Naomi Campbell: Es gibt nur eine Kate Moss

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Naomi Campbell (43) bricht eine Lanze für Kate Moss (39).

Seitdem Nachwuchs-Model Cara Delevingne (21) die Laufstege der Welt unsicher macht, wird diese in den Medien immer häufiger mit der berühmten Moss verglichen – was ihre Kollegin Campbell allerdings gar nicht verstehen kann. “Cara ist Cara Delevingne, Kate ist Kate Moss”, stellte die ebenfalls weltbekannte Catwalk-Schönheit im Gespräch mit der britischen Zeitung ‘The Daily Mail’ klar. “Die Leute sagen das bloß, weil sie genauso groß ist wie Kate. Aber es gibt nur eine Kate Moss. Kate ist eine Ikone.”

Damit wolle sie aber keineswegs das 22 Jahre jüngere Model herabsetzen. “Cara könnte auch zur Ikone werden – wer weiß, wie lange sie das noch machen will?”, sinnierte Campbell.

Obwohl die Britin bezweifelt, dass man es Moss nachmachen kann, sagt sie Delevingne ebenfalls viel Erfolg voraus. “Sie hat gerade erst angefangen und sie ist schon jetzt weit gekommen”, schwärmte Campbell von dem blonden It-Girl.

Momentan dreht das Supermodel die zweite Staffel der Model-Castingshow ‘The Face’, bei der es den Kandidatinnen als Mentorin zur Seite steht. Nachwuchs-Talenten Ratschläge zu erteilen hat Campbell dabei schon immer viel Freude bereitet, weshalb sie einst auch Kate Moss unter ihre Fittiche nahm, als diese ihre Karriere startete. “Ich habe auf sie aufgepasst, als sie anfing; sie lebte mit mir in New York. Sie war schon damals wunderbar”, erinnerte sich Naomi Campbell an die alten Zeiten. © Cover Media

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Kate Moss ziert ‘Playboy’-Cover

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Kate Moss (39) zieht sich fürs ‘Playboy’-Jubiläum aus. 

Redaktionsleiter Jimmy Jellinek ist außer sich vor Freude über seinen neuen Titelstar, der die Januar/Februar-Ausgabe des Männermagazins zieren wird. Seiner Meinung nach ist Kate Moss vom Status her vergleichbar mit Marilyn Monroe (?36), die vor 60 Jahren den Stein ins Rollen brachte. “Das ist eine gigantische Weltmarke, man braucht eine Weltmarke, um das zu feiern – das war der Anstoß. Wir sprechen über das Gesicht von Burberry, das größte Supermodel der Welt auf dem Cover des ‘Playboy’”, schwärmte er im Interview mit der Zeitung ‘Los Angeles Times’. “Sie ist der perfekte Partner für uns, um die kommenden 60 Jahre anzuschubsen. Es begann mit Marilyn Monroe auf dem ‘Playboy’ vor 60 Jahren, eine Ikone ihrer Zeit. Jetzt haben wir Kate Moss!”

Auch ‘Playboy’ Gründer Hugh Hefner ist voller Euphorie: “Sie ist auf der ganzen Welt eine Berühmtheit, ist legendär und überschreitet die Grenzen von sexy Metaphorik zu hochklassigem Modelling.”

Die Bilder sind bereits im Kasten. Das Fotografen-Duo Mert Alas und Marcus Piggott lichtete Moss in verführerischer Pose mit weißen Manschetten, Seidenstrümpfen und den samtigen Bunny-Ohren ab. Die Gerüchteküche brodelte seit Juni, nachdem der Haarstylist von Moss sich vermeintlich verplapperte und von der Arbeit mit Moss auf dem Fotoshoot berichtete. Moss ist nicht das erste Supermodel, das sich auf dem ‘Playboy’ entblößt, auch Naomi Campbell (43), Claudia Schiffer (43) und Cindy Crawford (47) zierten schon das Cover des legendären Männermagazins. Es ist auch nicht das erste Mal, dass sich die sexy Britin komplett für ein Shooting auszieht. Schon für das Beauty-Label St. Tropez räkelte sich Kate Moss im Eva-Kostüm am Swimming Pool, genauso wie für eine Kampagne des Edeljuweliers David Yurman. © Cover Media

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Jessica White wünscht sich mehr farbige Models

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Jessica White (29) empfindet es als problematisch, dass es immer noch an farbigen Models auf dem Laufsteg mangelt.

