Cindy Crawford: Handykameras sorgen für Demokratie

Cindy Crawford (48) gefällt es, dass Handykameras “die Mode demokratisieren”.

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Cindy Crawford (48) gefällt es, dass Handykameras “die Mode demokratisieren”.

Die Fotoschönheit gilt seit ihrem Durchbruch in den 80er-Jahren als eines der erfolgreichsten Models der Welt. Seit ihren Anfängen hat sich die Technik dramatisch weiterentwickelt und sie ist beeindruckt, wie leicht heute die Fotobearbeitung vonstatten geht.

“Diese Art, wie sie [Handy-Fotografie] die Mode und Fotografie demokratisiert – sogar mein Sohn spielt mit Filtern herum und es ist unglaublich, was sogar ein Kind auf der Rückbank im Auto in zehn Minuten mit seinem Telefon anstellen kann. Vor Jahren saß ich neben dem Retuscheur und es dauerte drei Stunden, um einen Fleck wegzubekommen. Das ist kein Vergleich zu heute”, staunte Cindy in einem Interview mit dem Modefotografen Victor Skrebneski für das ‘Michigan Avenue’-Magazin. “Wenn ich heute arbeite, kannst du die Leute, die vor [der] digital[en Entwicklung] arbeiteten, von denen unterscheiden, die das nicht taten. Die Leute, die davor dabei waren, achten noch immer darauf, dass alles perfekt läuft und das die Haut perfekt aussieht oder was auch immer. Und die jungen Leute, die das nicht kennen, sagen einfach: ‘Oh, wir reparieren und retuschieren das.’ Und sie haben Recht.”

Die Amerikanerin hat mit ihrem Ehemann Rande Gerber (52) zwei Kinder und sorgt dafür, dass ihre Familie immer an erster Stelle steht. Sie fühlt sich in ihrer Haut rundum wohl, kann sich aber noch daran erinnern, dass das mit 18 Jahren ganz anders war. “Ich glaube, ich würde [meinem Teenager-Ich] zwei Dinge sagen. Das eine ist: Du bist gut genug. Ich glaube, dass junge Leute – und Erwachsene – von Unsicherheiten gequält werden. [Meine war,] nach Chicago und ins [Victors] Studio zu kommen und nach New York zu gehen und mir Sorgen zu machen, dass ich nicht dahin gehöre oder es nicht verdiene, dahin zu gehören, was auch immer. Das andere, was ich meinem jüngeren Ich sagen würde, ist, ein bisschen lockerer zu sein und Spaß zu haben. Ich war sehr achtsam und vorsichtig – was mir wahrscheinlich zu der Karriere verhalf, die ich hatte – aber es gab ein paar Momente, in denen ich ein bisschen mehr Spaß hätte haben können”, seufzte Cindy Crawford. © Cover Media

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Jessica Hart: Fasst mich nicht an!

Jessica Hart (28) gönnt ihrem Gesicht abseits der Kameras etwas Ruhe.

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Jessica Hart (28) gönnt ihrem Gesicht abseits der Kameras etwas Ruhe.

Die Berufsschönheit wird in ihrem Beruf ständig geschminkt und gebürstet, da will sie es in ihrer Freizeit ruhiger angehen lassen: “Ich lasse mir gerne in New York von einer Engländerin namens Georgia Louise eine Gesichtsbehandlung geben, aber das mache ich nicht so oft. Wenn man Model ist, möchte man nicht, dass die Leute einen noch in der Freizeit befummeln”, lachte die Australierin gegenüber ‘popsuger.com.au’. “Am Ende der Saison werde ich es sicherlich machen, denn dann ist meine Haut sehr trocken, aber mir graut es schon davor, mir die Haare färben zu lassen! Ich lasse mir nur gern die Nägel machen, das mache ich sehr oft.”

Was ihre Beauty-Routine betrifft, gibt sich Jessica Hart sehr entspannt. Statt ihr Gesicht mit viel Make-up zu verzieren, benutzt die Blondine B5 Gel und getönte Feuchtigkeitscreme. Und sie hat noch einen besonderen Tipp: “Meine Mutter sagte mir, als ich 14 Jahre alt war und zu meinen ersten Vorsprechen ging, dass ich Lippenbalsam für meine spröden Lippen benutzen soll. Dann sagte sie, dass ich den Rest davon auf meine Wangenknochen und Augenbrauen auftragen soll. Das mache ich jetzt automatisch. Immer wenn ich Lippenbalsam auftrage, schmiere ich das, was noch auf meinem Finger ist, auf meine Wangenknochen und meine Augenbrauen”, verriet Jessica Hart. © Cover Media

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Zuzanna Bijoch: Gelobt sei das Internet

Zuzanna Bijoch (20) glaubt, dass man es dank der sozialen Medien zu einem erfolgreichen Model bringen kann.

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Zuzanna Bijoch (20) glaubt, dass man es dank der sozialen Medien zu einem erfolgreichen Model bringen kann.

