Heidi Klum: Ein Hauch von Twiggy lag in der Luft

Der Kultlook von Twiggy (66) lebt dank Heidi Klum (42) wieder auf. …

Bild von Heidi Klum

Der Kultlook von Twiggy (66) lebt dank Heidi Klum (42) wieder auf.

Bei der amfAR-Gala in Antibes [19. Mai] im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes zeigte sich das Supermodel in einem gelben Kleid von Versace und wirkte dank der Frisur wie eine Neuinterpretation des ersten, echten Topmodels.

„Der Hairstyle hatte diesen 70er-Vibe mit den seitlichen Twiggy-Locken“, erklärte Heidis Stylistin Wendy Iles und die Gründerin von Iles Formula dem ‚People‘-Magazin. „Ich wollte etwas Strenges, Frisches und Modernes. Nach dem Föhnen habe ich mit Klammern begonnen. Das war eine Frisur, die schick sein sollte und wenn man sie für die Party aufmacht, in Wellen aufgehen sollte. Ich habe einen Pferdeschwanz gemacht und die Spitzen herumgewickelt. Der Haarknoten ist perfekt für den Teppich und macht für die Afterparty wirklich eine schöne Welle ins Haar.“

Bei der Konkurrenz am roten Teppich der Benefiz-Gala zugunsten der AIDS- und HIV-Forschung muss man sich nämlich wirklich etwas einfallen lassen um aufzufallen. Denn bei diesem Event erscheint jeder, der etwas auf sich hält, und ist dabei natürlich top gestylt. Neben Jourdan Dunn (25), Rosie Huntington-Whiteley (29) und Bella Hadid (19) kamen noch andere Damen aus der Fashion-Elite, um für amfAR ein wenig Geld zu sammeln. Aber kein Grund zur Sorge – Heidi Klum hat ihren Look gerockt! © Cover Media

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Hermès hat jetzt eine ‘Maison des Carrés’

Bandana Hermès 55 150 Euro Modepilot

Das neue Hermès-Seidentuch 55 “Bandana” in fünf verschiedenen Farben, je circa 150 Euro

Die Seidentücher von Hermès haben seit Oktober 2014 ein eigenes Zuhause: La Maison des Carrés  – man könnte sagen, nach 77 Jahren wurde es Zeit. 1500 Designs entstanden seit Einführung des 90 mal 90 Zentimeter großen “Carrés” im Jahre 1937 und fast ebenso viele Tragevarianten. Zu den Seidentüchern des Hauses gehören mittlerweile auch die 20 mal 220 Zentimeter großen Seidenschals “Maxi Twillys”, die übergroßen Tücher in 140 mal 140 Zentimeter, die beliebten Seiden-Kaschmir-Mischungen oder das neue Seidentuch 55 (55 mal 55 Zentimeter) – alle gibt es nun in der ‘Maison des Carrés’ online zu kaufen, ab 150 Euro >>>

In dem virtuellen Maison des Carrés bewohnen die Carrés, Twillys & Co. unterschiedliche Stockwerke. Hier kann man sich alle Motive und Farbvarianten ansehen und bestellen. Zudem sind liebevoll produzierte Videos eingebunden, die das jeweilige Tuchmodell in der Lebenswelt junger Frauen zeigen. Andere Videos zeigen, wie sich das Tuch binden und tragen lässt.

Warum ein Seidentuch von Hermès nach wie vor etwas Besonderes ist:

– Es wird aus der hochwertigsten Seide (feine, gleichmäßige Fäden), der brasilianischen Maulbeerseide, hergestellt.

– 450 Kilometer Seide werden pro Carré (90 mal 90 Zentimeter) verwendet – das entspricht zufällig der Entfernung Paris – Lyon, wo alle Herstellungsprozesse (z.B. das aufwendige Siebdruckverfahren) stattfinden.

– Von der Kreation bis zum fertigen Carré dauert es circa zwei Jahre.

– Jedes Jahr gibt es um die 24 neue Motive – die Hälfte davon sind Re-Editionen (neuinterpretierte Klassiker). Jedes Motiv gibt es in sechs bis zwölf Farbvarianten.

– Jede einzelne Farbe eines Tuchmotivs benötigt einen eigenen Siebdruckrahmen. Das Verfahren ist aufwendig und immens präzise.

– Es benötigt bis zu 50 Andrucke bis die Farbharmonie, auf die sich Designer und Hersteller einigen, gefunden wird.

– Die offenen Kanten werden in 30 bis 40 Minuten Handarbeit rolliert und vernäht.

