Karlie Kloss: Gesichtspflege ist alles

Karlie Kloss (20) rät dazu, sogar seinen Augenbrauen eine Portion Feuchtigkeit zu gönnen.

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Karlie Kloss (20) rät dazu, sogar seinen Augenbrauen eine Portion Feuchtigkeit zu gönnen.

Die Laufstegschönheit glänzte schon auf den Catwalks von Luxushäusern wie Givenchy, Zac Posen und Oscar de la Renta und ist darüber hinaus ein Victoria’s-Secret-Model. Ihr anstrengender Job bedeutet, dass Karlie viel auf Reisen ist, was sie zwar sehr genießt, was aber auch bedeutet, dass Hautpflege bei ihr einen enormen Stellenwert genießt. Glücklicherweise hat die Amerikanerin einen Weg gefunden, dafür zu sorgen, dass ihr stressiges Leben keinen negativen Effekt auf ihren Teint hat.

“Ich versorge mein Gesicht mit dem Grape Water von Caudalie mit Feuchtigkeit. Das zieht in Sekundenschnelle in meine Haut ein. Außerdem habe ich immer die ‘Elizabeth Arden Eight Hour Cream Skin Protectant’ dabei. Ich benutze sie für meine Lippen, Nägel und Augenbrauen”, verriet Karlie der britischen ‘Elle’.

Hautpflege ist dem Model auch deshalb so wichtig, weil es in seinem Job natürlich immer wieder stark geschminkt wird. Das führt dazu, dass sie sehr gründlich mit ihrer Gesichtsreinigung ist und auch zu einer Gesichtsbürste greift, um alle Rückstände von Make-up zu beseitigen.

Dennoch mag Karlie es auch in ihrer Freizeit, geschminkt zu sein, allerdings setzt sie da auf leichte Kosmetika. Ihre Grundierung soll ihren Teint zum Strahlen bringen und ein flüssiger Eyeliner verleiht ihren Augen den typischen Katzen-Look. Darüber hinaus weiß sie auch genau, zu welchem Produkt sie greifen muss, wenn sie ihre Lippen hervorheben will.

“Um den Mund zu betonen, trage ich den Lippenstift von Mac in ‘Lady Danger’ auf und fülle die Ecken mit dem Mac Pro Longwear Lip Pencil in ‘High Energy’ auf. Diese Kombi ist toll für ein kräftiges Colour Blocking”, schwärmte Karlie Kloss. © Cover Media

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Jessica Hart: Fasst mich nicht an!

Jessica Hart (28) gönnt ihrem Gesicht abseits der Kameras etwas Ruhe.

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Jessica Hart (28) gönnt ihrem Gesicht abseits der Kameras etwas Ruhe.

Die Berufsschönheit wird in ihrem Beruf ständig geschminkt und gebürstet, da will sie es in ihrer Freizeit ruhiger angehen lassen: “Ich lasse mir gerne in New York von einer Engländerin namens Georgia Louise eine Gesichtsbehandlung geben, aber das mache ich nicht so oft. Wenn man Model ist, möchte man nicht, dass die Leute einen noch in der Freizeit befummeln”, lachte die Australierin gegenüber ‘popsuger.com.au’. “Am Ende der Saison werde ich es sicherlich machen, denn dann ist meine Haut sehr trocken, aber mir graut es schon davor, mir die Haare färben zu lassen! Ich lasse mir nur gern die Nägel machen, das mache ich sehr oft.”

Was ihre Beauty-Routine betrifft, gibt sich Jessica Hart sehr entspannt. Statt ihr Gesicht mit viel Make-up zu verzieren, benutzt die Blondine B5 Gel und getönte Feuchtigkeitscreme. Und sie hat noch einen besonderen Tipp: “Meine Mutter sagte mir, als ich 14 Jahre alt war und zu meinen ersten Vorsprechen ging, dass ich Lippenbalsam für meine spröden Lippen benutzen soll. Dann sagte sie, dass ich den Rest davon auf meine Wangenknochen und Augenbrauen auftragen soll. Das mache ich jetzt automatisch. Immer wenn ich Lippenbalsam auftrage, schmiere ich das, was noch auf meinem Finger ist, auf meine Wangenknochen und meine Augenbrauen”, verriet Jessica Hart. © Cover Media