Das Topmodel war anlässlich der New Yorker Modewoche in den vergangenen Tagen gleich mehrfach im Einsatz, unter anderem ließ sie sich bei der DKNY Party am Montagabend blicken. In diesem Jahr wurde die geringe Anzahl farbiger Models bereits heiß diskutiert, nachdem Bethann Hardison, Pressesprecherin der Diversity Coalition, in einem Brief an den Council of Fashion Designers of America verlangte, dass das Thema Vielfalt bei der New Yorker Modewoche ernster genommen werden sollte.

“Mode ändert sich ständig von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, aber ich sehe keine Veränderung darin, wie viele schwarze Gesichter auf dem Laufsteg sind, und das ist etwas, worüber wir sprechen sollten, denn es ist ein Problem”, erklärte White jetzt in der ‘Condidenti@l’-Kolumne der ‘New York Daily News’.

Der Council of Fashion Designers of America ist stark involviert in die Geschehnisse rund um die Modewoche. In ihrem Brief verwies die Pressesprecherin besonders auf die Label Calvin Klein und Donna Karan, die ihrer Meinung nach nicht genug schwarze Models einsetzen würden, obwohl Chanel Iman (22) und Joan Smalls (25) in dieser Woche für Donna Karan über den Laufsteg schritten.

“Wir setzten Trends, wir folgen ihnen nicht”, erklärte Jessica White und betonte: “Im Moment gibt es diesen heißen Trend namens Ghetto Goth, sehen sie sich Rihanna an. Sie macht das großartig.”

Auch andere große Namen der Industrie machen sich stark für mehr Farbe auf den Laufstegen. So machten auch die Models Naomi Campbell (43) und Iman (58) während der TV Sendung ‘Good Morning America’ auf die Missstände aufmerksam. “Die Statistiken sind schockierend”, so Campbell. “Herzzerreißend. Dein Körper und deine Schönheit, es kommt nicht darauf an, welche Farbe du hast. Wenn du das richtige Talent hast, dann solltest du dort sein und die Möglichkeit haben, deinen Job zu machen.” Iman vertrat einen ähnlichen Standpunkt: “Es gab mehr schwarze Models [in den 70ern] als 2013. Schweigen ist einfach nicht akzeptabel. Es geht hier nicht um Schuldzuweisung. Und nur, um es noch einmal klarzustellen, niemand nennt hier irgendeinen Designer einen Rassisten. Die Sache an sich ist Rassismus.” © Cover Media

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Naomi Campbell liebt Schnäppchen

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Für Naomi Campbell (43) muss es nicht immer Designerware sein.

Die Laufsteg-Schönheit zählt zwar zu den erfolgreichsten Supermodels der Welt und kann sich allerhand Luxusgüter leisten, freut sich aber auch, wenn sie Kleidung günstig ergattert. Neben Versace und Marc Jacobs shoppt Campbell deshalb auch gerne in ganz normalen Läden. “Ich trage auf jeden Fall auch Sachen von Topshop. Wir lieben es doch alle, ein Schnäppchen zu machen”, grinste sie im Gespräch mit der britischen Ausgabe des ‘Elle’-Magazins.

Dass sie ihre Karriere den großen Modedesignern zu verdanken hat, weiß die Britin jedoch. “Azzedine Alaïa, Gianni Versace und John Galliano”, zählt sie einige der Fashionikonen, die ihr zu Ruhm verhalfen, auf. “Ich bin ihnen auf ewig zu Dank verpflichtet und jetzt möchte ich ihnen etwas zurückgeben.”

Obwohl sie als eine der Großen der Modeindustrie gilt, wurde die Schöne im Laufe ihrer Karriere Opfer von Rassismus und Diskriminierung. Dies habe sie jedoch stets angetrieben. “Meine ganze Karriere war auf einer Herausforderung aufgebaut. Ich werde nicht lügen: Als farbige Frau muss man 110 Prozent geben – 100 Prozent sind nicht genug”, gestand Naomi Campbell betrübt. © Cover Media

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Naomi Campbell strebt nach Autorität

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Naomi Campbell (43) will sich ihre Autorität gegenüber den Kandidaten ihrer Fernsehshow bewahren.

Das Supermodel zählte zu den Prominenten, die in der US-amerikanischen Fernsehshow ‘The Face’ auftraten, um den nächsten großen Modestar zu küren. Die Sendung ist jetzt nach Großbritannien gezogen und auch hier führt Campbell die Nachwuchstalente durch die Höhen und Tiefen der Modeindustrie. Der Star hat dabei eine klare Vorstellung von seiner Rolle: “Ich bin keine Freundin. Als ich unterschrieb, stimmte ich zu, die Mentorin zu sein, keine Freundin. Wir kümmern uns um unsere Mädchen – das ist ganz normal. Aber um seine Autorität zu bewahren, kann man keine Freundin sein”, erklärte sie im Interview mit dem britischen Magazin ‘InStyle’.

