Chrissy Teigen: Schimpftirade gegen Fashion-”Gören”

Bild von Chrissy Teigen

Chrissy Teigen (27) schien sich gestern über einige junge Damen auf der ‘GQ’-Party zu ärgern.

Das ‘Sports Illustrated Swimsuit’-Model ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Dies bewies sie auch gestern wieder und machte ihrem Frust nach der ‘What to Wear Now Party’ von ‘GQ’ in New York auf Twitter Luft.

Kurz nachdem sie auf dem roten Teppich posiert hatte, ließ sie eine Schimpftirade los, die sich gegen die jüngere Fashion-Generation richtete. Sie nannte zwar keine Namen und erwähnte auch die Veranstaltung nicht, doch offensichtlich muss jemand das Model im Highline Hotel verärgert haben. “Wenn sich junge Frauen wie Gören aufführen, möchte ich ihnen gerne mitteilen, dass ihre Anziehungskraft bald vorbei ist. Weil ich eine totale Sch****e bin, yay! Das ist das einzig Befriedigende, wenn man junge, eingebildete Gören beobachtet. Zu wissen, dass sie älter werden und die gleiche Feststellung machen werden”, twitterte sie.

Auf der Party erschien Teigen in einem legeren Outfit. Ihre beneidenswerten Beine stellte sie in einer Mini-Jeans-Shorts und kniehohen braunen Lederboots zur Schau. Das Make-up beließ sie natürlich und ihre Haare fielen ihr in lockeren Wellen über die Schultern.

Andere Gäste setzten auf einen eleganteren Look: Das Victoria’s-Secret’-Model Chanel Iman (22) präsentierte sich beispielsweise in einem bodenlangen, femininen Blumenkleid mit Spaghettiträgern, das ihren Rücken freiließ. Die Sängerin Bridget Kelly (27, ‘Special Delivery’) versprühte reichlich Sex-Appeal in ihrem schwarzen figurbetonten Kleid mit heißen Cutouts.

Neben genannten Grazien und Chrissy Teigen ließen sich unter anderem auch der Designer Michael Bastian (47), das Design-Duo Ariel und Shimon Ovadia sowie die ‘GQ’-Moderedakteurin Madeline Weeks (48) blicken. © Cover Media

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Heiße Dessous = heiße Spiele?

Erotikwäsche Modepilot Escora

Ich bin wirklich kein Kostverächter, würde der Mann sagen, wenn es um Frau in heißen Dessous geht. Nur geht es ihm dann um die Frau und kaum um das, was sie trägt – egal, was und wie sie es trägt. Jungs, Hand aufs Herz, habe ich Recht?

Und ich bin bei Leibe kein Kostverächter, wenn es um Dessous geht: Ich trug schon La Perla zu Zeiten, als Rock und Bluse noch von H&M stammten, also mein Gehalt dies eigentlich nicht zuließ und ich tat das für mich (!). Doch bei Hebe-BHs und String-Ouverts hört mein Kostverständnis auf. Ich fragte Birgit Rieker-Jongen, Inhaberin von Escora, die ebensolche Unterwäsche anbietet, was es mit dieser fragwürdigen Bekleidung nun auf sich hat, zumal ihr eleganter Onlineshop Frauen anspricht, die bei “Bondage” an die “Nudes” des Düsseldorfer Fotokünstlers Thomas Rueff denken und Lack und Leder allenfalls als modisches Statement (z.B. bei Versace) kaufen…

Hebe-BH Escora Modepilot

Rieker-Jongen: “Ich gebe Ihnen Recht, natürlich sind erotische Dessous 5 Minuten-Artikel, die geradezu danach schreien ausgezogen zu werden. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass Männer ihre Frauen sehr gerne auspacken. Das bestätigt auch die interessante Tatsache, dass ein Großteil der Käufer in unserem Onlineshop Männer sind, die diese erotischen Artikel für ihre Frauen einkaufen. Ich glaube, in jedem Mann steckt immer noch ein kleiner Junge und was machen kleine Jungs am liebsten, außer mit Eisenbahnen und Autos spielen? Geschenke auspacken! Jede Frau ist ein Geschenk und wir liefern mit Escora eben die richtige Verpackung. Ouverts, raffinierte Schnürmieder oder Hebe-BHs zeigen mehr vom Körper als die „normalen“ Dessous, aber eben auch nicht alles – sie machen die Männer neugierig und regen zum Entdecken an. Das Spiel der erotischen Verführung existiert schon seit Jahrzehnten und gerade heutzutage schlüpfen Frauen gerne ab und an die Rolle der Femme Fatale. Frauen sind mutiger und selbstbewusster geworden. Sie legen mehr Wert auf Erotik, sind bereit Neues auszuprobieren und setzen ihre Reize bewusst in Szene.”