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Lockenstab und andere Zauberstäbe

Firma ist bekannt für den Ferrari unter den Glätteisen, wie es der deutsch-türkische Außendienstler von ghd formuliert. Für Mark Smith in London, Senior Stylist bei John Frieda, ist es “der Rolls Royce unter den Glätteisen“. Sie alle sprechen vom Glätteisen ‘eclipse’ dieser britischen Highend-Marke, das ich im Juni 2013 vorstellte. Warum der Luxusauto-Vergleich? Weil es um Technologie geht. Vorsprung durch Technik, sozusagen. Also der Audi unter den Glätteisen. Ghd verfügt angeblich über ein Patent – und das noch zwei Jahrzehnte lang – das anderen Anbietern verbietet, mehr als einen Sensor pro Platte zu verwenden. Der “eclipse” hat drei Sensoren pro Platte (die geschützte “Tri-Zone-Technologie”), um auf der eh gut leitenden Keramik für eine gleich verteilte Hitze von genau 185 Grad zu sorgen. Das sei heiß genug, um mit einem Durchziehen das gewünschte Ergebnis zu erreichen und kühl genug, die Haare nicht unnötig zu schädigen. Temperaturregler, wie es andere Hersteller anbieten, hält man bei ghd nicht für Endkunden-tauglich, da diese damit nicht umgehen können. Sie stellen das Gerät entweder zu heiß für ein schnelles und langanhaltendes Ergebnis ein oder, wie ich früher, zu schwach, was dazu führt, dass man ein- und dieselbe Haarsträhne zwei- oder dreimal behandeln muss und damit das Haar so richtig schädigt.

ghd Curve Lockenstäbde waves curls Modepilot

Jetzt hat ghd vier verschiedene Lockenstäbe auf den Markt gebracht (je 179 Euro >>>), erst in Großbritannien und seit Mitte Oktober 2014 auch bei uns erhältlich. Alle sind keramikbeschichtet und mit der Tri-Zone-Technologie ausgestattet. Auch die Einschalttaste liefert per Licht und Ton das befriedigende Feedback, das man vom eclipse-Glätteisen kennt. Ebenso der Schlafmodus, der das Gerät nach 30 Sekunden automatisch abschalten lässt, gehört zur Ausstattung.

Ich konnte die vier neuen “Curve”-Geräte testen: zwei klassische Lockenstäbe mit Klammer und unterschiedlichen Durchmessern (26 mm und 32 mm) und zwei Geräte ohne Klammer, davon eines in ovaler Form und eines konisch zulaufend, auf dem Fotos unten rechts.

ghd Curve Lockenstäbe Keramik Modepilot

Testergebnis: Wer geübt ist mit Lockenstäben, kann zu einem der Curve-Modelle mit Klammer greifen (Foto oben links), alle anderen werden sich damit die Finger verbrennen, da die abstehende Klammer beim Aufwickeln der Haarsträhne immer im Weg und höllisch heiß ist. Außerdem brenne ich mir Ecken in die Locken, aber ich stelle mich auch sehr ungeschickt an. Der 26 mm schmale Lockenstab (“Classic Curl Tong”) eignet sich für kürzere, der 32 mm dicke Lockenstab (“Soft Curl Tong“) für längere Haare. Vorsicht! Nicht erst die Haarspitze einklemmen und dann gen Haaransatz drehen! Das ist ein typischer Fehler, erklärt Friseur Oliver vom Manfred Kraft Hairdesign in Ottobrunn, der gern gemacht wird, weil es so einfacher ist, aber die eh trockeneren Haarenden massiv schädigt. Wie man es richtig macht: Video unten. Ich habe mich für meine brustlangen Haare und meine ungeübten Finger für den Lockenstab ohne Klammer und dem ovalen Querschnitt (“Classic Wave Wand”) entschieden: er eignet sich hervorragend für idiotensicheres Wellen-Styling. Wessen Haare sich allerdings schnell aushängen, sollte lieber zu einem anderen Styler greifen, z.B. zum “Creative Curl Wand” – auch ohne Klammer und konisch zulaufend. Er macht runde Locken, die man zu Wellen ausbürsten kann.

Das Hitzeschutz-Spray, das man für jede Strähne vorher benutzen sollte, gibt es z.B. hier für 16 Euro >>>

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Jessica Stam: Simples Beauty-Regime

Jessica Stam (28) stellt sicher, dass sie stets genug Nachtruhe bekommt.

