Arizona Muse: Schnäppchenjägerin

Arizona Muse (25) mag es, wenn sie Schnäppchen ergattern kann.

Bild von Arizona Muse

Arizona Muse (25) mag es, wenn sie Schnäppchen ergattern kann.

Das Model hatte ihren Durchbruch mit 21 – da war sie bereits Mutter des jetzt vierjährigen Nikko. Damals lief sie zum ersten Mal bei der New Yorker Modewoche und hat noch gute Erinnerungen daran: “Als ich meinen ersten Scheck fürs Modeln bekam, kaufte ich teure Messer! Sie hätten jetzt gedacht, dass es eher eine Designertasche gewesen wäre, nicht wahr?”, lachte die dunkelblonde Schönheit im Gespräch mit dem britischen Magazin ‘InStyle’. “Ich habe aber in eine Fendi-Tasche investiert. Ich würde nicht sagen, dass ich geizig bin, aber ich bin verantwortungsbewusst. Wenn man Mutter ist, wirft man das Geld nicht zum Fenster heraus.” Diese Einstellung mache sich auch bei ihrem Einkaufsverhalten deutlich: “Ich bin eine Schnäppchenjägerin. Shopping macht mehr Spaß, wenn man sich nicht so sehr über den Preis sorgen muss.”

Die Berufsschönheit wurde in Amerika geboren, lebt aber in London. Die britische Metropole sei einer ihrer Lieblingsorte und beeinfluss auch stark, wie sie sich kleide – ihr Lieblingsoutfit sei eine graue Lederhose und eine hübsche Bluse. In der Stadt leben auch ihre guten Freundinnen – die Models Georgia May Jagger (22), Poppy Delevingne (27) und Suki Waterhose (22). Die Gruppe trinke oft zusammen Tee, was die Amerikanerin lachend als “nicht so wahnsinnig Rock ‘n’ Roll” bezeichnete. In London kümmert sie sich auch um ihren Sohn Nikko. Die Beziehung zu dem Vater des Jungen, Manuel Quintana, ist kompliziert. Im vergangenen Jahr behauptete dieser in einem nach wie vor einsehbaren Blogeintrag, dass Arizona Muse viel zu viel Alkohol trinken würde und auch Drogen nicht abgeneigt wäre. © Cover Media

Continue reading “Arizona Muse: Schnäppchenjägerin”

Caroline de Maigret: Ich und Stilikone?

Caroline de Maigret (39) hat das Gefühl, dass sie sich jeden Tag “gleich” anzieht.

Bild von Caroline de Maigret

Caroline de Maigret (39) hat das Gefühl, dass sie sich jeden Tag “gleich” anzieht.

Das Model wurde zu einem Fashion-Vorbild und wird für seine modischen Outfits bewundert, die es während der Pariser Fashion Week präsentierte. So ganz kann die Berufsschönheit allerdings nicht verstehen, woher die Begeisterung rührt. “Ich bin überrascht, eine Streetstyle-Ikone zu sein”, sinnierte sie in der aktuellen Ausgabe des britischen ‘Elle’-Magazins. “Ich habe das Gefühl, dass ich mich jeden Tag meines Lebens gleich kleide.”

Wenn sie sich dann doch mal aufbrezeln möchte, entscheidet sie sich gerne für einen edlen Anzug von Haider Ackermann – eine Frau wirkt ihrer Ansicht nach darin unglaublich sexy. Ein modisches No-Go für sie angeberisch zu wirken. “Ich wurde in einem sozialistischen Land erzogen, wo es vulgär war, seinen Reichtum zu zeigen”, erklärte sie. “[Ich schätze] schöne Stoffe und Schnitte. Ich habe lieber einen wunderschönen Pullover, als zehn, die nur in Ordnung sind.”

Wenn es darum geht, sich Modenschauen anzusehen, freue sie sich besonders auf die Kreationen von Karl Lagerfeld (80), der für das französische Luxuslabel Chanel designt. “Coco Chanel war eine klasse Aktivistin und Feministin”, schwärmte sie. Ein weiterer Pluspunkt: Die Marke renne keinem Hype hinterher. “Chanel folgt keinen Trends. Sie machen ihr eigenes Ding, was ich als chic empfinde.”

