Zuzanna Bijoch: Gelobt sei das Internet

Zuzanna Bijoch (20) glaubt, dass man es dank der sozialen Medien zu einem erfolgreichen Model bringen kann.

Bild von Zuzanna Bijoch

Zuzanna Bijoch (20) glaubt, dass man es dank der sozialen Medien zu einem erfolgreichen Model bringen kann.

Die junge Schönheit schritt bereits für hochkarätige Labels wie Ermanno Scervino in New York und Moschino in Mailand über die Laufstege und ist zur Zeit gut gebucht.

Mit ihrem Account bei Twitter sowie Instagram sorgt sie darüber hinaus auch dafür, dass ihr Fans immer auf dem neusten Stand sind – das sei ihrer Meinung nach heutzutage auch der Schlüssel dafür, Bekanntheit in der Branche zu erlangen. “Die Tür zur Modewelt hat sich wirklich durch die sozialen Medien geöffnet”, erklärte die Catwalk-Grazie gegenüber ‘The Edit’ und führte aus: “Wenn ein Model in der Branche heutzutage erfolgreich sein möchte, muss es erkennen, dass sein Job nicht bei einem Shooting beginnt oder endet. Je mehr soziale Inhalte es liefert, umso größer wird es als Marke wachsen.”

Zuzanna stammt aus Kattowitz, Süd-Polen, und freut sich über eine stetig wachsende Beliebtheit bei den Designern, seitdem sie 2010 die Laufstege im Sturm eroberte. Als sie zunächst mit dem Modeln begann, erinnerte sich die brünette Grazie, dass Nachwuchs-Modestars den Spuren von Ikonen wie Kate Moss (40) oder Cindy Crawford (48) gefolgt sind, um erfolgreich zu werden. Doch heute nützt ihnen die Technik mehr, als den Supermodels von damals nachzueifern. “Der Social-Media-Aspekt ist heute ein wichtiger Teil unserer Leben. Bei der Mode geht es nicht nur darum, die Kleidung zu präsentieren, es ist außerdem ein Lifestyle, den man vorantreibt, indem man daran teilnimmt. “Es ist erstaunlich, wie viel sich verändert hat, seitdem ich angefangen habe. Diese Fähigkeit, miteinander in Verbindung zu treten, hat die Dinge aufgestoßen, für die Designer und für die Models. Jeder twittert, jeder postet Bilder – unsere Welt ist jetzt so viel zugänglicher ? Man kann mit seinen Fans direkt kommunizieren. Sie können verstehen, wer man ist, was man mag, was man schön findet.”

Wie schön, dass Zuzanna Bijoch die moderne Technik für ihre Karriere nutzen kann. © Cover Media

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Linda Evangelista: Werbung für Moschino

Linda Evangelista (49) ziert die Werbeplakate von Moschino.

Bild von Linda Evangelista

Linda Evangelista (49) ziert die Werbeplakate von Moschino.

Den neuen Job des kanadischen Supermodels bestätigte Modeschöpfer Jeremy Scott stolz auf Twitter: “Linda Evangelista wurde von Steven Meisel für Moschino fotografiert und von Carlyne Cerf De Dudzeele gestylt.” Dazu veröffentlichte der neue Kreativdirektor des Labels, der im Februar seine erste Kollektion vorstellte, die entsprechende Reklame. Die Schwarzweiß-Fotografie zeigt Linda Evangelista sitzend auf einem Hocker. Sie trägt einen knielangen Mantel mit Dreiviertel-Ärmeln und großen weißen Knöpfen und hält eine wattierte Handtasche, auf dem groß das Logo des Luxuslabels abgebildet ist, das sich auch auf ihren Schuhen befindet. Bemerkenswert ist die Frisur der prominenten Berufsschönheit: Ihre langen Haare wurden aus ihrem Gesicht gekämmt und dabei hochtoupiert.

Das Foto fand schon großen Anklang in der Branche, denn es würde alle Seiten der Fashion-Welt präsentieren und das war immer das Ziel von Jeremy Scott. Bei seiner Debütkollektion fanden sich Sweater, auf denen die Zeichentrickfigur SpongeBob abgebildet war. Auch das Logo von Moschino änderte sich und erinnert ein bisschen an das der Fast-Food-Kette McDonald’s. Dass es nun in der Werbekampagne auf der Tasche und auf den Schuhen auftaucht, wird in der Modebranche als clevere Idee betrachtet, denn dies würde erwachsener wirken als die Präsentationen auf dem Laufsteg. “Ich möchte, dass die Leute an meine Arbeit genauso herangehen wie an einem Bild von Lichtenstein”, bemerkte der Amerikaner vor Kurzem im Interview mit ‘style.com’. “Man könnte eine hundertseitige Dissertation darüber schreiben, warum er Comics nutzte oder einfach nur sagen, dass es süß aussieht.” Wie Linda Evangelista in der neuen Moschino-Werbung. © Cover Media

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Die Tüte Fritten am Ohr

Manchmal wird was trendy, was ich echt nicht verstehe. Dazu gehört diese Moschino-McDonald’s-Verschnitt-Handyhülle im Frittentüten-Design. Die hat gerade jeder. Angefangen von Starbloggerin Chiara Ferragni (die auch die restlichen Frittendesigns von Jeremy Scott für Moschino trägt) bis zu diesem Fashionisto, den ich auf der abgelaufenen Pariser Fashionweek geknipst habe.

