Helena Christensen: Inspiration für Kipling

Bild von Helena Christensen

Die Handtaschenkollektion, die Helena Christensen (44) mit Kipling kreierte, orientierte sich am Alltag und den Interessen des Models.

Das dänische Supermodel entwarf nicht nur die Modelle mit, sondern lieh auch der internationalen Herbstkampagne, die in diesem Monat in Europa veröffentlicht wird, ihr Gesicht. Im Interview mit ‘WWD’ erklärte die Kipling-Vorsitzende Julie Dimperio, warum die Wahl auf Christensen fiel: “Unser tägliches Leben hat uns inspiriert. Sie ist eine arbeitende Mutter, sie ist noch immer als Model tätig und sie hat viele verschiedene Interessen. Wir haben uns auf ihre Kreativität konzentriert und die Tatsache, dass sie Fotografin ist. Mein Design-Team hat sehr eng mit ihr zusammengearbeitet, ging zu ihr nach Hause und ließ sich davon inspirieren, wie sei lebt. Sie engagiert sich für verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen, das war uns sehr wichtig. Sie hat alle Eigenschaften unserer Zielgruppe”, erklärte sie.

Die Kipling-Zielgruppe beschreibt sie wie folgt: “Sie sind kreativ, haben Familiensinn und kümmern sich um andere und umfassen eine breite Gruppe – vom 12-Jährigen, die den klassischen Kipling-Affen mögen, bis zu ihren Müttern, die den Stil und die Funktionalität unserer Produkte lieben.”

Die elfteilige Kollektion von Christensen ist ab September in den Kipling-Geschäften, auf kipling.com und in ausgewählten Macy’s-Filialen erhältlich. Die Preise der Taschen liegen zwischen 82 Euro und 202 Euro.

Das Gemeinschaftsprojekt ist nicht die erste Kooperation der Dänin mit einem Modehaus. Zuvor kreierte sie eine Dessous-Kollektion mit Triumph, die im September 2012 ihren Launch feierte. “Ich war schon ihr Kampagnen-Mädchen, aber Triumph schlug vor, die Partnerschaft zu erweitern und zusammenzuarbeiten. Es war eine großartige Gelegenheit, mit dieser traditionellen und etablierten Firma zu arbeiten und ihre Unterstützung bei meiner eigenen Linie zu haben”, erklärte Helena Christensen damals. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Jerry Hall: Neues Gesicht für MAC

Bild von Jerry Hall

Jerry Hall (57) leiht ihr Gesicht einer Sonderkollektion von MAC Cosmetics im Andenken an Antonio Lopez (?44).

Das Model tat sich mit Marisa Berenson (66) und Pat Cleveland zusammen, um die neue Kollektion zu zelebrieren, die dem berühmte Modeillustrator Antonio Lopez Tribut zollt. Der Star zeichnete die ehemaligen Supermodels oft in den 70er Jahren für Ausgaben der ‘Elle’ oder der ‘Vogue’. Die drei Damen waren nicht die einzigen Musen, die Lopez inspirierten, doch da er so oft mit ihnen arbeitete, wurden sie als ‘Antonios Mädchen’ bekannt. Dank des Illustrators kamen die Karrieren der Supermodels ins Laufen; Hall entdeckte er als Teeanger, noch vor allen anderen.

Die unverwechselbaren Illustrationen von Lopez hatten einen starken Einfluss auf die Modewelt und Modehäuser wie Valentino und Versace nutzen seine Arbeiten.

1987 starb Lopez im Alter von 44 Jahren und MAC Cosmetics ehrt den Künstler in ihrer neuen Kollektion, indem seine Bilder Puderdosen, Make-up-Täschchen und Spiegel zieren. Die Linie beinhaltet auch Farben für die Augen, die Lippen und Wangen, die das Gesicht eines der drei Models tragen, in einer berauschenden Zusammenstellung aus Gold, Türkis und Fuchsie.

James Gager, der Seniorvizepräsident des Labels erklärte mehr über die Sonderkollektion: “Unsere Kollektion mit Antonio Lopez symbolisiert eine Zeit, in der Luxus seinen Höhepunkt hatte. Seine Welt war magisch und eine Zeit in der Geschichte, die nicht wieder aufgegriffen wurde. Ich denke, dass sich die Leute nach diesem Glamour sehnen, was heutzutage schwierig ist. Also hatten wir das Gefühl, dass es an der Zeit war, die Arbeit von Antonio Lopez einem breiteren Publikum wieder zugänglich zu machen und die Welt dieser Frauen, die noch immer Ikonen sind und wirklich fantastisch aussehen. Sie sind in einem Alter, das uns alle fasziniert”, sagte er in einer öffentlichen Erklärung.

Die limitierte Kollektion von MAC Cosmetics ist ab September im Handel erhältlich. © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

Natalia Vodianova rät zur Mode-Rebellion

Bild von Natalia Vodianova

Natalia Vodianova (31) rät in Sachen Mode zur Risikobereitschaft – aber nur, wenn das Sinn macht.

