Naomi Campbell: Ich bin ruhiger geworden

Naomi Campbell (44) kann auch anders.

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Naomi Campbell (44) kann auch anders.

Seit sie mit 15 Jahren entdeckt wurde, ist die Britin tonangebend in der Fashionwelt. Allerdings ist das Model im Laufe der Jahre ebenso für seine Eskapaden außerhalb des Laufstegs wie für seine Catwalk-Auftritte bekannt geworden. Innerhalb eines Jahrzehnts wurde Campbell zehnmal wegen tätlicher Angriffe beschuldigt und musste nach einer Auseinandersetzung mit ihrer ehemaligen Assistentin Georgina Galanis einen Aggressionsbewältigungskurs absolvieren.

Mittlerweile hat Campbell ihre Diven-Zeiten hinter sich gelassen und sich eine ruhigere Art zugelegt – sagt sie: “Im Laufe der Jahre bin ich sehr viel weicher geworden. Die Leute, die mich kennen, wissen, woran sie bei mir sind. Man kann es nicht jedem recht machen. Man kann ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen. Ihr kennt meine Geschichte. Deshalb verstecke ich mich nicht und das ist alles”, erklärte sie im Interview mit dem ‘ES’-Magazin. “Ich bin jetzt ein wenig klüger, weil ich zehn Jahre älter bin. Ich war nicht immer glücklich. Aber jetzt bin ich glücklich. Was mich glücklich gemacht hat, ist, dass ich das Leben zu akzeptieren gelernt habe und nicht versuche, alles zu kontrollieren. Ich lasse mich treiben und tue das, was ich will. Das ist wichtig.”

Die Popularität und Nachfrage nach Naomi hat im Laufe ihrer Karriere nie nachgelassen und mittlerweile steht sie in Konkurrenz mit neuen Nachwuchsstars. Einer davon ist Cara Delevingne (22), für die die ältere Kollegin aber nur lobende Worte hatte: “Sie ist sehr besonnen und klug”, bemerkte Naomi.

Aktuell nutzt die Stilikone ihren Star-Status, um sich im Kampf gegen Ebola zu engagieren und den Opfern der Krankheit zu helfen. Um Spenden zu sammeln, öffnet sie einen Pop-up-Shop in einem Londoner Kaufhaus, wo sie Kleidung von sich und ihren Kolleginnen, so auch Kate Moss (40), verkauft. “Eine Heilmethode für Ebola zu finden, liegt momentan in Jedermanns Interesse. Wir werden keinen Seelenfrieden finden, bis wir nicht wissen, dass es etwas gibt, was wir dagegen tun können”, befand sie.

Der Pop-up-Shop von Naomi Campbell öffnet morgen [28. November] für eine Woche seine Türen in Westfield London. © Cover Media

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Coco Rocha: Peinliche Fotoshootings

Coco Rocha (26) erinnerte sich an peinliche Momente ihrer Modelkarriere.

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Coco Rocha (26) erinnerte sich an peinliche Momente ihrer Modelkarriere.

Die Kanadierin ist momentan eines der gefragtesten Models und brachte gerade erst ihr Buch ‘Study of Pose’ auf den Markt, in dem Nachwuchsmodels hilfreiche Tipps zum Posen finden können. Auf ihrem Blog ‘Oh So Coco’ unterhält die Laufsteggrazie ihre Fans regelmäßig mit Geschichten aus ihrem Job. In ihrem neuesten Post gestand sie, dass Shootings in einem “kompletten High-Fashion”-Outfit ein wenig “peinlich” sein können – vor allem wenn sie vor vielen Leuten an einem öffentlichen Platz stattfinden. “Ich werde das Shooting auf der Piazza San Marco in Venedig mit Charles DeCaro und Rocco Laspata nie vergessen. Es war ganz früh am Morgen und wir hatten den ganzen Platz für uns allein, bis zahlreiche Busse voller Touristen genau dort anhielten und alle ausluden”, erinnerte sie sich. “Acht Uhr morgens war der Platz dann mit Hunderten von Menschen überschwemmt, die Fotos mit mir machen wollten. In meinen High Heels und dem theatralischen Make-up war ich sozusagen die Micky Maus des Piazza San Marco. Ich hätte einen Pappbecher rausholen und Geld dafür nehmen sollen!”