– Jedes Motiv hat eine Geschichte. Mein aktuelles Lieblingsmotiv “Zebra Pegasus” von Alice Shirley zum Beispiel diese hier…

Hermès Carré Zebra Pegasus Modepilot

Fasziniert vom Mythos des Pegasus und der legendären Unzähmbarkeit seines gestreiften Verwandten lässt Alice Shirley die antike Sage im Süden Afrikas in neuem Gewand auferstehen. Pegasus, das Ross des Göttervaters Zeus, brachte mit einem Huftritt die Quelle der Musen zum Sprudeln und wurde vom Herrscher des Olymps als Sternbild am Nachthimmel verewigt. Für dieses exotische Porträt tauscht er sein strahlend weißes Fell gegen das schwarz-weiße Streifenmuster des Zebras, während seine mächtigen Flügel die schillernde Farbenpracht afrikanischer Papageien heraufbeschwören. Hat Pegasus durch den Zauber dieser Metamorphose vielleicht sogar die Gabe der Sprache erhalten? Niemand kann es sagen …

Die schönsten Tücher, die wir bei unserem Rundgang durchs virtuelle Seidenkaufhaus von Hermès, der Maison des Carrés, entdeckt haben, präsentieren wir euch in unserer rechten Seitenleiste im “We Select Silk”. Hier habt ihr auch ganz einfachen Zugang zu den verschiedenen Abteilungen des Hauses – jeweils nur ein Klick entfernt.

Fotos: Hermès

Haargummi-Trends

Haargummi-Trends heute, morgen und gestern. Tatsächlich ist es doch so: Wenn wir heute jemanden mit einem dicken Haargummi aus Samtstoff sehen – Ihr wisst schon diese mit einem Gummiband durchzogenen Samtschläuche, wie sie in den Neunzigern modern waren – dann liegt die Vermutung nahe, dass die Trägerin dieses Haarschmucks für die vergangenen 20 Jahre tiefgefroren war und gerade erst aufgetaut wurde. Sieht man hingegen eine Frau mit Blax Hair Elastics um den Pferdeschwanz, dann freut man sich, dass die unscheinbaren wie ziepfreien Haargummis aus den USA endlich bei uns angekommen sind. Wir berichteten 2009 darüber >>>

Samthaarband Blax Haargummi Modepilot

Samthaarband (l.) und Blax Hair Elastic (r.)

Was kommt nach dem unscheinbaren, im Haar gerade zu verschwindenen Haargummi? –   genau, wieder etwas Auffälligeres: Scoopy Loops. Das sind Haarbänder, die sich leicht am Handgelenk tragen lassen (zwischen all den Freundschaftarmbändchen) und, die durch einen Knoten auffallen. Sie kommen aus Los Angeles (klar!) und man bekommt sie hierzulande in Parfümerien. Genauer gesagt wurden die Scoopy Loops von Berit Freutel und Rhonda Höbarth, zwei österreichischen Journalistinnen für Fashion, Beauty & Lifestyle, erfunden, aber eben in Los Angeles. Dort werden die Bänder von Müttern in Heimarbeit seit 2012 geknotet. Das macht vielleicht den Preis von circa 14 Euro pro Dreierpack plausibel. Mittlerweile gibt es über 1000 Farbgebungen. Meine Dreierkombi kann ich im Internetshop schon gar nicht mehr finden…

Scoopy Loop Modepilot

“Pacific Coast Highway” (l.) und meine alte, ver- und abgriffene Batik-Kombi (r.)

Dafür gibt es jetzt lauter andere Packages mit Namen, wie “The Golden State”, “Cat Walk” oder “Endless Summer” – lauter Haargummis, die man vor allem auf Fashionweeks sieht. Vermutlich, weil man bei Scoopy Loop weiß, wie man die neuen Trends kommuniziert: die ehemaligen Kolleginnen damit ausstatten (in der aktuellen InStyle werden sie auch erwähnt) und darauf hoffen, dass die Opinion Leader viele freudige Käufer nach sich ziehen. Bei mir hat es funktioniert, aber vor allem deswegen, weil die Haargummis, so simple sie auch wirken mögen, mich jetzt schon monatelang fast täglich begleiten und zuverlässig ihren Job gut machen.

Fotos: Ehava Großhandel, Blax, Kathrin Bierling/modepilot, Scoopy Loop

Jessica Hart: Ich habe den hohen Dutt erfunden

Bild von Jessica Hart

Jessica Hart (27) war die erste, die mit einem hohen Haarknoten herumlief.

Das australische Model wurde mit 15 Jahren entdeckt und zierte im Laufe ihrer Karriere die Titelseiten von Magazinen wie ‘Sports Illustrated’ und ‘Australian Vogue’. Außerdem modelte sie für Labels wie den Dessous-Giganten Victoria’s Secret.