Die Model-Schönheit führte am Wochenende als Gastgeberin durch den ‘Love Ball’ in Monaco und zeigte sich dabei in einer langen, roten Robe von Christian Dior auf dem roten Teppich. Auch andere Promi-Damen entschieden sich, in bodenlangen Kleidern bei dem Event aufzulaufen, das zu Ehren von Vodianovas Wohltätigkeitsorganisation ‘The Naked Heart Foundation’ abgehalten wurde. Wie auch die Gastgeberin schaffte es Prinzessin Charlène (35) beispielsweise, im hautfarbenen, schulterfreien Dress aus der Menge hervorzustechen.

Im Interview mit ‘GraziaDaily’ enthüllte Vodianova, wie man positiv auffällt: “Erstens – und das ist am wichtigsten – sollte man dem Dress-Code folgen. Wenn man gebeten wird, ein langes Kleid zu tragen, dann sollte man das bitte auch tun. Es ist außerdem wichtig, sich was zu trauen. Ein bisschen Rebellion ist super – aber sie muss Sinn machen.”

Gefeiert wurde der Anlass in Monte Carlo und mit dabei waren hohe Gäste aus der Modewelt – darunter Karl Lagerfeld (79) und Mario Testino (58). Doch auch bei weniger glamourösen Veranstaltungen kann die Regel der erfolgreichen Russin angewandt werden. “Wenn man zu einer unglaublichen Party geht, dann sollte man unglaubliche Erinnerungen schaffen – warum sonst sollte man gehen?”, so Vodianova. “Als Frau weiß ich also, dass das Kleid oftmals den Abend bestimmt, und wenn du dich selbstbewusst fühlst, dann wirst du auch einen tollen Abend verbringen. Es ist also definitv wert, sich Mühe zu geben.”

Seinem Stil sollte man trotzdem treu bleiben. “Wenn du Rock’n’Roll bist, dann zieh dich nicht wie eine Prinzessin an. Und wenn du eine totale Prinzessin bist, dann probier bloß nicht den Grunge-Look!”, riet Natalia Vodianova schmunzelnd. © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

Natalia Vodianova: Model mit Herz

Bild von Natalia Vodianova

Natalia Vodianova (31) verzichtet bei ihren Lieblings-Designern gerne auf ihre Gage.

Das russische Model fühlt sich in Geldfragen inzwischen so abgesichert, dass es gewisse Jobs ohne Zögern unbezahlt erledigt. So lege sie inzwischen mehr Wert darauf, dem guten Zweck zu dienen, statt das eigene Bankkonto zu füllen.

“Als ich mich finanziell gepolstert genug fühlte, was schon vor einiger Zeit der Fall war, fing ich an, mich unerfüllt zu fühlen”, gestand Vodianova im Gespräch mit ‘vogue.co.uk’. Die Arbeit als Model habe ihr Leben nicht mehr bereichert. “Sie macht mir zwar Spaß, aber es ist nichts, was ich nicht sofort aufgeben könnte.”

Bei karrieretechnischen Entscheidungen lässt sie sich deshalb heute von ihrem Herzen leiten. “Ich kann wählerisch sein, wenn es um die Jobs geht, die ich annehme – sie müssen gewisse Kriterien erfüllen”, erklärte Vodianova dazu. “Nimmt [mein Arbeitgeber] einen positiven Einfluss? Hat er ein gutes Image? Ist die Marke elegant? Dient sie den Frauen? Manchmal liegt mir eine Marke so sehr am Herzen, dann arbeite ich umsonst für sie.”

Unter anderem zähle die britische Modeschöpferin Stella McCartney (41) zu dieser besonderen Riege, der das Model Sonderrechte einräumt. “Ich werde bezahlt, aber auf symbolische Weise – weil ich Stella und das, wofür sie steht, liebe.”

Ihrem Dasein gibt die Schönheit, die bereits für Mode-Riesen wie Chanel, Louis Vuitton und Calvin Klein arbeitete, außerdem durch Charity-Arbeit neuen Sinn. Unter anderem rief sie die ‘Naked Heart Foundation’ ins Leben, die benachteiligten Kindern in ihrer russischen Heimat zugutekommt. In der Modelbranche glaubt Vodianova indes wenig erreichen zu können. Sie gestand: “Mein Herz zieht es woanders hin. Man muss seine Schlachten gezielt wählen und es steht mir nicht zu, die Probleme in der Modeindustrie zu bekämpfen.”

Diese Woche übernimmt die Mutter von drei Kindern die Leitung einer Wohltätigkeitsveranstaltung der ‘Borne’-Organisation, die Mütter von Frühgeburten unterstützt. Zu ihrem Engagement ließ sie wissen: “Meine Schwangerschaften waren wunderschön und so leicht – ich hatte nie mit Übelkeit zu kämpfen. Ich habe diese Probleme niemals durchmachen müssen, aber meine Mutter litt wirklich sehr, als sie mit mir und meiner Schwester schwanger war. Eine meiner Schwestern wurde mit zerebraler Lähmung und Autismus geboren, was unsere Leben wirklich sehr beeinflusste und uns als Familie verletzlich gemacht hat.”

