Anne V: Ich wünschte, ich hätte einen Mentor gehabt

Anne V (27) glaubt, dass ihre Karriere anders verlaufen wäre, hätte sie in jungen Jahren einen Mentor an ihrer Seite gehabt.

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Anne V (27) glaubt, dass ihre Karriere anders verlaufen wäre, hätte sie in jungen Jahren einen Mentor an ihrer Seite gehabt.

Die Schönheit wurde mit 15 Jahren entdeckte und modelte schon für Größen wie Victoria’s Secret, Sports Illustrated, Chanel, Prada und Louis Vuitton. Bei der britischen Modeltalentshow ‘The Face’ von Naomi Campbell (43) fungiert die Russin als Mentorin, die angehenden Laufsteg-Grazien auf die Sprünge helfen will: “Es geht um die Mädchen und wie wir sie besser machen können – nicht nur zu tollen Models, sondern auch zu tollen Frauen. Wir erzählen ihnen von unserem Leben. Am Anfang ist es sehr schwer und ich wünschte, ich hätte einen Mentor gehabt, als ich anfing, denn dann hätte ich eine andere Karriere gemacht”, offenbarte Anne V im Gespräch mit ‘parade.condenast.com’.

Campbell sitzt ebenfalls in der Jury und ihre russische Kollegin ist begeistert, mit der Britin zusammenzuarbeiten – auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind. Die blonde Schönheit hat großen Respekt vor dem Supermodel und sieht sie jetzt als ihre eigene Mentorin, denn sie hätte ihr viel Wissen vermittelt. Sie selbst würde unerfahrenen Berufsschönheiten raten, nett zu bleiben, denn das würde zu mehr Jobs führen, außerdem sollten die Mädchen Selbstvertrauen haben und damit umgehen können, wenn man ihr Aussehen kritisiert. Anne V riet ihnen, ihre besonderen Merkmale nicht zu verbergen, sondern mit ihnen zu arbeiten und sie in einem positiven Licht erscheinen zu lassen. © Cover Media

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Suki Waterhouse: Merkwürdige Outfits

Suki Waterhouse (22) fällt durch ihre originelle Kleidung auf, aber das bewahrt sie nicht vor einigen Fehlern bei deren Zusammenstellung.

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Suki Waterhouse (22) fällt durch ihre originelle Kleidung auf, aber das bewahrt sie nicht vor einigen Fehlern bei deren Zusammenstellung.

“Ich trage oft Sachen, die ich später bereue”, gestand die Berufsschönheit dem britischen Magazin ‘Look’. “Es passiert sehr selten, dass ich mir ein Foto anschaue und denke, dass alles gut war. Ich muss manchmal lachen, wenn die Leute sagen, ich hätte einen guten Stil. Ich mache einige merkwürdige Fehler, aber es ist gut, Grenzen zu überschreiten, denn ab und zu kann das zu etwas Tollem führen.”

Die Britin modelte schon für große Namen wie Burberry, H&M und Pepe Jeans, aber daheim liebt sie es bequem: “Es gibt mein öffentliches Ich und mein normales Ich. Ich bin sehr faul – das ist mein normales Ich. Zuhause sehe ich aus wie ein Landstreicher”, lachte die Blondine. “Ich mag es bequem und kein Make-up zu tragen. Sobald ich im Haus bin, ziehe ich Sweatshirts und Pyjamahosen an. Ich liebe Mode und das zeigt sich bei meinem öffentlichen Ich. Aber ich brauche dafür Hilfe, wenn ich keinen Friseur oder Make-up-Profis hätte, würde ich sch**** aussehen.”