Gestern Abend war Hart bei der Verleihung des Technology Innovation Award des ‘Wall Street Journals’, der Menschen ehrt, die Lösungen für die großen Probleme der Welt suchen. In diesem Zusammenhang verriet die Schöne, welche Erfindung ihr zu verdanken sei: “Der hohe Haarknoten. Das mache ich jetzt seit neun Jahren. Ich hasse es, mir die Haare zu waschen, also befestige ich meine Haare einfach immer oben auf meinem Kopf. Jetzt ist es dieses große Ding. Aber ich habe wirklich das Gefühl, dass ich die erste war”, erklärte sie im Interview mit ‘nymag.com’.

Allerdings störe es die Berufsschöne, dass es mittlerweile so ein Trend geworden sei: “Ja, ein wenig. Und dann behaupten sie, dass jemand anderes die erste Person war, die den Knoten gemacht hat und ich sage, das stimmt auf keinen Fall!”

Auf die Frage nach dem Geheimnis des perfekten Dutts, verriet das Model jedoch bereitwillig einige Tipps: “Erstens mache ich es selbst. Viele lassen sich die Frisur machen. Ich finde, dass es eine Kunst ist. Vielleicht mache ich eines Tages ein Video, wie ich meinen mache. Ich benutze nur einen Zopfhalter, keine Klemmen. Ich denke nicht, dass viele andere Leute den Look nur mit einem Zopfhalter machen können.”

Neben ihrer Frisur ist die Australierin auch für ihr Zahnlücken-Lächeln bekannt. Mittlerweile zu ihrem Markenzeichen geworden, war das früher allerdings ein Merkmal, dass sie verunsicherte: “Erst als ich älter war, fühlte ich mich wohl damit. Früher war die Lücke genauso groß wie heute – sie war ein bisschen offensichtlicher. Mit dem Alter habe ich mich daran gewöhnt und es ist ein Teil von mir geworden”, erinnerte sich Jessica Hart. © Cover Media Continue reading “Jessica Hart: Ich habe den hohen Dutt erfunden”

Hermès’ neueste Streiche: Das Maxi Twilly und die Silk Knot App

Ich muss gestehen, ich bin ja eingefleischter Hermès-Fan! Das mag vor allem daran liegen, dass ich dort während meiner Studienzeit im Zuge eines Praktikums eine tolle und vor allem ziemlich beeindruckende Zeit erleben durfte. Umso größer ist meine Vorfreude, dass das französische Traditionshaus, das ja – mal abgesehen von Birkin und Kelly – seit 1937 auch für seine tollen Carrés bekannt ist, seit langem mal wieder ein neues und dabei ausgesprochen cooles Format in Sachen Seide auflegt.
Seid gespannt, denn hier kommt das Maxi Twilly und mit ihm eine ganze Menge neuer Möglichkeiten zum knoten, binden und toll aussehen.
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Im Mini-Format kennt man das Twilly schon seit Längerem. Diesmal kommt der ziemlich Einsatz-flexible Seidenschal allerdings in einer Länge von 220 Zentimetern und lädt wirklich zur Kreativität ein.
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Ob nun als Kopftuch, Gürtel oder ins Haar eingeflochten – es schaut einfach super aus! Im Video dazu seht ihr noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, sozusagen als kleine Inspiration.
Zu Kaufen gibt es die feinen Tüchlein für rund 230 Euro wie immer in einer der Hermès Boutiquen oder im Onlinestore des Hauses und zwar in den Designs “Brazil” – das Muster des magentafarbenen Modells unten mit den Federn, das fand ich bei den Carrés immer schon so toll – oder “Cavalcadour” in je bis zu acht Farben.
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Und wer nun große Lust bekommen hat, das Ganze mal selbst auszuprobieren, der sollte noch einen Blick auf die Hermès Silk Knot App werfen! Die ist sozusagen der Nachfolger der Silk Knotting Cards und verrät eine Menge neuer Bindetechniken à la Hermès, die man vor allem mit dem neuen Twilly dringend ausprobieren sollte.
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Man findet einfache Falttechniken, schnell gemachte und dennoch hübsche Knoten oder total Ausgefallenes und Anspruchsvolles mit Schritt-für-Schritt Anleitung zum selber machen. Außerdem wird es immer wieder richtig schön gemachte Videos und natürlich Bilder zum Thema Hermès-Seide geben.
Die App ist kostenlos und für iPhone oder iPad zu haben. Hier geht es zum Download. Viel Spaß beim Knoten!
Fotos: PR / Screenshots der Website