Ihre jüngste Schwester sei indes als Frühchen zur Welt gekommen, so das Model. “Sie musste in einen Brutkasten. Jetzt geht es ihr gut und wir schicken sie bald nach Harvard – aber es war knapp. Meine Mutter war sehr krank und allein.” Anderen Frauen sollte dasselbe Schicksal erspart werden, stellte Natalia Vodianova das Model klar. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Gisele Bündchen: Vampir-Lifting für die ‘Vogue’

Bild von Gisele Bündchen

Gisele Bündchen (32) scheint sich als Vorbereitung auf ein ‘Vogue’-Shooting einem Vampir-Lifting zu unterziehen.

Das Supermodel ziert das Cover der ‘Health & Beauty’-Ausgabe der italienischen ‘Vogue’. Die Brasilianerin sieht umwerfend auf dem Titelbild aus, aber für Schlagzeilen sorgte das Promo-Video, das auf der Internetseite des Magazins veröffentlicht wurde. Der Klip ist nur anderthalb Minuten lang und zeigt die Vorbereitung des Stars auf das Shooting. Gestochen scharf zeigt Bündchen ihren Fans, welchen Behandlungen sie sich für die Fotos unterzog: In einer Szene sieht man, wie sie ihre Finger- und Fußnägel lackiert bekommt, während ihr in einer anderen eine Gesichtsmaske aufgetragen wird. Für Aufsehen sorgte jedoch die Szene, in der sie sich dem sogenannten Vampir-Lifting unterzieht. Die Prozedur besteht aus der Blutentnahme von dem Patienten, das dann mit Hilfe von winzigen Injektionsnadeln zurück in das Gesicht gespritzt wird. Die Methode wurde bekannt, nachdem Reality-TV-Star Kim Kardashian (32) sie in ihrer Show anwandte und sich dabei vor den Augen ihrer Zuschauer unter Schmerzen wand.

Bündchen hingegen wirkt wesentlich entspannter bei diesem extremen Eingriff. Ihre Haare hat sie in einem Turban zurückgebunden und sie lächelt in die Kamera, während man die Blutstropfen auf ihrem Gesicht sieht. In einer anderen Szene sieht man die Schöne beim Schröpfen – auch eine beliebte Methode der Promis. Es ist jedoch unklar, ob sich Bündchen tatsächlich dem Vampir-Lifting unterzog. ‘Style.com’ behauptet, dass die Szene das Resultat eines clever aufgetragenen Make-ups von Visagistin Pat McGrath ist.

Der Fotograf Steven Meisel machte die Aufnahmen von Gisele Bündchen für die ‘Vogue’. © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

Freja Beha Erichsen: Kein Fan von sozialen Medien

Bild von Freja Beha Erichsen

Freja Beha Erichsen (25) macht keinen Gebrauch von sozialen Medien.

Das dänische Model ist so berühmt, dass mehrere Handtaschen sowie ein Haarschnitt nach ihr benannt wurden. Doch im Gegensatz zu den meisten seiner Zeitgenossen hat der Star weder einen Facebook-, noch einen Twitter- oder Instagram-Account. “Ich kann verstehen, warum es für manche Laute wichtig ist, coole Ideen und Fotos mit anderen zu teilen, aber für mich ist das nichts”, erklärte sie im Interview mit der britischen ‘InStyle’.

Nachdem das Model von einem Agenten beim Spazieren auf Dänemarks Straßen entdeckt wurde, zierte sie Kampagnen von Top-Designern wie Valentino, Hermés, Isabel Marant und Chanel. 2011 posierte sie für den legendären Pirelli-Kalender, für den Karl Lagerfeld (77) die Aufnahmen machte. Von dem Shooting berichtete sie, dass der sonst so düster dreinblickende Modezar tatsächlich witzig sei: “Karl Lagerfeld hat einen großartigen Sinn für Humor und er ist so kreativ – er hat ständig neue Einfälle. Seine Katze Choupette habe ich bisher noch nicht getroffen, aber ich habe gehört, dass sie online sehr populär sein soll”, lachte sie.

Freja Beha Erichsen, die auch als Repräsentantin für Maybelline New York arbeitet, lebt zur Zeit in New York City. Seit drei Jahren wohnt sie jetzt in der amerikanischen Modemetropole und ist begeistert von ihrer neuen Heimat: “Der Ort hat eine unglaubliche Energie, so viele kreative Leute, großartige Kunst und Musik, man hat einfach immer etwas zu tun”, schwärmte sie.

Die Schöne hält nicht viel von regelmäßigem Sport, sondern setzt viel eher auf eine gesunde Ernährung, Bio-Kost und ausgedehnte Spaziergänge. Nur in ihrer dänischen Heimat betätigt sich Freja Beha Erichsen körperlich mehr: “Wenn ich zurück in Dänemark bin, dreht sich alles ums Wandern.” © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de