Coco Rocha: Begeistert von Unisex-Mode

Coco Rocha (26) steht auf Boyfriend-Fashion.

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Coco Rocha (26) steht auf Boyfriend-Fashion.

Im Rahmen der New York Fashion Week zeigte sich die Modelschönheit am Montag in den Kreationen des Designers Zac Posen, doch wie sie backstage enthüllte, mag sie es momentan privat legerer. ‘Modelinia’ verriet sie auf die Frage, was momentan ihr Favorit im Kleiderschrank sei: “Ein weiter Pulli; ein Boyfriend-Pulli in Übergröße.”

Diesem Trend folge Coco allerdings noch nicht lange. “Da stand ich komischerweise sonst nie drauf – auch nicht, als meine Mutter mich während der 90er dazu zwang, weite Pullover zu tragen. Jetzt kann ich mit einem Pulli etwas für meinen Mann und für mich gleichzeitig kaufen”, freute sich die Kanadierin.

Auf gewisse Moderichtungen möchte sich Coco Rocha übrigens nicht festlegen, wie sie außerdem preisgab. Sie folge bei der Wahl ihrer Kleidung aus diesem Grunde keinen Regeln. “Ich mag alles: von Vintage und kontemporärer Kleidung bis hin zum Modernen und Maßgeschneiderten. Ich mag von allem ein bisschen. Ich wache morgens auf und schaue einfach, wonach mir der Sinn steht: Fühle ich mich eher jungen- oder mädchenhaft? Hab ich Lust auf ein langes Kleid, oder etwas sehr enges und körperbetontes?”

Bei der Fashion Week im Big Apple war das Model übrigens nicht nur auf dem Catwalk, sondern auch als Gast in der Front Row zu sehen. Für die Diesel Black Gold Show trug sie gestern beispielsweise eine Bomberjacke in Schwarz und Silber, dazu Skinny-Jeans und einen Fedora-Hut. Allerdings lege sie auch Wert darauf, sich Zeit fernab der Modewelt zu gönnen. “Ich umgebe mich mit meinem Mann und meiner Freundin Veronica. Ich habe ein kleines Team, das mich auf dem Teppich hält; nur damit ich mich wohlfühle”, ließ Coco Rocha wissen. © Cover Media

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Alyssa Miller: Neue Kollektion für ‘Live the Process’

Ihre Liebe für Transzendentale Meditation brachte Alyssa Miller (25) dazu, sich ‘Live the Process’ anzuschließen.

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Ihre Liebe für Transzendentale Meditation brachte Alyssa Miller (25) dazu, sich ‘Live the Process’ anzuschließen.

Die Laufsteg-Schönheit hat sich mit der Presseagentin Robyn Berkley und deren Sportbekleidungs-Label zusammengetan, um eine gemeinsame Linie auf den Markt zu bringen. Die Kollektion feierte gestern im Nobel-Kaufhaus Barneys ihren Launch und beinhaltet eine Reihe von luxuriösen Stücken, die perfekt fürs Meditieren geeignet sind. Dazu gehören zwei Bustiers und mehrere Hosen mit Blümchen-Aufdruck. “Ich war daran total beteiligt”, erklärte die Grazie gegenüber ‘modelinia.com’ stolz und erläuterte: “Robyn hat mir vorher alles gezeigt – die Muster, die Farben, die Designs. Und ich muss sagen, dass die Farben fürs Meditieren wirklich toll sind.” So unterstützen sie die Entwürfe auch bei ihren Übungen. “Wenn ich meditiere, erscheinen Bilder vor meinem inneren Auge, die normalerweise sehr blau sind – wie Wasser oder der Himmel. Diese Muster haben irgendwie dieselbe Stimmung. Robyn wollte, dass die Kollektion genau diese Atmosphäre versprüht und ich denke, dass sie einen wunderbaren Job vollbracht hat. Ich persönlich trage die Sachen ununterbrochen. Sie sind ein totaler Hingucker und sehen so wunderschön aus.”