Bild von Jessica Stam

Jessica Stam (28) stellt sicher, dass sie stets genug Nachtruhe bekommt.

Die Modelschönheit macht momentan auf der New York Fashion Week die Laufstege unsicher und obwohl dies für viel Stress und Hektik sorgt, schafft es die Blondine, einen makellosen Teint zu wahren. Gegenüber ‘Modelinia’ enthüllte sie, wie sie das hinkriegt: “Ich versuche, jede Nacht acht Stunden zu schlafen.” Neben Schönheitsschlaf verlasse sie sich auch auf gesunde Smoothies. “Das mache ich schon so lange, dass [der Job] nicht mehr so hektisch ist für mich und ich sogar Spaß haben kann”, fügte Jessica hinzu.

Bei einer Fashion Week für verschiedene Labels laufen zu dürfen, ist zwar eine große Ehre, doch die Kanadierin lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Ihr Hautpflege-Regime verläuft deshalb auch recht simpel. “Für gewöhnlich trage ich eine Woche vor der Fashion Week eine Gesichtsmaske auf. Dann stelle ich sicher, dass ich am Abend vor einer Show mein Gesicht wasche”, erklärte die Schöne, die sich dabei auf erschwingliche Marken verlässt. “Ich liebe Schönheitsprodukte aus der Drogerie so sehr”, schwärmte Jessica. “L’Oréal hat tolle Mascaras, die mit der regulären Bürste – die liebe ich!”

Seit 2002 steht sie bei ihrer Agentur unter Vertrag und durfte schon für Modehäuser wie Armani, Dolce & Gabbana und Bulgari arbeiten. Im Laufe ihrer Karriere lernte sie in Sachen Schönheit dann auch einiges dazu und diese Tricks teilte sie in dem Interview. “Rosenwasser aus biologischem Anbau ist fantastisch! Es kann das Make-up zwischen verschiedenen Looks auffrischen. Ich benutze es außerdem auf meinem Haar und meiner Haut – es ist das Beste!” schwärmte Jessica Stam. © Cover Media

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Beauty Basics, Teil 3: Haare

Nach 1) Gesichtspflege und 2) Körperpflege kommen wir heute zu meinen Lieblingsprodukten fürs Haar. Vier Punkte reichen hier aus. Morgen folgt Teil 4 mit dekorativer Kosmetik.

3) Haare

Shampoo, Spülung, Conditioner, Haarkur, Haaröl, Spitzenfluid, Fönschutz, Rundbürste, Glätteisen, Stilkamm – man könnte ein ganzes Regal und einen ganzen Tag mit der Pflege und dem Styling seiner Haare verbauen. Was braucht es wirklich?

1. Shampoo. Wer Teil 1 und/oder Teil 2 gelesen hat, erwartet schon den Pumpspender. Besonders beeindruckend fand ich die Friseurgröße 1000 ml von Joico (knapp 40 Euro) in der Schiefertaflen-Dusche bei meiner Freundin in London – bekommt man über Amazon. Was den Inhalt angeht, so kommt es ganz auf den Einzelfall an: zu Schuppen neigend (Silikone vermeiden), sehr lange Haare und nicht zu Schuppen neigend (Silikone machen das Kämmen leichter und die Haare geschmeidiger) und dann noch die Leuchtkraftlösungen für gefärbte Haare. Ich liebe “Bain de luxe” von La Biostethique, wenn es mit knapp 50 Euro auch ein teures Vergnügen ist und daher sehr sparsam verwendet wird. Das Verpackungsdesign ist unschlagbar und in Kombination mit dem “Luxus-Express-Haarpflegespray” habe ich alles, was man braucht. Sollte man meinen…

2. Spülung, Conditioner & Co. Ich habe Freundinnen, die verbrauchen mit drei Haarwäschen eine reguläre 100ml-Flasche, weil sie “sonst die Haare nicht durch kriegen”.  Meine Empfehlung: Haare vorm Haarewaschen bürsten und dann nur die Kopfhaut einschäumen – die Längen werden sonst nur unnötig angegriffen, sagt der Friseur. Mir reicht dann unter 1) genanntes Spray im handtuchtrockenen Haar zur Pflege und alle zwei Wochen eine Kur, z.B. von Kérastase.