Wie das klassische Unternehmen bevorzugt auch die Laufsteg-Schönheit einen eleganten und simplen Look. Ihr subtiler Stil gründe sich vielleicht auch auf ihre französische Erziehung. “Meine Herangehensweise an Beauty ist ziemlich leicht; ich neige dazu, sehr natürlich auszusehen. Man stellt bei französischen Frauen fest, dass es schlecht ist, wenn man zu viel Make-up trägt oder zu viele Operationen über sich ergehen ließ”, meinte sie gegenüber ‘intothegloss.com’. Das gesunde Maß sei hier der Maßstab für ein tolles Aussehen. “Wenn alles zu viel ist, funktioniert es nicht. Ich habe tatsächlich versucht zu verstehen, warum Frauen in unseren Kulturkreisen nicht ein bisschen angeben dürfen. Es ist schade, weil es eigentlich schön ist, wenn Leute exzentrisch sind. Man darf irgendwie keinen Spaß mit Make-up haben. Ich bin nicht sicher, ob ich es aus kulturellen Gründen schlicht halte, oder einfach, weil ich nicht mehr mag. Ich denke, dass es jetzt in meinen Alter einfach darum geht zu sehen, was zu meinem Gesicht am besten passt.” © Cover Media

Continue reading “Caroline de Maigret: Ich und Stilikone?”

Jourdan Dunn: Ein schwarzes Model reicht nicht

Jourdan Dunn (23) empört sich, wenn Modeschöpfer gelobt werden, weil sie ein schwarzes Model beschäftigt haben.

Bild von Jourdan Dunn

Jourdan Dunn (23) empört sich, wenn Modeschöpfer gelobt werden, weil sie ein schwarzes Model beschäftigt haben.

Das Model möchte, dass mehr Ethnien auf dem Laufsteg vertreten sind: “Ich weiß gar nicht, warum Leute Designern applaudieren, die ein Model mit einer anderen Hautfarbe laufen lassen. Es ist doch nicht so, dass nur ein bestimmter Typ Frau Mode mag”, schäumte die Britin im Interview mit ‘Miss Vogue’. “Ich finde es komisch, wenn mir Mode-Agenten sagen, dass ich als einziges schwarzes Mädchen für die Modenschau gebucht wurde und das doch toll sei. Warum soll das denn toll sein?”

Die Berufsschönheit begegnete in ihrem Beruf schon mehrfach Rassismus – eine Casting-Agentur lehnte sie beispielsweise ab, weil sie “nicht noch mehr schwarze Mädchen haben wollten”. Eine weiße Make-up-Künstlerin weigerte sich, sie zu schminken, weil sie schwarz war.

Trotz dieser unangenehmen Erlebnisse etablierte sich Jourdan Dunn in der Welt der Mode – so war sie bei den gerade endenden Modewochen sehr gefragt und lief unter anderem für Balmain, Moschino und Oscar de la Renta. Ihr voller Terminkalender bedeutet aber auch, dass sie oft von ihrem vierjährigen Sohn Riley getrennt ist, der in London bei Dunns Mutter lebt. “Ich fühle mich manchmal sehr schuldig, was ich alles verpasse, aber ich muss mich immer daran erinnern, dass ich es für ihn mache, für seine Zukunft”, betonte Jourdan Dunn. © Cover Media

Continue reading “Jourdan Dunn: Ein schwarzes Model reicht nicht”

Anne V und Lydia Hearst: Models, benehmt euch!

Anne Vyalitsyna (27) und Lydia Hearst (29) verrieten, welche Qualitäten ein gutes Model mitbringen muss.

Bild von Anne V und Lydia Hearst

Anne Vyalitsyna (27) und Lydia Hearst (29) verrieten, welche Qualitäten ein gutes Model mitbringen muss.

Die schöne Russin ist eine der Mentoren der Castingshow ‘The Face’, die auf der Suche nach dem neuen Star am Modelhimmel ist. Lydia Hearst und Naomi Campbell (43) sind ebenfalls mit von der Partie. In einem Interview antwortete Vyalitsyna auf die Frage, was der beste Ratschlag gewesen sei, den sie je in ihrer Karriere erhielt: “Ich denke, das Wichtigste ist, nett und professionell zu sein, denn schließlich erledigen wir einen Job; man ist aus einem bestimmten Grund dort. Es ist auch wichtig, dass man viel Persönlichkeit mit sich bringt, weil man sich dadurch von all den anderen Mädchen abhebt”, erklärte sie auf ‘modelinia.com’.