Viele Frauen beneiden sie um ihre blonde Mähne, aber auch hier vertraut die Freundin von Bradley Cooper (39, ‘Hangover’) auf die Hilfe von anderen: “Ich weiß nicht, wie ich mir die Haare föhnen muss, deshalb helfen mir Freundinnen. Die Haare müssen gezähmt werden. Ich finde immer, dass es einen großen Unterschied macht, wenn man eine gute Frisur hat. So kannst du dich dem Leben gut präsentieren”, philosophierte Suki Waterhouse. © Cover Media

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Inès de la Fressange: Qualität und Style

Inès de la Fressange (56) glaubt, dass es in der Welt der Mode um “Verlangen” geht.

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Inès de la Fressange (56) glaubt, dass es in der Welt der Mode um “Verlangen” geht.

Das ehemalige französische Model tat sich mit der japanischen Marke Uniqlo für eine Sonderkollektion zusammen, die noch in diesem Monat in die Läden kommt. Naoki Takizawa, der Kreativchef des Unternehmens, half ihr dabei, ihre Vorstellungen umzusetzen, die sich am Ende in einer Linie von über 70 Stücken zeigten. Unter den Designs finden sich auch Kleider mit eingearbeiteten BHs.

Die Französin ist froh über das Ergebnis und dass sie so qualitativ hochwertige Kleidung zu einem erschwinglichen Preis anbieten kann – für die Teile aus der Kollektion müssen die Kundinnen nicht sparen. “In der Mode geht es um das Verlangen. Wenn wir Schuhe oder Kleidung kaufen, ist es üblicherweise nicht, weil wir sie brauchen – wir brauchen nicht mehr Kleidung. Wir brauchen mehr Geld, um Kleidung zu kaufen, weil die Sachen enorm teuer sind. Wir wollen Qualität und Style. Wir wollen etwas Neues, aber wir haben kein Vermögen, das wir ausgeben können”, bemerkte sie gegenüber ‘fashion.telegraph.co.uk’. Daher lege sie auch genau auf diese Punkte Wert und die Zusammenarbeit mit dem Label war ein verständlicher Schritt, da sie selbst auf die Ware des japanischen Unternehmens stehe. “Ich war Kundin von Uniqlo, ging zur Mittagszeit hin, kaufte etwas, weil wir da wenigstens nicht auf die Preise schauen müssen. Manchmal gehe ich in Läden und sage, dass es egal ist, ich werde nicht auf die Preise schauen – in der [Pariser] Montaigne-Straße – aber dann ist es sogar mehr als ich erwartet hätte. Die Mode wurde so verrückt. Es geht nicht nur darum, etwas mit einem Namen zu versehen, um Presse zu bekommen. Wir haben an die Kunden gedacht, bevor wir an die Journalisten dachten.”

In der Kollektion sind außerdem ein roter Cardigan und ein lang kariertes Top zu finden – ganz normale Mode, die man auch im Alltag tragen kann. Das war Inès de la Fressange äußerst wichtig. “Es gab in den 80er- und 90er-Jahren eine Verwechslung, dass teuer das Beste ist. Qualität, Kreativität, Gewandtheit im Umgang, all das ist wichtig. Nicht die Marke, es ist die Kreativität, die Idee. Und die Kleidung. Sie ist keine Kunst, sie ist da, um getragen zu werden”, erklärte sie stolz. Ihr war auch wichtig, dass sich die Linie an Frauen mit den verschiedensten Konfektionsgrößen richtet. “Sie soll nicht nur von Models getragen werden. Alle meine Freunde sind zu groß, zu klein, zu dick, zu drall, sie sehen gut aus – aber sie sind keine Models. Ich halte das für interessant, jeden wunderschön zu machen, weil Models jedes alte weiße T-Shirt anziehen und immer noch umwerfend aussehen können.”

Inès de la Fressange bringt mit ihrer Linie also Kleidung auf den Markt, die auch von Frauen jenseits der Size Zero geliebt werden soll. © Cover Media

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Lily Aldridge: Eine Mode- und Beautylinie, das wär’s!

Lily Aldridge (28) hofft, dass sie eines Tages ihr eigenes Modelabel launchen wird.