La Biothetique Bain de Luxe Tangle Teezer Kérastase Haarkur

3. Haaröl und Spitzenfluid. Möchte mal wissen, warum ich all die “Sealing Repairs” und, wie sie nicht alle heißen, im Regal stehen habe. Auch hier würde das Nuxe Öl, das ich schon in Teil 1 zur Gesichtspflege und in Teil 2 zur Körperpflege empfohlen habe, ausreichen. Nein, ich habe leider keinen Vertrag mit Nuxe. Fönschutz-Sprays und Fönschutz-Cremes habe ich entweder wegen des komischen Geruchs oder der sich ergebenen komischen Haartextur aus meinem Sortiment verbannt. Das Sonnenschutzöl von Kérastase macht die Haare so fettig, dass man sich selbst am Strand nicht so richtig wohl damit fühlt. Schade.

4. Kamm und Bürste. Der Tangle Teezer reicht absolut aus, wenn man seine Haare luftgetrocknet trägt. Der Handschmeichler ist ultra leicht und nimmt kaum Platz weg im Gepäck. Frauen mit sehr vielen und dicken Haaren haben aber das Gefühl, dass sie mit den kurzen Borsten nicht durchkommen. Wer föhnt, ob glatt oder rund, dem empfehle ich die ionischen Rundbürsten von Paul Mitchell aus der Pro-tools-Serie, circa 25 Euro. Die Haare verheddern nicht, laden sich nicht auf und trocknen schneller wegen der Luftdurchlässigkeit des gelöcherten Stammes, was die Haare auch nicht zu heiß werden lässt und sie damit schont. Natürlich gibt es ähnliche Modelle auch von anderen Marken.

Nuxe Haaröl Scoopy Loop Haargummis mit Knoten Haarbürste ionisch Paul Mitchel

PS.: Die Haarbänder mit dem Knoten, “Scoopy Loop“, bedeuten mit einem Verkaufspreis von 15 Euro für drei Stück zwar eine Überwindung, aber die Tatsache, dass man sie gern am Badewannenrand liegen lässt (zum Hochbinden, wenn nicht Haare-Waschtag ist) und sie immer am Handgelenk trägt (weil hübsch), macht sie effizient. Stichwort: CPW (= Cost per Wear).

Fotos: Modepilot

Beauty Basics, Teil 1: Gesichtspflege

Meine neue Beauty Basics-Serie besteht aus vier Teilen: 1) Gesichtspflege, 2) Körperpflege, 3) Haare und 4) dekorative Kosmetik und soll an meinen Post “Ökonomisch gedacht: Was gehört in den Kleiderschrank” anknüpfen, also: Dinge, die aus meiner ganz persönlichen Sichtweise heraus Bestand haben. Und es ist der erneute Versuch, ein Zuviel im Badezimmer und Kosmetiktäschchen zu vermeiden. Morgen kommt Teil 2 mit Körperpflege-Tipps.

1) Gesichtspflege

Wie viele Cremes verträgt die Haut? Nicht viele! Kleine pickelartige Erscheinungen im Bereich der Lachfalten um den Mund herum könnten ein Zeichen von “Überpflege” sein, wie es die Kosmetikerin nennt. Der Hautarzt sagt dazu “periorale Dermatitis” und der Volksmund: “Stewardessen Krankheit”. Dabei müsste diese Hautirritation besser “Beauty-Redakteurinnen Krankheit” heißen, denn das, was man als Beauty-Redakteurin oder Bloggerin alles testen darf/kann/soll, übersteigt das Pflege-Verhalten einer jeden Duty-free-verwöhnten Stewardess!

Wenn ich könnte, würde ich mich also auf folgende acht Produkte beschränken…

1. Waschgel von La Roche-Posay mit praktischem Pump-Spender, eines fürs Waschbecken, eines für die Dusche und eines für den Badewannenrand. Macht mit seinem Duft gute Laune und ist frei von Seife, Alkohol, Parabenen und Farbstoffen. Kostet circa 12 Euro und gibt es in jeder Apotheke. Ökotest merkt an, dass es die komedogene Substanz Isopropyl Myristate enthält (was Akne fördern kann) – ich schwöre dennoch darauf.

