Iman: Die Modewelt war rassistisch

Iman (58) verstand früher nicht, weshalb die Leute sie als “schwarzes Model” bezeichneten.

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Iman (58) verstand früher nicht, weshalb die Leute sie als “schwarzes Model” bezeichneten.

Die somalische Beauty wurde als Studentin von dem amerikanischen Fotografen Peter Beard entdeckt und mauserte sich zum internationalen Superstar. Ihr erstes ‘Vogue’-Shooting ergatterte Iman 1976, nur ein Jahr nach ihrer Entdeckung. Zu dieser Zeit gab es noch unterschiedliche Preislisten für schwarze und weiße Models – doch Iman war nicht gewillt, die schlechtere Bezahlung hinzunehmen, die in der Modewelt eine akzeptierte Norm war. “Ich verstand es nicht. Die Leute nannten mich ‘Iman, das schwarze Model’. In meinem Land sind wir alle schwarz, daher bezeichnete niemand jemand anderen als schwarz. Für meine Ohren war das fremd. Ich machte denselben Job wie sie. Warum sollte ich weniger Geld bekommen?”, argumentierte die Fashion-Frau im Interview mit der britischen Zeitung ‘The Guardian’. “Es kam mir noch nicht einmal in den Sinn, dass es irgendwas mit Rassismus zu tun hatte. Aber das lernte ich recht schnell. Ich war nicht umsonst Politologiestudentin, also verstand ich die Politik von Beauty und die Politik von Rasse, was die Modeindustrie betrifft.”

Seit Iman Mitte der 70er in die Branche vorstieß, ist sie zu einem ihrer berühmtesten Gesichter geworden. Außerdem spielt sie ganz vorne mit, wenn es darum geht, die Modewelt zu verändern. Im vergangenen Jahr launchte sie zusammen mit Bethann Hardison und Naomi Campbell (44) eine Kampagne, um Marken zu ermahnen, schwarze Models einzusetzen. Eine Reform einzuführen ist für die Fashionista nichts Neues, es liegt ihr im Blut. “Meine Mutter war Aktivistin und mein Vater auch. Sie stammen aus einer Generation junger Somalis, die aktiv darin involviert waren, 1960 für Somalia die Unabhängigkeit zu erreichen. Daher erinnere ich mich, als ich fünf war, wie belebt unser Haus war. Menschen kamen mitten in der Nacht, ein Meeting nach dem anderen und Proteste und all das. Ich wuchs inmitten all dem auf. Und sie trichterte mir das ein. Die Tatsache, dass niemand dir deinen Selbstwert nehmen kann, wenn du nicht dein Einverständnis gibst”, erklärte die Gattin von Musiklegende David Bowie (67, ‘Starman’). Außerdem lehrte Imans Mutter sie, dass sie gerade auch als Frau alles erreichen könne, was sie wolle. “Sie sagte immer zu mir, dass es nichts gibt, was die Jungs tun können – weil ich zwei Brüder hatte -, dass ich nicht tun könnte, wenn nicht sogar besser.” © Cover Media

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Lara Stone: Als Cover-Model für ‘Porter’

Lara Stone (30) schmückt das ‘Porter’-Titelblatt, weil sie eine “interessante” Frau ist.

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Lara Stone (30) schmückt das ‘Porter’-Titelblatt, weil sie eine “interessante” Frau ist.

Die niederländische Schönheit ziert das Cover der neuen, dritten Ausgabe des Magazins, nachdem Topmodel Gisele Bündchen (33) und Popstar Lady Gaga (28, ‘Applause’) auf den Titelseiten der beiden vorangegangenen Exemplare abgebildet waren. Die Chefredakteurin Lucy Yeomans erklärte im Interview mit ‘The Cut’, warum diesmal ihre Wahl auf Lara Stone fiel: “Lara hat mich schon immer interessiert. Ich halte sie für einen sehr interessanten Charakter und ihre Rückkehr zum Modeln nach der Geburt ihres Kindes ist offensichtlich auch eine gute Story.” Das Model bekam im Mai vergangenen Jahres zusammen mit Ehemann David Walliams sein erstes Kind – Sohn Alfred.