Das war allerdings nicht das einzige Mal, dass sie sich bei einem öffentlichen Shooting etwas unwohl fühlte und so berichtete sie von einem weiteren Erlebnis, diesmal aus Amerika. “Ein anderes Mal hatte ich ein Shooting am Times Square in New York für die mexikanische ‘Vogue’. Der Fotograf versteckte sich einige Blocks weiter mit einem sehr starken Teleobjektiv. Ich war wie eine Dolce-&-Gabbana-Puppe verkleidet und musste lächerliche Model-Posen machen – allerdings war weit und breit kein Fotograf oder keine Crew in Sicht. Die Leute sahen mich an, als ob ich verrückt wäre, was in New York ein echtes Meisterstück ist”, lachte Coco Rocha. © Cover Media

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Rachel Zoe: Erwartet kein Süßholzgeraspel!

Rachel Zoe (43) warnte Newcomer davor, Lob zu erwarten – das könne man sich im Modegeschäft abschminken.

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Rachel Zoe (43) warnte Newcomer davor, Lob zu erwarten – das könne man sich im Modegeschäft abschminken.

Die Hollywood-Stylistin kleidete schon die internationalen Top-Promis ein, einschließlich Grazien wie Cameron Diaz (42, ‘Bad Teacher’), Anne Hathaway (32, ‘Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive’) und Jennifer Garner (42, ’30 über Nacht’). Außerdem hat sie eine eigene Modelinie. Zwar freut sie sich über diese Bilderbuch-Karriere, doch war es der New Yorkerin ein dringendes Anliegen, Newcomern ins Gewissen zu reden: Laut der Expertin sei es nämlich alles andere als einfach, in der Branche Fuß zu fassen. “Manche Leute haben diese Auffassung: ‘Ich mag Klamotten, also kann ich es schaffen.’ So ist es nicht – man muss es lieben und man muss wirklich hart arbeiten und darf nicht erwarten, dass einem irgendetwas geschenkt wird”, mahnte sie im Gespräch mit ‘vogue.com.au’. Außerdem erklärte sie: “Man muss es wollen und darf nicht kleingeistig sein und niemals glauben, dass man auf etwas Anspruch hat, man muss Verantwortung für seine Arbeit übernehmen, stolz auf sie sein und nicht damit rechnen, dass man mit Lob überschüttet wird.”

Laut Rachel ist es die Leidenschaft, die die meisten Menschen in der harten Modebranche antreibt. Wenn man nicht voll und ganz glücklich mit dem ist, was man tut, wirkt sich das ihrer Meinung nach auf den Job aus. Deshalb glaubt die Blondine, dass man sich für seine Arbeit aufopfern und auch mal seinen Mitarbeitern helfen muss, wenn Not am Mann ist. “Die beste Art, wie ich gelernt habe und wie die Leute in meinem Büro gelernt haben, ist die, dass man sich immer helfen und alles Mögliche tun muss. Niemand sagt: ‘Das ist mein Job, dafür bin ich verantwortlich.’ Wir helfen einander und alles ist Teamwork.”

Die Liebe zu ihrem Job wird auch in ihrer Reality-TV-Show ‘The Rachel Zoe Project’ dokumentiert. Sowieso könne sich die Fashionista nicht vorstellen, einen anderen Beruf auszuüben, weil sie von ihrer Arbeit so besessen ist. Ihre Leidenschaft für die Mode ist auch dafür verantwortlich, dass sie es nicht wie andere Designer handhabt und nur ihr eigenes Label trägt. “Ich möchte alles tragen, ich möchte alles benutzen, ich möchte für meine Kunden alles sein”, erläuterte sie. “Ich werde in dieser Hinsicht nie eindimensional sein und ich liebe zu viele Dinge.”

