Kate Moss: Launch der Accessoires-Kollektion

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Kate Moss (39) plauderte über ihre Kooperation mit Carphone Warehouse.

Die Stil-Ikone enthüllte gestern die Kollektion, die sie in Zusammenarbeit mit dem größten britischen Mobilfunkunternehmen, Carphone Warehouse, kreierte. Moss präsentierte ihre Arbeit in dem Londoner Luxus-Members-Club The Ivy, wo die Gäste bei einem privaten Lunch die Tablets und Handyhüllen begutachten konnten. “Ich ließ mich von all den Dingen inspirieren, die ich liebe. Es ging vor allem um die Oberflächenstruktur und die Details – ein Stern, ein paar Nieten, etwas Leder”, verriet sie im Interview mit der britischen ‘Vogue’.

Moss berichtete weiterhin, dass sie eine sehr persönliche Kollektion herausbringen wollte. Zu den Design-Meetings mit Carphone Warehouse brachte sie besondere Dinge wie ein Alfred-Dunhill-Vintage-Feuerzeug aus Krokodilleder und eine silberne Halskette aus ihrer Schmuckkollektion mit. Jedes Teil, das der Modestar designte, weist einen Anker auf – das gleiche Zeichen trägt sie als Tätowierung am Handgelenk. “Sie haben mich kontaktiert. Ich habe es mir angesehen und realisiert, dass es nichts Vergleichbares da draußen gibt – zumindest gab es nichts, das mir gefiel -, nichts Luxuriöses, nichts wirklich Elegantes”, erklärte sie über das Zustandekommen der Partnerschaft.

Moss hofft, dass die Kollektion ebenso viel Erfolg wie ihre langjährige Topshop-Kooperation haben wird. Auch ihr neues Projekt ist keine einmalige Angelegenheit: Die Britin hat bereits mit der Arbeit an der zweiten Kollektion für Carphone Warehouse begonnen, für die sie diesmal unter anderem Kopfhörer designt. “Ich bin wirklich begeistert davon. Und ich hoffe, dass es allen anderen auch gefällt!”

Die Accessoires-Kollektion von Kate Moss ist ab dem 24. Juli erhältlich. © Cover Media

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Tyra Banks: Investition in eine Fashion-Webseite

Bild von Tyra Banks

Tyra Banks (39) ist die neue Investorin der Fashion-Internetseite ‘The Hunt’.

Das US-amerikanische Supermodel Tyra Banks beteiligt sich mit ihrer Firma Fierce Capital an der Internetseite ‘The Hunt.com’. Die Shopping-Seite ist eine zentrale Anlaufstelle, die Fashionistas bei der Suche nach Stücken hilft, die diese auf Fotografien, in Kampagnen oder sozialen Netzwerkseiten gesehen haben. “Ich habe Fierce Capital LLC kreiert, weil es mir besonders am Herzen liegt, Geschäfte, die Frauen leiten und besitzen und deren Zielgruppe auch Frauen sind, zu unterstützen. Wir sind erfreut, uns jetzt an ‘The Hunt’ zu beteiligen, weil es wirklich nervt, wenn man ein großartiges Design entdeckt, es aber nirgendwo finden und kaufen kann. ‘The Hunt’ löst das Fashion-Dilemma auf eine spaßige und innovative Art und Weise”, schwärmte Banks auf ‘WWD’.

‘The Hunt.com’ funktioniert wie eine Gemeinschaft, die Leute, die die Outfits auf den geposteten Bildern wiedererkennen, mit denen zusammenbringt, die sie suchen.

Banks ist überzeugt davon, dass das Konzept der Internetseite die Zukunft des Online-Shoppings bedeutet: “Das Tolle an ‘The Hunt’ ist, dass Frauen anderen Frauen helfen, ihr perfektes Outfit zu finden. Ich freue mich, ein Teil dieser neuen Herangehensweise des kollektiven Handels und Stylings zu sein”, fügte sie hinzu.

Im Januar ging die Internetseite online und zählt bereits eine Reihe von prominenten Stars zu ihren Kunden. Neben Banks investierten auch Ashton Kutcher (35, ‘Two and a Half Men’) und Madonnas (54, ‘Hung Up’) Manager Guy Oseary in das Projekt.