Yeomans verriet auch, welche Gründe sie dazu bewegten, Bündchen für das erste Cover abzulichten: “Gisele hat etwas zu sagen, sie ist ein Kraftpaket. Es gibt viele Cover mit Stars, bei denen das Team in Bezug darauf, was machbar ist, sehr limitiert ist. Für uns geht es um einen Zugang, darum, dass diese Leute das Gefühl haben, uns etwas geben zu können, was sie woanders nicht loswerden können.”

Die ‘Porter’-Titelseite von Lara Stone ist sehr einfach gehalten: Das Porträt zeigt das Model mit Cowboy-Hut. Die Aufnahme von Lady Gaga für die zweite Ausgabe wurde in Schwarz-Weiß abgedruckt. “Laras Cover entwickelte sich stark, als wir mit den Fotografen Inez [van Lamsweerde] und Vinoodh [Matadin] sprachen, die viele unserer Cover schossen. Als wir zum ersten Mal mit ihnen über das Projekt sprachen, ging es um die Bedeutung von Authentizität auf dem Bild. Auf gewisse Weise war es das Gegenteil eines typischen Mode-Shootings. Die Frau stand an erster Stelle. Als wir Gaga ablichteten, die kein Model ist, näherten wir uns ihr aus einem sehr natürlichen und nicht theatralischen Winkel heraus. Ich wollte das 28-jährige Mädchen sehen, das sich selbst in eine globale Marke verwandelt hat”, führte sie aus.

Zukünftig sollen verschiedene Hollywood-Stars die Titelseiten von ‘Porter’ zieren – keines davon soll aber ein stereotypisches Foto werden. © Cover Media

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Julia Restoin Roitfeld: Schöne Dessous für Schwangere? Fehlanzeige!

Julia Restoin Roitfeld (33) hält es für “unmöglich”, mit Baby im Bauch schmeichelhafte Reizwäsche zu finden – deshalb würde sie liebend gerne ihre eigene “sexy Schwangerschafts-Kollektion” kreieren.

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Julia Restoin Roitfeld (33) hält es für “unmöglich”, mit Baby im Bauch schmeichelhafte Reizwäsche zu finden – deshalb würde sie liebend gerne ihre eigene “sexy Schwangerschafts-Kollektion” kreieren.

Das französische Model posierte bereits für hochkarätige Labels wie Lancôme und Tom Ford und berät renommierte Unternehmen wie Zac Posen und Miu Miu.

Im Mai 2012 erblickte ihre Tochter Romy das Licht der Welt und wie es scheint empfand es die Art-Direktorin als schwierig, während der Schwangerschaft schöne Kleidung zu finden. “Mein Traumjob wäre es, eine sexy Kollektion von Schwangerschaftsbekleidung zu kreieren, vielleicht auch wunderschöne Dessous für schwangere Frauen”, erklärte sie gegenüber ‘vogue.co.uk’ und echauffierte sich: “Es ist unmöglich, irgendwo schöne sexy Unterwäsche für schwangere oder für stillende Frauen zu finden, wenn man eigentlich einen Extra-Schub Selbstbewusstsein braucht und sich sexy fühlen will.”

Dabei sah sie auch während der Schwangerschaft super aus: Seitdem sie selbst Mama ist, hält sie ihre kleine Tochter Romy immer auf Trab. “Ich fühle mich besser, als ich es vor dem Baby tat – ich habe mich in meinem Körper und meiner eigenen Haut nie besser gefühlt!”, lächelte sie. Aber auch Sport kommt bei der Beauty nicht zu kurz. Im Klartext setzt sich ihr Fitnessprogramm folgendermaßen zusammen: “Ballet Beautiful [Online Ballett-Training], Soul-Cycling [Spinning bei gedimmten Licht oder Kerzenschein], Boxen und Romy, weil sie mich hinter sich herlaufen lässt. Das ist das beste Workout.”

Julia ist die Tochter von Carine Roitfeld (59), der ehemaligen Chefredakteurin der französischen ‘Vogue’, die früher ebenfalls als Model gearbeitet hat. Auf die Frage, ob die kleine Romy eines Tages in die Fußstapfen ihrer Mutter oder Großmutter treten würden, gab die brünette Schönheit zu, dass sie in Bezug auf die Idee ganz zwiegespalten sei. “Ich habe da eine etwas geteilte Meinung”, sinnierte Julia. “Ich würde es natürlich lieben, ein wunderschönes Portrait von ihr von einem großen Fotografen machen zu lassen. Das ‘ID’-Cover, bei dem Mario Sorrenti mich schwanger fotografiert hat, ist mein ultimatives Lieblings-Editorial, das die besonderste Zeit meines Lebens verewigt hat.”