Die Kreationen liegen preislich umgerechnet zwischen 77 Euro und 125 Euro und ein Teil der Verkäufe wird der David Lynch Foundation gespendet, die Militärangehörigen, Opfern von häuslicher Gewalt und Schulkindern Stipendien gibt, sodass sie alles über Transzendentale Meditation erlernen können. Die Stiftung veränderte nicht nur das Leben vieler Stipendiaten, sonder auch das des Models. So hofft die Posing-Queen, dass auch andere Leute die Chance bekommen, Zugang zu dem Programm erhalten, das der Regisseur David Lynch (68, ‘Mulholland Drive – Straße der Finsternis’) mit seiner Stiftung bietet. “Diese Zusammenarbeit entstand auf sehr organische Weise. Robyn hielt nach jemandem Ausschau, der Transzendentale Meditation praktiziert und der die David Lynch Foundation kannte – und ich lernte dort die Praxis. Mir war das alles also sehr bekannt, weil es bereits so einen großen Einfluss auf mein Leben hatte, also entschlossen wir uns dazu, uns zu treffen und alles fügte sich von da an ganz natürlich. Es waren wie Puzzleteile, die in diesem Moment zusammenkamen”, freute sich Alyssa Miller. © Cover Media

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Chrissy Teigen: Krank durch Kochshow

Chrissy Teigen (28) bekam wegen der MTV-Serie ‘Snack Off’ gesundheitliche Probleme.

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Chrissy Teigen (28) bekam wegen der MTV-Serie ‘Snack Off’ gesundheitliche Probleme.

Das Bikini-Model ließ für ihren Job als Jurorin ihre übliche gesunde Ernährung sausen und bekam gleich die Quittung serviert. Dabei hatte sie sich schon so auf den Job gefreut, denn es ist ein Traum des Fotomodels, einmal eine Kochshow zu moderieren und die Aufgabe als Jurorin kam dem schon sehr nah. Da sie aber sechs Mal am Tag Junkfood aß, bildete sich unter anderem ein Geschwür in ihrer Speiseröhre: “Das war überhaupt nicht sexy”, schüttelte sich die Amerikanerin gegenüber ‘Fashionista’. “Ich weiß nicht, wie ich es besser sagen soll, aber im Prinzip ist es eine Kochsendung für Kiffer. Man hat wahrscheinlich nicht dieselben Zutaten, wie man sie bei einer normalen Kochshow hätte – kein Hummer, dafür stopft man eher etwas mit Cheetos [amerikanisches Salzgebäck] voll.”

Die Berufsschönheit hätte die ihr vorgesetzten Gerichte auch wieder ausspucken können – es gab immer einen Eimer dafür – aber sie hat es nie gemacht, denn sie wollte die jungen Köche nicht beleidigen. “Ich habe ein texanisches Toastsandwich gegessen, das mit einer Auster und Maraschino-Kirschen dekoriert war. Das hat am Ende auch gewonnen. Es war schon komisch, wie süchtig ich nach dem Essen wurde. Aber ich habe mich auch noch nie so schlecht gefühlt.”

Chrissy Teigen musste nach der Show schnell wieder zu ihrer normalen Ernährung zurückkehren, denn sie macht jetzt Werbung für das Label XOXO. “Es ist aufregend, für eine Marke zu arbeiten, die man so lange kennt. Wenn man an ‘Sports Illustrated’ denkt, fällt einem das Wort legendär ein und wenn man an XOXO denkt, ist es genauso”, schwärmte die dunkelhaarige Schönheit gegenüber ‘WWD’. “Die Marke hat sich entwickelt, aber man erkennt es immer noch als XOXO-Werbung. Als ich aufwuchs, war das genau mein Stil. Es war sexy, flirty und hatte etwas Freches”, freute sich Chrissy Teigen über ihren neuen Model-Job. © Cover Media

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Tyson Beckford: “Man muss mehr Vielfalt zeigen”

Tyson Beckford (43) beklagte den Rassismus in seiner Branche.