Die junge Schönheit schritt bereits für hochkarätige Labels wie Ermanno Scervino in New York und Moschino in Mailand über die Laufstege und ist zur Zeit gut gebucht.

Mit ihrem Account bei Twitter sowie Instagram sorgt sie darüber hinaus auch dafür, dass ihr Fans immer auf dem neusten Stand sind – das sei ihrer Meinung nach heutzutage auch der Schlüssel dafür, Bekanntheit in der Branche zu erlangen. “Die Tür zur Modewelt hat sich wirklich durch die sozialen Medien geöffnet”, erklärte die Catwalk-Grazie gegenüber ‘The Edit’ und führte aus: “Wenn ein Model in der Branche heutzutage erfolgreich sein möchte, muss es erkennen, dass sein Job nicht bei einem Shooting beginnt oder endet. Je mehr soziale Inhalte es liefert, umso größer wird es als Marke wachsen.”

Zuzanna stammt aus Kattowitz, Süd-Polen, und freut sich über eine stetig wachsende Beliebtheit bei den Designern, seitdem sie 2010 die Laufstege im Sturm eroberte. Als sie zunächst mit dem Modeln begann, erinnerte sich die brünette Grazie, dass Nachwuchs-Modestars den Spuren von Ikonen wie Kate Moss (40) oder Cindy Crawford (48) gefolgt sind, um erfolgreich zu werden. Doch heute nützt ihnen die Technik mehr, als den Supermodels von damals nachzueifern. “Der Social-Media-Aspekt ist heute ein wichtiger Teil unserer Leben. Bei der Mode geht es nicht nur darum, die Kleidung zu präsentieren, es ist außerdem ein Lifestyle, den man vorantreibt, indem man daran teilnimmt. “Es ist erstaunlich, wie viel sich verändert hat, seitdem ich angefangen habe. Diese Fähigkeit, miteinander in Verbindung zu treten, hat die Dinge aufgestoßen, für die Designer und für die Models. Jeder twittert, jeder postet Bilder – unsere Welt ist jetzt so viel zugänglicher ? Man kann mit seinen Fans direkt kommunizieren. Sie können verstehen, wer man ist, was man mag, was man schön findet.”

Wie schön, dass Zuzanna Bijoch die moderne Technik für ihre Karriere nutzen kann. © Cover Media

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Emme: Bessere Zeiten für Plus-Size-Models

Emme kritisierte, dass trotz der Entwicklungen in der Modebranche noch immer nicht genügend Kollektionen in Plus-Size-Größen angeboten werden.

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Emme kritisierte, dass trotz der Entwicklungen in der Modebranche noch immer nicht genügend Kollektionen in Plus-Size-Größen angeboten werden.

Die New Yorkerin zählte zu den erfolgreichsten Plus-Size-Models der 90er Jahre. Jetzt nutzt sie ihre Erfahrungen, um den Wettbewerb ‘Fashion Without Limits’ zu organisieren, der Nachwuchsdesignern der Syracuse University die Möglichkeit gibt, Outfits in Übergrößen zu entwerfen. Auf den Gewinner wartet der ’12+ Emme’-Award sowie rund 400 Euro. Außerdem wird Emme höchstpersönlich ein Design des Gewinners auf einem Roten-Teppich-Event tragen.

In einem Interview mit dem Nachrichtendienst ‘WWD’ versicherte der Modestar, seinen Kampf für Frauen mit fülligeren Figuren so lange weiterzuführen, bis diese gleichberechtigt behandelt werden. “Es ist schon etwas besser geworden. Auf den Titelseiten der italienischen ‘Vogue’ sieht man schon mehr Damen in Kleidergröße 40 und 42. Die Frauen sieht man zunehmend auf den Mainstream-Zeitschriften. Damals war das nicht so ?”, erklärte sie.

2007 wurde bei Emme Krebs diagnostiziert, doch nach überstandener Krankheit feierte sie jüngst ihr berufliches Comeback. Sie unterschrieb einen Vertrag mit Muse Models und arbeitet mit Graj + Gustavsen an Plus-Size-Mode und Accessoires.

Trotz ihres Erfolges fällt es Emme schwer, trendy Outfits zu finden und daher setzt sie sich dafür ein, diesen Umstand zu ändern. “Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwierig es für mich ist. In die meisten Geschäfte kann ich gar nicht reingehen. Ich nahm einmal ein Kamerateam der Fernsehshow ’20/20′ mit und ein Verkäufer empfahl mir, in den Keller von Bloomingsdales oder Macys zu gehen. Sie haben mir direkt gesagt, dass sie nichts für mich haben. Sogar in den besten Zeiten meiner Karriere machten mir Designer Einzelstücke. Ich sah einfach, dass die Nachfrage sehr groß war. Ich will ein Business aufbauen. Das wird die Welt der Emme sein”, schloss die Powerfrau. © Cover Media

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Jerry Hall: Karrierestart in rotem Leo-Kleid

Jerry Hall (58) konnte auch mit nur einem Kleid im Koffer die Franzosen von sich überzeugen.