Modepilot-Moschino-Handy-i-Phone-jeremy_Scott-Mode-Blog

Nun muss ich gestehen: Ich tue mir schwer mit diesem neuen Objekt der Mode-Begierde. Den:

erstens bin ich kein McDonald’s Fan, was das Essen betrifft,

zweitens will ich nicht mit ‘ner Tüte Fritten am Ohr rumlaufen,

drittens verstehe ich den Witz nicht.

Aber ich bin grundsätzlich kein Befürworter dieser Klamauk-Designs von Jeremy Scott. Ich mochte nicht seine Teddybären oder Flügel an den Adidas-Sneakers, seine eigene Linie hat zwar ein paar witzige T-Shirts und Ideen, ist aber sonst eher was für Shibuya, denn für Paris, und seine Drehwendung der Moschino-Linie halte ich für schwer verkäuflich. Auf alle Fälle für den europäischen Markt, aber den interessiert heute ja eh keine Sau mehr.

Ja, ja,  ich weiß, dass dies typisch Scott ist. Ich erinnere mich, dass es Scot- Kleider im Designs von Snickers Schokoriegel gab, dass er Kleider mit Pizza-Drucken machte, Bustiers mit Spiegeleier-Design am Busen… Hatten wir alles schon, kennen wir und hat damals auch kaum einer gekauft. Warum also greifen nun alle zur Frittentüte? Kann mir das einer mal erklären?

Dass Handyhüllen heute wieder witzig sein dürfen, hat Marc Jacobs mit seinen sehr niedlichen und wie ich finde begehrenswerten Designs in Form von Eulen und Möpsen bewiesen und in meinem Augen sind die Hässchen und Teddybären von Moschino nur eine Weiterentwicklung davon. Aber diese Fritten??

In unserer Umfrage vom Mai 2013 haben wir Euch auch abstimmen lassen, ob ihr solche Designs cool oder kindisch findet. Knapp die Mehrheit meinte, es sei kindisch, aber viele waren auch der Meinung, das sei nun cool. Und nun, was denkt ihr rund ein Jahr später darüber?

Als Nutzer des alten i-Phone 4S bin ich eh nicht die Zielgruppe und kann mich beruhigt zurücklehnen, denn ich kann den Trend schon aus technischen Voraussetzungen gar nicht mitmachen. Auf der Suche nach einer lustigen Handyhülle für ALTE Smartphones bin ich bei H&M fündig geworden und habe mir für 3 Euro mal kurz einen Angry Bird geholt. Und der drückt genau das aus, was ich über die Frittenhülle denke.

Modepilot-Angry Bird-H&M-I-phone 4S-mobilephone-Fashion-BlogFotos: Barbara Markert

Jourdan Dunn: Ein schwarzes Model reicht nicht

Jourdan Dunn (23) empört sich, wenn Modeschöpfer gelobt werden, weil sie ein schwarzes Model beschäftigt haben.

Bild von Jourdan Dunn

Jourdan Dunn (23) empört sich, wenn Modeschöpfer gelobt werden, weil sie ein schwarzes Model beschäftigt haben.

Das Model möchte, dass mehr Ethnien auf dem Laufsteg vertreten sind: “Ich weiß gar nicht, warum Leute Designern applaudieren, die ein Model mit einer anderen Hautfarbe laufen lassen. Es ist doch nicht so, dass nur ein bestimmter Typ Frau Mode mag”, schäumte die Britin im Interview mit ‘Miss Vogue’. “Ich finde es komisch, wenn mir Mode-Agenten sagen, dass ich als einziges schwarzes Mädchen für die Modenschau gebucht wurde und das doch toll sei. Warum soll das denn toll sein?”

Die Berufsschönheit begegnete in ihrem Beruf schon mehrfach Rassismus – eine Casting-Agentur lehnte sie beispielsweise ab, weil sie “nicht noch mehr schwarze Mädchen haben wollten”. Eine weiße Make-up-Künstlerin weigerte sich, sie zu schminken, weil sie schwarz war.

Trotz dieser unangenehmen Erlebnisse etablierte sich Jourdan Dunn in der Welt der Mode – so war sie bei den gerade endenden Modewochen sehr gefragt und lief unter anderem für Balmain, Moschino und Oscar de la Renta. Ihr voller Terminkalender bedeutet aber auch, dass sie oft von ihrem vierjährigen Sohn Riley getrennt ist, der in London bei Dunns Mutter lebt. “Ich fühle mich manchmal sehr schuldig, was ich alles verpasse, aber ich muss mich immer daran erinnern, dass ich es für ihn mache, für seine Zukunft”, betonte Jourdan Dunn. © Cover Media

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Cara Delevingne: Steht die nächste Filmrolle an?

