Molly Bair: John Galliano liebt ihren Alien-Look

John Galliano (54) ist stets auf der Suche nach außergewöhnlichen und charakterstarken Models.

Bild von Molly Bair

John Galliano (54) ist stets auf der Suche nach außergewöhnlichen und charakterstarken Models.

Gestern [8. Juli] stellte das Modehaus seine neuesten Kreationen auf der Paris Haute Couture Week zur Schau. Molly Bair eröffnete die Show in einem dunkelgrauen Zweiteiler. Den knielangen Rocksaum zierten schwarze Pompons, ihr Gesicht weiße Schminke.

In einem Interview mit ‘style.com’ erklärte der Casting Director Shaun Beyen, dass John auf Anhieb von dem Model begeistert war: “Mit John verabreden wir ausgewählte Termine, weil er so viel Arbeit mit seiner Kollektion hat. Er hat keine Zeit, sich 300 Mädchen anzusehen. Mit Molly ging das total schnell. Sie kam herein und er verliebte sich sofort in sie. Er war sehr an ihr interessiert, weil sie dieses Alien-artige Aussehen hat und sie so frisch wirkt.”

Für John zählt aber nicht nur das Äußere, ebenso wichtig sind ihm der Charakter und die Kleidung. Die Models sollen seine Kreationen auf die bestmögliche Art und Weise repräsentieren und etwas Neues auf den Catwalk bringen. Das ist einer der Gründe, warum das Modehaus auch männliche Models auf den Laufsteg schickte:

“Das war eine echte Herausforderung, weil wir eine gewisse Vorstellung von Androgynität hatten, aber Androgynität ist auch offen gegenüber Interpretation. Wir wollten nicht, dass es zu sehr zur Spielerei wird. Es war ein wichtiges Statement, weil derzeit so viele Diskussionen über Gender-Veränderungen und Gender-Neutralität stattfinden. Ich denke, dass es an der Zeit ist, damit auch auf dem Laufsteg zu spielen”, berichtete Shaun weiter.

Die Arbeit mit John Galliano sei dabei nicht immer leicht, weil er sehr anspruchsvoll bei der Wahl der Models sei. “Bei John muss man wirklich den richtigen Charakter finden, die Mädchen, die die Idee umsetzen können? Es geht nicht unbedingt darum, wer sie ist und was sie getan hat. Es geht darum, ob sie den richtigen Charakter für das Kleid hat”, schloss Shaun Beyen. © Cover Media

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Amanda Wakeley: Selfies als Mittelpunkt ihrer Kampagne

Amanda Wakeley (52) nutzt die Begeisterung der Menschen für Selfies für ihren Beruf.

Bild von Amanda Wakely

Amanda Wakeley (52) nutzt die Begeisterung der Menschen für Selfies für ihren Beruf.

Die Designerin hat gerade ihre erste Ready-to-Wear-Kollektion fertiggestellt, für die sie nun eine Werbekampagne umsetzt. Die Bilder dafür schoss Fotografin Astrid Muñoz, die ihre Karriere als Model begann.

Herausgekommen sind drei Selfies – weder die Art der Bilder, noch das Model sind dabei dem Zufall entsprungen, verriet Amanda gegenüber ‘WWD’: “In dieser Selfie besessenen Welt gefällt mir die Idee von einem Model, das zur Fotografin und schließlich zur Muse wird! Ich liebe Astrids alterlosen Geist, für mich verkörpert sie die multitalentierte, multitaskingfähige Wakeley-Frau.”

Die Bilder laufen unter dem Hashtag #MyWakeleyMoment und haben allesamt ein High-Fashion-Feeling. Auf einem posierte Astrid beispielsweise in einem schwarzen Dress, dessen Top sich an ihren Körper schmiegt und dessen Rock aus Quasten besteht. Dazu trägt sie schwarze Stiletto-Ankle-Boots und sitzt in einem lilafarbenen Sessel, von dem aus sie – perfekt für ein Selfie – direkt in die Kamera blickt.

“Selfies sind Teil der heutigen Kultur”, erklärte Astrid dazu. “Die Leute mögen es schnell und wegwerfbar. Selfies sind so.”

Die Bilder von Astrid Muñoz für Amanda Wakeleys Ready-to-wear-Kollektion können nach ihrer Veröffentlichung nicht nur im Netz, sondern auch in verschiedenen Modemagazinen bewundert werden, darunter in der britischen ‘Vogue’, ‘Elle’ und ‘Harper’s Bazaar’. © Cover Media

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Emily DiDonato: Kate Upton, die Wegbereiterin

Emily DiDonato (24) rechnet es Kate Upton (23) an, dass sich die Modewelt verändert hat.

Bild von Emily DiDonato

Emily DiDonato (24) rechnet es Kate Upton (23) an, dass sich die Modewelt verändert hat.

Beide Schönheiten sind für ihre Auftritte in dem Magazin ‘Sports Illustrated’ bekannt – Emily debütierte 2013 in der Swimsuit Issue, als Kate der Coverstar war.