Modepilot Escora string ouvertGerade die Slip oder String Ouverts machen mir gedanklich zu schaffen. Wann zieht man diese an? Ziehen sich Ihre Kundinnen nach dem Dinner noch einmal um oder gehen sie mit den Ouverts sogar schon zur Arbeit?!

Rieker-Jongen: “Vor allem nach Filmen wie Eyes Wide Shut, Moulin Rouge, Burlesque und seit der Romantriologie „50 Shades of Grey“ sind erotische Dessous salonfähiger geworden. Die Ouverts sind mit Sicherheit ein wenig gewagter als normale Slips, jedoch genauso bequem zu tragen. Lingerie ist etwas sehr Persönliches, eine Frau sollte sich darin bestenfalls wohl und sexy zugleich fühlen. Ich kann mir beide Szenarien gut vorstellen: Die selbstbewusste Karrierefrau – dynamisch, erfolgreich, Single und genießt ihr Leben in vollen Zügen –, die verführerische Lingerie alltäglich trägt, schließlich könnte jeder Tag eine neue Herausforderung mit sich bringen. Oder eben die Ehefrau, die sich vor dem Candle Light-Dinner umzieht, um ihren Mann dann Zuhause erst mit einem selbst kreierten Essen und anschließend mit aufregenden Dessous zu verführen.”

jaqueline

Soviel zur Theorie. Wie verkaufen sich die Ouverts in Ihrem Onlineshop in Relation zu anderen Höschen?

Rieker-Jongen: “In der Tat verkaufen wir in dem Onlineshop von Escora 70% erotische Dessous – Tendenz steigend. Der Anteil an Ouverts ist doppelt so hoch wie der an normalen Slips. Online kaufen viele Männer, aber auch die Frauen genießen die Anonymität und schöpfen mehr Selbstvertrauen bei der Auswahl ihrer Dessous.”

Das überrascht mich. Wenn Sie in einem Café oder Restaurant sitzen: Erwischen Sie sich gelegentlich dabei zu überlegen, was die anderen Damen wohl drunter tragen?

Rieker-Jongen: “Das ist eine Berufskrankheit… Als Protagonistin dieser sehr emotionalen Branche stelle ich mir häufig die Frage, was die Dame am Nebentisch wohl darunter trägt. Wenn man ins Gespräch kommt und es sich ergibt, frage ich sogar mal nach – da habe ich schon so manche Überraschung erlebt… Ich sage nur, stille Wasser sind tief.”

Was glauben Sie, nachdem Sie anhand meiner Fragestellung ein wenig über mich erfahren haben, liegt wohl so in meiner Dessous-Schublade?

Rieker-Jongen: “Unabhängig von den Marken, sind Sie mit Sicherheit eine Frau, die viel Wert auf schöne Dessous legt. Genauso vielfältig wie Ihre Fragen (wir können hier nicht alle abbilden, Anm. d. Red.) und Interessen sind, wird auch Ihre Dessous-Schublade ausgestattet sein. Auf jeden Fall haben Sie für alle Anlässe die passenden Dessous – nur beim Slip Ouvert bin ich mir nicht sicher, aber das können wir mit Escora ja ganz schnell ändern…”

Da haben Sie Recht. Vielen Dank für das anregende Gespräch.

Und nun die Frage an die Modepilot-Gemeinde: Seid Ihr nun vom Slip Ouvert überzeugt (Ihr könnt ja anonym kommentieren) oder seht Ihr das wie eine Kollegin, die heute zu mir sagte: “Wie jetzt, ein Slip, mit dem man Pipi machen kann?!”

PS: Demnächst auf diesem Kanal: Wäsche fürs Oktoberfest-Dekolleté

Fotos: escora.de

Profil(ierungs)-süchtig

Stella McCartney tut es, Jil Sander tut es auch und entsprechend werden andere es ihnen nach tun: dicke, fette Zickzack-Gummishohlen für Absatzstiefel und -stiefeletten des Winters 2013/14.