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Tyson Beckford (43) beklagte den Rassismus in seiner Branche.

Der Schöne stammt aus einer multinationalen Familie und weiß wovon er spricht – gerade weil er zu den erfolgreichsten Male Models der Welt gehört. Der Amerikaner beschwerte sich darüber, dass Modehäuser sich fast ausschließlich auf weiße Berufsschönheiten festlegten. “Von all den Branchen – und ich glaube, da werden mir viele Leute zustimmen – ist die Modebranche eine der rassistischsten”, gab der Modestar gegenüber ‘HuffPost Live’ zu bedenken. “Meine Managerin Bethann Hardison hat sich immer für Vielfalt eingesetzt und sie bekommt jetzt auch einen Preis von der CFDA, weil sie versucht, die Branche zu verändern. Denn es gab eine Zeit, da hast du nur Typen wie mich gesehen. Man sah keine Asiaten, keine Latinos. Mode ist eine Branche, in der jeder von jedem ethnischen Hintergrund Kleidung kauft, deshalb sollte man hier auch die unterschiedlichsten Models und Gesichter sehen. Nicht immer das gleiche blonde Haar und die gleichen blauen Augen oder ein schwarzer Typ mit rasiertem Kopf. Man muss mehr Vielfalt zeigen.”

Deshalb initiierte Tyson Beckford im vergangenen Jahr auch die ‘Balanced Diversity’-Kampagne, um Rassismus auf dem Laufsteg zu beenden. Mit der Unterstützung von Stars wie Naomi Campbell (43) und Iman (58) schrieb der Frauenschwarm einen offenen Brief an die führenden Fashion-Einrichtungen in New York, London, Mailand und Paris, um den Mangel an schwarzen Models anzusprechen. Gerade weibliche Berufsschönheiten seien von dem Rassismus betroffen. “Bei den vergangenen Modewochen hat man Schauen gesehen, wo es nur weiße Mädchen gab. Kein asiatisches, kein schwarzes und kein Latina-Mädchen war zu sehen. Diese ethnischen Gruppen haben dann das Gefühl, dass sie nicht wichtig genug seien, dass man sich um sie kümmern müsse. Man braucht eine größere Vielfalt. Die Modebranche ist momentan die rassistischste Branche in der Welt”, betonte er ein weiteres Mal.

Der streitbare Fashionstar wurde gefragt, wie man das ändern könne. In der Vergangenheit wurden immer Designer dafür verantwortlich gemacht, aber für ihn tragen auch andere die Schuld: “Ich glaube, es liegt in den Händen von Designern, Stylisten, den Agenturen und den Leuten, die die Models buchen. Sie können viel verändern. Wenn man eine Agentur anruft und sagt: ‘Hey, ich will ein heißes Mädchen. Wer ist gerade angesagt?’ Dann könnte die Agentur antworten: ‘Hör mal, wir haben hier dieses tolle Latina-Mädchen, sie ist der nächste große Star.’ Stylisten könnten so etwas auch machen. Wer will denn schon in einen Garten gehen und immer nur dieselbe Blume sehen?”, fragte Tyson Beckford zu Recht. © Cover Media

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William Banks-Blaney: Vintage-Mode reist gerne

William Banks-Blaney gab Leuten den Ratschlag, keine “Snobs” zu sein, wenn sie nach Vintage-Schätzen stöbern.

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William Banks-Blaney gab Leuten den Ratschlag, keine “Snobs” zu sein, wenn sie nach Vintage-Schätzen stöbern.

