Kate Upton: Fehler machen Spaß

Bild von Kate Upton

Kate Upton (21) macht es nichts aus, wenn sie bei einem Outfit daneben greift.

Die Fotoschönheit versucht natürlich, immer bestens auszusehen, geht aber auch gerne Mode-Risiken ein, die manchmal eben schief gehen. Das gehöre dazu, findet die Amerikanerin: “Das Tolle am roten Teppich ist die Möglichkeit, mit verschiedenen Styles zu experimentieren. Auch, wenn man damit nicht sonderlich erfolgreich ist, macht es Spaß, unterschiedliche Stile an seinem Körper zu sehen”, meinte sie gegenüber ‘vogue.com.au’.

Upton glaubt, dass die meisten Mode-Probleme entstehen, wenn Menschen versuchen, sich anders zu kleiden, als es ihrer Persönlichkeit entspricht. Auch sie hat mittlerweile ihre Bikini-Flip-Flop-Zeiten – der Style ihrer Jugend in Florida – hinter sich gelassen und weiß genau, was ihr steht. Das Model nennt seinen Stil “elegant” und zählt Oscar de la Renta, Louis Vuitton und Ralph Lauren zu seinen Lieblingsdesignern.

Aktuell befindet sich die Blondine auf dem Höhepunkt ihrer Karriere – sie zierte schon die Deckblätter von Magazinen wie der amerikanischen ‘Vogue’ oder der ‘Sports Illustrated’. Für dieses Jahr hat sie sich vorgenommen, bewusst anzuerkennen, wie weit sie gekommen ist. “Ich habe unglaublich hart dafür gearbeitet, um in meine derzeitige Position zu kommen. Es war tatsächlich meine Mama, die mir im vergangenen Jahr sagte, dass ich, mit all meinem Erfolg und den Möglichkeiten, die meinen Weg gekreuzt haben, aufschauen und genießen sollte, was ich erreicht habe. Und nicht einfach weitermachen sollte. Man kann sich verstricken und einfach weiter und weiter machen und sich nach vorne pushen. Ich musste das hören, damit ich den Moment genieße. Wenn ich meinem jüngeren Selbst etwas raten könnte, dann wäre es, das Emporsteigen zu genießen.”

Doch aller Erfolg schützt vor Nervosität nicht: Auch Upton flattern vor einem wichtigen Fotoshooting die Nerven. Sie erklärte, ihr Personal Trainer helfe ihr, mit der Angst umzugehen, die sie einfach wegtrainiere. Abgesehen davon findet Kate Upton allerdings, dass es ein gutes Zeichen ist, dass ihr bei einer großen Kampagne noch immer unwohl wird: Das zeige doch, dass ihr noch immer viel an ihrem Job liegt. © Cover Media

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MP-Jahresrückblick: The ugliest show in town.

Jahresrückblick von Modepilot, letzte Folge: The ugliest show in town.

Irgendwie ist es ebenso beruhigend, wie aufregend, wenn sich Geschichte wiederholt. Man könnte denken, die Menschheit lernt aus der Historie, doch nicht immer ist es so. So der Fall in 2013, bei der ersten, nein konkret zweiten Show Prêt-à-Porter Femme von Hedi Slimane für Saint Laurent.

Slimane, Designer mit Sitz in Los Angeles, hatte sich als Inspiration für seine Kollektion Winter 13/14 die Shocking-Kollektion von Yves Saint Laurent aus dem Jahr 1971 ausgesucht: Kenner des Hauses wissen, dass diese Kollektion damals einen Skandal auslöste und als die “ugliest show in town” bezeichnet wurde.

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Yves Saint Laurents Hommage an die Mode der Nachkriegszeit wollte damals niemand sehen, denn gefallen. Man wollte damals nicht an die Mode der Hungerjahre erinnert werden, niemand verstand, was Yves damals ablieferte: Der Designer sagte damals, dass er schockieren wollte und dass seine wichtigsten Inspirationen von der Strasse kämen. Die Kollektion 1971 gilt heute als einer seiner wichtigsten Kreationen, die damals die Mode stark voran brachte.

 

Nun machen wir einen Zeitsprung in die Neuzeit. März 2013. Hedi Slimane zeigt eine Kollektion voller Punk, Grunge, extremst jung, bizarr, teilweise abgerissen, radikales Styling, Charaktermodels, globige Schuhe. Der Skandal ist wieder perfekt: Die Kritiken überschlagen sich mit Adjektiven wie ugly, démodé, hässlich. Mainlandoffice schreibt: “Was ist nur mit YSL los?” Die Geschichte wiederholt sich. Wie damals kommt die Mode von der Strasse und niemand will die komische Kehrtwende sehen oder verstehen. Der Vorwurf ist schnell ausgesprochen: Slimane macht Mode, die nicht zum Hause passe. Dabei zeigt Slimane fast Eins-zu-Eins übernommene Modelle aus der Kollektion 1971. Seht her: der Mantel, die Details, der Ausschnitt, der Pelz …

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