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Lily Aldridge (28) hofft, dass sie eines Tages ihr eigenes Modelabel launchen wird.

Die Victoria’s-Secret-Schönheit probierte sich bereits in der Design-Welt aus und arbeitet derzeit an ihrer zweiten Kollektion für den Onlineshop Velvet by Graham and Spencer. Das hat ihr anscheinend solchen Spaß bereitet, dass sie andeutete, in Zukunft mehr in diesen Bereich der Branche einsteigen zu wollen. “Ich würde liebend gerne mein eigenes Label auf den Markt bringen”, verriet sie ‘vogue.co.uk’. Doch für ihren Traum lege Aldridge nicht den Turbo-Gang ein: “Eine Beauty-Linie wäre super toll, aber ich weiß, dass es viel Arbeit bedeutet, sein eigenes Unternehmen aufzubauen. Es gibt so viel, was ich tun will, und ich möchte langsam damit anfangen, mein eigenes Ding zu machen.”

Vermutlich nimmt sich die Laufsteg-Schönheit an Stars wie Heidi Klum (40) ein Beispiel, die vom Model zur Geschäftsfrau und Moderatorin avancierte und Shows wie ‘Germany’s next Topmodel’ berühmt gemacht hat. Auch der ehemalige Victoria’s-Secret-Engel Gisele Bündchen (33) etablierte sich über die Jahre selbst als erfolgreiche Marke, genauso wie Catwalk-Queen Alessandra Ambrosio (32). Das ist auch einer der Gründe, wieso die brünette Traumfrau sich so glücklich schätzt, für den Lingerie-Riesen arbeiten zu dürfen – es sei so inspirierend, denn bei solchen Vorbildern ist alles möglich.

Doch derzeit konzentriert sie sich auf ihre Velvet-Linie. Seit diesem Jahr ist sie nun rund ein Jahrzehnt das Aushängeschild des Unternehmens und freut sich, der Kundschaft die neusten Kreationen präsentieren zu dürfen. Darunter sind karierte Röcke, entspannte Strickwaren und gemusterte Jacken zu finden. “Velvet hat total meinen Vibe”, freute sie sich. Der Style entspreche genau ihrem Naturell. “Er ist mühelos, zeitlos und cool. Sie machen die Art Kleidung, die ich tragen möchte. Ich suchte mir Stücke, die ich aus meinem Kleiderschrank liebe, raus, die ich erneuern wollte.”

Ihre erste eigene Linie kam vergangenes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen auf den Markt und die Kreationen sollten alltagstauglich und entspannt, aber auch für den Abend perfekt sein. Die Designs versprühten also einen rockigen und unkonventionellen Vibe – ganz wie es Lily Aldridge liebt. © Cover Media

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Caroline de Maigret: Ich und Stilikone?

Caroline de Maigret (39) hat das Gefühl, dass sie sich jeden Tag “gleich” anzieht.

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Caroline de Maigret (39) hat das Gefühl, dass sie sich jeden Tag “gleich” anzieht.

Das Model wurde zu einem Fashion-Vorbild und wird für seine modischen Outfits bewundert, die es während der Pariser Fashion Week präsentierte. So ganz kann die Berufsschönheit allerdings nicht verstehen, woher die Begeisterung rührt. “Ich bin überrascht, eine Streetstyle-Ikone zu sein”, sinnierte sie in der aktuellen Ausgabe des britischen ‘Elle’-Magazins. “Ich habe das Gefühl, dass ich mich jeden Tag meines Lebens gleich kleide.”

Wenn sie sich dann doch mal aufbrezeln möchte, entscheidet sie sich gerne für einen edlen Anzug von Haider Ackermann – eine Frau wirkt ihrer Ansicht nach darin unglaublich sexy. Ein modisches No-Go für sie angeberisch zu wirken. “Ich wurde in einem sozialistischen Land erzogen, wo es vulgär war, seinen Reichtum zu zeigen”, erklärte sie. “[Ich schätze] schöne Stoffe und Schnitte. Ich habe lieber einen wunderschönen Pullover, als zehn, die nur in Ordnung sind.”

