Exklusivinterview mit 22 / 4 Hommes Femmes

Ich freue mich immer wieder, neue tolle Labels aus Deutschland vorstellen zu können. 22/4 Hommes _Femmes ist so eine Marke, die man sich merken sollte.

Modepilot-22_4_Sommer 2014-Fashion-Blog-Stephanie HahnDie Brand von Stephanie Hahn wird vollständig in Deutschland produziert.

Modepilot-22_4_Sommer 2014-Fashion-Blog 22_4_mss14_0007 22_4_mss14_0011 22_4_mss14_0015Die Designerin, heute 35 Jahre alt, hat an der AMD in Dsseldorf studiert und ist dann nach Berlin, wo sie konzeptionelle Erfahrungen sammelte. Sie machte sich vor rund 5 Jahren selbstständig und führt heute ein kleine Atelier in Düsseldorf. Ihr Label basiert auf der Idee, die Parameter, die Herren- und Damenmode trennen, neu zu definieren. Sie umschreibt das als “geschlechter-befreit” und trasnferiert klassische Männermode-Techniken in die Damenmode. Wie das funktioniert, erklärt die Designerin selbst in unserem Video, das wir nach ihrer Herrenmodenschau in Paris Anfang Juli aufgenommen haben:

Die Kollektion hat eine sehr cleane und puristische Anmutung und verwendet feinste Materialien aus Italien. Wie Stephanie Hahn selbst mir erklärte, hatte sie einfach Glück beim Start in die harte Modebranche: “Ich hatte hier in Paris einen Showroom und sofort kamen Leute. Darunter war ein Trendscout von Comme des Garcons und der hat mich mit anderen Leuten zusammengebracht. Ich bin einfach sofort gut aufgenommen worden und habe ich die richtigen Leute kennen gelernt.”

Na, so muss es sein und die Mode schaut einfach auch richtig gut aus:

22_4_mss14_0021 22_4_mss14_0030 22_4_mss14_0037 22_4_mss14_0042 Modepilot-22_4_Sommer 2014-Fashion-BlogDer eigenartige Markenname kommt von der mathematischen Formel 2 + 2 = 4 und nimmt Bezug auf eine Industrie, bei der es auf sehr genaue Messungen und technische Proportionen ankommt.

Foto: Catwalkpictures

Video: Barbara Markert

Auftritt für ein Kultobjekt: das LBD

Paris. Im Mona Bismarck American Center for Art & Culture. André Leon Talley. Die ganze Fashion Crowd. Und alles dreht sich ums LBD. In der grandiosen Ausstellung „Little Black Dress“  – die Fashion-Guru André Leon Talley, Editor des US-Vogue-Magazins, eigentlich originelly für das Savanah College of Art and Design konzipiert hat – wird die Geschichte des kleinen Schwarzen erzählt. Rund 50 LBD aus der International Best Dressed List sind zu bewundern (u.a. von Marc Jacobs und Renée Zellweger) und so ganz nebenbei sieht man, wie die Designer das schwarze Kultstück immer wieder anders interpretieren – neue Materialien verwenden, extravagante Details hinzufügen, die Shapes verändern und den ganzen Look variieren.

Warum gerade das kleine Schwarze eine solche Erfolgsstory hingelegt hat, bringt André Leon Talley auf den Punkt: „Das LBD unterstreicht zu jeder Zeit die Freiheit und Individualität seiner Trägerin.“ Besser hätt’ ich’s auch nicht sagen können!

Der nicht endende Hype um das Kleid in Schwarz ist jedenfalls Anlass genug, um sich einmal ausführlicher mit diesem unverzichtbaren, zeitlosen, stilvollen und legendären Kleidungsstück zu beschäftigen. Als Auftakt erst einmal meine Lieblings-LBD’s aus den Kollektionen.

Auch ja: Die Ausstellung (Eröffnung morgen, am 3.8.13) ist noch bis 22. September im MBACfAaC zu sehen.

