Outfit: Ulla Johnson oder No.21 – Lieblinge für die neue Saison

In meiner letzten Shopping-Rubrik habe ich es ja schon vage angekündigt: Meine Modemüdigkeit ist auf dem Weg der Besserung! …

In meiner letzten Shopping-Rubrik habe ich es ja schon vage angekündigt: Meine Modemüdigkeit ist auf dem Weg der Besserung! Ich freue mich auf die neue Saison mit all den textilen Perlen, die gerade in den Shops eintreffen. Für das grösste Herzklopfen ist diesmal verantwortlich. Der Onlineshop mit Sitz in London überrumpelt nicht mit einem gigantischen Sortiment, sondern hat schlichtweg die besten Teile von contemporary Designern wie Lulu Guiness, Talitha, Ganni oder Shrimps auf Lager.

Zu verdanken haben wir diese perfekte Auswahl einer Deutschen: Gründerin Roberta Benteler haben wir euch schon vorletztes Jahr im Interview vorgestellt; seither ist ihr Store nicht nur gewachsen, sondern sorgt auch dafür, dass noch nicht ganz so bekannte Designer wie oder eine Plattform bekommen.

Dass Roberta einen exquisiten Geschmack hat (spoiler alert: bald kommt ein Closet Diary mit ihr!), zeigte sich in meiner Unfähigkeit, einen Look aus ihrem Shop auszusuchen, um ihn euch hier vorzustellen.

54 geöffnete Tabs später besann ich mich immerhin auf den Schuh der Saison: . Spätestens, seitdem ich in Mailand die ganze Kollektion im Showroom gesichtet habe, bin ich Riesenfan der italienischen Marke – und ihr offenbar auch von den Pinstripe-Flats, wie man auf Instagram feststellen konnte!

Drumrum ist der Look schnell gestrickt, denn an der komme ich keineswegs vorbei (nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen ). Dazu trage ich die , eine Sonnenbrille von Monokel Eyewear, eine Chloé-Kette sowie ein L für Levi, ein Geschenk von Marie und meinem Team zur Geburt!

Bluse:

Jeans:

Slipper:

Noch mehr Favoriten bei Avenue 32:

  • Entstanden in Kooperation mit Avenue32

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Pariser Haute Couture Schauen Sommer 2016

Vom 24. …

Pariser Haute Couture Schauen Sommer 2016 © News Pictures - face to face 2016Vom 24. bis zum 28. Januar zeigen mehr als 20 Couture Häuser ihre Werke auf der Haute Couture Schau in Paris. Dazu gehören die Traditionslabels wie Chanel, Armani, Versace oder Dior.

Zur ersten Pariser Haute Couture Schau in diesem Jahr hat der Pariser Modeverband „Chambre Syndicale de la Haute Couture“ geladen. Nur wenige Modelabels beherrschen die hohe Schneiderkunst. Daher ist diese Modewoche eine ganz besondere.

Imposante Kulisse bei Chanel
Die Haute Couture Schau von Chanel war wieder sehr spektakulär. Desinger Karl Lagerfeld ließ ein riesiges Holzhaus errichten in dem die Models wie Cara Delevigne, Bella Hadid und Gigi Hadid die neusten Kreationen präsentierten. Den Boden ließ Lagerfeld mit Kunstrasen und Holzplanken auslegen.

In der hochkarätig besetzen Front Row nahmen Schauspielerinnen Diane Kruger, Monica Bellucci und Gwyneth Paltrow Platz.

Pariser Haute Couture Schauen Sommer 2016 © News Pictures - Cordon - face to face 2016Dior mit neuem Design Duo
Mit großer Spannung wurde auch die Schau von Dior erwartet. Denn dies war die erste Show ohne Designer Raf Simons – er hatte vergangenes Jahr sehr überraschend seinen Rückzug verkündet. Die neuen Designer, die das Rennen um den neuen Posten machten, sind Serge Ruffieux und Lucie Meier. Lucie konnte bereits Erfahrungen bei Louis Vuitton und Balenciaga sammeln und Serge arbeitet bereits seit 7 Jahren bei Dior.

Doch bei der neuen Haute Couture Schau war der Geist des Belgiers Simons noch sehr deutlich zu spüren. Dennoch zeigte sich in vielen Teilen eine neue Leichtigkeit und Unbeschwertheit.

In der Front Row von Dior: Elle Fanning, Kirsten Dunst, Olga Kurylenko und Noomi Rapace sowie Prinz Harrys Ex-Freundin Cressida Bonas und Olivia Palermo.