Wie es scheint, unterstützt Rachel Zoe nicht nur ihr Team liebend gerne, sondern auch Kollegen. © Cover Media

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Coco Rocha: 1000 Posen und viele mehr

Wenn ihr eines Tages keine Posen mehr einfallen sollten, hängt Coco Rocha (26) ihren Job an den Nagel.

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Wenn ihr eines Tages keine Posen mehr einfallen sollten, hängt Coco Rocha (26) ihren Job an den Nagel.

Die Kanadierin brachte unlängst ihr erstes Buch ‘Study of Pose’ auf den Markt, für das sie in 1000 unterschiedlichen Modelposen abgelichtet wurde. Rocha hofft, dass ihr Werk anderen zeigt, wie man sich vor einer Kamera bewegen sollte. An Ideen mangelte es dem Topmodel auch nach 1000 Posen nicht: “Ich finde, dass man bei einem Fotoshooting niemals an seine Grenzen stoßen sollte. Wenn mich jemals ein Fotograf fragt, was ich noch zu bieten habe, dann sollte ich mich zur Ruhe setzen. Das darf nie passieren, vor allem wenn man erlebt hat, wozu der Körper alles fähig ist”, erklärte sie gegenüber ‘Modelinia’. “Ja, es gibt auch eine Menge witziger, spaßiger, skurriler Posen in dem Buch und vielleicht will die Modebranche nicht alle davon. Andererseits war ich schon immer das Model, das sich selbst nicht zu ernst nimmt und bei diesem Projekt habe ich gemerkt, dass ich da sogar noch weitergehen kann.” Die Leser ihres Buches sollen an “Erfahrung” gewinnen und Coco will eine Reihe von zukünftigen Models inspirieren.

Der Modestar hat momentan aber noch ganz andere Dinge im Kopf als nur seine Karriere: Sie erwartet ein Kind von ihrem Ehemann James Conran. Und mit ihrem Babybauch verändert sich auch ihr Style: “Natürlich werden die Hosen und Blusen etwas enger, und ich kann es kaum erwarten, endlich loszugehen und neue Schwangerschaftsoutfits zu kaufen. Ich freue mich schon darauf zu sehen, was ich mit diesem Bauch tragen werde. Darauf freue ich mich am meisten: meinen Babybauch zu zeigen. Ich erinnere mich immer daran, wie Heidi Klum und all die anderen Stars in diesem perfekten Abendroben mit ihrem Babybauch auf dem roten Teppich posierten. Ich fragte mich dann immer, ob ich eines Tages auch die Gelegenheit bekomme, ein so cooles Kleid zu tragen”, erinnerte sich Coco Rocha. © Cover Media

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Zuzanna Bijoch: Gelobt sei das Internet

Zuzanna Bijoch (20) glaubt, dass man es dank der sozialen Medien zu einem erfolgreichen Model bringen kann.

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Zuzanna Bijoch (20) glaubt, dass man es dank der sozialen Medien zu einem erfolgreichen Model bringen kann.

Die junge Schönheit schritt bereits für hochkarätige Labels wie Ermanno Scervino in New York und Moschino in Mailand über die Laufstege und ist zur Zeit gut gebucht.

Mit ihrem Account bei Twitter sowie Instagram sorgt sie darüber hinaus auch dafür, dass ihr Fans immer auf dem neusten Stand sind – das sei ihrer Meinung nach heutzutage auch der Schlüssel dafür, Bekanntheit in der Branche zu erlangen. “Die Tür zur Modewelt hat sich wirklich durch die sozialen Medien geöffnet”, erklärte die Catwalk-Grazie gegenüber ‘The Edit’ und führte aus: “Wenn ein Model in der Branche heutzutage erfolgreich sein möchte, muss es erkennen, dass sein Job nicht bei einem Shooting beginnt oder endet. Je mehr soziale Inhalte es liefert, umso größer wird es als Marke wachsen.”

