Natalia Vodianova: Ich will meinem Land helfen

Natalia Vodianova (33) wollte sich nicht auf ihrem Ruhm ausruhen, sondern diesen dazu nutzen, ihrem Land zu helfen.

Bild von Natalia Vodianova

Natalia Vodianova (33) wollte sich nicht auf ihrem Ruhm ausruhen, sondern diesen dazu nutzen, ihrem Land zu helfen.

Die russische Schönheit zählt zu den gefragtesten Gesichtern der Modebranche und präsentierte im Laufe ihrer Karriere unter anderem Designs von Givenchy, Stella McCartney und Ermanno Scervino auf dem Laufsteg. Außerdem kennt man sie aus Kampagnen von Calvin Klein, Louis Vuitton und Versace.

Mittlerweile konzentriert sich der Fashion-Star aber nicht mehr nur auf seine Modelkarriere, sondern setzt sich auch sehr für wohltätige Arbeiten ein. “Es gab einen Punkt in meinem Leben, im Jahr 2003, als ich mich irgendwie verloren fühlte. Ich fragte mich, warum ich noch immer als Model arbeite. Wenn man als Kind gelernt hat, immer um den nächsten Tag zu kämpfen, dann sagt man mit 21 nicht plötzlich, dass man das jetzt alles genießen wird, weil man es verdient. An diesem Punkt fragte ich mich, was der nächste Schritt ist. Dann geschah Beslan [die Geiselnahme in einer russischen Schule, bei der 186 Kinder ums Leben kamen] – und das hat den Wunsch in mir ausgelöst, meinem Land etwas zurückzugeben”, erklärte sie im Interview mit dem ‘Glamour’-Magazin.

2004 gründete das Model dann die Stiftung ‘Naked Heart Foundation’, die Kinder mit speziellen Bedürfnissen in Russland unterstützt. Dank ihrer Arbeit konnte Natalia Vodianova fast 35 Millionen Euro Spenden einnehmen.

Das Model wuchs selbst in Armut mit ihrer behinderten Schwester Oksana auf. “Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, realisiere ich, dass viele Probleme meiner Familie aus der Behinderung meiner Schwester, die ich über alles liebe, resultierten. Als ich dann meine Stiftung gründete, dachte ich an die Kinder mit besonderen Bedürfnissen ? Ich erinnere mich noch daran, wie ich das Band auf dem ersten Spielplatz durchschnitt. Dieser ist nur fünf Minuten von meinem früheren Wohnort entfernt. Und dort sind jetzt all die Kinder. Der Klang ihres Gelächters war überwältigend. Ich weinte. Es war einfach der wundervollste Moment in meinem ganzen Leben!” erinnerte sich Natalia Vodianova. © Cover Media

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Fashion Week New York H/W 15/16: Calvin Klein Collection, Hugo Boss & Co.

In New York haben die Designer in der vergangenen Woche die neue Mode für den nächsten Winter vorgestellt.

Die Fashion Show von Hugo Boss © News Pictures / Face to Face  In New York haben die Designer in der vergangenen Woche die neue Mode für den nächsten Winter vorgestellt. Es dominierten bei allen Designern wie Alexander Wang, Hugo Boss oder Marc Jacobs die Farbe Schwarz und der Hang zur Übertreibung. Nach der Fashion Week in New York folgt die Modewoche in London, die genau wie New York die neue Herbst/Winter Mode 2015/2016 bereithält.

Wir stellen euch einige Höhepunkte der New Yorker Modewoche vor – von Calvin Klein Collection, Hugo Boss designt von Jason Wu und Marc Jacobs.

Calvin Klein Collection ziemlich sexy
Wer an Calvin Klein denkt hat oft noch das Bild von 90er Jahre Jeans, schwarze-weißen Plakaten, starke Formen und schlichte Schnitte vor Augen. Davon war auf der Fashion Show für Herbst/Winter in New York nichts mehr zu sehen. Die Models liefen zur Musik von Lou Reeds Velvet Underground von 1967. Vom 80er oder 90er Feeling war nichts zu spüren. Denn wie viele andere Designer steht auch die Calvin Klein Mode ganz im Zeichen der 60er Jahre.

Designer Francisco Costa setzte für Calvin Klein ganz auch Mini-Shiftkleider, doppelt geknöpfte Mäntel mit großen runden Knöpfen, Maxikleider aus ausgestanztem Leder, Leder-Patchwork und in Sachen Länge muss man sich bei Calvin Klein zwichen Mini und Maxi entscheiden. Rockig, verruchte Schnitte ganz viel Fell und Leder durchzogen die Kollektion. Die Farben: Schwarz, Weiß, Rost und verschiedene Braun-Töne.

