Tyson Beckford: Ich steh’ total auf Rag & Bone

Tyson Beckford (44) genießt die derzeit laufende New York Fashion Week: Men’s.

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Tyson Beckford (44) genießt die derzeit laufende New York Fashion Week: Men’s.

Das amerikanische Model ist einer der Botschafter der Modewoche und nimmt seine Pflichten sehr ernst.

Rag & Bone präsentierte vor wenigen Tagen seine Herrenkollektion für das kommende Frühjahr und hatte sich für die Präsentation seiner klaren Schnitte etwas Besonderes einfallen lassen: Parkourläufer trugen die Kleidung und sprangen von Gebäuden.

“Ich liebe Rag & Bone und wenn man ein Botschafter für diese Woche ist, muss man sein Gesicht zeigen und die Marken unterstützen. Man wird mich also jeden Tag sehen”, lächelte Tyson im Interview mit dem Style-Ressort von ‘The Hollywood Reporter’. “Im September sind es 23 Jahre, die ich in der Modebranche arbeite. Einmal Model, immer Model. Ich werde immer ein Model sein und mich wie eins fühlen.”

Große Marken wie Michael Kors, Tommy Hilfiger und Calvin Klein Collection haben ihre neuesten Ideen bereits präsentiert, heute folgen die Kollektionen von Polo Ralph Lauren und John Varvatos.

David Neville von Rag & Bone findet, dass das Fashion Event dem Big Apple noch mal Auftrieb gibt.

“Es ist besonders toll für neue Designer, denen eine Plattform geboten wird, auf der sie ihre Marken und Kollektionen zeigen können. Es hat eine ganze Weile gedauert und ich glaube, die Stadt ist jetzt dafür bereit.”

David führt Rag & Bone gemeinsam mit Marcus Wainwright und enthüllte, dass ihre britische Herkunft häufig ihre Designs inspiriere.

“Wir sind wirklich aufgeregt, was die Art angeht, auf die wir im Moment unser Herren-Angebot ausdrücken. Alles wird immer auf den wahren Pfeilern der Marke aufgebaut, was militärische, sportliche Schnitte in einem urbanen Umfeld sind. Wir gehen ziemlich instinktiv vor und haben Verweise auf Dinge, mit denen wir in England aufgewachsen sind, dabei. Diese füllen wir mit der Energie und Inspiration, die uns New York City bieten, an”, erklärte der Mitbegründer von Rag & Bone. © Cover Media

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Die legendäre Stylenite von Michalsky ist zurück

Designer Michael Michalsky ist der Star der Fashion Week.

Die legendäre Stylenite von Michael Michalsky © Timm/face to face 2015Designer Michael Michalsky ist der Star der Fashion Week. Seine Stylenite ist mittlerweile legendär und fidnet immer am Ende der Fashion Week Berlin statt.

Der Abschluss der Fashion Week Berlin wurde auf der Stylenite von Michael Michalsky gefeiert. Das Motto seiner Sommerkollektion für das nächste Jahr lautete „Die Mode ist tot!“. Im Hotel Ritz-Carlton zeigte er unter diesem Motto seine Fashion Show zu der viele Stars geladen waren und bewies damit, dass er auch Couture kann. Denn mit dem Motto wollte der Designer seinen Abgesang auf Fast Fashion verdeutlichen und zeigen, dass es auch anders geht. Im Grand Ballroom ließ er seine Models in atemberaubenden Gewändern über den Laufsteg laufen. Von der Decke hing ein imposanter Kronleuchter, der den Raum und die Models perfekt ausleuchtete.

Der Raum bestand aus einem Meer von Blumen und alle Säulen wurden mit Crysanthemen verkleidet, die für Unsterblichkeit und Vollkommenheit stehen. Diese Elemente spiegelten sich auch in seiner Kollektion wider.

Michalsky zeigte 21 Damen- und 7 Herren-Looks. Für die passenden Beauty Looks zeigten sich Maybelline New York und L’Oréal Professionnel verantwortlich. Die Looks: japanischer Purismus trifft auf einen Hauch Futurismus. Bekannte Models wie Esther Heesch oder Antonia Wesseloh trugen klassische Culottes, kurze Tennisröcke und dramatische Abendkleider in Kombination zu klobigen Plateauschuhen in Weiß oder Silber-Metallic. Durch große Flügeltüren betraten und verließen die Models den Saal.

Die Augenbrauen dazu waren betonte und akkurat in Kombination mit einem dramatisch breiten Lidstrich mit metallischer Außenlinie. Die Haare wurden in kleine Schnecken gedreht.