Auf die Frage, ob sie erklären könne, wie sie jemandem das Modeln beibringt, antwortete sie, dass das “unmöglich” sei in Worte zu fassen. Auch lehnte sie einen Kommentar über die US-Sendung ab, nachdem die Nachricht bekannt wurde, dass Coco Rocha (24) und Karolina Kurkova (29) nicht wieder als Mentorinnen zurückkehren.

Über ihre Kandidatinnen gab sie hingegen bereitwillig Auskunft: “Ich fühle mich sehr verantwortlich für alle Models, weil ich weiß, dass sie meinetwegen zu den Castings gehen. Es liegt mir wirklich sehr am Herzen, was mit ihnen geschieht, aber ich mache ihnen keine falschen Hoffnungen”, erklärte sie.

Campbell teilt die Jury-Bank mit Erin O’Connor (35) und Caroline Winberg (28). O’Connor geht anders an die Sache heran als ihre Kollegin und hat kein Problem damit, ihre Geheimnisse mit den Team zu teilen: “Wie wäre es mit dem Zwischenfall, als ich es nicht auf den Dior-Couture-Catwalk schaffte? Mein Korsett war so eng, dass ich ohnmächtig wurde und es ein heißer französischer Feuerwehrmann aufschneiden musste, während ich in der stabilen Seitenlage war”, lachte sie.

Die Britin versteht sich blendend mit ihren Kolleginnen und auch mit Campbell hat sie sich angefreundet: “Es gibt schon ein paar Zickereien. Alle Mentoren sind sehr ehrgeizig. Aber Naomi und ich haben wirklich eine gemeinsame Grundlage gefunden – die Schönheit unserer Verbindung ist, dass wir polare Gegensätze sind. Ich bin sehr geduldig, sie ist sehr direkt”, erklärte Erin O’Connor, die Mentoren-Kollegin von Naomi Campbell. © Cover Media

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Naomi Campbell: Kate Moss ist wie eine Schwester

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Die Modewelt ist für Naomi Campbell (43) nach wie vor wie eine Familie.

Der Fashionstar zählte zu den gefragtesten Models der späten 80er und 90er Jahre. Zusammen mit Christy Turlington (44), Cindy Crawford (47), Linda Evangelista (48), Claudia Schiffer (43) und Kate Moss (39) war sie ein Teil der Elite-Supermodels, die als ‘Big Six’ in der Modeindustrie bekannt waren. Und noch heute betrachtet Campbell diese Gruppe von Frauen als einen Teil ihrer Familie. “Natürlich. Kate ist wie meine Schwester”, sagte sie gegenüber dem ‘Interview’-Magazin. “Egal, wie alt sie ist – im nächsten Jahr wird sie 40 -, ich betrachte sie als meine kleine Schwester. Eine Visagistin, die Sharon Gault hieß und mit Madonna auf Tour war, stellte mir Kate vor. Das war 1992. Ich lernte Kate und [den Fotografen] Mario Sorrenti zur gleichen Zeit kennen. Dann traf ich Kate in Madrid wieder. Ich habe sie gekidnappt und das war’s. Ich entführte sie, hielt in Paris an, um Christy abzuholen und dann flogen wir alle zusammen nach Dublin.”

Nicht nur zu ihren ehemaligen Kolleginnen hat die Schöne noch eine enge Verbindung, auch zu einigen der berühmtesten Designer. Ihrer Meinung nach existieren diese engen Freundschaften mittlerweile aber nicht mehr in der Modeindustrie: “Ja, [die Modewelt ist noch immer meine Familie]. Ich liebe die Beziehung, die ich zu Azzedine [Alaïa], zu Donatella [Versace], zu Stefano [Gabbana] und Domenico [Dolce], zu Marc Jacobs und zu Anna Sui habe. Als ich mit dem Modeln begann, gab es keine Casting-Chefs oder Stylisten, also hatte man direkt mit den Designern zu tun. Damals standen wir uns alle viel näher – wir kommunizierten direkt miteinander und wenn wir nicht arbeiteten, hingen wir alle miteinander ab. Offensichtlich hat sich das jetzt verändert, aber ich habe es so beibehalten”, erklärte Naomi Campbell. © Cover Media

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