Tim Weingarten und Simon Peck, die Gründer von ‘The Hunt’, wählten sorgfältig die Investoren aus und achteten darauf, dass diese einschlägige Erfahrungen mitbrachten. “Sie ist sehr aktiv und kein passiver Investor. Ihr Wissen bezüglich Style und Fashion bis hin zu ihrer Intuition und ihrem angeborenen Sinn, wie die Gemeinschaft gelenkt werden sollte, ist toll- sie hat viele gute Ideen”, schwärmte Weingarten von seiner neuen Investorin Tyra Banks. © Cover Media

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Chrissy Teigen: ‘Sports Illustrated’ verdanke ich alles  

Bild von Chrissy Teigen

Mit ‘Sports Illustrated’ ging die Karriere von Chrissy Teigen (27) steil bergauf.

Die schöne Amerikanerin machte sich einen Namen als Bikini-Model und ihre Fotos wurde zum festen Bestandteil der ‘Sports-Illustrated-Swimsuit’-Ausgaben des Magazins. “Das hat alles für mich verändert”, erklärte sie im Interview mit ‘Vegas’.

Vor ihrem großen Durchbruch war sich der Star seiner Schönheit nicht bewusst, gestand er weiterhin. Teigen fühlte sich anderen Mädchen unterlegen, bevor sie ein Fotograf in einem Surf Shop in Huntington Beach in Kalifornien entdeckte. “Ich konnte es einfach nicht glauben, wie gut all die Mädchen aussahen. Ich glaubte nicht, dass ich eine von ihnen sein könnte. Das Modeln ist mir nie in den Sinn gekommen. Für jemanden, der so unsicher war wie ich, kam das einfach nie in Frage”, erinnerte sie sich.

Nachdem sie in verschiedenen Kampagnen posierte, wandte sich Teigen nun auch dem Fernsehen zu. Im Mai dieses Jahres debütierte sie als Moderatorin einer Reality-TV-Show in der neuen VH1-Wettbewerbs-Serie ‘Models Employee’. Sie träumt von einer ähnlichen Karriere wie ihre großen Vorbilder Tyra Banks (39) und Heidi Klum (40). “Ich denke, dass ich besser vor einer Fernsehkamera als einem Fotoapparat bin. Ich liebe es zu sprechen”, lachte sie.

Teigen isst leidenschaftlich gern und muss im Gegenzug viel Sport treiben, um ihre schlanke Figur zu behalten. “Mein Vater ist ein großer norwegisch-amerikanischer Typ und ich komme eher nach ihm. Ich kann nicht immer essen, was ich will, aber ich verkneife mir auch nicht alles. Ich esse ein tolles Gericht und sage mir, dass ich morgen aber nicht das gleiche essen kann. Ich esse recht normal, außer wenn ein Bikini-Fotoshooting ansteht. Dann setze ich auf Säfte – Kohl und Äpfel, nicht diese ekligen Säfte mit Cayenne oder Ahornsirup. Das habe ich einmal gemacht und dann starrte ich die ganze Zeit einen Keks an – schließlich aß ich ihn und fühlte mich schrecklich. So kann man doch nicht leben”, rief Chrissy Teigen aus. © Cover Media

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Kate Moss entwirft Handyzubehör

Bild von Kate Moss

Kate Moss (39) wird zur Designerin für Handy-Accessoires.

Nachdem die Modelschönheit für den Moderiesen Topshop bereits Kleidung entwarf, erprobt sie sich nun in einem ganz anderen Bereich. So tut sie sich mit dem britischen Telekommunikationsunternehmen Carphone Warehouse zusammen und kreiert modebewusstes Zubehör für Mobiltelefone, das als Zielgruppe vor allem Frauen ansprechen soll.

Zu dem Unterfangen verriet Moss selbst in einem offiziellen Statement: “Mein Handy ist genauso Teil meines Looks wie meine Handtasche oder meine Schuhe – und trotzdem ist die Auswahl nicht besonders groß.”

Um ihre Ideen für die Kate Moss Accessories Collection in die Tat umzusetzen, dabei aber praktikabel zu bleiben, ließ sich die Britin, die unter anderem als Gesicht der Kosmetikmarke Rimmel bekannt ist, vom Design-Team von Carphone Warehouse beraten. “Meine ganze Herangehensweise bestand daraus, dies wie jede andere Fashion-Kooperation auch zu behandeln”, so Moss über die Arbeit mit dem Unternehmen. “Ich war stark in den Entwurfsprozess involviert und war begeistert, dabei zusehen zu können, wie meine Vision im Endprodukt zum Leben erwachte. Von der Qualität der Materialien bis hin zum Design wollte ich das Beste für meine Kollektion, und dass mein persönlicher Stil dabei durchscheint.”

