Erin O’Connor: Wertvolle Mode-Tipps

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Erin O’Connor (35) nennt Kleidung, die nicht mehr aktuell ist, einfach “Vintage”.

Die Schönheit ist eins der bekanntesten Gesichter der Mode-Branche und derzeit als Mentorin in der britischen Version der Model-Castingshow ‘The Face’ neben Co-Jurorin und Superstar Naomi Campbell (43) und der schwedischen Berufsschönheit Caroline Winberg (28) zu sehen. Auf der Mattscheibe und bei Veranstaltungen sieht O’Connor immer makellos aus, doch jetzt gab sie zu, einen Trick zu haben, um ältere Kleidung begehrenswert erscheinen zu lassen. “Mein fehlersicherstes Party-Outfit ist ein altes 40er-artiges Nachmittagskleid von Louis Vuitton. Es sorgt an den richtigen Stellen für Kurven”, lächelte sie im Gespräch mit der aktuellen Ausgabe der britischen ‘InStyle’. “Ich glaube nicht an diesen ‘Aus der Mode’-Kram – ich nenne das dann Vintage!”

Doch während ein Kleid oft zum Haupt-Akteur eines Outfits wird, richtet das Model seine Aufmerksamkeit auch auf die Accessoires. Handtaschen stehen dabei ganz oben auf der Liste. “Ich liebe es, ein Outfit um eine erstaunliche Tasche herum aufzubauen”, erklärte die Schönheit. “Meine derzeit Liebste ist die gelbe ‘Clayton’-Tasche von Radley, weil sie so unmissverständlich ist. Ein guter Weg, den Kleiderschrank weiterzuentwickeln, ist, bei einer Sache zu bleiben, die der Figur schmeichelt und den Look mit verschiedenen Accessoires aufzupeppen.”

Das Model arbeitete bereit für Designhäuser wie John Galliano, Christian Dior und Miu Miu und enthüllte, wer ihre liebsten Menschen in der Branche sind bzw. waren. “Alexander McQueen war einer meiner Lieblingsdesigner, für den ich auf dem Laufsteg lief. Er brachte mir bei, wie wichtig es ist, Emotionen zu benutzen, um eine Show dramatischer zu machen”, erinnerte sich Erin O’Connor an den verstorbenen Modemacher. “Meine aktuelle Lieblingsdesignerin ist Simone Rocha, da ich ihren anarchistischen Dreh der Weiblichkeit liebe. Außerdem bin ich verrückt nach Zac Posen, Christopher Kane und J.W. Anderson.” © Cover Media

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Naomi Campbell: Streitgespräch mit Victoria Beckham

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Naomi Campbell (43) kritisierte Victoria Beckham (39) – zusammen mit anderen Designern -, kaum farbige Models zu engagieren.

Das Supermodel startete zusammen mit ihrer Kollegin Iman (58) und Bethann Hardison eine Kampagne, die sich gegen Rassismus auf dem Laufsteg richtet. Campbell und die Mitstreiter der Diversity Coalition unterschrieben einen öffentlichen Brief, der Modehäuser anprangerte, die vorrangig weiße Models engagieren. Zu den Labels auf der Liste zählte auch das Modehaus von Victoria Beckham, die gar nicht erfreut über die Anschuldigungen war.

Campbell berichtete nun, dass die beiden über die Situation diskutiert haben: “Ich habe Victoria angerufen und mit ihr gesprochen. Ich will nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen. Das ist kein Spiel der Schuldzuweisung. Die Namen standen auf der Liste, weil sie es so machen. Es war ganz ohne Absicht. Sie ist nur eine der Designer auf der Liste, wie alle anderen auch”, erklärte das Model im Interview mit der britischen Zeitung ‘The Mirror’.

Zu den weiteren aufgezählten Labels der Liste gehören Calvin Klein, Roberto Cavalli, Marc by Marc Jacobs, Gucci, Chanel und Armani. In dem Brief wurden die Marken dafür kritisiert, nur sechs Prozent farbige Models in ihren Modenschauen laufen zu lassen.

Campbell nahm kein Blatt vor den Mund, als sie die Labels benannte und erklärte, sie wolle die Modeindustrie zu einem gleichberechtigten Arbeitsplatz machen. “Man kann diese Dinge auf keinen Fall schönreden. Man muss ehrlich sein! Wir haben die Prozente und die Tatsachen und da muss man sich keine Sorgen machen, andere Leute vor den Kopf zu stoßen. Ich sage die Wahrheit. Das mag den Leuten nicht gefallen, aber das mache ich nun mal”, betonte sie.

