Ashley Graham: Seid individuell!

Ashley Graham bewundert andere Frauen nicht für ihr Äußeres, sondern für das, was sie leisten.

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Ashley Graham bewundert andere Frauen nicht für ihr Äußeres, sondern für das, was sie leisten.

Die amerikanische Schönheit ist das erste Plus-Size-Model, das die ‘Sports Illustrated Swimsuit’ zierte – eine Ehre für Ashley. Das Model akzeptierte ihren Körper immer schon so, wie er war, und ermuntert alle Frauen, es ihr gleich zu tun:

“Es ist so wichtig, dass man ein Individuum ist. Es ist zwar auch wichtig, Vorbilder zu haben, aber nicht aus den falschen Gründen. Frauen sollten andere Frauen nicht für ihr Äußeres, sondern für ihr Inneres und für das, was sie in der Welt bewirken, bewundern. Sei du selbst, sei dein eigenes Individuum”, forderte sie in einem Videointerview mit ‘Elle’.

Ashley posierte für eine Fotostrecke für ‘The Body Issue’, eine Spezialausgabe des Magazins. Die Fotos und ein Video zeigen die hübsche Brünette in einer Reihe von verschiedenen Outfits, die ihre üppigen Kurven betonen. Auf einem der Bilder trägt Ashley ein Sport-Outfit, das aus einem schwarzen Crop-Top mit transparenten Streifen an den Schultern sowie einer hochgeschnittenen schwarzen Hose besteht.

Das Model, das Kleidergröße 44 trägt, legt viel Wert auf einen gesunden Lebensstil. Ashley Graham ist überzeugt davon, dass eine gesunde Lebensweise immer oberste Priorität haben sollte – egal welche Kleidergröße man trägt. “Es ist so wichtig, gesund zu sein. Ich glaube daran, dass man mit jeder Kleidergröße gesund sein kann. Egal ob das eine 34, 40 oder 50 ist, solange man sich von der Couch wegbewegt und sich um seinen Körper kümmert. Eines Tages wird dir dein Körper das danken.” © Cover Media

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Tess Holliday: Cover-Girl für ‘People’

Tess Holliday (29) ist das erste ‘People’-Cover-Model mit der Kleidergröße 52.

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Tess Holliday (29) ist das erste ‘People’-Cover-Model mit der Kleidergröße 52.

Auf dem Foto strahlt die Amerikanerin übers ganze Gesicht, ihre braunen Haare fallen ihr locker über die Schultern. Die Titelseite zu landen, ist eine riesige Errungenschaft für das Model, das von den Bildern überwältigt war.

Neben dem Cover-Foto postete sie ein Dankeschön via Instagram an all diejenigen, die ihr das ermöglicht haben: “Es ist noch immer absolut unglaublich, dass ich auf dem Cover von ‘People’ bin und James White diese wundervollen Fotos gemacht hat. Ich sagte ihnen, dass ich meinen Körper zur Schau stellen möchte und sie haben darauf gehört! Das ist etwas, was ich für immer schätzen werde. Ich danke euch für all die Liebe”, schwärmte sie.

Außerdem gab Tess einen Einblick in die Fotos aus dem Magazin, auf denen man ihr komplettes Outfit sieht. In einem Body mit langen Ärmeln und Beinen in schwarzer Spitze und High Heels blickt das Model selbstbewusst in die Kamera, die Hände in die Hüften gestützt.

Im Januar wurde Tess das erste Plus-Size-Model mit der Kleidergröße 52, das eine Agentur unter Vertrag nahm. Seitdem landete sie bereits Jobs bei Labels wie Benefit und Torrid.

“Mein Telefon hört nicht auf zu klingeln”, lachte sie im ‘People’-Interview. “Es ist gut, aber es ist auch sehr viel! Ich bin erst vor drei Wochen aus London zurückgekommen. In dieser Woche fahre ich nach New York, nächste Woche nach Montreal und dann wieder New York. Dann geht’s nach Seattle, New Orleans und Vegas!”

Vor einigen Jahren sah das noch ganz anders aus: Keiner wollte Tess aufgrund ihrer Größe und ihres Umfangs einen Vertrag geben. Glücklicherweise gab sie nie auf und ihr Durchhaltevermögen macht sich nun bezahlt: “Ich wusste einfach, dass ich es schaffen könnte. Ich war nie die Beste und jetzt bin ich auch noch nicht die Beste. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, es einfach trotzdem zu machen”, riet Tess Holiday. © Cover Media

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Ashley Graham: Sportmode für Plus-Size-Frauen

Ashley Graham träumt von einer eigenen Sportkollektion für fülligere Damen.