Julian Diment, Marketingchef bei Carphone Warehouse, gibt sich indes selbstbewusst, was diese ungewöhnliche Kooperation mit der Mode-Ikone anbelangt. Dazu erklärte er: “Wir haben uns die Auswahl an Accessoires angeschaut, die es heutzutage gibt, und stellten fest, dass sich die Verbraucher etwas Neues wünschen. Fashion-Tech verwischt die Grenzen zwischen Fashion und Technologie und Kate Moss passt perfekt zu uns, um die Integration und Kreativität beider Industrien voranzutreiben.”

In den Verkauf gehen die von Kate Moss erdachten Handy-Accessoires, unter denen sich unter anderem Schutzhüllen für Smartphones und Tablets finden werden, voraussichtlich noch diesen Sommer. © Cover Media

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Stefano Gabbana: Fan von David Gandy

Bild von Stefano Gabbana und Domenico Dolce

Stefano Gabbana erinnerte sich an seine erste Begegnung mit David Gandy (33).

Das britische Model hat eine langjährige Beziehung zu dem italienischen Modehaus Dolce & Gabbana und modelte im Laufe seiner Karriere Looks aus jeder Linie des Labels – von Brillen bis hin zu Unterwäsche. Ein Job bei dem Modeunternehmen gehörte zu einem der ersten Aufträge Gandys und mittlerweile zählt er zu den ganz großen Stars der Fashionwelt. Gabbana sprach in einem Interview über das erste Mal, dass er von dem Laufstegstar hörte: “Domenico rief mich an und sagte, dass er ihn in einem Restaurant in London trifft. Er versprach, wenn ich ihn sehen würde, dann werde ich umfallen. Als ich das Bild sah, sagte ich nur ‘Wow’”, kicherte er gegenüber der britischen Zeitung ‘The Times’. “Er war der perfekte Dolce-&-Gabbana-Man, aber englisch. Sehr dunkel, sehr maskulin, sehr kräftig. Und genauso schön wie der Michelangelo von David. Wir haben die Statue hier in Florenz, ihr habt den echten David in London!”

Die Dolce-&-Gabbana-Designer eröffneten während der Herrenmodenschauen eine Boutique in London. Das Design-Duo ist begeistert von dem gesteigerten Interesse der Herren an Fashion, das unter anderem mit Hilfe prominenter Gesichter unterstützt wird. “David Beckham hat die Art und Weise, wie Männer über Fashion denken, auf jeden Fall geändert. Früher war Mode nur etwas für homosexuelle Männer. Als dann Sportler und Heterosexuelle anfingen, Mode zu tragen, öffneten sich ganz andere Welten. Wenn Fußballfans David auf einem Modebild sehen, dann achten sie darauf. Beckham war sehr clever und intelligent. Er hat ein kluges Köpfchen”, schwärmte Gabbana.

Auch wenn die Designer einen neuen Shop in Großbritannien haben, brauche das Land ihrer Meinung nach keine modische Hilfe. Beide zeigten sich beeindruckt von dem Style der Leute, die sie in den Straßen der Hauptstadt beobachten konnten. Dennoch sind sie nicht nur an trendigen Looks interessiert, sondern führten die Herzogin von Cambridge (31) als Style-Inspiration an. Auch Königin Elizabeth II. (87) lieben sie, auch wenn sie nicht sicher waren, ob ihre typischen Spitzen- und Korsettkreationen die richtige Kleiderwahl für sie wären: “Eher nicht sexy. Vielleicht einen runden Ausschnitt, Spitze und eine Strickjacke. Sie ist ein Teil der Modegeschichte. Sie ist stark genug, keinen Trends zu folgen, sie hat Stil und das ist wichtiger”, sinnierte Stefano Gabbana und sein Kollege Domenico Dolce fügte hinzu: “Wir lieben die Queen. Sie ist so stylish. Mode ändert sich, aber sie nie.” © Cover Media

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Karl Lagerfeld’s Shop-Offensive

IMG_2252Karl Lagerfeld ist auf seine alten Tage noch immer tausend mal schneller als ich. Das muss ich einfach eingestehen. Obwohl ich im März dieses Jahres bei der Eröffnung des allerersten Karl Lagerfeld Stores in Paris zugegen war, habe ich noch immer keine Zeit gefunden, darüber in angemessener Größe zu berichten. Schande über mich. Ich wollte es halt schön und gut machen und hab’s am Ende vermasselt, denn bis ich mal anfange zu tippen und die Bilder runter zu rechnen, ist Karl drei, nein vier Schritte weiter. Letzte Woche eröffnete er einen kleinen, zweiten Laden im Pariser Marais Viertel  – vor allem für die Accessoires – und nun steht schon Deutschland auf der Agenda: mit drei, nein eigentlich sogar vier Läden auf einen Schlag.