Die Crysanthemen an den Säulen fanden sich auf Hüten wieder, aber auch als Verzierungen oder Applikationen auf verschiedenen Styles. Die Farben für nächsten Sommer: Weiß, Sorbettöne wie Gelb- und Mint-Nuancen und schwarze Akzente.

Die Gästeliste der Stylenite
In der Front Row der Stylenite saßen Model Franziska Knuppe (40), Schauspielerin Natalia Avelon (35), Sängerin Alina Süggeler (30) sowie Schauspieler Nikolai Kinski (38), der ehemalige Berliner Bürgermeister mit seinem Lebensgefährten und „Breaking Bad“-Star RJ Mitte (23).

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Kate Upton: Eine Model-WG ist nix für mich!

Kate Upton (23) würde es in einer amerikanischen Model-WG nicht aushalten.

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Kate Upton (23) würde es in einer amerikanischen Model-WG nicht aushalten.

Man kennt die Geschichten zur Genüge: Junge Mädchen, die allesamt die internationalen Laufstege erobern wollen, tummeln sich in New York oder Los Angeles in einer viel zu kleinen Wohnung und zicken sich nonstop an – amerikanische Model-WGs haben wirklich nicht den besten Ruf. Umso schöner für Kate, dass sie solche Erfahrungen nie machen musste.

“Ich musste in Amerika noch nie in einer WG wohnen. Ich habe gehört, die stecken so zehn Mädels in ein Zimmer, ganz ehrlich!” staunte sie im Interview mit dem britischen Magazin ‘Hello! Fashion Monthly’. “Das stelle ich mir ziemlich schrecklich vor.”

Ihre Abneigung gegen Wohngemeinschaften scheint sich aber auf die USA zu beschränken, denn Kate erzählte weiter: “Früher wohnte ich in Europa in Model-WGs, mit ein oder zwei anderen Mädchen. Wir besuchten zusammen Castings, das war schon lustig!”

Mit 15 ging es mit den Castings schon los und Kate musste um die Welt reisen, um sich zu bewerben. Zwar wurde sie dadurch schnell erwachsen, einsam war sie aber trotzdem.

“Meine Eltern kamen oft mit, weil es in der Modelbranche oft sehr einsam sein kann”, gab Kate Upton zu. “Ich hatte alles unter Kontrolle, es musste mich eigentlich keiner begleiten – Landung, Zollbehörde, Taxi, Hotel, zur Arbeit ? ich habe es perfektioniert. Aber bei den langen Flügen wurde mir immer langweilig, es macht keinen Spaß, sich tagelang mit sich selbst beschäftigen zu müssen. Es kann ein einsamer Job sein.” © Cover Media

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Behati Prinsloo: Stress hat keine Chance

Behati Prinsloo (26) beugt Stress mit Spa-Besuchen vor.

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Behati Prinsloo (26) beugt Stress mit Spa-Besuchen vor.

Das Victoria’s-Secret-Model landet einen großen Job nach dem anderen, derzeit ist sie das Gesicht des neuen Duftes von Juicy Couture. Das bedeutet allerdings auch, dass das in Namibia geborene Model sehr viel Arbeit hat. Davon lässt sich Behati aber nicht stressen – zumindest unternimmt sie alles, um dem vorzubeugen:

“Ich frage mich immer, ob ich gestresst bin. Letztens hatte ich das Gefühl, nicht richtig atmen zu können und jemand sagte mir, dass ich eine Panikattacke habe. Aber ich fragte mich, warum. Ich bin nicht gestresst. Also nahm ich mir ein paar Tage frei und entspannte mich einfach. Ich stresse mich nicht wegen dummen Sachen. Ich ging in ein Spa, als ich allein in New York war. Ich genoss ein paar relaxte Tage und befreite meinen Kopf von der Arbeit”, erklärte sie im Interview mit ‘Teen Vogue’.

Ihre freien Tage verbringt die hübsche Brünette sonst am liebsten mit ihrem Ehemann, dem Maroon-5-Sänger Adam Levine (36, ‘Sugar’), oder ihren Freunden. Dabei schlüpft das Model in bequeme Looks, das Aufstylen hebt sie sich für ihre Jobs vor der Kamera auf.

So wie in ihrer neuen Kampagne des Duftes ‘I Am Juicy Couture’: Auf einem der Fotos blickt Behati verführerisch in die Kamera, dazu trägt sie ein schwarzes Oberteil mit Cut-Out-Details. In der Hand hält sie hell- und dunkelrosa Blumen, die die Farbe ihres Lippenstiftes reflektieren.