Jil Sander Profil Stiefel ModepilotWährend ich die Sohlen von Stella McCartney zum Davonlaufen finde (Bild unten) – sie erinnern mich an die Reifen von Baggern und sind mir viel zu plump – bin ich geradezu entzückt von der raffinierteren Variante von Jil Sander (Bild oben): ein durchgehender Profilstreifen, der sich in Violett vom braunen Velourleder absetzt aber nicht zu laut ist.

Stella McCartney shoes winter 2013 ModepilotBeide Schuhe kosten knapp unter 1000 Euro, den Jil Sander-Schuh gibt es bei Net-a-porter und den von Stella McCartney bislang nur in Schwarz in der Pre-Order bei Saks Fifth Avenue, wobei sich ähnliche Modelle auch in den Bahnhofsvierteln finden lassen, vielleicht weniger vegan. Stella McCartney verzichtet zu 100 Prozent auf Leder. Ihr Modell gibt es auch in Grau/Weiß oder Braun/Weiß – ich weiß nur nicht, welches Geschäft sich getraut hat, sie zu ordern.Jil Sander boots Modepilot 2013

Die Wildlederstiefel von Jil Sander hingegen sind einzigartig in Form und Farbgebung und so etwas von geglückt! Ich mag auch, wie die Haut durchblitzt und, wie schmal der Schuh trotz Gummisohle und Schnallen noch wirkt. Sie liegen schon in meinem Warenkorb. Ob sie im Sale (in einem knappen halben Jahr) noch zu haben sein werden? – Ich glaube nicht.

Fotos: Net-a-porter.com(2), Saks Fifth Avenue(1)

Lily Aldridge: Victoria’s-Secret-Models sind starke Frauen

Bild von Lily Aldridge

Lily Aldridge (27) schwärmte von den Victoria’s-Secret-Models.

Im Jahr 2010 bekam die Amerikanerin zum ersten Mal die begehrten Flügel des Dessous-Labels für eine Modenschau angelegt und trat damit in die Fußstapfen von Stars wie Gisele Bündchen (33), Karlie Kloss (21) und Miranda Kerr (30). Auch wenn einige die Unterwäschemarke als nicht ganz salonfähig beschreiben, ist das Label für Aldridge ein Symbol der Frauenemanzipation: “Für mich es sehr mädchenhaft, nicht sexy. Es ist ein riesiger Teil der amerikanischen Kultur. Die Engel sind für mich starke, kultige Frauen, mit denen ich aufgewachsen bin. Ein Engel zu werden, war eine riesige Errungenschaft für mich; der Wendepunkt meiner Karriere. das hat meinen Namen bekannt gemacht – nur noch wenige Models haben diese Möglichkeit”, schwärmte sie im Interview mit ‘Net-a-Porter’.

Aldridges Mutter war während der 70er Jahre ein Playmate des ‘Playboys’. Das Model ist ein großer Fan der Fotos ihrer Mutter aus diesen Zeiten, dennoch würde sie selbst nicht für das berühmte Männermagazin posieren. “Die Playmates waren Rockstars. Meine Mutter war ein Teil dieser Zeit, als der ‘Playboy’ großartig und die Fotos wunderschön waren. Es ist ja kein schlechtes Image oder so, aber ich denke nicht”, antwortete sie auf die Frage, ob sie mit dem Gedanken spiele, die Hüllen für das Magazin fallen zu lassen. “Aber vielleicht ändere ich noch meine Meinung, wenn ich älter bin.”

Seit sie 16 Jahre alt ist, arbeitet die Schöne als Model. Auch wenn sie sich dessen bewusst ist, dass ihre Karriere vor den Kameras nicht unbegrenzt ist, hat sie momentan noch jede Menge Projekte in Planung. “Wenn meine Zeit vorbei ist, dann ist das so. Aber ich stelle sicher, dass ich verschiedene Jobs mache und unterschiedliche Wege gehe. Ich möchte eine Bio-Beauty-Linie und eine Modelinie entwerfen, ich würde auch gern etwas für für Kinder kreieren. Ich habe für Victoria’s Secret gearbeitet, also habe ich einen Namen und ich kann mich selbst groß rausbringen. Aber wo auch immer mich meine Karriere hinführt, ich bin mit Glück gesegnet”, schloss Lily Aldridge. © Cover Media

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Farida Khelfa: Tragt Make-up!