Hearst, die zusammen mit Vyalitsyna das Interview gab, stimmte ihrer Kollegin zu. Für sie sei es wichtig, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. “Ich hatte Glück, dass ich in meinen Anfängen Carol Alt als Freundin und Mentorin hatte. Einer der besten Ratschläge, den sie mir gab, und den ich bis heute in meinem Kopf bewahre, ist, dass man sich auf das Jetzt konzentrieren müsse und nicht auf kommenden Projekte. Es ist so einfach, den Überblick zu verlieren. Als sie mir das sagte, war ich 18 Jahre alt, ebenso wie die Kandidatinnen jetzt sind. Es ist wichtig, daran zu denken, dass sich in der Modeindustrie alles sehr schnell verändert. Man sollte daran denken, Spaß zu haben und den Moment zu genießen, denn egal, was du tust, es ist spannend”, erklärte Hearst.

Die Gewinnerin der Show ‘The Face’ wird die Werbebotschafterin und das Gesicht von Frederic Fekkai, einer Haarpflegemarke. Für Hearst müsse die Siegerin folgende Qualitäten mit sich bringen: “Hübsch zu sein ist nicht genug. Man muss den Mut und die innere Stärke haben und sich selbst testen. Man muss die Persönlichkeit und die Professionalität haben und hart arbeiten können. Man muss auch wissen, für wen man arbeitet”, befand die Kollegin von Anne Vyalitsyna. © Cover Media

Continue reading “Anne V und Lydia Hearst: Models, benehmt euch!”

Kate Upton: Fehler machen Spaß

Bild von Kate Upton

Kate Upton (21) macht es nichts aus, wenn sie bei einem Outfit daneben greift.

Die Fotoschönheit versucht natürlich, immer bestens auszusehen, geht aber auch gerne Mode-Risiken ein, die manchmal eben schief gehen. Das gehöre dazu, findet die Amerikanerin: “Das Tolle am roten Teppich ist die Möglichkeit, mit verschiedenen Styles zu experimentieren. Auch, wenn man damit nicht sonderlich erfolgreich ist, macht es Spaß, unterschiedliche Stile an seinem Körper zu sehen”, meinte sie gegenüber ‘vogue.com.au’.

Upton glaubt, dass die meisten Mode-Probleme entstehen, wenn Menschen versuchen, sich anders zu kleiden, als es ihrer Persönlichkeit entspricht. Auch sie hat mittlerweile ihre Bikini-Flip-Flop-Zeiten – der Style ihrer Jugend in Florida – hinter sich gelassen und weiß genau, was ihr steht. Das Model nennt seinen Stil “elegant” und zählt Oscar de la Renta, Louis Vuitton und Ralph Lauren zu seinen Lieblingsdesignern.

Aktuell befindet sich die Blondine auf dem Höhepunkt ihrer Karriere – sie zierte schon die Deckblätter von Magazinen wie der amerikanischen ‘Vogue’ oder der ‘Sports Illustrated’. Für dieses Jahr hat sie sich vorgenommen, bewusst anzuerkennen, wie weit sie gekommen ist. “Ich habe unglaublich hart dafür gearbeitet, um in meine derzeitige Position zu kommen. Es war tatsächlich meine Mama, die mir im vergangenen Jahr sagte, dass ich, mit all meinem Erfolg und den Möglichkeiten, die meinen Weg gekreuzt haben, aufschauen und genießen sollte, was ich erreicht habe. Und nicht einfach weitermachen sollte. Man kann sich verstricken und einfach weiter und weiter machen und sich nach vorne pushen. Ich musste das hören, damit ich den Moment genieße. Wenn ich meinem jüngeren Selbst etwas raten könnte, dann wäre es, das Emporsteigen zu genießen.”