Versace zeigt Drapierungen
Auch Versace zeigte seine Entwürfe zum Auftakt der Parise Haute-Couture-Woche. Die Italienerin Donatella Versace schickte ihre Models wie Lara Stone und Bradley-Cooper-Freundin Irina Shayk in rasant geschnittenen Haute Couture Entwürfen in Sanduhr-Silhouette über den Catwalk. Die Kleider waren insgesamt sehr kurz und zeigten sich in tollen Leuchtfarben im Kontrast zu Schwarz oder Weiß. Drapiert wurden die Lokks mit Bändern und aufgestickten wellenförmigen Linien und Gurten.

 

Paris Fashion Week Herbst/Winter 15/16: Die Chanel Show

Um die neueste Chanel-Kollektion im Rahmen der Paris Fashion Week zu präsentieren, hat sich Designer Karl Lagerfeld wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Paris Fashion Week Herbst/Winter 15/16: Die Chanel Show © News Pictures/face to faceUm die neueste Chanel-Kollektion im Rahmen der Paris Fashion Week zu präsentieren, hat sich Designer Karl Lagerfeld wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Er lud in die Brasserie Gabrielle.

Die Chanel Show gehört jede Saison aufs Neue zu den Highlights der Pariser Modewoche. Meister Karl Lagerfeld verwandelte den Pariser Grand Palais in eine Brassierie mit Holzvertäfelung, Polstermöbeln und typischen Bistro-Tischen an denen die Zuschauer saßen. Diese wurden von den Kellnern bestens mit Getränken versorgt bevor die Fashion Show begann.

Paris Fashion Week Herbst/Winter 15/16: Die Chanel Show © News Pictures/face to faceAuf der Einladung der Gäste hieß es: „Chanel lädt ein in die Brasserie Gabrielle“. Der Name der Brasserie sollte eine Anspielung auf die Gründerin Gabrielle „Coco“ Chanel sein.

Mehr als 100 Models zeigten den 2.500 Gästen die neusten Winter Looks von Chanel, die man laut Karl Lagerfeld in der nächsten Saison tragen soll wenn man zum Lunch verabredet ist.

Insgesamt zeigte sich die neue Kollektion sehr nah an ihren klassischen Ursprüngen. Und dazu gehört das Chanel Tweed Kostüm als Mantel, Zweiteiler oder auch als Etuikleid. Die Farben: erdige Nuancen, zartes Puderrosa, Signalrot, Pink oder Blau. Die Muster: Gingham-Muster trifft auf Hahnentritt und Karo.

Paris Fashion Week Herbst/Winter 15/16: Die Chanel Show © News Pictures/face to faceDie klassiche Chanel-Jacke hat Karl allerdings neu interpretiert und kommt im Winter als Bomber-Version mit weiten Ärmeln daher. Das klassiche Stepp-Material zeigt sich kommende Saison an Röcken, Jacken und Taschen.

Zum Ende der Fashion Show werden die Styles etwas wilder. Die Models tragen Muster-Röcke zu
glänzenden Hosen und transparente Rüschenröcke zu Lederhosen.

Dazu tragen die Models den Chanel-Schuh-Klassiker: ein flacher Slingpump mit Blockabsatz in Creme/Schwarz.

Die Beauty-Looks? Zu den Chanel Klassikern trugen die Models antoupierte zerzauste Haare, strenge Wet-Looks und schwarze Haarbänder. Schwarze Cat Eyes im 60er Jahre Stil und eine ineinander verschmelzende Augenbrauenpartie waren echte Hingucker auf dem Laufsteg.

Die Models? Natürlich Cara Delevingne und Kendall Jenner. Beide gehören zu den Lieblings-Models von Karl Lagerfeld und dürfen bei keiner Chanel Fashion Show fehlen.

News Pictures/face to face

Bildrechte: © News Pictures/face to face

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Die Girl-bag von Chanel

Chanel Girl bag Vanessa Paradis Modepilot 2015 campaign

Für den Sommer 2015 hat Karl Lagerfeld ein neues Taschenmodell für das Haus Chanel entworfen, das das Zeug zum Klassiker besitzt: die Girl-bag. Sie folgt – logisch – auf die Boy-bag. Und erinnert – ganz anders als die Boy-bag – an Herrenbekleidung. Doch nur auf den ersten Blick scheint die große Umhängetasche eine Hommage an die Herrenoberbekleidung zu sein: das Revers, die Knopfleiste und die aufgesetzten Taschen sind, wie man der neuen Kampagne mit Vanessa Paradis (Bild oben) unschwer erkennt, eine Liebeserklärung an die kurze Chanel-Kastenjacke – ein von Coco Chanel erfundenes Kleidungsstück, dessen Grundschnittmuster Karl Lagerfeld Saison für Saison treu bleibt. Die weichen Umhängeriemen aus Leder ahmen den Jackenärmel nach und lassen sich auf die gewünschte Länge und um die Hüfte knoten (viertes Foto unten).

