Ditas neustes Untendrunter

Dita von Teese hat mal wieder eine neues Eisen im Feuer. Nach mehreren Düften und einer Make-up Serie lancierte sie letzte Saison ihre erste Dessous-Kollektion. Die hatte mich allerdings nicht wirklich umgehauen, doch nun hat die Burlesque-Queen dazu gelernt. Die Frau ist schließlich vom Fach und kennt sich aus, wenn es um verführerische Dessous (ja und auch die dazu passenden Posen) geht. Sprich, sie macht den Doppeljob: Designerin und Model.

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Das ist zum Beispiel das Ensemble “Frivoliteese”. Lustiger Name und gar nicht übel.

Ihre Beweggründe, eine eigene Dessous-Kollektion zu entwerfen, sind vorbildlich. Sie möchte Frauen zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen, ihnen lernen, verführerisch zu sein. Die weibliche Figur soll in den Fokus gerückt werden – sowohl die schlanke, als auch die üppigere.

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Sechs Modelle umfasst die Kollektion, die unter dem Label Von Follies by Dita von Teese auf den Markt kommt und die durch Ditas Vorliebe für die 50er Jahre geprägt ist. Natürlich wurden nur hochwertige Materialien wie Seide, Satin und vor allem Spitze verarbeitet und die Schnitte der Bustiers, Balconette-Bras, Highwaist-Slips und Strumpfhalter sorgen für den gewissen Vintage-Look, der für Teese typisch ist.

In Deutschland gibt es die Kollektion ab sofort und exklusiv bei Stylebop
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Und noch ein paar hübsche Modelle:

Modepilot-Modeblog-Fashion-Mode-Dessous-Dita von Teese-Von Follies-UnterwäscheSophia

Modepilot-Modeblog-Fashion-Mode-Dessous-Dita von Teese-Von Follies-UnterwäscheStar Lift

Modepilot-Modeblog-Fashion-Mode-Dessous-Dita von Teese-Von Follies-UnterwäscheMadame X

Modepilot-Modeblog-Fashion-Mode-Dessous-Dita von Teese-Von Follies-UnterwäscheSavoir Faire

Fotos: Screenshots der Website glamuse.com

Christy Turlington bezaubert in Jason Wu

Bild von Christy Turlington

Jason Wu (30) hat Christy Turlington (44) als Star seiner Herbst/Winterkampagne 2013 auserkoren.

Das Supermodel der 90er Jahre ist nach wie vor beliebt in der Branche. Erst kürzlich wurden die Bilder der Calvin-Klein-Unterwäsche-Linie für Herbst/Winter 2013 veröffentlicht, auf denen Turlington die Kreationen des US-Labels außerordentlich attraktiv zur Geltung bringt. Jetzt präsentierte die Schöne ihr nächstes Riesenprojekt. Das Shooting fand im New Yorker Restaurant Mr Chow statt und die Bilder sind in dekadent glamourösem Stil gehalten. Eine der Aufnahmen zeigt die attraktive Mittvierzigerin in einem rot schwarzen Kleidchen mit Faltenrock, in welchem sie an einem festlich gedeckten Tisch lasziv posiert.

Art Director Patrick Li leitete das Shooting der Fotografen Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin. “Inez, Vinoodh und ich liebten das Konzept, einen Moment einzufangen von dem, was wir uns als Einblick in das Leben eines Supermodels vorstellen”, erklärte Wu gegenüber ‘Style.com’.

Der Designer schmückt seine Kampagnen gerne mit Supermodels, so zierte keine Geringere als Stephanie Seymour (44) die Bilder seiner Frühjahr/Sommerlinie 13. Die neue Kampagne mit Turlington baut auf die vorherige auf. “Die Idee war, das nächste Kapitel zu schaffen in einer Serie von legendären Bildern, die eine übergroße Persönlichkeit in einer New Yorker Institution darstellen”, enthüllte der Designer.

Turlington ist nicht nur hübsch anzusehen, das Model kämpft tatkräftig gegen Pelz und schreibt regelmäßig Beiträge für Magazine wie ‘Teen Vogue’ oder ‘Marie Claire’. Jason Wu hat eine Schwäche für Schönheiten, die mehr zu bieten haben, als ein attraktives Äußeres. “Ich tendiere zu Persönlichkeiten und werde auch künftig mit Frauen arbeiten, die ihren eigenen Stil zu meinen Designs hinzufügen”, so der in New York basierte Designer.

Die Bilder der neuen Jason-Wu-Kampagne mit Christy Turlington werden in den Herbstausgaben der Hochglanzmodemagazine erscheinen. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Natalia Vodianova: Model mit Herz

Bild von Natalia Vodianova

Natalia Vodianova (31) verzichtet bei ihren Lieblings-Designern gerne auf ihre Gage.

