#LFW FW 2017 Highlights: Temperley, J.W.Anderson, Joseph, Burberry uvm.

Die Stadt London spaltet sich: Nicht nur in Brexit-Anhänger und -Gegner, sondern auch in Sachen Mode. …

Die Stadt London spaltet sich: Nicht nur in Brexit-Anhänger und -Gegner, sondern auch in Sachen Mode. Einerseits können die Briten sich anscheinend nicht von ihrer romantischen Insel-Vergangenheit mit Schlössern, Prinzessinnen (die sie ja immer noch haben) und königlichen Roben verabschieden, andererseits wird die Mode bei manchen Designern tragbarer denn je (siehe Burberry). Auf jeden Fall ist auf die Modemetropole Verlass: egal ob besticktes Traumkleid oder moderner 2000er-Gedächtnislook, Notting Hill oder Soho, Baked Beans oder Poached Eggs – in London wird jeder fündig!

3 of the best – Unsere Highlight Kollektionen

Temperley London

Simone Rocha, Temperley London, Emilia Wickstead. Irgendwie muss das Leben auf dem englischen Land noch eine gewisse Romantik an sich haben, denn die britischen Designer verzaubern uns jede Saison wieder mit femininen Entwürfen, die vor Bestickungen, Rüschen und fabelhaften Details nur so strotzen. Der diesjährige Gewinner des „New-Romantic“-Awards geht eindeutig an Temperley London, die mit folkloristischen Details wie Lederhosen, volkstümlichen Blumen-Bestickungen und meinem persönlichen Highlight Piece – dem pinken glänzenden Seidenkleid – einen Hauch Feenzauber in unseren Alltag streuen.

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Kate Moss: Mode kann Leben retten

Kate Moss (41) entwarf gemeinsam mit Bella Freud einen Weihnachtspullover für die wohltägige Stiftung ‘Save the Children’. …

Bild von Kate Moss

Kate Moss (41) entwarf gemeinsam mit Bella Freud einen Weihnachtspullover für die wohltägige Stiftung ‘Save the Children’.

Das Supermodel sowie viele andere prominente Fashion-Stars haben sich mit ‘Matchesfashion.com’ zusammengetan, um an dem wohltätigen Projekt zu arbeiten. Dieses ist ein Teil der Aktion ‘Fashion Saves Lives’, die sich für Kinderrechte einsetzt und Kinder in Entwicklungsländern unterstützt.

Immer zu zweit entwarfen die Fashionstars einen Sweater, dessen Erlös aus dem Verkauf der Stiftung zugute kommt. Kate Moss tat sich mit der Londoner Designerin Bella Freud zusammen, Christopher Kane entschied sich für Poppy Delevingne, Charlotte Olympia arbeitete mit Karen Elson, Giles Deacon wählte Erin O’Connor und Henry Holland entwarf einen Pullover mit Dree Hemingway.

“Bella ist eine unglaubliche Designerin und eine gute Freundin von mir. Es hat Spaß gemacht, mit ihr einen exklusiven, weihnachtlichen Pulli zu kreieren”, berichtete sie gegenüber ‘WWD’. “Die Tatsache, dass die Arbeit von ‘Save the Children’ weltweit Kindern hilft, ist großartig und gemeinsam mit den anderen Models und Designern beweisen wir, dass Mode wirklich Leben retten kann.”

Auf einem Kampagnenfoto sieht man die Britin an der Seite ihrer Freundin in einem schwarzen Pulli, den die Worte ‘Fairytale of New York’ in weißen Buchstaben zieren. Diese stammen von dem gleichnamigen Song der Pogues.

Christopher Kane ließ sich von seiner Kollektion aus dem Jahre 2008 für seinen Weihnachtspullover inspirieren: ein schwarzes Design mit weißen, teilweise schimmernden Punkten. “Das ist so eine tolle Sache. Kindern auf der ganzen Welt zu helfen, ist so wichtig in dieser Zeit des Jahres”, schwärmte er.

Die Designs von Kate Moss & Co. sind auf der Webseite von Matchesfashion erhältlich, der Erlös des Verkaufs (je 539 Euro pro Pullover) geht an ‘Save the Children’. © Cover Media

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Daisy Lowe: Großer Fan von L’Wren Scott

Daisy Lowe (26) fühlt sich in ihrem Lieblingskleid von L’Wren Scott (?