Insgesamt zeigte der Designer in seiner Kollektion eine starke, selbstbewusste Frau, die weiß wie sie ihre Vorzüge einsetzt.

Unser Calvin Klein Lieblingslook für nächsten Winter: Ein mittellanger Mantel in Beerenfarbe zu schwarzer Lederhose kombiniert.

Jason Wu für Hugo Boss © News Pictures / Face to FaceHugo Boss – streng und konstruiert
Jason Wu ist der neue Hugo Boss Designer, der dem Modelabel frischen modernen Wind einhaucht. Und: Er hat Talent. Das zeigt seine neue Damenkollektion für den nächsten Winter, die ein hohes Maß an Präzision aufweist: Scharfkantige Linien und gewölbte Nähte treffen aufeinander und vereinen sich perfekt. Gezeigt hat der amerikanische Designer hart konstruierte Jacken- und Mantelkombinationen im Colour-Blocking-Style in Farben wie asphaltgrau und orange.

 Marc Jacobs wie immer exzentrisch
Marc Jacobs war der letzte Designer, der sein Defilée im Rahmen der New York Fashion Week zeigte. Zum Soundtrack “Requiem for a Dream” ließ der Designer seine Models über den Laufsteg laufen und zeigte allen, dass er zurück ist. Für seine Fashion Show ließ er ein Wohnzimmer nachstellen, dass eine Hommage an Diana Vreeland ist – die ehemalige Chefredakteurin der US Vogue. Sie ist seine Muse.

Für den nächsten Winter zeigte Marc Jacobs Blümchen- und Karomuster auf Röcken und Mänteln, Etuikleider und große Fellkragen, die das 60er-Jahre-Flair vermitteln sollen. Außer den hochgeschlossenen Looks zeigte er transparente Kleider aus schwarzem Tüll und schaffte damit eine gelungene Retro-Kollektion.

Unser Lieblingslook: Ein Komplett-Look in Navyblau bestehend aus Faltenrock und Mantel.

Ralph Lauren spielt Cowboy
Designer Ralph Lauren Herbst und Winter 2015/2016 setzt auf den Wilden Westen. Der Designer schickte seine Models als Cowboy und Indianer über den Laufsteg.

Erdige Brauntöne, Fransen, Fell, Woll-Ponchos und Cowboy-Hüten sind die Accessoires des Wilden Westen. Für einen Ritt durch die Prärie hat der Designer bodenlange, hochgeschlossene Kleider mit langen Ärmeln und aus weißer Spitze designt. Für einen Abend im Casino stehen die eleganten schwarzen Kleider mit sexy Ausschnitten. Damit bleibt der US Amerikaner seiner typisch amerikanischen Eleganz treu.

Bildrechte: © Face to Face

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Kate Upton: Finger aus dem Gesicht

Kate Upton (22) fährt sich ständig mit den Fingern über das Gesicht – sehr zum Leidwesen ihrer Haut.

Bild von Kate Upton

Kate Upton (22) fährt sich ständig mit den Fingern über das Gesicht – sehr zum Leidwesen ihrer Haut.

Das Model mag auf den Titelseiten von Magazinen wie der ‘Sport Illustrated’ immer makellos erscheinen, dennoch ist auch sie nicht vor Beauty-Fauxpas gefeit – tatsächlich fällt sie einem besonderen sogar regelmäßig zum Opfer.

“Ich zupfe mir ständig im Gesicht herum, das kann ich einfach nicht lassen. Ich glaube, in diesem Punkt brauche ich vielleicht professionelle Hilfe”, lachte sie im Interview mit ‘Jolie’.

Um ihre vielbefummelte Haut zu beruhigen, setzt die Amerikanerin auf regelmäßige Gesichtsbehandlungen. Das Modeln mit seinem ständigen Make-up-Auflegen und Abschminken stresst den Teint schließlich zusätzlich, weswegen Kate darauf achtet, besonders sensible Produkte zu verwenden.

Das besondere Augenmerk der Öffentlichkeit liegt aber weniger auf ihrer Haut, sondern auch Kates Kurven. Damit die in Form bleiben, arbeitet die Blondine dreimal wöchentlich mit Star-Trainer David Kirsch, den sie für seine ansteckende Fröhlichkeit und den unschlagbaren Optimismus liebt.