Viele Kritiker glaubten damals nicht daran, dass Kate Upton sich lange in der Branche halten würde, sie sei zu kurvig, zu sexy, hieß es. Doch die Amerikanerin belehrte die Skeptiker eines Besseren und heimste neben sexy Unterwäsche-Shootings auch High-Fashion-Deals ein.

Ihr umfassendes Repertoire inspirierte Emily, die mittlerweile für ‘Victoria’s Secret’ und die französische ‘Vogue’ modelte. “Sie bedienen unterschiedliche Geschmäcker”, argumentierte Emily im Gespräch mit der britischen Zeitschrift ‘Maxim’. “Man ist in der ‘Sports Illustrated’ – was ein Männermagazin ist – und dann in der französischen ‘Vogue’ und die wird von einer ganz anderen Gruppe gelesen, von Leuten, die in ihrem Leben noch keine ‘Sports Illustrated’ in der Hand hatten.

Als ich mit dem Modeln anfing gab es viele Regeln darüber, was man tun konnte und was nicht, aber dann kam Kate Upton des Weges und schon konnte man alles machen.”

Dennoch: Als sich Emily auf dem Cover der ‘Vogue’ sah, war das für sie ein besonderer Moment. Sie erkannte, dass ihre Karriere auf “ziemlich sicheren” Füßen steht und sie “irgendwie ein dicker Fisch” ist.

Aber während viele ihrer Kolleginnen, darunter neben Kate Upton auch Cara Delevingne (22, ‘Margos Spuren’) und Suki Waterhouse (23, ‘Love, Rosie – Für immer vielleicht’) ihren Bekanntheitsgrad dazu nutzen, auch im Schauspielgeschäft Fuß zu fassen, hat Emily DiDonato nicht die Absicht, ein großer Hollywoodstar zu werden. Sie genießt die relative Anonymität zu sehr, die ihr das Leben als Model gewährt.

“Finanziell gesehen lohnt es sich und man genießt einen gewissen Grad an ‘Ruhm’, wenn man das so nennen möchte. Aber es ist nicht so, als könnte ich mein Haus nicht mehr verlassen. Plus, sie lassen uns für eine Werbetafel komplett anders aussehen, wenn ihr uns also so seht [deutet auf sich], erkennt ihr uns noch nicht mal. Aber ich bin auch nicht einfach irgendjemand”, lächelte Emily DiDonato. © Cover Media

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Naomi Campbell: Ich kann mich nicht zur Ruhe setzen

Naomi Campbell (45) hat das Gefühl, sie müsse ihre “Babys” beschützen und will sich deswegen noch lange nicht zur Ruhe setzen.

Bild von Naomi Campbell

Naomi Campbell (45) hat das Gefühl, sie müsse ihre “Babys” beschützen und will sich deswegen noch lange nicht zur Ruhe setzen.

Das Model ist eine starke Fürsprecherin für mehr Vielfalt in der Branche, mit ihren Kolleginnen Iman (59) und Bethann Hardison gründete sie aus diesem Grund die Organisation ‘Balance Diversity’. Naomi hält den Mangel an schwarzen oder auch asiatischen Models nicht nur für altmodisch und beleidigend, sie macht sich auch Sorgen, welchen Einfluss das auf aufstrebende Talente haben könnte.

“Wir dachten, dass wir ja nichts mehr zu verlieren haben und die Babys – Jourdan [Dunn] und Joan Smalls und Malaika [Firth] ? Wir wollen nicht, dass sie etwas sagen und ihre Jobs gefährden, also übernehmen wir das”, erklärte Naomi dem Fotografen Nick Knight im Rahmen seiner ShowStudio-Reihe ‘Subjective’.

“Wir unterliegen keinem Trend – ich arbeite nicht seit 28 Jahren, weil es ein Trend wäre. Es ist eines der Dinge, die dazu beitragen, dass ich weiterarbeiten will. Ich kann mich noch nicht davonstehlen, weil ich das Gefühl habe, ich muss weiter repräsentieren und auf meine kleinen Babys aufpassen und für sie da sein. Viele ihrer Herzen wurden dieses Mal in Paris gebrochen; ich habe die Anrufe und SMS bekommen. Wir haben diese WhatsApp-Gruppe. Das ist etwas, über das ich so lange reden werde, bis ich eine gewaltige Verbesserung sehe.”

Weiter erläuterte die Britin, dass sie nicht den Ausdruck Rassismus für das Problem verwenden wolle, sie bevorzuge, es “Territorial-ismus” zu nennen. Sie glaubt nämlich, dass sich einige Designer einfach nicht weiterentwickeln wollen und keinen Grund sehen, sich neuen Möglichkeiten zu öffnen – unabhängig welche Möglichkeiten das sein könnten.

Die Laufsteg-Ikone will nicht mit ihrer Arbeit aufhören, bis alle Models, unabhängig ihrer Hautfarbe, gleich behandelt werden.