Das Model liebt vor allem den rebellischen Aspekt des Parfums: “Ich denke, dass jedes Mädchen eine rebellische Seite hat. Es macht immer Spaß, nicht jedem Trend zu folgen und nicht das perfekte, liebe Mädchen zu sein. Es ist trendy, ein wenig rebellisch zu sein. Dieser Duft unterstützt das. Ich trage ihn, wenn ich ausgehe. Und auch den ganzen Tag lang. Ich sprühe ihn morgens gleich auf”, schwärmte Behati Prinsloo. © Cover Media

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Steph Smith: Proenza Schouler war mir eine große Hilfe

Steph Smith genoss die Arbeit mit den Designern von Proenza Schouler.

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Steph Smith genoss die Arbeit mit den Designern von Proenza Schouler.

Das Model ist noch neu in der Modebranche und landete gerade seinen ersten großen Job für die Marke. In New York lief die Schönheit für die Designer des Labels, Jack McCollough und Lazaro Hernandez, über den Laufsteg. Eine großartige Erfahrung für die Newcomerin: “Sie sind total wundervoll ? zwei der nettesten und talentiertesten Jungs, die ich je kennengelernt habe! Von Beginn an fühlte ich mich bei der Arbeit für sie so wohl. Je öfter ich sie sehe, desto besser lerne ich sie und ihr Team kennen”, schwärmte Steph gegenüber ‘Style.com’. “Eine Sache, die mir im Gedächtnis blieb: Kurz vor der Herbst-2015-Show war ich so nervös, weil ich die Show eröffnete. Sie kamen beide zu mir und sagten: ‘Bist du nervös? Du wirst das rocken!? Dadurch fühlte ich mich vor meiner ersten internationalen Show so viel entspannter. Ich bin ihnen einfach so dankbar, dass sie mir diesen Start ermöglichten. Ich kann Jack, Lazaro und der Casting-Direktorin Ashley Brokaw und dem ganzen Team gar nicht genug dafür danken, dass sie an mich glaubten.”

Für Steph scheint sich der Job tatsächlich gelohnt zu haben. Kürzlich durfte sie bei der Menswear-Show von Prada dabei sein – als eine der wenigen weiblichen Laufsteggrazien. Eine “coole” Erfahrung, wie das Nachwuchsmodel zugab. “Backstage war es bis zum Beginn der Show ein bisschen hektisch und busy, aber ich glaube, das steuert einfach zu der tollen Energie um uns herum bei”, erklärte Steph Smith. “Ehrlich, nachdem ich gelaufen bin, konnte ich einfach nicht aufhören zu lächeln. Ich dachte: ‘Das ist gerade passiert? Wahnsinn!’” © Cover Media

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Grace Bol: Jetzt erst hat sie Freude am Modeln

Grace Bol fühlt sich erst jetzt wohl in der Modebranche.

Bild von Grace Bol

Grace Bol fühlt sich erst jetzt wohl in der Modebranche.

Seit 2011 sieht man die Südsudanesin regelmäßig auf den Laufstegen, wo sie Mode für Labels wie Proenza Schouler, Kenzo und Hermès präsentiert. Doch erst im Laufe der letzten Fashion Week hatte das Model das Gefühl, bei ihrer Arbeit richtig angekommen zu sein.

“Langsam beginne ich, Spaß an Mode zu haben. Als ich anfing, ging ich einfach so zu den Castings. Ich nahm sie nicht sonderlich ernst. In dieser Saison nahm ich mir vor, dass ich mein Bestes geben werde. Falls es nicht funktioniert hätte, wäre das auch okay gewesen. Ich habe Ablehnungen nicht persönlich genommen und ich ließ mich von meinem Bauchgefühl leiten, in Bezug auf die Dinge, die ich erreichen wollte”, berichtete sie auf ‘style.com’.

Grace ist aber nicht nur als Model erfolgreich, sondern konnte auch schon erste Erfahrungen als Designerin sammeln. Mittlerweile lebt sie in New York, versucht aber so oft wie möglich in ihre südsudanesische Heimat zu fahren.

Dort mit ihrem Model-Leben zu prahlen, kommt allerdings nicht in die Tüte: “Die Sache ist die, dass ich mit meiner Familie nie über das rede, was ich mache. Sie wissen, dass ich in New York lebe, aber sie wissen nicht, was ich tue. Meine Mutter fand es erst im letzten Jahr raus. Sogar wenn ich in den Sudan fuhr, habe ich es keinem erzählt. Ich kam einfach am Flughafen an. Sie finden es gerade erst heraus. Hermès kennt meine Mutter nicht einmal, sie hat nichts für Fashion übrig. Das mag ich aber, weil ich zu Hause nicht ständig Fragen über meine Arbeit beantworten muss”, lachte Grace Bol. © Cover Media

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