Bild von Cara Delevingne

Cara Delevingne (20) ist eine Top-Kandidatin für eine Rolle in der Verfilmung von ‘Shades of Grey’.

Das gefragte Model zählt momentan zu den großen Stars ihrer Branche, lief für Labels wie Moschino und Oscar de la Renta über den Laufsteg und landete Kampagnen mit dem legendären Modehaus Chanel. Kürzlich versuchte sich die Schöne auch als Schauspielerin und jetzt könnte sie sogar eine Rolle in der Verfilmung des erotischen Romans ’50 Shades of Grey’ von E.L. James bekommen. “Cara ist eine Favoritin für die Rolle. Diesen Auftritt will sie unbedingt landen, sie wollte schon immer als Schauspielerin ernstgenommen werden. Sie liebte ihre kleine Rolle in Anna Karenina im letzten Jahr mit Keira Knightley – also nutzte sie die Gelegenheit für das Vorsprechen”, berichtete ein Insider im Interview mit der britischen Zeitung ‘The Sun’.

In dem historischen Drama schlüpfte Delevingne in die Rolle von Prinzessin Sorokina, die Graf Vronski alias Aaron Taylor-Johnson (23) ehelichen wollte. Taylor-Johnsons Frau Sam (46) soll Regie bei dem Erotikfilm führen und dank Delevingnes Verbindungen zur Modeindustrie könnten dadurch ihre Karten noch besser stehen. “Cara und Sams Ehemann Aaron Taylor-Johnson freundeten sich bei den Dreharbeiten zu Anna Karenina an. Sie ist eine weltbekannte Ikone und auch eine gute Schauspielerin und Sam will sie für den Film haben – es ist aber noch nicht ganz klar, für welche Rolle. Ihre Schwestern kennen Sam und alle sind aus einer Clique, also hat sie gute Chancen auf eine geeignete Rolle. Auch ihr Agent hat schon mit Kelly Marcel gesprochen, den Drehbuchautoren, und gegebenenfalls schreibt er ihr eine starke Rolle”, führte der Alleswisser weiterhin aus.

Kürzlich erst wurde berichtet, dass Cara Delevingne auch für eine Rolle in dem britischen Film ‘Kids In Love’ im Gespräch sei. © Cover Media

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Moschino setzt auf Karo-Prints

Bild von Moschino

Moschino zeigte eine Kollektion voller schottischer Karomuster und reiterlicher Looks auf der Mailänder Fashion Week.

Die Frontfrau des Labels, Rosella Jardini, blieb den femininen und verspielten Styles treu, für die das Modehaus bekannt ist. Bei der Arbeit an der Herbst/Winterkollektion 2013 ließ sich die Designerin von schottischen Einflüssen inspirieren. So eröffneten Models in karierten Looks die Modenschau in Mailand. “Ich liebe alles Britische. Das war schon immer so”, erklärte sie im Backstage-Bereich gegenüber ‘Vogue.co.uk’.

An das Thema schloss sich eine Auswahl von reiterlich anmutender Kleidung an: Die Models trugen übergroße Reiterhüte und blinkende goldene Ohrringe, die ihre roten und grünen Blazer sowie die engen, mit Gold verzierten Reiterhosen perfekt ergänzten. Passend dazu waren die Haare der Grazien in Pferdeschwänzen zusammengehalten.

Zu der vorrangig aus Blazern und Mänteln bestehenden Linie, fügte die Designerin auch einige femininere Looks wie Rüschenblusen mit rosafarbenen Verzierungen hinzu. Auch kleine Details aus Wildleder verzierten einige Designs. “Ich kombiniere gern verschiedene Materialien, Bezüge und Verzierungen miteinander”, berichtete Jardini.

Heute stellte auch das Modehaus Etro seine neuesten Herbst/Winterlooks in der italienischen Modemetropole zur Schau. Digitale Tribal-Prints in Schwarz und Gelb schwirrten über den Catwalk. Die an industrielle Formen erinnernden Silhouetten der Kleidung ergänzten die Wirkung der Farben perfekt. Auf ‘Vogue.co.uk’ sprach die Designerin Veronica Etro über ihre Inspiration für die Linie, die auf Filmen wie ‘Blade Runner’ und ‘Sieben Jahre in Tibet’ basierte. “Es ging um Tradition und Kultur, die Erinnerung an die Vergangenheit. Ich habe mir eine Frau vorgestellt, die sich ihre Kleidung selbst anpasst – mit Mustern der digitalen Epoche. Die Idee von Restauration und unterschiedlichen Lagen. Ich dachte an Sportkleidung und Motorradhosen. Sie ist ein halber Biker, aber eben auch spirituell.”

Im Laufe des Tages stellt das Modehaus Versace seine Herbst/Winterkollektion 2013 dem Publikum der Mailänder Modewoche vor. © Cover Media

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