“Er schafft es, dass ich mich großartig fühle, obwohl ich ständig unpünktlich bin. Nach seinen Stunden geht es mir immer viel besser, auch wenn ich als schwitzendes Etwas aus dem Studio laufe.”

David Kirsch gefällt die Zusammenarbeit mit dem Model ebenfalls gut, er schätzt es, wie konsequent die Schönheit seine Ratschläge in Bezug auf Ernährung und Training umsetzt. So ein Training à la Kirsch kann sich aber auch wirklich sehen lassen: “Wir machen extremes, intensives Zirkeltraining”, beschrieb der Star-Coach gegenüber der amerikanischen ‘Elle’. “Wir drehen drei oder vier Runden und sorgen für viel Abwechslung. Es geht viel darum, den Bauch, den Po und die Oberschenkel zu formen und zu stärken. Wir arbeiten mit Bändern, Bällen, machen Kniebeugen für die Innenseite der Oberschenkel und für die Arme boxen wir. Sie hat ihre eigenen Boxhandschuhe und sie haut mich um. Sie liebt es! Es ist ein sehr effizienter Weg zu trainieren und die Ausdauer zu stärken.”

Bei so einer Hingabe ist es kein Wunder, dass Kate Upton mittlerweile nicht nur als Model Erfolge feiert, sondern auch als Schauspielerin durchstartet: 2011 gab sie in ‘Aushilfsgangster’ ihr Schauspieldebüt, danach folgten Rollen in ‘Die Stooges – Drei Vollpfosten drehen ab’ und ‘Die Schadenfreundinnen’. © Cover Media

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Versace: Sexy Couture-Show

Donatella Versace (59) setzte bei den Beauty-Looks ihrer Couture-Show auf den individuellen Look der Models.

Bild von Versace

Donatella Versace (59) setzte bei den Beauty-Looks ihrer Couture-Show auf den individuellen Look der Models.

Bei der gestrigen Versace-Atelier-Show in Paris [25. Januar], die im Zuge der Haute Couture Fashion Week stattfand, dominierten glamouröse Abendlooks in Schwarz, Weiß, Rot und Blau. Zu den Models, die die neuesten Outfits von Donatella Versace präsentierten, zählten Fashion-Stars wie Jourdan Dunn (24), Joan Smalls, Karlie Kloss (22), Eva Herzigová (41) und Amber Valletta (40).

Die Frisuren der Models entsprachen ganz ihrem individuellen Look und wurden mit einem auffallenden Make-up kombiniert. “Jedes Mädchen ist sehr individuell. Donatella wollte wirklich, dass sie ihre eigene Persönlichkeit ausdrücken. Wenn jemand lockige Haare hat, dann lassen wir es lockig. Die Mädchen – weil sie in Versace gekleidet sind – sehen sehr mächtig, sexy und glamourös aus. Sie haben immer diesen Rock’n’Roll-Touch, der ganz Donatella entspricht”, berichtete der Hairstylist Guido Palau im ‘WWD’-Interview.

Jourdan Dunn begeisterte das Publikum in einer eleganten, bodenlangen Nummer. Das asymmetrische, einarmige Kleid bestand zur Hälfte aus einem transparenten, schwarz gepunkteten Stoff. Ihre blondierten, leicht gewellten Haare trug sie in einer lockeren Bobfrisur, das Make-up war abgesehen von der dunkel schimmernden Augenpartie natürlich gehalten. “Es ist sehr sexy, aber diesmal etwas wärmer”, erklärte die Visagistin Pat McGrath über das Smokey-Eyes-Finish. Der Laufstegstar Karlie Kloss trug ein bodenlanges weißes Kleid mit Cut-Out-Details im rechten Brustbereich.

Donatella erklärte, dass das Ziel ihrer Kollektion eine “Erforschung der Form und der Kurven des Körpers” gewesen sei. Dementsprechend dominierten geschwungene Schnitte und Linien. Außerdem schmückten Schlitze und kreisförmige Verzierungen zahlreiche Designs aus der neuesten Couture-Kollektion von Donatella Versace. © Cover Media

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Erin Heatherton: Duft-Probleme

Erin Heatherton (25) hat es bei der Wahl des richtigen Duftes nicht leicht.

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Erin Heatherton (25) hat es bei der Wahl des richtigen Duftes nicht leicht.