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Farida Khelfa riet jeder Frau, das Haus nicht ohne Make-up und perfekter Kleidung zu verlassen.

Das ehemalige Model arbeitete mit den berühmtesten Designern, sowie Jean Paul Gaultier (61) und Azzedine Alaïa (73). Khelfa ist jetzt die Repräsentantin von Schiaparelli und erklärte in einem Interview, dass Frauen ihrer Meinung nach stets auf ihr Äußeres achten sollen: “Eine gut gekleidete Frau sollte immer ein perfektes Kleid und Schuhe tragen”, sagte sie gegenüber ‘Huffington Post’ und fügte hinzu: “Frauen sollten immer ein leichtes Make-up tragen.”

Die Französin räumte auch mit einem Missverständnis über ihre Persönlichkeit auf: Viele Leute denken, dass sie eine taffe Frau ist, aber “das Gegenteil” sei der Fall. Auch wenn sie eine Reihe von Komplimenten im Laufe ihrer Karriere gehört habe, fehle noch immer das Tollste: “Das Beste, was je über mich gesagt wurde … Ich weiß es nicht, ich habe es noch nicht gehört”, kicherte sie.

In dem Interview sprach Khelfa weiterhin über Botox: Auch wenn sie ein Fan von Make-up sei, habe sie sich noch nie Botox spritzen lassen. “Auch wenn ich es brauchen würde” – das wäre nichts für sie.

Im Bezug auf Männer hat der Modestar ebenfalls genaue Vorstellungen. Ein wahrer Gentleman sei ihrer Meinung nach “niemals unhöflich” und “ein gut gekleideter Mann sollte einen perfekt sitzenden Anzug wie Fred Astaire tragen.”

Das Glück ist für Farida Khelfa “eine ständige Suche”, die unser Leben bestimme und im Endeffekt “suchen wir alle nach Liebe”, sinnierte der Star. © Cover Media

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Lily Aldridge: Vor Modenschauen noch immer nervös

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Trotz jahrelanger Erfahrung ist Lily Aldridge (27) vor ihren Modenschauen noch immer nervös.

Das Victoria’s-Secret’-Model ist bekannt für seinen makellosen Körper und im vergangenen Jahr lief Aldridge sogar in der jährlichen Modenschau des Labels mit, obwohl sie erst 16 Wochen zuvor ihr Baby zur Welt brachte. Ihr erstes ‘Vogue’-Cover zierte sie mit nur 17 Jahren, 2009 lief sie die erste Show für das Dessous-Label. Dennoch verriet die Amerikanerin in einem Interview mit dem ‘Look’-Magazin, sie sei vor Catwalk-Auftritten nervös. “Wenn wir eine Show machen, dann habe ich Herzrasen – aber deshalb macht es Spaß. Natürlich will ich gut aussehen, wenn ich eine Show laufe. Ich habe nur Unterwäsche an, aber ein Team sucht schmeichelhafte Looks für mich aus. Ich weiß, dass sie mir den Rücken stärken”, erklärte sie.

Im Juni 2012 brachte Aldridge ihre Tochter Dixie zur Welt, die sie mit dem Frontmann der Kings of Leon, Caleb Followill (31, ‘Pyro’), hat. Um ihre Schwangerschaftspfunde loszuwerden, machte der Modestar viel Sport und hielt sich an eine strenge Diät. “Immer wenn Dixie ein Schläfchen hielt, trainierte ich”, erinnerte sie sich. “Für viele Frauen ist Sport keine Priorität, wenn sie gerade ein Baby bekommen haben und ich will auch nicht, dass sie denken, sie müssten vier Monate später so aussehen. Ich habe es für meinen Job getan. Ich habe trainiert und sehr gesund gegessen.”

Doch auch das Model gönnt sich ab und an mal eine “Sünde” und erst letztens bestellte sie ein “indisches Festmahl”. Wichtig sei es ihr aber, jungen Mädchen zu zeigen, dass es nicht nur um Äußerlichkeiten geht. “Ich hoffe, die jungen Mädchen können sehen, dass es wichtiger ist, wer du bist”, stellte Lily Aldridge klar. © Cover Media

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