Heidi Klum: Ein Hauch von Twiggy lag in der Luft

Der Kultlook von Twiggy (66) lebt dank Heidi Klum (42) wieder auf. …

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Der Kultlook von Twiggy (66) lebt dank Heidi Klum (42) wieder auf.

Bei der amfAR-Gala in Antibes [19. Mai] im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes zeigte sich das Supermodel in einem gelben Kleid von Versace und wirkte dank der Frisur wie eine Neuinterpretation des ersten, echten Topmodels.

„Der Hairstyle hatte diesen 70er-Vibe mit den seitlichen Twiggy-Locken“, erklärte Heidis Stylistin Wendy Iles und die Gründerin von Iles Formula dem ‚People‘-Magazin. „Ich wollte etwas Strenges, Frisches und Modernes. Nach dem Föhnen habe ich mit Klammern begonnen. Das war eine Frisur, die schick sein sollte und wenn man sie für die Party aufmacht, in Wellen aufgehen sollte. Ich habe einen Pferdeschwanz gemacht und die Spitzen herumgewickelt. Der Haarknoten ist perfekt für den Teppich und macht für die Afterparty wirklich eine schöne Welle ins Haar.“

Bei der Konkurrenz am roten Teppich der Benefiz-Gala zugunsten der AIDS- und HIV-Forschung muss man sich nämlich wirklich etwas einfallen lassen um aufzufallen. Denn bei diesem Event erscheint jeder, der etwas auf sich hält, und ist dabei natürlich top gestylt. Neben Jourdan Dunn (25), Rosie Huntington-Whiteley (29) und Bella Hadid (19) kamen noch andere Damen aus der Fashion-Elite, um für amfAR ein wenig Geld zu sammeln. Aber kein Grund zur Sorge – Heidi Klum hat ihren Look gerockt! © Cover Media

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Georgia May Jagger: Bildung geht vor Fashion

Für Georgia May Jagger (24) war es schon immer wichtiger, in die Schule zu gehen, als vor der Kamera zu posieren. …

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Für Georgia May Jagger (24) war es schon immer wichtiger, in die Schule zu gehen, als vor der Kamera zu posieren.

Rimmel, Vivienne Westwood und Chanel sind nur einige der großen Modehäuser, für die das Model im Laufe seiner Karriere schon gearbeitet hat. Das Talent hat Georgia sicher von ihrer berühmten Mutter Jerry Hall (59) geerbt, dennoch träumte sie nicht immer von einer Karriere in der Modebranche.

„Ich war nicht von Anfang an ein Fan von diesem Konzept“, erklärte sie im ‚WWD‘-Interview. „Sogar als ich mit dem Modeln angefangen hatte, war ich irgendwie ein wenig rebellisch, weil mir das egal war, ich wollte zur Schule gehen – für mich stand die Ausbildung immer an erster Stelle. Ich mache auch Fotos, aber damit habe ich es nicht eilig. Ich möchte das auf eine andere Art und Weise als das Modeln machen – eher künstlerische Fotografie. Mehr Menschen, weniger Klamotten.“

Einige Tipps hat Georgia dann doch von ihrer Model-Mutter übernommen, wie den schwarzen Lip-Liner, den sie bis heute benutzt. Neuen Trends gegenüber ist die hübsche Blondine aber ebenso aufgeschlossen. Gemeinsam mit einem Friseur-Freund und dem Haar-Label Bleach plant sie nun auch ein neues Projekt: „Die Leute von Bleach können alles mit unseren Haaren anstellen – mein Bruder hatte mal blaue Haare im Leo-Look“, schwärmte sie. „Sie machen ihre eigenen Farben. Ich habe die Haar-Verträge nicht wegen dem Modeln, es ist also nur das Business, in das ich involviert bin. Sie sind an meiner Meinung interessiert, nicht an meinem Image. Ich bin eher ein stiller Partner.“

Die Britin modelt außerdem für das Surf-, Skate- und Snowboard-Label Volcom, das aus Fischnetzen neue Bikinis anfertigt. Für Georgia May Jagger ist dieses Projekt die „perfekte“ Kombination aus Fashion und Recycling: „Ich denke, dass es noch viele weitere Dinge in der Modebranche gibt, die wir tun könnten und das ist es auf jeden Fall wert!“ © Cover Media

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Miranda Kerr: Stylistin erklärt Met-Gala-Look

Miranda Kerr (33) bewies bei der Met Gala Mut zur Farbe – und zwar auch in Sachen Make-up. …