Das Victoria’s-Secret-Model ist das neue Gesicht des Duftes Curve Sport und rührte in den vergangenen Wochen bei verschiedenen Events die Werbetrommel für das Parfüm. Ihr Liebster Felix Bloxsom trägt das Aftershave des Labels, für Erin selbst erweist es sich jedoch als schwierig, einen geeigneten Duft zu finden. “Mein Bruder wohnte bei mir, als er zur New York University kam. Er ist sehr geruchsempfindlich und er half mir dabei, meine Parfüms auszusuchen”, erklärte sie auf ‘style.com’. “Manchmal kam er mit etwas nach Hause und fragte mich, ob es mir gefällt. Teilweise fand ich es aber nicht gut. Ich sammle auch Düfte. Einmal trug ich eins – es war wohl ein Unisex-Duft – und mein Partner sagte zu mir, dass ich wie sein bester Freund rieche. Er meinte: ‘Du kannst das nicht mehr tragen!’”

Der Fashion-Star freute sich weiterhin darüber, dass all ihre Zukunftsvisionen, von denen sie früher träumte, Realität wurden. Laut Heatherton sei dabei der Schlüssel zum Erfolg das richtige Timing gewesen: “Ich hatte all diese Visionen, was ich in meinem Leben machen wollte, und sie sind alle zum richtigen Zeitpunkt zusammengekommen. Es ist witzig: Timing ist manchmal alles und auch die Dinge, die man für Misserfolge hält, geschehen nur, weil das Timing falsch war. Dann muss man entweder daraus lernen oder etwas anderes machen?”

Allerdings hatte die schöne Blondine oft das Gefühl, beim Modeln ihre Visionen und Ansichten nicht einbringen zu können und suchte sich deshalb noch andere Projekte.

“Ich arbeite mit den größten Vertragshändlern [von Sportartikeln] ? und dadurch komme ich zu all den Spielen und lerne alle wichtigen Leute kennen. Das macht wirklich viel Spaß”, schwärmte Erin Heatherton. © Cover Media

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Cindy Crawford: Arbeit wird nicht weniger – zum Glück!

Cindy Crawford (48) schaltet auch nach mehr als 30 Jahren im Geschäft keinen Gang runter.

Bild von Cindy Crawford

Cindy Crawford (48) schaltet auch nach mehr als 30 Jahren im Geschäft keinen Gang runter.

An der Seite von Topmodel-Kolleginnen wie Naomi Campbell (44) und Claudia Schiffer (44) wurde die Amerikanerin in den späten 80ern und frühen 90ern berühmt und zierte Titelseiten von Magazinen wie ‘Vogue’, ‘Elle’ und ‘Harper’s Bazaar’. Auch viele Jahre nach ihrem Durchbruch fühlt sich Crawford in der Modeindustrie noch wohl und arbeitet fast genauso viel wie früher: “Ich will nicht jeden Tag in den Spiegel schauen und deprimiert sein. Ich finde, ich sehe noch recht gut aus, aber ich sehe natürlich nicht mehr wie mit 25, 30 oder 40 aus. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich mein Selbstbewusstsein aufrecht erhalten kann, indem ich weiterhin engagiert bin und das tue, was ich liebe”, erklärte sie im Interview mit ‘Violet Grey’. “Meine Familie und meine Arbeit geben mir sehr viel. Ich leiste gute Arbeit. Ich weiß, dass ich an diesem Punkt in meiner Karriere ein gutes Model bin. Obwohl ich an manchen Tagen das Gefühl habe, dass ich zu viel zu tun oder zu viel Stress habe, gehe ich immer noch gern zur Arbeit. Und das merkt man auch.”

Cindy Crawford sorgte im Laufe ihrer Karriere des Öfteren für Schlagzeilen, so auch als sie nackt für das ‘W’-Magazin posierte, als sie mit ihrem Sohn Presley schwanger war. Presley kam 1999 zur Welt. Obwohl das Shooting so nicht geplant war, hatte das Model keine Bedenken, die Idee des Fotografen Michael Thompson umzusetzen. “Ich erinnere mich noch daran, als ich die Aufnahmen für das Michael-Thompson-Cover für das ‘W’-Magazin machte, als ich mit meinem Sohn schwanger war. Es war witzig, weil wir gar nicht vorhatten, Nacktaufnahmen zu machen. Es sah einfach besser ohne Kleidung aus. Michael ist ein echter Familienmensch, also verstand er, wie ich mich fühlte. Es ist hart, wenn man sein ganzes Leben lang als Model arbeitet und sich der Körper dann so verändert. Das ist angsteinflössend. Dieses Shooting half mir bei diesem Übergang”, verdeutlichte Cindy Crawford. © Cover Media

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