Bild von Daisy Lowe

Daisy Lowe (26) fühlt sich in ihrem Lieblingskleid von L’Wren Scott (? 49) am wohlsten.

Das britische Model war schon immer ein Bewunderer der Designerin, die sich im vergangenen Jahr das Leben nahm. Vor allem ein Kleid zieht sich die Schönheit über, wenn sie sich besonders gut fühlen will. “L’Wren Scott designte Kleidung für Frauen wie sonst niemand. Ich bin so traurig, dass sie nicht mehr unter uns weilt. Ich habe ein pinkgestreiftes Kleid von ihr mit Flügelärmeln und rundem Kragen. Es gibt kein besseres Gefühl, als dieses anzuziehen”, gab Daisy in der Zeitung ‘London Evening Standard’ preis.

Eine Karriere im Rampenlicht zu verfolgen, war für Daisy unterdessen ganz natürlich. Ihre Mutter Pearl Lowe (44) ist Sängerin (‘Afrodisiac’), ihr Vater Gavin Rossdale (49) ist Frontmann der Band Bush (‘The People That We Love’).

Ihr Stil wurde auch vor allem von ihrer Mutter beeinflusst. “Meine Mutter hat mich früher in weiße Spitzenkleider mit schwarzen Strumpfhosen und Doc Martens gesteckt. Ich gebe ihr die Schuld an meiner Besessenheit von Kampfstiefeln”, lachte sie.

Daisy läuft nicht nur selbst über den Laufsteg, sondern sitzt auch gerne bei Fashion-Shows in der ersten Reihe. Bei der London Fashion Week sah sie sich vergangenen Monat beispielsweise die neuesten Kreationen von Christopher Kane an. Kein Wunder, dass sie auch mit zahlreichen stylischen Damen befreundet ist, doch nur mit einer teilt sie hin und wieder auch Kleidung. “Florence Welch ist die einzige Person, mit der ich Klamotten tausche”, verriet Daisy Lowe und gab lachend zu: “Sie hat noch einen goldenen Ring mit einem schwarzen Diamanten auf einer Seite und einem Tigerauge auf der anderen. Den will ich wirklich wieder zurück!” © Cover Media

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Naomi Campbell: Schweigen ist Gold

Naomi Campbell (44) hat mittlerweile erkannt, dass man nicht immer seine Meinung zu allem preisgeben muss.

Bild von Naomi Campbell

Naomi Campbell (44) hat mittlerweile erkannt, dass man nicht immer seine Meinung zu allem preisgeben muss.

Der britische Fashion-Star zählte in den 90er Jahren zu den legendären Supermodels und ist auch heute noch mit seiner Kollegin Kate Moss (41) gut befreundet. Im Laufe ihrer Karriere hat Naomi vor allem eins gelernt: Es ist nicht immer der beste Weg, seine Meinung laut zu sagen.

“Schweigen ist gut”, erkläre sie auf ‘vogue.com’. “Es erdet einen, wenn man nicht reagiert und verleiht einem Stärke.”

Selbstverständlich ist das Model ein häufig gesehener Gast auf den Fashion Weeks und auch gestern wieder begutachtete sie die neuesten Kreationen aus dem Hause Burberry Prorsum auf der London Fashion Week. Ihr Outfit suchte ihr dabei der Kreativchef des Labels Christopher Kane selbst aus und so trug die Beauty einen verzierten goldenen Rock kombiniert mit einem weiten, weißen Mantel. Der Look entsprach Naomis typischen glamourösen Outfits, allerdings versicherte der Star, dass er ebenso ein Fan von Casual Styles sei. “Wenn es um meinen persönlichen Stil geht, dann mag ich an einem Tag Bleistiftröcke, am anderen lieber Turnschuhe. Das kann man bei mir nicht vorhersagen”, grübelte sie.