Es bleibt abzuwarten, ob Julia Restoin Roitfeld ihr Kind von einem Star-Knipser fotografieren lassen wird. © Cover Media

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Jason Wu: Adriana Lima ist außergewöhnlich

Jason Wu (31) schwärmte von Adriana Lima (33) – das Gesicht seiner neuen Kampagne.

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Jason Wu (31) schwärmte von Adriana Lima (33) – das Gesicht seiner neuen Kampagne.

Der chinesisch-kanadische Modeschöpfer kürte die brasilianische Schönheit zum Gesicht seiner Herbstkampagne 2014. Laut Wu sei das Topmodel die perfekte Repräsentantin seiner Kollektion: “Sie ist sexy und sie hat dieses katzenhafte Talent, das sich für die Kollektion genau richtig anfühlt. Und sie hat diese Augen! Sie ist wie unsere eigene Bianca Jagger. Adriana gibt eine neue Richtung für die Supermodels vor – sie kommt aus einer anderen Ära. Im Endeffekt geht es in diesen Kampagnen um die Frauen und ihre sexuelle Ausstrahlung. Und ich wähle weiterhin Frauen aus, die mich inspirieren”, erklärte er im Interview mit ‘Style.com’.

Das Fotoshooting für die Kampagne fand als Teil des Themas ‘Supermodel Supper Club’ im Four Seasons Hotel in New York statt. Schon frühere Kampagnen wurden in berühmten Restaurants – unter anderem bei Mr Chow und La Grenouille – der Stadt aufgenommen. Das Four Seasons nimmt aber einen ganz besonderen Platz im Herzen des Designers ein, weil dort eines seiner ersten wichtigen Geschäftsessen stattfand. “Damals fing ich gerade in der Modebranche an und traf dort einen Redakteur. Als ich dort reinkam, sahen alle so wichtig aus. Ich habe mich wie ein kleines Kind gefühlt. Aber seitdem war ich schon häufiger da. Im Herbst dreht sich alles um die Power-Frau und ich habe das Four Seasons gewählt, weil die mächtigsten aller Power-Meetings dort stattfinden. Ich fand es so glamourös!”, erinnerte er sich.

Bei seinen Shootings lässt sich der Modestar einen Gastauftritt nicht nehmen. Auch in seiner aktuellen Herbstkampagne wird er wieder zu sehen sein: “Inez besteht immer darauf”, lachte Jason Wu und bezog sich auf das Fotografen-Duo Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin, das die Aufnahmen machte. “Vielleicht werde ich ja das Model für den nächsten ‘Supermodel Supper Club’ sein.” © Cover Media

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Toni Garrn: Go Germany!

Toni Garrn (21) feuert das deutsche Fußballteam an.

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Toni Garrn (21) feuert das deutsche Fußballteam an.

In Brasilien ist die Fußball-WM derzeit in vollem Gange und die Hamburgerin verfolgt eifrig die Spiele. Deutschland werden gute Chancen auf den Titel prophezeit und die attraktive Blondine zeigt sich von ihrer patriotischen Seite. “Ich stehe total auf Body-Painting”, verriet sie im Interview mit ‘Grazia’. “Jedes Jahr auf dem Coachella-Festival bin ich völlig mit Farben bemalt, also werde ich natürlich auch die deutsche Flagge tragen. Vielleicht nicht in meinem Gesicht – aber woanders ist das okay!”