Wenn es darum geht, sich Modenschauen anzusehen, freue sie sich besonders auf die Kreationen von Karl Lagerfeld (80), der für das französische Luxuslabel Chanel designt. “Coco Chanel war eine klasse Aktivistin und Feministin”, schwärmte sie. Ein weiterer Pluspunkt: Die Marke renne keinem Hype hinterher. “Chanel folgt keinen Trends. Sie machen ihr eigenes Ding, was ich als chic empfinde.”

Wie das klassische Unternehmen bevorzugt auch die Laufsteg-Schönheit einen eleganten und simplen Look. Ihr subtiler Stil gründe sich vielleicht auch auf ihre französische Erziehung. “Meine Herangehensweise an Beauty ist ziemlich leicht; ich neige dazu, sehr natürlich auszusehen. Man stellt bei französischen Frauen fest, dass es schlecht ist, wenn man zu viel Make-up trägt oder zu viele Operationen über sich ergehen ließ”, meinte sie gegenüber ‘intothegloss.com’. Das gesunde Maß sei hier der Maßstab für ein tolles Aussehen. “Wenn alles zu viel ist, funktioniert es nicht. Ich habe tatsächlich versucht zu verstehen, warum Frauen in unseren Kulturkreisen nicht ein bisschen angeben dürfen. Es ist schade, weil es eigentlich schön ist, wenn Leute exzentrisch sind. Man darf irgendwie keinen Spaß mit Make-up haben. Ich bin nicht sicher, ob ich es aus kulturellen Gründen schlicht halte, oder einfach, weil ich nicht mehr mag. Ich denke, dass es jetzt in meinen Alter einfach darum geht zu sehen, was zu meinem Gesicht am besten passt.” © Cover Media

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Jourdan Dunn: Ein schwarzes Model reicht nicht

Jourdan Dunn (23) empört sich, wenn Modeschöpfer gelobt werden, weil sie ein schwarzes Model beschäftigt haben.

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Jourdan Dunn (23) empört sich, wenn Modeschöpfer gelobt werden, weil sie ein schwarzes Model beschäftigt haben.

Das Model möchte, dass mehr Ethnien auf dem Laufsteg vertreten sind: “Ich weiß gar nicht, warum Leute Designern applaudieren, die ein Model mit einer anderen Hautfarbe laufen lassen. Es ist doch nicht so, dass nur ein bestimmter Typ Frau Mode mag”, schäumte die Britin im Interview mit ‘Miss Vogue’. “Ich finde es komisch, wenn mir Mode-Agenten sagen, dass ich als einziges schwarzes Mädchen für die Modenschau gebucht wurde und das doch toll sei. Warum soll das denn toll sein?”

Die Berufsschönheit begegnete in ihrem Beruf schon mehrfach Rassismus – eine Casting-Agentur lehnte sie beispielsweise ab, weil sie “nicht noch mehr schwarze Mädchen haben wollten”. Eine weiße Make-up-Künstlerin weigerte sich, sie zu schminken, weil sie schwarz war.

Trotz dieser unangenehmen Erlebnisse etablierte sich Jourdan Dunn in der Welt der Mode – so war sie bei den gerade endenden Modewochen sehr gefragt und lief unter anderem für Balmain, Moschino und Oscar de la Renta. Ihr voller Terminkalender bedeutet aber auch, dass sie oft von ihrem vierjährigen Sohn Riley getrennt ist, der in London bei Dunns Mutter lebt. “Ich fühle mich manchmal sehr schuldig, was ich alles verpasse, aber ich muss mich immer daran erinnern, dass ich es für ihn mache, für seine Zukunft”, betonte Jourdan Dunn. © Cover Media

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