben, sie inspiriert und motiviert mich. Manchmal habe ich besonders viel Energie, oder manchmal bin ich gestresst, dann brauche ich etwas Ruhiges. In diesen Momenten schalte ich Frank Sinatra, Al Green oder andere alte Jazz-, Soul- oder Funkalben, die ich im Laufe der Jahre gesammelt habe, ein. Manchmal brauche ich mehr Energie, um den Tag zu überstehen, dann lege ich Dance Music oder Disco oder Motown ein. Ich liebe das neue D’Angelo-Album und Little Dragon”, verriet Erin Heatherton. © Cover Media

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Naomi und Jourdan: Das neue Team für Burberry

Naomi Campbell (44) und Jourdan Dunn (24) rocken die kunterbunten Burberry-Looks der Frühjahrskollektion 2015.

Bild von Naomi Campbell und Jourdan Dunn

Naomi Campbell (44) und Jourdan Dunn (24) rocken die kunterbunten Burberry-Looks der Frühjahrskollektion 2015.

Die beiden Supermodels treten mit der Kampagne in die Fußspuren von Kate Moss (40) und Cara Delevingne (22), die gemeinsam für den Duft My Burberry im September posierten. Für die Frühjahrskollektion 2015 des britischen Labels werben jetzt Naomi und Jourdan und arbeiten damit erstmalig zusammen.

“Naomi und Jourdan – zwei tolle britische Ikonen, zwei starke, wunderschöne Frauen und zwei perfekte Gesichter für unsere neue Kampagne”, schwärmte der CEO und Design-Chef des Labels, Christopher Bailey, im Interview mit ‘WWD’.

Der Star-Knipser Mario Testino (60) schoss die Aufnahmen unter Christophers Anleitung. Auf einem der Bilder tragen Jourdan Dunn und Naomi Campbell den typischen Burberry-Trenchcoat in knallig bunten Farben sowie je eine Clutch im berühmten Burberry-Karo-Muster. Naomi umarmt ihre Kollegin dabei von hinten, die beiden Schönheiten blicken direkt in die Kamera.

Für Naomi ist es das erste Mal seit 2001, wo sie zusammen mit Kate Moss in einer Werbekampagne auftrat, dass sie für Burberry posiert. Jourdan hatte das Vergnügen zuletzt 2011.

Christopher Bailey verpasste den Trenchcoats der Frühjahrskollektion 2015 ein neues Design: Burberrys Markenzeichen-Trenchcoat ist sonst in Hellbraun gehalten, diesmal tobte sich der Designer farblich richtig aus. Auf den Kampagnenfotos trägt Jourdan einen psychedelisch anmutenden Farb-Mix aus Rot, Pink und Schwarz und ihre Kollegin schlüpfte in eine vorrangig grün-blau gemusterte Version.

Auf einem anderen Foto präsentieren die beiden Grazien aber auch einen traditionelleren Look: Die Mäntel im typisch beigen Burberry-Farbton wurden dank rosafarbenem Schal und Mint-grünen Accessoires aufgepeppt.

Die Kampagne mit Naomi Campbell und Jourdan Dunn wird im Januar 2015 veröffentlicht. © Cover Media

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Lara Stone: Nacktfotos ohne Photoshop

Lara Stone (30) und Jürgen Teller (50) setzten in einer Foto-Serie auf Natürlichkeit.

Bild von Lara Stone

Lara Stone (30) und Jürgen Teller (50) setzten in einer Foto-Serie auf Natürlichkeit.

Der deutsche Starfotograf lichtete das berühmte niederländische Model für das ‘System’-Magazin ab – und zwar nackt. Das wichtigste an den Fotos ist dabei nicht die Nacktheit der hübschen Blondine sondern die Natürlichkeit der Bilder: Jürgen Teller verzichtete auf jegliche Fotobearbeitungsprogramme und zeigte Stone mit minimalem Make-up, in natürlichen Posen und hartem Licht. In einer Industrie, in der Photoshop zur Norm gehört, setzten Teller und Stone damit ein klares Zeichen.

“Ich werde oft gefragt, was für mich Schönheit ist. Aber ich denke nicht in diesen Begriffen. Ich finde einfach viele Dinge schön, wenn man offen und aufgeschlossen ist”, sagte er in einem Statement, das ‘Mail Online’ veröffentlichte.

In einem Foto lehnt das Model an einem Fenster, ihre nackte Brust stellt sie offen zur Schau. Das Bild endet direkt unter der Brust und zeigt deutlich jede einzelne Falte und ihre Augenringe. Auf einem weiteren Bild liegt sie – ebenfalls unbekleidet – seitlich auf einem roten Teppich mit Goldmustern, während ein weiteres Foto sie in ihrer Unterwäsche zeigt. Dabei wirft sie der Kamera einen verführerischen Blick zu. “Jeder hat Fett an den Armen oder hängende Brüste. So ist das nun einmal. Ich versuche jetzt einfach, das zu akzeptieren. Und das ist in Ordnung, weil die Dinge, die Frauen mit ihrem Körper tun können, großartig sind”, sagte die Mutter eines Sohnes, Alfred (18 Monate), gegenüber ‘The Edit’ und fügte hinzu: “Man muss sich einmal hinsetzen und darüber nachdenken: ‘Die Fingernägel dieser kleinen Person sind in meinem Bauch gewachsen!’ Wer kümmert sich danach noch um das Fett an seinen Armen?! Ich nicht!”