Die Girl-bag kommt in zahlreichen Varianten: aus Lammleder, aus Tweed mit Lammleder-Borten, aus Bouclé mit Lammleder-Borten und in unterschiedlichen Farben – wie die klassische Chanel-Jacke auch. Ich mag den Aspekt, dass man seine Hand beim Gehen darin versinken lassen kann.

Paris Fashion Week, ich komme!

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Die Girl-bag aus komplett Lammleder gibt es in Schwarz/Schwarz, Braun/Schwarz (trägt Vanessa Paradis auf dem Schwarz/Weiß-Foto ganz oben) und in Schwarz/Creme mit goldfarbenen Knöpfen – sehr chanellig.

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Fotos: Chanel, Catwalkpictures

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Haute Couture Trend: Blumen

“Florals? For spring? Groundbreaking!” Dieser ironisch-böse Ausspruch aus dem Film “The Devil wears Prada” mit Meryl Streep ist so genial, dass man die Szene gar nicht oft genug wiederholen kann.

Kathrin hatte das Sequenz vor kurzem beim Thema Marine gebracht. Da passte es auch hervorragend. Aber heute und hier geht es nun wirklich um Florals and Flowers for Spring! Groundbreaking? Naja, natürlich liegt das Thema Blumen und Blüten im Frühling so auf der Hand, wie Schneeweiß im Winter. Neu ist daran rein gar nichts. Aber das war den Designern dieser Haute Couture Saison auch klar und deshalb haben sie versucht, das Thema neu zu drehen. Und sei es wie bei Chanel mit der wahnsinnig-tollen Installation, bei der sich die bunten Blumen aus ihrer Chanel-hellgrauen Papierhülle entpuppten und alle Zuschauer sprachlos ließen.

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chanel_css15_0010chanel_css15_000330 Motoren unter dem Catwalk sorgten für diesen zauberhaften Moment der Modegeschichte.

Karl Lagerfeld erklärt dann auch recht schlüssig, warum selbst ein abgelutschtes Thema wie Blumen neu umgesetzt werden kann:

Da sieht man das Thema doch gleich mit anderen Augen, oder? Auf alle Fälle schmücken Blumen Frauen und ihre Farbenpracht verleiht uns eine gute Miene, wie man im Frankreich gerne sagt.

Sehen wir uns also an, welche Art von Blumen auf den Haute Couture Kleidern der kommenden Frühlings-Saison sprießen:

Bleiben wir noch kurz mal bei Chanel: Die Sommermützen mit den Blumenapplikationen und Textilbroschen sind eh der Bringer. Die wollen wir doch alle haben und ich denke, die werden die Kreation sein, die wir am meisten in den kommenden Sommerkollektionen im kommerziellen Handel (kopiert) wieder finden werden.

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Aber es lohnt auch ein Blick, wie Karl Lagerfeld die Blumen in 3-D aus Plastik, Kristallsteinen und Stoff an Ärmel, Röcke und Kleider bannte.

chanel_css15_0209chanel_css15_0194Über Viktor & Rolf hatten wir bereits genug berichtet und ihre Idee, Blumen aus 3-D-Printer zu erschaffen.

Kommen wir nun zu anderen Ideen rund um die Blüten: Ralph & Russo formten ein Kleid aus Blütenschichten:

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Stéphane Rolland nahm den Blüten alle ihre Farbe und ließ sie in Schwarz an den Schultern sprießen:

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Armani widmete sich mehr der grünen Seite der Pflanzen und zeigte eine sehr abgeschmeckte Form von Blütendrucken:

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Elie Saab machte Blüten aus dem, was er am besten kann: außergewöhnliche Stickereien:

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Valentino gab sich ebenflass sehr zurückhaltend und setzte das Thema Blumen in einem ornamentalischen Ethno-Look um:

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Giambattista Valli ist in gewisser Weise ein Romantiker und seine Blumen sind zarte Gebilde, die hier und da ein Kleid verschönern:

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Die noch junge Türkin Dice Kayek liebt es steif und skulptural und so gleichen ihre Blumen einer Art Moasik aus Kristallsteinen.

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Raf Simons für Christian Dior Couture zeigt die ganze Kunst seines Ateliers in einzelnen, sehr 70er Jahre anmutenden Blümchen, die eine aus Einzelblüten geformte Spitze bilden

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Jean-Paul Gaultier dachte in seiner Rolle des Querdenkers der Mode einmal um die Ecke und schickte eine Imkerin in Haute Couture Latzrobe über den Cartwalk. Auch eine Möglichkeit mit dem Thema Blüten umzugehen:

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Julien Fournié widmete sich den Blumen, die unter Wasser wachsen und formte Korrallen-Schmuck

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Wer jetzt noch nicht genug hat von den Blumen, darf sich auch  noch durch unsere Galerie klicken. Dort gibt es noch mehr Groundbreaking-Florals zu Gucken und Schwärmen:

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Fotos: Catwalkpictures

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