Der britische Mode-Profi ist der Gründer von WilliamVintage, einem Vintage-Haute-Couture-Shop in London. Als geschätzter Fachmann gibt er auch in der Modebibel ‘Vogue’ Fashion-Tipps und hat schon Oscarpreisträgerin Emma Thompson (55, ‘Saving Mr. Banks’) eingekleidet. Als er gefragt wurde, wie man einzigartige Stücke finde, gab er den Ratschlag, dass man nie die Nase rümpfen dürfe. “Man darf kein Snob dabei sein, wo man nach Vintage-Mode auf die Jagd geht. Kleider reisen. Sie werden an die beste Freundin weitergegeben, an die Haushälterin oder die Enkeltochter”, erklärte er gegenüber der britischen Ausgabe der ‘Marie Claire’ den Weg von coolen Kreationen. Schätze kann man laut des Stil-Experten überall finden. “Letztes Jahr entdeckte ich 70 Jahre Familien-Couture in einem Keller in Paris. Die Sachen stammten aus dem goldenen Zeitalter – Dior, Courrèges, Madame Grès – und waren in Tüchern eingewickelt.”

Banks-Blaney verbringt so viel Zeit mit seinem Unternehmen, dass er gar nicht mehr viel Zeit für seinen eigenen Look hat. Doch ab und zu verwöhne er sich mit Beauty-Behandlungen, um sein jugendliches Aussehen zu bewahren. “Ich bin pflegeleicht, wenn es um die Körperpflege geht. Ich mache am Ende einer Reise einen Spa-Tag, um ein Facial zu bekommen, lasse mir die Haare mit einem Faden entfernen und eine Mani- und Pediküre machen”, erzählte er. “Das bewahrt mich davor, dass ich wie ein Troll aussehe.”

Selbst wenn er nicht arbeitet, kreisen die Gedanken des Brillenträgers immer um die Mode. “Wenn ich Filme schaue, studiere ich die Kleidung. Ich liebte Cate Blanchett in ‘Blue Jasmine’, wie sie dieselbe Chanel-Jacke immer wieder trug”, lächelte er. Auch Filmklassiker sind vor dem Kennerauge von William Banks-Blaney nicht sicher: “Und ich schwöre, dass 90 Prozent des Budgets des Films ‘Roberta’ aus dem Jahre 1935 für die Garderobe draufging.” © Cover Media

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Diesels Mega-Show zum Formichettis Einjährigem

„Diese Kollektion ist wegweisend. Zum einen haben wir die für Diesel charakteristischen Kleidungsstücke, Themen und den Markenspirit neu interpretiert, haben danach gefragt, was wir im Grunde sind und wofür wir stehen; um dann zu sehen, wohin uns der Weg führen wird…“

Nicola Formichetti, Artistic Director Diesel

Modepilot-Diesel AW 2014-15006

Ich setze mal dieses Zitat an den Anfang des Posts zum Mega-Event in Venedig zur Diesel Kollektion Nr. 1 Herbst Winter 2014/2015 unter Nicola Formichetti, die Ende letzter Woche stattfand. Die Kollektion kreiste um Denim, Leder und Military und das Ganze wurde als Super-Show inszeniert. Ich weiß gar nicht, was hier eigentlich im Fokus (Mode oder Promis) stand und welche Bilder ich Euch zuerst zeigen soll.  Ach, ich fang mal mit den Promis an.

Dabei waren die üblichen Verdächtigen: Courtney, Anna Dello…, die Renzo-Rosso-Jungs und hübsche it-Girls. Klickt Euch einfach mal durch die Schönen und Berühmten dieser Diesel-Welt.

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Modepilot-Diesel AW 2014-15009
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elisa
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renzo rosso;asia argento

Der Event wurde durch ein großangelegtes Twitter-Projekt begleitet, bei dem Franca Sozzani, Anna dello Russo, Joe Zee, Brooke Candy, Chiara Ferragni, Susie Bubble, Model Kiko Mizuhara und andere Mode-Editorialistas live twittern und Fragen beantworteten.