Erst vor Kurzem ließ sich Hollywoodstar Keira Knightley (29, ‘Anna Karenina’) oben ohne ablichten. Bisher wurden ihre Brüste meist mittels Photoshop vergrößert, doch diesmal weigerte sie sich gegen eine Retusche ihrer Bilder und so ist sie auf den Fotos ganz so zu sehen, wie Gott sie schuf. © Cover Media

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Naomi Campbell: Auf dem Laufsteg für DVF

Naomi Campbell (44) zählte zu den Models, die den Catwalk für Diane von Furstenberg (67) bei der New York Fashion Week unsicher machten.

Bild von Naomi Campbell

Naomi Campbell (44) zählte zu den Models, die den Catwalk für Diane von Furstenberg (67) bei der New York Fashion Week unsicher machten.

Gemeinsam mit dem aufstrebenden Jung-Model Kendall Jenner (18) präsentierte die schöne Britin die neuesten Kreationen der belgisch-amerikanischen Modedesignerin. Die Frühlingskollektion 2015 bestand hauptsächlich aus monochromen Teilen, überraschte aber auch mit Grün-, Gelb-, Blau- und Pinktönen. Zu sehen waren zahlreiche Minikleider, aber auch Crop-Tops, die Diane mit süßen Röcken kombinierte.

Naomi trug ein fließendes weißes Sommerkleid mit Spaghetti-Trägern und Rüschensaum. Der Stoff war mit knallig orangen und pinken Farbklecksen übersät, die dem Look einen verspielten Flair verliehen. Kendall rockte den Laufsteg indes in einem schwarz-weißen Häkel-Kleid. Mit den Wickelkleidern, für die Diane von Furstenberg so berühmt ist, wartete die Fashion-Ikone diesmal derweil nicht auf. Stattdessen konzentrierte sie sich auf feminine, aber auch markante Muster und elegante Farbkombinationen.

Auch Victoria Beckham (40) nutzte die New York Fashion Week, um ihre aktuellen Designs vorzustellen: Sie beeindruckte gestern unter anderem mit ihrer allerersten Schuhkollektion. Diese überzeugte mit Plateauschuhen und spitz zulaufenden Brogues mit floralem Print, aber auch Leopardenmuster. Bei ihrer Frühlings/Sommer-Linie blieb sie derweil ihrem bisherigen Stil treu – mit exquisiter Schneiderarbeit und klassischen Schnitten. © Cover Media

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Daria Werbowy: Emotionale Werbekampagne

Daria Werbowy (30) machte die Fotos und ein Video für ihre neueste Kampagne selbst.

Bild von Daria Werbowy

Daria Werbowy (30) machte die Fotos und ein Video für ihre neueste Kampagne selbst.

Das ukrainisch-kanadische Model ziert die aktuelle Kampagne des Luxus-Shirt-Labels Equipment auf den Wunsch des Firmenchefs und Kreativ-Direktors Serge Azria. Doch Werbowy sollte für die Kampagne nicht nur posieren, sondern sich selbst ums Styling kümmern und ein Begleitvideo in Selfie-Form drehen. Das Shooting fand in der Nähe ihrer Wahlheimat in Irland statt und das Model beschloss, mit Perücken und verschiedenen gemusterten Shirts aufs Ganze zu gehen. “Ich konnte mir nicht vorstellen, das in einem Studio zu machen. Ich drehte ein bisschen durch und machte einfach immer weiter, weil mich der ganze Prozess doch etwas nervös machte. Es hat für mich definitiv etwas Emotionales ans Licht geholt. Ich erkannte in dem kreativen Prozess einige meiner Qualitäten und sogar auch ein paar Kontroll-Probleme, die ich hatte. Ich glaube, dass es eine wahrere Repräsentation meiner selbst ist als alles, was es vorher gab”, berichtete sie gegenüber ‘vogue.com’.

Daria Werbowy ist außerdem das Gesicht der Labels Céline und Lancôme. Sie mag eines der berühmtesten Models ihrer Generation sein, doch legt sie sonst viel Wert auf Privatsphäre und hält wenig von Selfies. Diese Eigenschaft erschwerte ihr auch die Aufgabe, sich selbst zu fotografieren. “Ich dachte erst: ‘Oh Gott. Wie soll ich bloß fünf oder sechs Fotos von mir selbst machen?’ Das hat sich sehr eitel angefühlt. Normalerweise werde ich in die Ideen anderer kreativer Leute eingefügt”, erklärte sie.

Bevor sich die Beauty in Cork in Irland mit ihrem Tischler-Freund niederließ, bereiste sie die ganze Welt. Vor Kurzem sprach sie darüber, wie wichtig es für sie war, eine Auszeit vom Modeln zu nehmen, da sie bereits mit 14 Jahren ihre Karriere startete. “Vor zwei Jahren bin ich das Risiko eingegangen und habe beschlossen, nur das Minimum an Arbeit zu machen, weil ich es psychisch und physisch nicht mehr aushalten konnte. Man hat alles, was man will, all seine Träume sind wahr geworden, man kann nichts mehr kaufen, um sich glücklicher zu machen – also denkt man: ‘Was ist noch da draußen?’ Und dann muss man eine Weile fortgehen”, berichtete Daria Werbowy. © Cover Media

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