Cindy Crawford (49) hätte ihre Modelkolleginnen nie sabotiert.
In den 80er-Jahren gehörte das Model neben Kolleginnen wie Naomi Campbell (45) und Linda Evangelista (50) zu den großen Stars der Fashion-Branche. In dieser Zeit wurden die Damen als Supermodels gefeiert und obwohl alle gute Freundinnen waren, herrschte teilweise dennoch ein Konkurrenzdenken unter ihnen.
“Manches davon ist normal und gesund, aber manchmal? Vielleicht gab es einige [Zickereien], ich meine, ich habe da nie wirklich mitgemacht. Ich war nie so richtig neidisch auf andere. Ich würde sagen, ich war vielleicht ein wenig neidvoll. Manchmal dachte ich bei mir ‘Oh, ich wünschte, ich hätte dieses Shooting machen können, das Christy (Turlington) mit Steven Meisel gemacht hat.’ Ich liebte das Styling, ich liebte die Haare und das Make-up, aber es war nie so, dass ich sie deswegen sabotiert hätte”, erinnerte sich Cindy im Interview mit ‘The Cut’.
Statt sich mit Zickereien herumzuschlagen, hatte die Schöne sowieso andere Dinge im Kopf: Sie war im Mittleren Westen aufgewachsen und als sie nach New York zog, um dort ihre Modelkarriere voranzutreiben, war sie überrascht, wie neu dort alles war: Sie hatte zum Beispiel nie zuvor einen Bagel gegessen. Außerdem war sie erstaunt, wie direkt die New Yorker waren.
Jetzt sammelt auch ihre Tochter Kaia erste Modelerfahrungen und ihre Mutter ist bemüht, ihr dabei gute Ratschläge mit auf den Weg zu geben. “Wer sind Kaias Vorbilder? Gigi Hadid zum Beispiel. Also denkt sie, dass sie einen grünen Saft vor der Schule trinken sollte. Ich sage ihr dann ‘Kaia, du brauchst Essen. Du gehst den ganzen Tag zur Schule. Du musst etwas essen.’ Ich versuche Kaia beizubringen, dass sie eine gesunde Beziehung zu ihrem Körper hat. Ich will nicht, dass sie hört, dass ich mich selbst schlecht mache. Ich möchte nicht, dass sie denkt, dass Frauen unterprivilegiert sind”, erklärte Cindy Crawford. © Cover Media
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Das spricht sich in Paris rum und immer mehr Designer fingen an Haute Couture herzustellen. Wer in die hohe Schneiderkunst einsteigen darf entscheidet auch heute noch die Chambre Syndicale de la Haute Couture. Die wichtigsten Kriterien: ein Maßatelier mit mindestens 15 Vollzeit-Angestellten, ein Hauptsitz in Paris und 35 von Hand gefertigte Entwürfe für Tages- und Abendmode zweimal im Jahr in Paris zu präsentieren. Jeder Entwurf ist natürlich ein Unikat.
Nach dem Zweiten Weltkrieg zählt die Haute Couture mehr als 40 000 Kundinnen weltweit. Erst in den 50er Jahren ist Schluss mit Haute Couture. Angesagt ist jetzt Prêt-à-Porter – industrielle Luxusmode von der Stange. Die Styles sind im Vergleich zur Haute Couture deutlich günstiger und damit für eine größere Kundschaft erschwinglich. Von mehr als 100 Haute Couture Designer sind nur noch 11 übrig geblieben.