Los geht’s mit Berlin: Eröffnung am 1. Juli, zur Bread & Butter Messe, 100 qm in der Schönhauser Str. 8. Das ist schon sehr, sehr bald. So schaut der Laden von außen aus:


Schick, nicht wahr?
Und dann geht es weiter in München: Maffeistraße 6, noch größer, angeblich 180 qm. Im September. Und vorher, am 4. Juli noch ein anderer Laden, der sich ausschließlich der Männermode widmet, wohl in den “Fünf Höfen”. Doch damit nicht genug, dann geht es wieder zurück nach Berlin, Anfang 2014, für einen Laden am Leipziger Platz. 

Was erwartet uns deutsche Kunden in diesen neuen Läden? Shops mit viiiiiiieeeel Technik. Ha, und da kommen endlich meine Bilder aus Paris in Aktion vom Boulevard St. Germain-des-Prés.

Modepilot-Karl Lagerfeld-Store-Paris-Technik-Mode-Blog

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Ich habe ja nicht umsonst wie eine Wilde geknipst. Damals im März.

Denn: Diese Karl Lagerfeld Läden sind schon was ganz Besonderes. Sie sind vollgestopft mit Technik, vor allem von Apple, so dass man sich fast fragen muss, ob die das gesponsert haben. Karl Lagerfeld zeigt uns wie ein Laden der Gegenwart auszusehen hat. Ich sage bewusst Gegenwart, denn Experten im Ladendesign gehen davon aus, dass wir in Zukunft genug von zuviel Technik haben und die alte Zeit mit Verkäufern und Service à la der 1950er Jahre etc. zurückkehren werden. Doch wir leben im Hier und Jetzt und da treffen Lagerfelds Shop-Ideen genau den aktuellen Zeitgeist der – vor allem jungen –  technisch verliebten Kunden, die mindestens einen Account in einem sozialen Netzwerk ihr Eigen nennen.

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Also: Über all sind im Laden daher i-Pads installiert, in denen wir die gesamte Kollektion durchducken können, wenn sie nicht schon eh uns vor der Nase an der Kleiderstange hängt. Und wir erhalten Background-Informationen.

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Dort entdecken wir die Looks, Stylingideen, sehen, wie die Sachen angezogen an Models aussehen. Das erleichtert schon mal die Vorauswahl.

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Einmal in der Umkleidekabine dürfen die Freunde mit gucken. Und mit entscheiden.  Wir probieren an, machen eine Bild von uns (via das Foto-i-Pads am Spiegel) und schicken es an unsere beliebtesten Social Media Dienste, damit hoffentlich schnell die Freunde beim Einkauf helfen, indem sie den Daumen hoch und runter zeigen.

Lagerfeld Store

Haben die Freunde genickt und man selbst auch, wird gekauft, Erstmal was zum Anziehen. Für alles andere braucht man die externe Meinung weniger. Denn der rest des Ladens ist voller Mitnahme-Produkte: Schuhe, Taschen, Bücher und Accessoires soweit das Auge reicht. Oder unser Geldbeutel mithält.

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Was ihr hier seht, ist schon die Winterkollektion und da muss ich doch noch etwas tiefer einsteigen. Denn zum Winter wird die komplizierte Unterscheidung der Kollektion Karl, Karl Lagerfeld, Karl Lagerfeld Paris aufgegeben zugunsten einer einzigen Kollektion, die dann schlicht “Karl Lagerfeld” heißt. Danke an die Manager, denn mich brachte das vorher total durcheinander. Und in dieser Neuausrichtung gibt es eben dann Sachen von Einstiegspreis bis teuer.

Jackets von Lagerfeld liegen bei rund 300 Euro – das finde ich, geht noch. Ist in Ordnung. Hier komme ich aber dann auf diese zwei Modelle, die es mir sehr angetan haben:

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Und vor allem das hier:

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Leider sind die nicht für 300 zu haben, denn sonst hätte ich schon zugeschlagen. Ich glaube mich zu erinnern, dass die bei 600 Euro lagen. Hm. Auf alle Fälle ist es nun nicht furchtbar abgehoben und wer sich sehnlichst was von Meister Karl wünscht, wird fündig. Wenn dann eben bei den Accessoires. Auch die Uhren sind ja nicht super teuer. Man findet schon was.

Die Läden, die natürlich in Schwarz und Weiß gehalten sind, sind schon lustig an sich. Überall gibt es Sitzplätze, Nischen, i-Pads und das Spielchen in der Umkleide ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Also Berliner, freut Euch auf diesen Neuzugang in zwei Wochen.

Fotos: PR (2), pariosffice / Modepilot (14)