Bild von Ashley Graham

Ashley Graham träumt von einer eigenen Sportkollektion für fülligere Damen.

Das berühmte Plus-Size-Model kreierte unlängst seine erste Dessous-Kollektion mit dem kanadischen Label Addition Elle. Ashley selbst posierte unzählige Male in sexy Dessous vor der Kamera, darunter für Kampagnen von Lane Bryant und Swimsuits for All. Mit ihrem Wissen entwarf die hübsche Brünette ihre eigenen Looks und hatte so viel Spaß dabei, dass sie ihre Linie nun erweitern möchte.

“Ich fand sexy BHs und ich fand auch unterstützende BHs, aber sie waren nie sexy und unterstützend zugleich”, sagte sie gegenüber ‘WWD’. “Sportkleidung fehlt in der Plus-Size-Branche, weil die meisten Leute wohl annehmen, dass Plus-Size-Frauen keinen Sport treiben.”

Nachdem Ashley vor einigen Jahren für Addition Elle modelte, schlug ihr der Marketing-Chef Roslyn Griner eine Kollaboration vor. Ihre Debütkollektion brachte sie im Oktober 2013 auf den Markt und sie ist ab August auf nordstrom.com erhältlich. Die Kollektion trägt den Namen Modern Boudoir und ist von dem Film ‘Fifty Shades of Grey’ inspiriert. Zu der Kollektion zählen vier BHs mit Preisen zwischen 58 und 62 Euro und dazu gehörigen Höschen – alles im Bondage-Look. Darüber hinaus kreierte Ashley eine Bluse und einen Spitzen-Kimono für fülligere Damen.

Kein Wunder, dass das Model jetzt auch im Fitnessbereich tätig werden möchte, schließlich tat sie sich bereits mit Net-a-Porter für die ‘Curvy Fit Club’-Workoutvideos zusammen. Im kommenden Monat werden weitere Folgen davon veröffentlicht. Ashley ist außerdem das erste Plus-Size-Model, das in der ‘Sports Illustrated Swimsuit’ abgebildet wurde. © Cover Media

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Robyn Lawley: Schwanger bei ‘SI’-Shooting

Robyn Lawley (25) war bei ihrem Shooting für ‘Sports Illustrated’ bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel.

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Robyn Lawley (25) war bei ihrem Shooting für ‘Sports Illustrated’ bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel.

Die Australierin ist das erste Plus-Size-Model, das in der populären Ausgabe der ‘Swimsuit Issue’ für eine Werbekampagne abgebildet wird. Zur Zeit des Shootings war die hübsche Brünette bereits schwanger, wusste aber noch nichts von ihrem Glück.

“Ich war im ersten Schwangerschaftsdrittel. Ich wusste wirklich noch nichts. Ich hatte ein Vermutung, weil ich sehr müde war und mich nicht besonders gut fühlte. Es war anstrengend”, erinnerte sie sich im Interview mit ‘fashionista.com’. “Dann hat man einfach gar keine Lust auf Essen. Das passiert mir eigentlich nie, deshalb wusste ich, dass irgendwas los ist.”

Doch Robyn erledigte das Shooting ganz professionell und ließ so großartige Fotos für das Magazin entstehen.

Auch wenn die Australierin derzeit als erstes Plus-Size-Model der Zeitschrift gehandelt wird, ist sie der Meinung, dass es schon vor ihr kurvigere Mädchen in das Magazin schafften. “Ich fand immer, dass das ‘erste’ etwas übertrieben war. ‘SI’ hatte früher auch schon sehr feminine Frauen, wenn man an die Anfänge in den 60er und 70er Jahren zurückdenkt. Diese Frauen wahren noch echte Frauen! Sie waren sexy und das mag ich. Das versuche ich als Model zu sein. Am Anfang meiner Karriere versuchte ich den dünnen Weg zu gehen, weil das damals in der Modewelt angesagt war”, berichtete sie weiter.

Doch erst als Kate Upton (22) im vergangenen Jahr das Magazin zierte, realisierte Robyn, dass auch sie eine Chance hätte. “Als ich den Erfolg von Kate sah, dachte ich, dass ich vielleicht auch dafür fotografiert werden könnte. Heidi Klum und die anderen haben zwar immer noch Größe 34 oder 36 und ich habe eine 42. Aber Kate hat etwas mehr Kurven, also dachte ich, ich hätte vielleicht auch eine Chance. Als es dann passierte, war ich total hin und weg”, schwärmte Robyn Lawley. © Cover Media

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Myla Dalbesio: Untypische Kleidergröße

Myla Dalbesio passt in keine typische Model-Kategorie.

Bild von Myla Dalbesio

Myla Dalbesio passt in keine typische Model-Kategorie.