Die Fußball-Weltmeisterschaft nimmt einen wichtigen Stellenwert für Garrn ein, die mit 13 während der WM 2006 entdeckt wurde. Seitdem eroberte sie die internationalen Laufstege und lief für Labels wie Chanel und Michael Kors. Mit dem Verdienst ihrer Modelarbeit erwarb sie bereits ein Anwesen in den USA. Doch wenn es um Sport geht, bleibt die Schöne ihrem Heimatland treu. “Natürlich feuere ich Deutschland an! Ich versuche, so viele Spiele wie möglich zu sehen. In New York gibt es viele Biergärten. Mein Bruder ist zurzeit in der Stadt und er wird mich zu den ganzen Spielen mitschleppen. Das wird lustig!”, freute sie sich. Auch ihr fußballerisches Fachwissen kann sich sehen lassen, das verdankt sie ihren neun Cousins. “Ich finde es besser, die Spiele zu Hause zu sehen, weil ich eine ziemlich große Familie habe. Wir gehen auch gern ins Stadium und schauen die Spiele dort, aber diesmal werde ich das leider nicht schaffen”, bedauerte sie.

Die Fußball-WM könnte eine willkommene Abwechslung für das Model sein, deren vermuteter Freund, kein geringerer als der Hollywoodstar Leonardo DiCaprio (39, ‘The Wolf of Wall Street’), sich bei einer Party auf seiner Jacht kürzlich mit einer Vielzahl von hübschen Frauen amüsiert haben soll – ohne Toni Garrn. © Cover Media

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Elisa Sednaoui Dellal: Karl Lagerfeld hat es drauf

Elisa Sednaoui Dellal (26) lobte Karl Lagerfeld (80), dass er die schönsten Bilder von ihr gemacht hat.

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Elisa Sednaoui Dellal (26) lobte Karl Lagerfeld (80), dass er die schönsten Bilder von ihr gemacht hat.

Die Beauty, in der ägyptisches, französisches und italienisches Blut fließt, träumte während ihrer Schulzeit nie davon, eines Tages als Model vor der Kameralinse Karriere zu machen. Doch es kam anders: Seitdem die Grazie auf der Mode-Bildfläche erschien, wurde sie zum Kampagnen-Liebling von hochkarätigen Labels wie Chanel, Roberto Cavalli und Diane von Furstenberg. “Ich war in der Schule ein kleiner Streber”, gab sie gegenüber ‘The Edit’ zu. Daher kamen Catwalk und Co. zunächst gar nicht infrage. “Ich dachte, dass ich eine diplomatische Laufbahn einschlagen würde.” Weil sie ein kluger Kopf ist, wählt sie auch ihre Jobs mit Bedacht aus. “Ich war schon immer sehr wählerisch, was die Model- und Schauspiel-Aufträge anging, die ich gemacht habe. Karl hat ein paar der besten Bilder von mir gemacht. Er macht immer Aufnahmen von mir exakt so, wie ich ankomme, mit kaum Make-up oder Haar-Styling.” Zu ihren weiteren Fotografie-Idolen, mit denen sie bereits liebend gerne gearbeitet hat, gehören Peter Lindbergh und Magnus Unnar.

Doch lässt sie sich nicht nur von den Star-Knipsern inspirieren, sondern auch von den Modehäusern, für die sie modelte. Elisa mag es, ihren Stil zu mixen und hält dabei bei Männern sowie Frauen gleichermaßen Ausschau nach modischen Anregungen. “Ich mag es, zwischen maskulin und feminin zu wechseln: Mal trage ich eine lange fließende Robe und am nächsten Tag einen Smoking mit Budapestern und einem Hemd. Oder ich trage auch liebend gerne meine klassischen Smaragdohrringe mit Jeans. Ich liebe das Spiel, den Kontrast”, erklärte sie ihren Look.

In Bezug auf ihr Erbe gab die brünette Schönheit zu, dass ihre multikulturelle Erziehung ihr verschiedene Kulturen näher brachte und sie auch gerne in unterschiedlichen Ländern lebte. “Die ersten sechs Jahre meines Lebens verbrachte ich in Ägypten; [ich ging zu] einer irischen Kindertagesstätte in Kairo, bis sich meine Eltern getrennt haben. Meine Mutter und ich wohnten dann in Mailand und ab meinem 18. Lebensjahr lebte ich in einer ruhigen Stadt in Piermont wie in einem Schloss auf einem kleinen Berg. Gutes Essen, guter Wein, bodenständig und einfach”, lächelte sie. Jetzt lebt Elisa Sednaoui Dellal gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Galeriebesitzer Alex Dellal (30), in London. © Cover Media

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