Doch aller Erfolg schützt vor Nervosität nicht: Auch Upton flattern vor einem wichtigen Fotoshooting die Nerven. Sie erklärte, ihr Personal Trainer helfe ihr, mit der Angst umzugehen, die sie einfach wegtrainiere. Abgesehen davon findet Kate Upton allerdings, dass es ein gutes Zeichen ist, dass ihr bei einer großen Kampagne noch immer unwohl wird: Das zeige doch, dass ihr noch immer viel an ihrem Job liegt. © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

Cameron Russell gesteht Anfängerfehler

Bild von Cameron Russell

Cameron Russell (26) hat es sich “mit einigen Leuten verscherzt”, als sie mit dem Modeln begann.

Die amerikanische Beauty machte 2012 Schlagzeilen, als sie als Rednerin auf ‘TEDxMidAtlantic’ erklärte, dass Aussehen nicht alles sei und dass sie ihre Karriere der “Gen-Lotterie” zu verdanken habe, bei der sie glücklicherweise das große Los zog.

Das Model ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, was ihr zu Beginn ihrer Karriere nicht immer nützte: “Als ich 16 war, habe ich es mir definitiv mit einigen Leuten verscherzt, indem ich sagte ‘Das mach ich nicht!’. Ich war nicht gerade diplomatisch. Ich kam zur Anprobe und sagte ‘Ich trage keinen Pelz, sagen Sie die Show ab!’ oder ‘Ich laufe nicht oben ohne’. Viele [Entwürfe] sind ziemlich durchsichtig, da bat ich um Überarbeitung”, erklärte sie sich im Gespräch mit der britischen ‘Elle’. “Wissen Sie, ich wollte Präsidentin werden, darum war ich so direkt und aggressiv. Einige Leute wollten deshalb nicht mit mir arbeiten. Sie fanden mich nervig.”

Inzwischen ist Russell stolz auf ihre Karriere, die ihr auch finanzielle Unabhängigkeit bescherte. Sie würde niemanden vom Modeln abraten, fürchtet aber, dass gerade junge Mädchen unrealistische Vorstellungen von der Branche haben. Anfangs lebte sie als 16-Jährige in New York in einem Model-Apartment, was ihr die Augen öffnete. Eine ihrer Mitbewohnerinnen schlief drei Nächte im Park, weil sie zu früh aus Brasilien angereist war.

“Eines der Mädchen kam aus Florida und hatte einen schwarzen Jiu-Jitsu-Gürtel – eine 16-Jährige, die so süß aussah, aber dich mit ihren bloßen Händen hätte töten können … Es waren zwei Etagenbetten in jedem Zimmer und das Bad war dauernd besetzt”, erinnerte sie sich. “Ich brachte immer Frühstücksflocken mit, doch eine Agentin machte dem ein Ende. Sie schimpfte ‘Du macht die Mädchen dick’. Sie strichen es von unserer Einkaufsliste. Das war das Dramatischste, was passierte.”

Cameron Russell betonte, wie wichtig es für junge Models sei, an ihre weitere Zukunft zu denken. Diesen Job können die meisten Frauen nicht für immer ausüben, darum sollten sie darüber nachdenken, verstärkt “ihre Köpfe zu benutzen”. Ihre Einstellung hat sie sicher auch von ihrer Mutter Robin mitbekommen, die das Carsharing-Unternehmen Zipcar gründete. Sie zeigt ihrer Tochter, dass es Wichtigeres als das Aussehen gibt, wenn auch manchmal mit peinlichen Konsequenzen. “Ich wurde an der Schule gemobbt. An meinem ersten Tag in der Highschool trug ich braune Cordhosen für Jungs, auf die meine Mutter ein Sesamstraßen-Strechband genäht hatte – es war die coolste Hose überhaupt – und ein limonengrünes Patagonia-Fleece, das meine Mutter gebraucht gekauft hatte. Ich liebe Fleece. Und dann diese furchtbaren [billigen] Payless-Schuhe, weil meine Mutter mir die Skateboardschuhe nicht erlaubte, die ich wollte, also musste ich Schuhe ohne Logo tragen. Ich dachte eigentlich, ich sähe super aus, aber dann kam ich heim und sagte: ‘Mama, alle Mädchen in der Schule sind Frauen’”, erzählte Cameron Russell lachend. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de