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Jerry Hall (58) konnte auch mit nur einem Kleid im Koffer die Franzosen von sich überzeugen.

Die Amerikanerin zierte im Laufe ihrer Karriere die Titelseiten der bekanntesten Magazine weltweit. Ihren Erfolg verdankt Jerry unter anderem ihrer Mutter, die sie von ihrer texanischen Heimat mit kaum Gepäck nach Frankreich schickte: “Als ich 16 Jahre alt war, hatte sie den Film ‘Über den Dächern von Nizza’ gesehen und fand, dass der Süden Frankreichs der angesagteste Ort sei”, erinnerte sich Jerry im Interview mit dem ‘Evening Standard’-Magazin. “Ich hatte nur ein bodenlanges, rotes Leo-Kleid aus hautenger Seide. Es wurde an den Knien weiter und hatte einen winzigen Gürtel mit Strasssteinchen. Schon nach zehn Minuten am Strand entdeckte mich ein Model-Agent und bevor ich wusste, wie mir geschah, arbeitete ich mit Helmut Newton und war auf dem Cover der französischen ‘Vogue’.”

Der Rest ist Geschichte und die schöne Blondine wurde zu den gefragtesten Laufsteggesichtern ihrer Zeit. Obwohl ihre Mutter schon lange tot ist, folgt Jerry ihrem Rat noch immer: “[Meine Mutter] war eine echte Glamour-Mieze. Sie liebte Hollywoodfilme und ich wuchs mit Filmstars wie Elizabeth Taylor, Marilyn Monroe, Marlene Dietrich und Joan Crawford auf, die meine Garderobe beeinflussten. Umso älter man wird, desto glamouröser muss man sein. Meine Mutter starb mit 88, da trug sie noch immer grüne Chiffon-Kleider und eine klassische Frisur”, berichtete sie.

Jerry Hall hat vier Kinder aus ihrer Ehe mit dem Rolling-Stones-Rocker Mick Jagger (71, ‘Paint It Black’), die 1999 in die Brüche ging. Am liebsten macht es sich der Modestar mit seinen Kindern zu Hause gemütlich – aber auch dabei vernachlässigt sie den Glamour-Faktor nicht. “Ich liebe es, zu Hause in Richmond mit meinen Töchtern herumzulungern. Wir haben passende Victoria’s-Secret-Seidenpyjamas, die wir tragen und dazu Tee trinken”, lachte Jerry Hall. © Cover Media

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Tyra Banks: Einzigartige Beauty-Linie

Tyra Banks (40) arbeitete lange an der Kreation ihrer Kosmetiklinie.

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Tyra Banks (40) arbeitete lange an der Kreation ihrer Kosmetiklinie.

Zu Beginn des Monats gab das Topmodel den Launch seiner Debüt-Kosmetikkollektion TYRA bekannt. Das Projekt startete sie nach ihrem Abschluss an der Harvard Business School, der ihr dabei half, den Geschäftsaspekt einer Produkteinführung zu managen. “Es ist wie Silicon Valley. Eine Person aus meinem Team lebt bei mir zu Hause – Tag und Nacht denken wir über die Marke nach und versuchen herauszufinden, wie wir das Ganze verbessern können”, erklärte sie im Interview mit ‘New York Daily News’.

Dank ihrer Castingshow ‘America’s Next Top Model’, die mittlerweile weltweit ausgestrahlt wird, ist Banks ohnehin schon nicht nur als Model, sondern auch als Geschäftsfrau bekannt. Dort zeigt sie den Nachwuchstalenten unter anderem, wie man seine Fehler akzeptiert und aus ihnen lernen kann – ein weiterer Grund für die Kreation ihrer Beauty-Linie. “Ich wollte eine Make-up-Linie aufgrund meiner persönlichen Geschichte entwerfen. Ob ihr es glaubt oder nicht: Wenn ich morgens aufwache, sehe ich nicht wie ein Supermodel aus. Meine Schönheit wird durch kleine Fläschchen verstärkt ? Make-up ist ein großartiger Ausgleich”, sagte sie.

Um ihre Kollektion ein wenig aufzulockern, gab die schöne Amerikanerin ihren Produkten witzige Namen: Ihre Mascara nannte sie beispielsweise ‘Smack My Fat Lash’. “Ich wollte nicht einfach nur eine Mascara oder ein Rouge machen”, sagte sie über ihr “Kosmetik-Experiment”, wie sie es nannte. “Wir sind davon besessen, die Besten zu sein, einzigartig. Es hat sehr lange gedauert, alle unsere Produkte zu entwickeln und wir hatten auch genügend Probleme.”

Außerdem hat der Modestar lange darüber nachgedacht, wie er die Kollektion an die Frau bringt. Statt einen Vertrag mit einem Geschäft zu unterschreiben, entschied Tyra Banks, ihre Beauty-Linie nur von speziell ausgebildeten Beautytrainerinnen, – ähnlich wie die Avon-Ladys – verkaufen zu lassen. © Cover Media

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