“Ja, es ist schon besser geworden, aber ich kann dir die Statistik liefern – als wir 2014 die Shows beendeten, waren 6,8 Prozent [schwarze Models]. 7,9 Prozent kamen aus Asien. Das ist nicht toll. Einige machten Rückschritte, buchten in dieser Frühjahrs-Sommersaison gar keine farbigen Mädchen, in einer Saison, in der man wegen der ganzen hübschen Farben gut schwarze Mädchen nehmen könnte. Diese Unterhaltung muss einfach geführt werden. Es geht nicht darum, Namen zu nennen, um jemanden anzugreifen, wir wollen niemanden die Schuld zuschieben, auf niemanden mit dem Finger zeigen. Es geht um mehr, wie man hoffentlich versteht”, führte Naomi Campbell aus. © Cover Media

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Suki Waterhouse: Stolze Redken-Muse

Suki Waterhouse (23) ist begeistert, mit den “besten Leuten” bei Redken arbeiten zu dürfen.

Bild von Suki Waterhouse

Suki Waterhouse (23) ist begeistert, mit den “besten Leuten” bei Redken arbeiten zu dürfen.

Gestern Abend [6. Juli] wurde das Model als neue Global Brand Muse von Redken enthüllt. Klar, dass die hübsche Britin von ihrem neuen Job begeistert ist:

“Ich bin mit Redken aufgewachsen! Das ist eine legendäre Marke und ein Must-have in den Utensilien eines jeden Friseurs. Den Vertrag zu landen, war einer dieser großen Momente, in denen man denkt: ‘Wow, ich arbeite mit einer wirklich legendären Marke!’ Es ist eine große Ehre. Ich kann mit den besten Leuten arbeiten und ich habe das Gefühl, dass es an der Zeit ist, auf eine neue, spannende Haar-Reise zu gehen!”, schwärmte sie im Interview mit ‘Teen Vogue’ und fügte hinzu: “Das Spannendste ist, dass Redken offen für Kollaborationen ist. Man ist nicht nur ein Model am Set. Sie sind offen für deine Ideen und experimentieren mit dir.”

Die Laufstegschöne ist bekannt für ihre blonde Haarpracht, die sie in den vergangenen Jahren in vielen verschiedenen Frisuren trug. Doch auch Suki hat in Bezug auf ihre Haare ab und an einen schlechten Tag: “Wenn es wirklich, wirklich schrecklich ist, rufe ich meinen Stylisten an und buche eine Föhnfrisur. Ich muss schon sagen, dass eine Föhnfrisur von einem Profi wie ein Geschenk Gottes ist. Manche Leute gehen gern einen trinken oder tun andere Dinge, und wieder andere föhnen eben. Man fühlt sich wie ein ganz anderer Mensch!” lachte sie.

Als Vorbild für ihre wilde Haarpracht führte das Model die Sängerinnen Janis Joplin (?27, ‘Piece of My Heart’) und Patti Smith (68, ‘Land’) an. Aber auch die Frisuren ihrer Freundinnen Cara Delevingne (22) und Georgia May Jagger (23) findet Suki Waterhouse toll. © Cover Media

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Kate Moss: Auch sie hat Beauty-Unfälle

Die ersten Erfahrungen mit Selbstbräuner waren für Kate Moss (41) nur wenig erfolgreich.

Bild von Kate Moss

Die ersten Erfahrungen mit Selbstbräuner waren für Kate Moss (41) nur wenig erfolgreich.

Das Model sorgt mit seinem stets perfekten Style auf der ganzen Welt für bewundernde Blicke, doch auch die britische Schönheit ist nicht vor Beauty-Unfällen gefeit. Wie sie nun gestand, machte sie als Mädchen genau wie alle anderen auch ihre Fehler in Sachen Beauty.

“Als Selbstbräuner auf den Markt kamen, experimentierte ich damit. Ich war noch richtig jung und ließ meine Socken an. Das Ergebnis: Orange Beine von den Knöcheln aufwärts und weiße Füße – schön!” lachte sie im Interview mit der britischen ‘Marie Claire’. “Danach hatte ich für eine Weile Angst, es nochmal zu versuchen. Ich schätze, Lila [Kates Tochter] wird irgendwann auch die eine oder andere Erfahrung dieser Art machen.”

Heute weiß Kate allerdings ganz genau, was bei ihr funktioniert und was nicht. Deshalb verlässt sie sich vor allem bei ihrer Hautpflege auf Bewährtes. “Für meine Haut benutze ich immer Creme de la Mer. Ich probiere auch gern andere Produkte aus, aber ich finde, dass diese Marke für meinen Teint die bereicherndste ist. Die Originalcreme benutze ich am Abend, weil sie etwas schwerer ist, tagsüber verwende ich The Moisturizing Soft Cream”, gab sie preis.

Beim Make-up greift Kate derweil am liebsten zu den Produkten von Rimmel. Sich für ein Event schick zu machen, gefällt ihr nach wie vor. “Ich liebe diesen ganzen Prozess: Anziehen, sich mit den Mädels fertigmachen und sehen, was die anderen sich haben einfallen lassen. Es macht Spaß, wenn sich alle Mühe geben. Jamie [Hince, Kates Ehemann] ist richtig gut darin, einfach in seinen Schrank zu greifen und wenige Minuten später mit einem tollen Outfit rauszukommen”, bewunderte Kate Moss. © Cover Media

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