Zuzanna stammt aus Kattowitz, Süd-Polen, und freut sich über eine stetig wachsende Beliebtheit bei den Designern, seitdem sie 2010 die Laufstege im Sturm eroberte. Als sie zunächst mit dem Modeln begann, erinnerte sich die brünette Grazie, dass Nachwuchs-Modestars den Spuren von Ikonen wie Kate Moss (40) oder Cindy Crawford (48) gefolgt sind, um erfolgreich zu werden. Doch heute nützt ihnen die Technik mehr, als den Supermodels von damals nachzueifern. “Der Social-Media-Aspekt ist heute ein wichtiger Teil unserer Leben. Bei der Mode geht es nicht nur darum, die Kleidung zu präsentieren, es ist außerdem ein Lifestyle, den man vorantreibt, indem man daran teilnimmt. “Es ist erstaunlich, wie viel sich verändert hat, seitdem ich angefangen habe. Diese Fähigkeit, miteinander in Verbindung zu treten, hat die Dinge aufgestoßen, für die Designer und für die Models. Jeder twittert, jeder postet Bilder – unsere Welt ist jetzt so viel zugänglicher ? Man kann mit seinen Fans direkt kommunizieren. Sie können verstehen, wer man ist, was man mag, was man schön findet.”

Wie schön, dass Zuzanna Bijoch die moderne Technik für ihre Karriere nutzen kann. © Cover Media

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Jourdan Dunn: Ein normaler Job? Niemals!

Jourdan Dunn (24) konnte sich noch nie vorstellen, jeden Tag von neun bis fünf Uhr arbeiten zu gehen.

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Jourdan Dunn (24) konnte sich noch nie vorstellen, jeden Tag von neun bis fünf Uhr arbeiten zu gehen.

Zwar hatte die schöne Britin früher Zweifel, ob sie sich wirklich mit Laufsteg- und Fotojobs ihre Brötchen verdienen möchte, aber eines wusste sie schon immer: Ihr Beruf musste etwas Besonderes sein! “Das wird jetzt komisch klingen, aber schon als Jugendliche war mir absolut klar, dass ich keinen üblichen Bürojob machen würde”, gab sie in der britischen Ausgabe von ‘Hello!’ zu. “Ich wusste, dass ich das nicht tun würde, ich sah das für mich einfach nicht. Ich wusste nicht, dass ich Model werden würde, aber ich wusste, dass es etwas Interessanteres sein würde. Ich hätte nie davon geträumt, dass ich mal einen Maybelline-Vertrag haben wollen würde und jetzt, wo ich einen habe, denke ich: ‘Moment mal, ist das wahr? Ist das wirklich mein Leben?’”

Vor einigen Monaten ergatterte Jourdan den begehrten Job und sieht in den Beauty-Kampagnen umwerfend aus. “Teil einer solchen Kultmarke zu sein, ist unglaublich. Ich weiß noch, wie ich ihre Werbung sah, als ich jünger war. Ich sah Adriana Lima, die durch die Straßen New Yorks rannte und fabelhaft aussah und ich dachte, dass ich dieses Mädchen sein will. Jetzt bin ich diejenige in den Straßen von New York, die die Werbung dreht – es ist schon wild.”

Aktuell ist die Mutter eines kleinen Sohnes auch schwer gefragt, was die Fashion Weeks angeht. In Paris lief sie für Balmain, in London wurde sie von Topshop Unique und Burberry Prorsum gebucht. Natürlich sind die Modewochen eine besonders stressige Zeit im Terminkalender eines Models, aber Jourdan Dunn sorgt dafür, dass auch der Spaß nicht zu kurz kommt – deswegen besuchte sie auch die Party von Rapstar Kanye West (37, ‘Stronger’) in Paris: “Er hatte Go-Karts und das alles, es war eine tolle Nacht!” © Cover Media

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