Das Model ist mit seiner Kleidergröße 40 noch kein Plus-Size-Model, fällt aber auch aus den Maßen der gewöhnlich sehr schlanken Models raus. Um Jobs zu landen, stopfte sie sich teilweise sogar ihre Kleidung aus. Als sie für die Dessous-Kampagne von Calvin Klein gebucht wurde, konnte sie erstmalig ihre “wahre” Figur in knapper Unterwäsche präsentieren.

Allerdings musste sie dafür einiges an Kritik einstecken: “Es war hart. Ich weiß nie, wo ich hingehöre und ich mache immer irgendwen wütend. Ich bin nicht super dünn, aber ich bin auch nicht dick. Ich habe Kleidergröße 40. Es gab eine ganze Protestwelle, weil ich nicht so viel wiege, wie es die Leute für richtig halten. Sie wundern sich, warum ich mich beschwere und sagen, ich hätte einen tollen Körper. Aber ob man nun Kleidergröße 36 oder 40 hat, man will sich repräsentiert wissen”, erklärte sie gegenüber ‘Yahoo Style’.

Im Alter von 16 Jahren wurde die hübsche Brünette von einer Model-Agentur beim Miss Teen Wisconsin Schönheitsumzug entdeckt. Zu Beginn ihrer Karriere wurde sie jedoch von vielen aufgefordert, mindestens zehn Kilo abzunehmen. “Ich habe es auf jeden Fall versucht. Jetzt fühle ich mich ganz schlecht, wenn ich an mich als Teenager zurückdenke. Ich probierte es mit Flüssignahrung, der South-Beach-Diät, Weight Watchers, aber nichts funktionierte. Ich litt sogar unter Bulimie”, gestand Myla.

Schließlich landete sie aber erste Jobs als Plus-Size-Model. “Ich fand es verwirrend, dass ich in die Kategorie Plus-Size fiel. Ich kaufte in ganz normalen Geschäften ein. Die Modewelt ist wirklich beschi***n strukturiert. Als Kind aus Wisconsin kann man das einfach nicht verstehen”, schimpfte Myla Dalbesio. © Cover Media

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Emme: Bessere Zeiten für Plus-Size-Models

Emme kritisierte, dass trotz der Entwicklungen in der Modebranche noch immer nicht genügend Kollektionen in Plus-Size-Größen angeboten werden.

Bild von Emme

Emme kritisierte, dass trotz der Entwicklungen in der Modebranche noch immer nicht genügend Kollektionen in Plus-Size-Größen angeboten werden.

Die New Yorkerin zählte zu den erfolgreichsten Plus-Size-Models der 90er Jahre. Jetzt nutzt sie ihre Erfahrungen, um den Wettbewerb ‘Fashion Without Limits’ zu organisieren, der Nachwuchsdesignern der Syracuse University die Möglichkeit gibt, Outfits in Übergrößen zu entwerfen. Auf den Gewinner wartet der ’12+ Emme’-Award sowie rund 400 Euro. Außerdem wird Emme höchstpersönlich ein Design des Gewinners auf einem Roten-Teppich-Event tragen.

In einem Interview mit dem Nachrichtendienst ‘WWD’ versicherte der Modestar, seinen Kampf für Frauen mit fülligeren Figuren so lange weiterzuführen, bis diese gleichberechtigt behandelt werden. “Es ist schon etwas besser geworden. Auf den Titelseiten der italienischen ‘Vogue’ sieht man schon mehr Damen in Kleidergröße 40 und 42. Die Frauen sieht man zunehmend auf den Mainstream-Zeitschriften. Damals war das nicht so ?”, erklärte sie.

2007 wurde bei Emme Krebs diagnostiziert, doch nach überstandener Krankheit feierte sie jüngst ihr berufliches Comeback. Sie unterschrieb einen Vertrag mit Muse Models und arbeitet mit Graj + Gustavsen an Plus-Size-Mode und Accessoires.

Trotz ihres Erfolges fällt es Emme schwer, trendy Outfits zu finden und daher setzt sie sich dafür ein, diesen Umstand zu ändern. “Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwierig es für mich ist. In die meisten Geschäfte kann ich gar nicht reingehen. Ich nahm einmal ein Kamerateam der Fernsehshow ’20/20′ mit und ein Verkäufer empfahl mir, in den Keller von Bloomingsdales oder Macys zu gehen. Sie haben mir direkt gesagt, dass sie nichts für mich haben. Sogar in den besten Zeiten meiner Karriere machten mir Designer Einzelstücke. Ich sah einfach, dass die Nachfrage sehr groß war. Ich will ein Business aufbauen. Das wird die Welt der Emme sein”, schloss die Powerfrau. © Cover Media

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