Kommen wir nun zur Mode. Diesel hat den Slogan: For sucessful living. Tja, in der augenblicklich angestrengten Lage der freien Journalisten sollte ich mir wohl mal eine Diesel-Jeans zulegen. Hoffentlich stellt sich dann der Erfolg bei mir ein ;-)

Bei Firmengründer Vorstandschef Renzo Rosso hat es ja schon geklappt: Er blickt auf 35 Jahre Erfolgeschichte bei Diesel zurück und sagte beim Event:

„Dies ist ein ganz besonderer Moment in der Geschichte von Diesel: 35 Jahre Alternative Spirit, viele Erfolge und eine Menge Spaß. Heute freue ich mich, das Erbe des Unternehmens, mein persönliches Know-how und Nicolas Visionen in der Gestaltung der Zukunft der Marke vereinen zu können. Diese Kollektion und der Showevent geben vor, wohin wir uns ab jetzt hinbewegen.“

Zum Einjährigen Firmenjubiläum (Wahnsinn, so was feiert man nun in der Branche, wo manche Designer es nicht schaffen, sich länger als eine Saison zu halten!) zeigte Formichetti eine Kollektion, die “in vielerlei Hinsicht zurückblickt und gleichzeitig nach vorne schaut, die ihre Wurzeln zwar in der Stadt Venedig, aber wie die Stadt und Diesel selbst eine grundsätzlich globale Ausrichtung hat”. Soweit der Pressetext. Und so sieht das nun aus:

Modepilot-Diesel AW 2014-15005 Modepilot-Diesel AW 2014-15004 Modepilot-Diesel AW 2014-15003 Modepilot-Diesel AW 2014-15002 Modepilot-Diesel AW 2014-15001

Das sind die von der Firma ausgewählten Key-Looks, die die Brandbreite zeigen zwischen Edel-Streetwear bis Military bis Aventgarde-Looks.  Die Kollektion und die Show bauen auf drei der zeitlosen „Diesel-Ikonen“ auf: Leder Rock ‘n’ Roll, Denim und Military-Utility.

„Mich hat immer die Mode der Straße interessiert, und genau dafür steht Diesel. Ich bin mit Diesel aufgewachsen“, sagt Nicola Formichetti. „Diese Kollektion ist wie eine Erinnerung an die Zeit, als ich als Stylist angefangen habe, als ich das erste Mal von Italien nach London gekommen bin:  Ich wollte dieses Gefühl einfangen, dieses Neunzigerjahre-Feeling, wo alles möglich schien, das Gefühl, als ich Diesel entdeckte. Es war Spaß, Fashion und Non-Fashion zugleich – es war jenseits von Mode.“

In jedem Showteil gab es einen Filmclip von Formichettis langjährigem Kooperationspartner, dem Fotografen und Digital-Pionier Nick Knight, zu sehen. Profi-Tänzer wie der Choreograf und frühere Principal des Royal Ballets Ivan Putrov spielten hier die Hauptrolle. Zudem gab es eine Live-Performance einer weiteren Formichetti-Kreativpartnerin, Brooke Candy. Mit der Präsentation ihrer neuesten Single Opulence übernahm Miss Candy vor dem Showfinale die Bühne.

Modepilot-Diesel AW 2014-15007

Fazit: Ich war ja nicht dabei, bin aber schon vom Lesen der Pressemitteilungen atemlos. Das scheint ein Riesenspektakel gewesen zu sein in Venedig. Was ich da als Keylooks sehe, ist aber eher ein Deja-Vu, naja, das soll es ja auch sein. Aus der Ferne kann ich sagen: Renzo x Nicolas sind Meister der Inszenierung und des Marketings und dafür gebührt ihnen meine Hochachtung. Sie wissen, wie es geht. Innovationen in der Mode braucht es daher vielleicht gar nicht. Ich sehe sie auf alle Fälle nicht bei den gezeigten Key-Looks. So bleibt am Ende eine ordentliche, kommerzielle Kollektion in den Läden, die einen großen Marketing-Mehrwert hat, der sich verkaufen wird. Und was will ein Modehersteller heute mehr?

Fotos: PR Diesel