Das russische Model fühlt sich in Geldfragen inzwischen so abgesichert, dass es gewisse Jobs ohne Zögern unbezahlt erledigt. So lege sie inzwischen mehr Wert darauf, dem guten Zweck zu dienen, statt das eigene Bankkonto zu füllen.

“Als ich mich finanziell gepolstert genug fühlte, was schon vor einiger Zeit der Fall war, fing ich an, mich unerfüllt zu fühlen”, gestand Vodianova im Gespräch mit ‘vogue.co.uk’. Die Arbeit als Model habe ihr Leben nicht mehr bereichert. “Sie macht mir zwar Spaß, aber es ist nichts, was ich nicht sofort aufgeben könnte.”

Bei karrieretechnischen Entscheidungen lässt sie sich deshalb heute von ihrem Herzen leiten. “Ich kann wählerisch sein, wenn es um die Jobs geht, die ich annehme – sie müssen gewisse Kriterien erfüllen”, erklärte Vodianova dazu. “Nimmt [mein Arbeitgeber] einen positiven Einfluss? Hat er ein gutes Image? Ist die Marke elegant? Dient sie den Frauen? Manchmal liegt mir eine Marke so sehr am Herzen, dann arbeite ich umsonst für sie.”

Unter anderem zähle die britische Modeschöpferin Stella McCartney (41) zu dieser besonderen Riege, der das Model Sonderrechte einräumt. “Ich werde bezahlt, aber auf symbolische Weise – weil ich Stella und das, wofür sie steht, liebe.”

Ihrem Dasein gibt die Schönheit, die bereits für Mode-Riesen wie Chanel, Louis Vuitton und Calvin Klein arbeitete, außerdem durch Charity-Arbeit neuen Sinn. Unter anderem rief sie die ‘Naked Heart Foundation’ ins Leben, die benachteiligten Kindern in ihrer russischen Heimat zugutekommt. In der Modelbranche glaubt Vodianova indes wenig erreichen zu können. Sie gestand: “Mein Herz zieht es woanders hin. Man muss seine Schlachten gezielt wählen und es steht mir nicht zu, die Probleme in der Modeindustrie zu bekämpfen.”

Diese Woche übernimmt die Mutter von drei Kindern die Leitung einer Wohltätigkeitsveranstaltung der ‘Borne’-Organisation, die Mütter von Frühgeburten unterstützt. Zu ihrem Engagement ließ sie wissen: “Meine Schwangerschaften waren wunderschön und so leicht – ich hatte nie mit Übelkeit zu kämpfen. Ich habe diese Probleme niemals durchmachen müssen, aber meine Mutter litt wirklich sehr, als sie mit mir und meiner Schwester schwanger war. Eine meiner Schwestern wurde mit zerebraler Lähmung und Autismus geboren, was unsere Leben wirklich sehr beeinflusste und uns als Familie verletzlich gemacht hat.”

Ihre jüngste Schwester sei indes als Frühchen zur Welt gekommen, so das Model. “Sie musste in einen Brutkasten. Jetzt geht es ihr gut und wir schicken sie bald nach Harvard – aber es war knapp. Meine Mutter war sehr krank und allein.” Anderen Frauen sollte dasselbe Schicksal erspart werden, stellte Natalia Vodianova das Model klar. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Label to watch: DO*

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Wie versprochen wollen wir Euch in der Kooperation mit Europas größter Modemesse Who’s next ein paar neue Labels vorstellen, die es lohnen, genauer angeschaut zu werden. In der ersten Folge stelle ich Euch DO* vor. Ein Label, das ich schon seit ein paar Jahren aufmerksam verfolge, weil es sehr beständig seine Kollektions-Richtung weiterverfolgt und auch ausgebaut hat. Und das ist vor allem bemerkenswert, wenn man sich auf Bademode konzentriert.   DO4

Hier DO* steckt Dorothée Goroneskoul, die auf der Ecole Duperré in Paris ihren Abschluss machte und danach bei Christian Lacroix einstieg. Danach wechselte sie für sieben Jahr zu Sonia Rykiel und beschloss 2010 sich selbstständig zu machen. In Luxus-Bademode. Ein Sektor, der extremst saisonal bespielt wird und viele Risiken in sich birgt, aber wo die Konkurrenz auch ein bisschen geringer ist. Ihr Kennzeichen sind grafische Muster, die sie als Kunstinteressierte, auf die Bikinis und Badeanzüge umstetzt. Dorothée sieht Bademode nicht als ein Accessoires, sondern als ein vollständiges Kleidungsstück für den Sommer.