Für die Britin ist Rassismus noch immer ein relevantes Thema unter Models und einige der größten Stars verliehen ihrem Unmut über die Situation Ausdruck: “Ihr werdet überrascht sein, welche Models sich mir anvertraut haben. Viele von ihnen sind sehr bekannt. Ihnen wurde gesagt, dass man sie in den Modenschauen nicht haben wollte, weil sie nicht ‘United Colours of Benetton’ seien. Eines der Models, die mir das sagten, ziert momentan drei Titelseiten. Sie gehört zu denjenigen, die Glück hatten und dennoch muss sie diese Dinge erleben”, klagte Naomi Campbell. © Cover Media

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Naomi Campbell: Tränen vor der Kamera

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Naomi Campbell (43) sprach offen und ehrlich über die Probleme ihrer Vergangenheit.

Das Model konnte ihre Gefühle nicht verbergen, als der britische Moderator Jonathan Ross nach Geschichten aus dem Leben der Schönen bohrte. Campbells Wutausbrüche sind legendär: Zu den Zwischenfällen zählten unter anderem 2008 ein Angriff auf einen Polizisten am Flughafen von Heathrow, der in der Festnahme des Stars endete, 2007 warf sie mit ihrem Telefon nach einer Hausangestellten. “Ich habe die Aggressionsbewältigung ernst genommen. Wut ist eine Emotion. Es gab Dinge, mit denen ich klarkommen musste. Man muss sich damit auseinandersetzen”, sagte sie und wischte sich die Tränen aus den Augen. “Ich weine, du hast mich zum Weinen gebracht.”

Ross sprach weiterhin die Entscheidung Campbells an, sich nie fest zu binden. Auch wenn sie eine Reihe von Beziehungen hatte – mit Stars wie Mike Tyson (47) und Robert De Niro (70, ‘Killing Season’) – stand sie nie vor dem Traualtar. “Ich habe mich schon niedergelassen, aber nie mit der richtigen Person. Das ist mein Leben, ich bin glücklich”, versicherte sie.

Das Supermodel hatte in der Vergangenheit auch ein Drogenproblem und machte einen Entzug, um ihre Kokainsucht zu bekämpfen. In dem Interview sprach sie offen über ihren Drogenkonsum und wie froh sie sei, diese Zeit hinter sich zu haben. “Ich will nie wieder dorthin zurück. Egal was es ist, von dem man abhängig ist – man kann auch süchtig nach seiner Arbeit sein – alles ist eine Flucht. Man flüchtet vor etwas, egal was das ist. Ich habe mit 29 Jahren gemerkt, dass ich mich nicht so mochte, wie ich war und das war alles. Jeder Tag ist ein neuer Tag – ich bin kein perfekter Mensch. Ich lebe einfach und atme”, schloss Naomi Campbell. © Cover Media

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Erin O’Connor: Panik-Attacken vor Show

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Erin O’Connor (35) schlotterten als Jung-Model auch mal die Knie.

Die britische Schönheit lief bereits für Top-Designhäuser wie Christian Dior und Donna Karan und ist heute Jury-Mitglied der britischen Version der Model-Sendung ‘The Face’. Doch während die Berufsschöne Nachwuchstalenten Ratschläge erteilt, hatte sie selbst in ihrer Karriere Momente des Zweifels. “Da waren nicht irgendwelche extremen Diäten, aber es gab viele Last-Minute-Panik-Attacken in mobilen Toilettenhäuschen – ich habe versucht, mich hochzupuschen, um da raus zu gehen und zu tun, was zu tun war”, erinnerte sie sich im britischen ‘Look’-Magazin. “Es ist witzig, weil es niemals leichter wird, aber wenn ich dann erstmal draußen bin, bin ich frei und es ist befreiend. Am Ende kommst du runter und denkst ‘Was ist gerade passiert?’”

Erin O’Connor hat es als weltweites Topmodel geschafft und auch schon großes Lob von Modezar und Chanel-Legende Karl Lagerfeld (80) erhalten. Die Schönheit sagte aber auch, dass sie erst lernen musste, mit ihren Mängeln umzugehen und diese zu akzeptieren, da sie sie einzigartig machen würden. “Ich war in L.A. und ein Typ erzählte mir, was er dachte, was falsch an mir wäre – und nannte meine Brüste und meine Nase”, erinnerte sie sich an die Unverschämtheit. “Ich war 19 und er tat mir tatsächlich den größten Gefallen. Wenn dir jemand sagt, was falsch an dir ist, denkst du: ‘Nein, so funktioniert das nicht.’ Ich würde Jahre damit zubringen, mich selbst runter zu machen und mir hart zusetzen und am Ende des Tages kann ich die Dinge nicht ändern. Wenn ich es könnte, würde ich wie jeder andere aussehen.”