Wie jedes Jahr fanden sich diese Woche zahlreiche Stars bei dem prestigeträchtigen Fashion-Event in New York ein, um unter dem Motto ‚Manus x Machina: Fashion in an Age of Technology‘ die innovativsten Designs aus der Modewelt zur Schau zur Stellen. Das australische Model zeigte sich in einem bauchfreien Zweiteiler von Louis Vuitton, der aus einem engen, knielangen Rock mit gemusterten Rüschen am Saum sowie einem langärmeligen Crop-Top bestand. Das schwarze Outfit bestach nicht nur durch seinen modernen Schnitt, sondern auch mit seinem symmetrischen Design, das sich aus geometrischen Figuren in Rot, Orange und Petrol zusammensetzte.

Mirandas Haare waren derweil zu einer strengen Frisur zurückgenommen, dabei umrahmten ihr Gesicht geflochtene Strähnen – dies erlaubte wiederum ihrer Visagistin Lisa Storey, sich ordentlich auszutoben. Neben klassischem Augen-Make-up trug die Laufstegschönheit einen Burgunder-farbenen Lippenstift.

„Um Mirandas strukturierten und dramatischen Louis-Vuitton-Zweiteiler zu komplementieren, wählte ich einen klassischen, aber mutigen Look mit definierten Brauen und tiefroten Lippen“, verriet die Make-up-Künstlerin laut ‚Vogue.com.au‘.

Für Miranda Kerrs Augenlider setzte Lisa auf den Lidschatten ‚Elizabeth Arden Beautiful Color Eye Shadow‘ in der Farbe ‚Truffle‘, ihre Wimpern tuschte sie indes mit dem ‚Grand Entrance Mascara‘ derselben Beauty-Marke. Von Arden stammt auch der Lippenstift: Erst kam die ‚Flawless Finish Perfectly Nude Foundation‘ drauf, dann die ‚Elizabeth Arden Beautiful Color Moisturizing Lip Color‘ in dem Ton ‚Scarlet‘. Für einen perfekten Rand sorgte ein Lipliner der Marke, der ‚Flawless Finish Correcting and Highlighting Perfector‘.

Li Xiao Xing: Mit blonden Haaren zum Erfolg

Li Xiao Xing dankt ihrem Haarkoloristen für ihren Erfolg. …

 

Das chinesische Model färbte seine schwarzen Haare vor der Herbstsaison der Ready-to-wear-Kollektionen 2016 platinblond, was sich als kluger Schritt erwies. Li Xiao Xing wurde umgehend für mehrere Laufstegshows von einigen der größten Labels gebucht, darunter Stella McCartney, Alexander Wang, Marc Jacobs und Fendi. Im ‚WWD‘-Interview verriet Li, dass sie den gleichen Haarkoloristen habe wie das australische Model Fernanda Ly, das bekannt für seine knallig pinkfarbenen Haare ist. Seitdem beide Models ihre neue Haarfarbe tragen, ging es mit ihren Karrieren steil bergauf.

„Der Kolorist verändert die Karriere zweier Mädchen“, erklärte Li und lachte: „Aber es ist gut, dass sie meine Haare nicht pink gefärbt haben.“

Bevor die Chinesin die Laufstege in Paris und London rockte, war ihre Mutter gegen eine Karriere im Modegeschäft. Sie wollte, dass ihre Tochter erst ihren Abschluss an der Universität macht. Mit der Hilfe ihrer Schwester nahm Li dann aber doch an einem Modelwettberweb von Elite Model Look in China teil, den sie mit 21 Jahren gewann. Doch als es danach mit der Modelkarriere nicht so recht funktionieren wollte, dachte sie schon über andere Karrieremöglichkeiten nach. Eigenen Aussagen zufolge habe sie sich sowieso nie besonders hübsch gefühlt. „In China sind hübsche Mädchen wie Puppen. Sie haben große Augen – wie Babys. Ich sehe dagegen wie ein Monster aus. Ich habe ein Casting für die Beijing Fashion Week gemacht und keiner wollte mich. Sie haben mich nicht einmal angeschaut“, erinnerte sie sich.