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Ihr Einflüsse für den Sommer 2014, denn der wird in rund 2 Wochen auf der Who’s next gezeigt, sind – wie schon bei den vorherigen Kollektionen (siehe Bilder aus der Sommerkollektion 2013) – die Farben von Miami und Fotos und Bilder von Helmut Newton und Guy Bourdin.

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Immer wieder tauchen bei ihr Muster auf und Würfel. Neu sind auch ein paar coole Anzieh-Accessoires wie lockere Joggings, lange Hemdchen, lockere Casualkleider oder Pareos. Es gibt aus den Mustern auch Taschen.

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Alle Drucke sind exklusiv. Die Stoffe kommen aus Italien und Frankreich. Die meisten Modelle werden auch in Frankreich gefertigt. Die Stoffe sind meist aus Anti-UV-Polyamide und Micromodal und die Schnitte so angelegt, den weiblichen Körper zu verschönern.

Fotos: PR Who’s next

Let’s get nude – Agent Provocateur Bridal Collection 2013

Seit März 2013 animiert der Song “Blurred Lines” von Robin Thicke mit einem Text von Pharrell Williams zum Tanzen und Nude-string-Tragen. Das Video überträgt eine sexy, nicht sexistische Stimmung, obwohl die Männer Anzüge tragen und die Damen (darunter die dunkelhaarige Schönheit Emily Ratajkowski), bis auf den Nude-String, nackig sind. Natürlich ist es in Amerika verboten, Youtube hat es auch schon vom Netz genommen und bei uns ist das Video “not available”. So müssen wir das mit den Nude-String eben ohne die Vorlage erklären:

Agent Provocateur Nude String Bridal Modepilot

Wer also eine Motto-Party, wie Freunde von mir auf Facebook, zu dem Thema plant, holt sich nicht irgendeinen Nude-String, sondern klickt die “Bridal”-Sparte bei unserem Haus- und Hofausstatter (we wish) Agent Provocateur an, da dort sämtliche Nude-Modelle gelistet sind. Die Marke bietet den immensen Vorteil, dass der leider hohe Preis eine kostbare Erscheinung mitliefert. Die Wäsche ist den Jungs ja egal, aber nicht, wie wir uns fühlen.
Natürlich finden auch alle brides-to-be in der aktuellen Spring-Summer 2013 Kollektion exquisite Stücke, die nicht nur dem späteren Bräutigam den Schweiß auf die Stirn treiben, sondern auch schon der hochzeitenden Braut viel Freude beim Tragen machen. Qualität und Verarbeitung sprechen für sich: die Bridal Lingerie ist ganz klares Wedding Material.

Agent Provocateur Modepilot Bridal
Vor allem die BHs machen den Unterschied. Wer schon mal eine AP-Boutique besucht hat, kennt die Kommentare der Verkäuferinnen: Wählen sie mindestens eine Nummer kleiner, das macht ein super Dekolleté. Bei anderen Marken führt das dazu, das man den BH nicht ein zweites Mal trägt, weil er rote Striemen hinterlässt. Bei Agent Provocateur wird das gute Stück zum Lieblings-BH.

Agent Provocateur Nude ModepilotFotos: Agent Provocateur

Reality-Check zu den Origami-Pareo-Röcken

Wie versprochen, gibt es nun zum Trend, den ich auslasse, auch noch Streetstyles dazu.

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Fangen wir mal an mit einem Top-Model: Liya Kebede. Bei der schaut das noch ordentlich aus. Aber habe ich solche Beine? Bin ich ein Topmodel? Nein und nochmals nein.

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Kommen wir zum Beispiel 2. Da kann ich das gleiche sagen. Glückwunsch, Madame für diese Beine, die ich nicht habe, und den coolen Look. Schön auch, dass Ihnen das steht. Bei mir sähe dieser Look aus wie ein Desaster.

Streetstyle zur den SchichtenröckenKommen wir zum Beispiel 3, das noch immer bessere Beine als ich hat. So und hier sehen wir, wie unpraktisch das ist beim Laufen. Will ich so mein (Radler-)Höschen zeigen? Nein. Und es schaut aus, als ob der Rock zu eng ist, obwohl er es gar nicht ist. Also schön ist was anderes.Oder?

christian_dior_vss13_002 Damit wäre ich beim letzten Beispiel angelangt mit der Form, die für mich GERADE NOCH SO AKZEPTABEL wäre. Für Frauen reiferen Alters wie mich ist diese reine Pareo-Variante und in dieser Länge noch möglich. Aber das Muster ist hier nicht mein Geschmack. Daumen also auch wieder runter.

Mir bleibt nun allen, die sich an den Trend wegen viel, Glück zu wünschen. Ich setze hier mal eine Runde aus.

Fotos: Catwalkpictures (3), parisoffice / Modepilot (1)