Im Laufe ihrer Karriere versuchte sich Naomi auch als Schauspielerin und trat zum Beispiel in kleinen Rollen in der ‘Bill Cosby Show’ und ‘Der Prinz von Bel Air’ auf. Ihre letzte Rolle hatte sie in dem Drama ‘Karma, Confessions and Holi’ im Jahr 2009. Jetzt feiert die Schöne ihr TV-Comeback mit einem Auftritt in der Fernsehserie ‘Empire’: Dort verkörpert sie die stylishe Camilla Marks an der Seite von Stars wie Terrence Howard (45, ‘Iron Man’) und Courtney Love (50, ‘Mono’). “Ich kenne Lee [den Produzenten] schon sehr lange, aber als er mich fragte, ob ich die Rolle spielen wolle, war ich mir nicht sicher. Ich hatte die Schauspielerei irgendwie aufgegeben”, räumte sie ein.

Auf Anraten ihrer Freunde, die sie zu einem letzten Versuch ermunterten, sagte Naomi Campbell dann aber doch für die Rolle in ‘Empire’ zu. © Cover Media

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Kim Peers: Modeln macht noch immer Spaß

Kim Peers fühlt sich beim Modeln einfach am wohlsten.

Bild von Kim Peers

Kim Peers fühlt sich beim Modeln einfach am wohlsten.

Das Model ist seit den 90er Jahren eine feste Größe in der Modeindustrie. Sie lief im Laufe ihrer eindrucksvollen Karriere für Labels wie Yves Saint Laurent und Christopher Kane und zierte dreimal das Cover der italienischen ‘Vogue’. Neben dem Modeln hat der Fashion-Star auch andere Leidenschaften, doch fühlt Kim sich beim Posieren am wohlsten:

“Das fühlt sich sehr natürlich für mich an. Da bin ich selbstbewusst, erfahren und es macht mir viel Spaß. Ich habe auch lange Musik gemacht, sogar noch vor dem Modeln. Das ist ein Medium, das ich mit meinem Ehemann Jorg Strecker, der Gitarre spielt, teilen kann. Musik ist persönlicher. Styling und Set Design haben mir dabei geholfen, meinen eigenen Stil zu entwickeln, tiefer einzudringen und Fashion besser zu verstehen”, erklärte sie auf ‘style.com’.

Noch heute steht die hübsche Belgierin mit ihren Model-Kolleginnen aus den 90er Jahren in Kontakt und versucht, ihre Freundinnen häufig zu treffen.

Im Laufe der Jahre konnte Kim viel in Bezug auf Styling- und Beauty-Fragen lernen. Mittlerweile wünscht sie sich, früher schon über dieses Wissen verfügt zu haben: “Damals wusste ich noch nicht, wie ich am besten meine Haut pflegen sollte. Jetzt mische ich mein eigenes Gesichtsöl. Außerdem esse ich heutzutage viel gesünder. Aber jetzt ist es auch leichter, gesundes Essen und organische Produkte überall zu kaufen. Ich mag diese Entwicklung. Grüner Saft, Kohl, Kokosnusswasser, Kokosnussöl – all diese Dinge geben mir Energie und stärken meine Konzentration bei der Arbeit”, begeisterte sie sich.

Ihren Markenzeichen-Look, zu dem ihre Rock’n’Roll-Ästhetik und ihr zerzauster Haar-Style zählt, hat sich Kim Peers aber bis heute beibehalten. © Cover Media

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Beauty-Trend aus London: Come as you are

MJ, bzw. Kathrin hat gestern den Faux Bob vorgestellt und ich mache da heute weiter: Denn, wenn es einen Beauty-Trend auf der Londoner Fashion Week auszumachen galt, dann diesen: Come as you are. Pfeif auf das Kämmen, pfeif auf Make-Up und Concealer. Wir stehen zu unseren Augenringen, zur blassen Haut und schlechter Miene.

Und soll ich Euch mal sagen: Dieser Trend ist ganz in meinem Sinne, hhahhhahhhaa. Allerdings habe ich leider nicht mehr diese jugendliche Haut zum Ausführen auf der Straße. OK, für Frauen jenseits der 40 ist das nichts, alle anderen sind aufgefordert, diesen Trend mitzumachen.

Und die gewonnene Zeit des Nicht-Schminkens kann man dann in schlauere Sachen investieren.

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Burberry Prorsum

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Mary Katrantzou

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Erdem

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Christopher Kane

Fotos: Catwalkpictures