2. Gesichtswasser, das den Kalk nach dem Waschen von der Haut nimmt – in München notwendig. Ich liebe das “Eau Efficace” von Sisley aus mehreren Gründen: das Design der Flasche, der herrliche Duft, die Formel aus Make-up-Entferner und Toner in einem und (!) der praktische Spender, wie man ihn von Nagellackentfernern aus den Nagelstudios kennt. Die Größe von 300ml rechtfertigt den Preis von 87 Euro fast. Sparsame können die Flasche mit Gesichtswasser einer anderen Marke auffüllen…, wenn es denn einmal leer wird.

3. Creme gegen dunkle Flecken (braucht nicht jeder). Auch da habe ich einige ausprobiert und halte das Produkt von Verso (“Dark Spot Fix”) für das beste. Ich bin nun fast täglich in der Sonne, benutze weitgehend LSF 50 für die dunkle Stelle, aber eben nur weitgehend und der Fleck geht zurück. Ein Verblassen des Flecks kenne ich sonst nur aus den Wintermonaten. 185 Euro hätte ich aber – zugegebener Weise – nicht ausgegeben. Happy Testerin me.

4. Augenpflege. Schwieriges Thema. Geschwollene Unterlider sind ein Zeichen für überforderte Nieren. Das lässt sich nicht wegcremen. Im Gegenteil: mit fast allen Augencremes (ich habe bestimmt schon 30 getestet) schwellen empfindliche Augen noch mal mehr an. Ich trinke morgens nun eine große Tasse Kräutertee, um die Nieren auf Trab zu bringen und, wenn mir nach Augenpflege ist, dann verwende ich “Hydraphase Intense” von La Roche-Posay. Die tut gut und macht es nicht schlimmer.

5. + 6. Tages- und Nachtpflege. Könnte ich mit vier Buchstaben abhandeln, das Thema: NUXE. Mit dem kleinen Glasfläschchen von Nuxe hat man alles in einem: sinnlich duftendes, perfekt pflegendes Öl für Gesicht, Körper & Haar, bei Tag und bei Nacht – praktisch auch für die Reise. So pflegt sich die Frau, die ich gern wäre: mit nur diesem einen Fläschchen. Stattdessen verwende ich aber auch eine Feuchtigkeitscreme von La Roche-Posay (die Produkte helfen bei der Beauty-Redakteurinnen Krankheit) und eine Notfallcreme (Oktoberfest, Fashion Week) von Babor, die auch auf dem Dekolleté für schnelle Abhilfe bei Sonnenbrand und Knitterfalten sorgt. Und zwischendurch einfach mal ohne Eincremen zu Bett gehen – hilft der Haut sich selbst zu generieren: 0 Euro.

7. Gesichtspeeling. Nicht für die tägliche Anwendung, aber hilfreich wenn man nicht regelmäßig zur Kosmetikerin geht: die elektrische Gesichtsbürste von Clarisonic. Auf die Sonic-Technologie schwöre ich seitdem ich die Sonic Zahnbürste von Philips verwende (seit acht Jahren circa) und mir der Zahnarzt sagt, dass ich nicht jedes Jahr kommen muss. Mit meinem Poren-Check bei der Kosmetikerin verhält es sich nun ähnlich. Die Bürste reinigt gründlich mit 300 Schwingungen pro Sekunde, aber sanft mit keinem (!) rotierenden Bürstchen. Die Bürste dreht sich hin und her. Kostenpunkt: um die 200 Euro.

8. Gesichtsmaske. Sie bietet sich nach dem Peeling an (nicht jedes Mal, alle zwei Wochen reicht aus). Von allen bisher getesteten Masken reagiert meine Haut auf die regulierende Maske von Clarins am besten: porentief reine Haut und keinerlei Irritation. Die 25 Euro für die “Masque Purifiant Eclat” halte ich für gut investiertes Geld, da die Maske schier endlos hält. Manchmal glaube ich, sie füllt sich von selbst wieder auf. Ich könnte wetten, dass jede Drogerie-Maske 20 mal schneller leer wird.

PS.: Den schönen Handwaschlotion-Spender von Molton Brown mit Sagrotan Flüssigseife nachfüllen – riecht auch fein und vermeidet Pickel (wenn man sich mit den Händen ständig übers Gesicht fährt).

Fotos: Modepilot mit Hilfe der Diptic App