In welchem LBD würdet Ihr sofort ausgehen? Ich schwanke zwischen Dior und Christophe Josse …

Chanel:

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Christian Dior:

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Christophe Josse:

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Jill Stuart:

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Kaviar Gauche:

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Valentino:

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Manish Arora:

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Fotos: catwalkpictures/Modepilot;  PR

Stilblüten des Sommers: durchsichtige Stoffteile

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So oder in abgeschwächter Form sah man das in diesem Sommer über manche Laufstege stolzieren: durchsichtige Stoffteile an Röcken, Oberteilen und sogar Hosen. Das hier im Bild ist Giambattista Valli. Nun ist dieses Modell schon extrem, aber in meinen Augen hat sich das auch in der Minimalform der durchsichtigen Stoffstreifen, die nur eine Handbreite haben, nicht wirklich durchgesetzt. Röcke sind auch manchmal dazu da, was zu verhüllen. Wenn man nichts zu verhüllen hat und alles perfekt ist, kann man auch einen Mini oder ne Hot Pants oder eine Skort anziehen. Da braucht man diese affige Durchgucker nicht wirklich. Mein Fazit: Kein Trend mit Langlebigkeit und das hat sich auch nicht verkauft!

Foto: Catwalkpictures

Streetstyle: Sommer-Streetwear-Look

Modepilot-Schwarz im Sommer-Streetstyle-ModeBlogWo hat dieses Mädchen wohl diese Klamotten gefunden? Oder selbst genäht? Auf alle Fälle ist das ein gelungenes Ensemble an Asymmetrie, das gut zu ihrem Typ und zu ihrer Figur passt. Auch in der Kombination mit den Schuhe. I like!

Foto: Barbara Markert

Stilblüten des Sommers: Tiger-Manie

Mit Kenzos Tiger hatte es schon im Winter angefangen und danach gab es kein Entrinnen mehr. Von T-Shirts, Sweatern, Pulli und Kleidern wurde gebrüllt. Und die Raubkatze wird uns sicherlich auch noch nächste Saison treu bleiben.

Modepilot-kenzo-Sommer 2013-Mode-Blog-Stilblüten-TrendHier mal die Sommer-Version des Kenzo-Tigers und die Frage, ob auch Ihr einen Tiger im Schrank (nicht im Tank) habt?

Foto: Catwalkpictures

Jerry Hall: Neues Gesicht für MAC

Bild von Jerry Hall

Jerry Hall (57) leiht ihr Gesicht einer Sonderkollektion von MAC Cosmetics im Andenken an Antonio Lopez (?44).

Das Model tat sich mit Marisa Berenson (66) und Pat Cleveland zusammen, um die neue Kollektion zu zelebrieren, die dem berühmte Modeillustrator Antonio Lopez Tribut zollt. Der Star zeichnete die ehemaligen Supermodels oft in den 70er Jahren für Ausgaben der ‘Elle’ oder der ‘Vogue’. Die drei Damen waren nicht die einzigen Musen, die Lopez inspirierten, doch da er so oft mit ihnen arbeitete, wurden sie als ‘Antonios Mädchen’ bekannt. Dank des Illustrators kamen die Karrieren der Supermodels ins Laufen; Hall entdeckte er als Teeanger, noch vor allen anderen.

Die unverwechselbaren Illustrationen von Lopez hatten einen starken Einfluss auf die Modewelt und Modehäuser wie Valentino und Versace nutzen seine Arbeiten.

1987 starb Lopez im Alter von 44 Jahren und MAC Cosmetics ehrt den Künstler in ihrer neuen Kollektion, indem seine Bilder Puderdosen, Make-up-Täschchen und Spiegel zieren. Die Linie beinhaltet auch Farben für die Augen, die Lippen und Wangen, die das Gesicht eines der drei Models tragen, in einer berauschenden Zusammenstellung aus Gold, Türkis und Fuchsie.

James Gager, der Seniorvizepräsident des Labels erklärte mehr über die Sonderkollektion: “Unsere Kollektion mit Antonio Lopez symbolisiert eine Zeit, in der Luxus seinen Höhepunkt hatte. Seine Welt war magisch und eine Zeit in der Geschichte, die nicht wieder aufgegriffen wurde. Ich denke, dass sich die Leute nach diesem Glamour sehnen, was heutzutage schwierig ist. Also hatten wir das Gefühl, dass es an der Zeit war, die Arbeit von Antonio Lopez einem breiteren Publikum wieder zugänglich zu machen und die Welt dieser Frauen, die noch immer Ikonen sind und wirklich fantastisch aussehen. Sie sind in einem Alter, das uns alle fasziniert”, sagte er in einer öffentlichen Erklärung.

Die limitierte Kollektion von MAC Cosmetics ist ab September im Handel erhältlich. © Cover Media

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