Bei der Model-Show ‘The Face’ sitzt sie neben Catwalk-Queen Naomi Campbell (43) und dem schwedischen Topmodel Caroline Winberg (28) in der Jury – stets auf Professionalität bedacht. Die Britin kann es nicht glauben, neben Campbell in der Sendung als Mentorin zu fungieren, doch gab Erin O’Connor auch zu, dass die beiden ihre Freundschaft “beiseite legten”, um den Wettbewerbs-Charakter der Show nicht zu gefährden. © Cover Media

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Caroline Winberg: Kein Fan von It-Taschen

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Caroline Winberg (28) verriet, auf welches modische Accessoire sie leicht verzichten kann.

Das Model stellt ihre modischen Kenntnisse als Mentorin in der britischen Castingshow ‘The Face’ an der Seite von Naomi Campbell (43) und Erin O’Connor (35) zu Verfügung. Die attraktive Blondine rockt zwar stets den neuesten Trend, doch von den angesagten Taschenmodellen sei sie nicht so überzeugt. “Ich stehe nicht wirklich auf diese saisonalen It-Taschen, weil sie schnell aus der Mode geraten. Es gibt aber ein paar Marken, die ich wirklich mag, sowie Givenchy und Tom Ford”, erklärte sie im Interview mit ‘modelinia.com’.

Winberg ist zwar nicht auf der Suche nach einer neuen Handtasche, dafür aber nach Schuhen von Saint Laurent Paris. Unter dem neuen Kreativchef Hedi Slimane (45) bekam das Label einen trendy Touch. “Ich liebe die Boots von Yves Saint Laurent. Der Grunge-Look kommt auf jeden Fall wieder und sie sind auch sehr bequem”, schwärmte Winberg.

Bei ‘The Face’ sind das Model und ihre Kolleginnen auf der Suche nach dem neuen Gesicht der Modebranche. Campbell ist bekannt für ihre streitlustige und ehrgeizige Art, die für viel Respekt auf der Seite ihrer Kolleginnen sorgt. “Ich schätze mich glücklich, dass ich die letzten Monate ‘The Face’ mit Naomi Campbell drehen konnte. Ich kann sie jeden Morgen mit dem Make-up und ihren frisierte Haaren sehen und finde sie einfach großartig. Sie sieht toll aus”, erzählte die junge Schöne. Auf die Frage, ob sie sich einige Ratschläge von dem Star geholt habe, antwortete Caroline Winberg: “Vielleicht. Ihr müsst die Show sehen, um das herauszufinden!” © Cover Media

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Naomi Campbell: Biopic wäre ein Flop

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Naomi Campbell (43) lehnt eine Filmbiografie über ihr Leben ab.

Der Star ist seit 27 Jahren in der Modeindustrie tätig und zählt zu den berühmtesten Models aller Zeiten. Campbell ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und ist überzeugt davon, dass ein Biopic über ihr Leben ohne ihr Mitwirken nie funktionieren würde. “Wenn ich nicht involviert wäre, dann würde es niemand richtig hinbekommen. Ich habe nie bestätigt, was die Leute über mich gesagt haben, das sind alles nur Vermutungen. Sie brauchen mich, um es richtig zu machen und ich denke nicht, dass ich das jemals machen würde. Trotzdem respektiere ich die Geschehnisse meines Lebens”, erklärte sie im Interview mit dem Magazin ‘Stylist’.

Zurzeit kann man Campbell im Fernsehen bei ihrer neuen Talentshow ‘The Face’ sehen. Auf die Frage, ob sie ihre Kollegin Heidi Klum (40), die als Jurorin bei ‘Project Runway’ auftritt, nach Rat fragte, antwortete sie, dass sie alles unter Kontrolle habe. “Nein, ich arbeite schon viel länger als Heidi, sie kann mir also nicht viel sagen, was ich nicht schon wüsste. Bei allem Respekt, ich mag Heidi sehr und ich denke, sie ist ein hart arbeitendes Mädchen, aber ich folge meiner Intuition. Wir wollen ‘The Face’ authentisch halten. Das ist ein originelles Format”, sagte sie.

Weiterhin fragte man den Star im Laufe des Interviews, ob er ein materieller Mensch sein. Campbell soll ein Vermögen von 36 Millionen Euro besitzen, doch behauptet sie, dass ihr Besitz nichts mehr bedeute. “Ich habe in diesem Jahr realisiert, dass Dinge Dinge sind und die Hälfte der Dinge, die ich besitze, brauche ich nicht. Das Wichtigste ist man selbst und wie man sich fühlt. Wie man in seinem täglichen Leben zurechtkommt und mit den Leuten, die einen umgeben”, philosophierte Naomi Campbell. © Cover Media

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