In Europa hingegen zog Li Xiao Xing die Aufmerksamkeit der Fashion-Experten auf sich und landete ein Shooting mit einer Pariser Modelagentur. Von da an ging es bergauf mit der Karriere. Trotz ihres heutigen Erfolges ist die Schöne aber auf dem Boden geblieben. Wäre sie kein Model geworden, hätte sie folgende Alternative gehabt: „Ich wollte immer Lehrerin werden. Aber meine Mutter sagte, dass ich die kleinen Kinder verrückt machen würde. Ich mag auch nur kleine Kinder, nicht die älteren. Die sind langweilig“, lachte sie.

 

Grace Coddington: So duftet ein Model

Grace Coddington (74) bringt ein neues Parfüm heraus. …

Das ehemalige Model, das für seine feuerroten Haare bekannt ist, zählt zwar nicht mehr zu den Jüngsten der Fashion-Industrie, setzt sich deshalb aber noch lange nicht zur Ruhe. Auf Instagram enthüllte die Kreativdirektorin der amerikanischen ‚Vogue‘ einen kurzen Zeichentrickfilm, in dem sie sich völlig hüllenlos mit ihrem Wässerchen ‚Grace‘ einduftet, nur um anschließend von Rosen umringt zu werden. Animiert wurde das Ganze von Jonathan Eden.

„Ich habe eine Webseite gestartet“, kündigte Grace dazu an, auch wenn sie sich offenbar nicht ganz sicher war, wie diese funktioniert. Egal: „Besucht sie trotzdem!“, so die einstige Berufsschönheit, die damit auf ‚GraceCoddington.com‘ verwies.

Das Parfüm geht am 19. April exklusiv im Londoner Modekaufhaus ‚Dover Street Market‘ in den Handel, was der Rotschopf selbst nicht ganz fassen kann. Zunächst war Grace nämlich nicht sicher, ob sie tatsächlich ihren eigenen Duft kreieren sollte. „Mein erster Gedanke war: ‚Ich bin doch nicht J.Lo! Wie soll das gehen?’“, erläuterte sie gegenüber der ‚New York Times‘. Ihre Meinung änderte sie schließlich doch: „Ich bin kein Promi, trotzdem bin ich ein bisschen berühmt. Das versuche ich zwar zu leugnen, aber es stimmt. Dann dachte ich mir, dass ich damit dann auch Geld machen kann.“

 

Emily Ratajkowski: Ich bin Feministin

Für Emily Ratajkowski (24) muss man gewisse Rollenklischees erst erfüllen, bevor man sie brechen kann. …

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Für Emily Ratajkowski (24) muss man gewisse Rollenklischees erst erfüllen, bevor man sie brechen kann.

Viele mag es zwar verwundern, doch das Model vertritt eindeutig feministische Positionen. „Wir leben in einer patriarchalen Gesellschaft und die Schönheitsstandars sind eine Reaktion darauf“, sagte sie in einem Interview mit ‚WWD‘. „Das heißt nicht, dass ich mich außerhalb dessen bewegen muss. Ich kann mich darin bewegen und meinen Standpunkt kundtun.“

Laut Emily könne man sich schminken und trotzdem eine Feministin sein. „Ich kann Make-up tragen, das meine Vorzüge hervorbringt. Dabei spiele ich mich dem Standard von Schönheit, das die patriarchale Gesellschaft vorgeben hat, aber ich lebe ja in ihr. Ich trage Make-up nicht, um Männern zu gefallen, ich trage es, um mir selbst zu gefallen.“

Rasierte Achselhaare und BHs seien eben auch ein Teil davon, aber „diese Dinge muss ich nicht ablehnen, um ein Statement bezüglich meiner Sexualität zu machen.“

Und Emily ist eine Meisterin im Spiel mit diesen Rollenklischees – ihr Instagram-Account zeigt oft sehr freizügige Fotos, doch sieht sie das nicht als Verrat an ihrem Feminismus. „Wenn die Leute sagen, dass ich übersexualisierte Bilder poste, antworte ich, dass das meine Entscheidung ist. Es gibt hier um ein Eigentum und eine Berechtigung, die weiter geht“, erklärte Emily. „Wenn ich Nacktfotos von mir mache, sind die nicht für die Jungs. Es geht darum, den Besitz über meine eigene Sexualität zu haben und es auch zu feiern. Und es ist meine Entscheidung. Das sollte in unserer Gesellschaft eigentlich kein Thema mehr sein.“

Ihre Liebe zu sexy Selfies führt dabei allerdings oft zu dem Vorurteil, dass sie bloß ein „dummes, heißes Mädchen“ ist. Emily Ratajkowski will sich aber dennoch treu bleiben – als Feministin und als Model. © Cover Media

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