Alice im Wunderland München

Gestern musste ich mal wieder zu einem Termin in der Münchner Innenstadt. “Musste” = weil von der Fußgängerzone bis zum Stachus und Sendlinger Tor und Viktualienmarkt alles rappelvoll war. August = Touristen in München. Und zwar sehr viele. Ich weiß nicht, wie viele von ihnen das Schaufenster der Boutique von Sabine Yousefy am Promenadelatz bewundert haben – ich schon! Ich hatte Yousefy ja schon einmal vorgestellt, weil ich die Deko so wunderschön fand. Auch die aktuelle Deko löste wieder das Oh-wie-schön!-Gefühl bei mir aus:

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Sabine Yousefy rückt noch ein Buch zurecht

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Alice hat sich versteckt. Aber wer findet den Hasen? Na ja, ist ja nicht so schwer…

PS: Sabine Yousefy dekoriert nächste Woche ihr zweites Schaufenster neu. Alles in und mit Spitze, hat sie mir verraten. Sogar die weißen Luftballons werden mit Spitze überzogen. Das finde ich eine tolle Idee! Z.B. für Hochzeiten?

Fotos: Modepilot

Ökonomisch gedacht: Was gehört in den Kleiderschrank?

Wenn sich eine Jungredakteurin Slip-ons (Halbschuhe mit Gummizug und Gummisohle) für 600 Euro bestellt… Dann höre ich mich sagen: “700 Euro für dieses Plastikschuhwerk?! Die schickst Du sofort wieder zurück!” und ich ärgere mich, dass ich mich anhöre, wie meine Chefin damals. Oder, wie meine Mutter, wenn sie gewusst hätte, was ich für Schuhe ausgebe. Wie kann ich vermitteln, was mir meine Chefin einst versuchte mitzuteilen? Lieber in Dinge investieren, von denen man lange etwas hat und, die ihr Geld “wert” sind. In ihrem Fall waren das: pro Saison das schönste Kleid von Prada oder Azzedine Alaïa, ein Kelly-bag für immer. Dazu ein Jäckchen aus einer Coco Chanel Secondhand Boutique oder ein Pelzjäckchen von einem New Yorker Flohmarkt und Schmuck von Tom Binns.

Das ist für eine Frau mit Chefredakteurinnen-Gehalt, einer zierlich-weiblichen Figur und italienischer Grandezza “best practice”. Jeder muss herausfinden, welcher Stil zu einem am besten und, was das Gehalt hergibt. Letzteres ist besonders unfair von Jungredakteuren zu erwarten. Schließlich habe ich meine zeitlosen Roger Vivier Pumps bereits im Schuhschrank stehen, für die ich als Jungredakteurin fast mein ganzes Netto-Gehalt auf den Tisch legte. Doch aus eben dieser heutigen Sicht kann ich auch behaupten, dass diese Investition eine gute war. Der CPW (Cost per wear = Kosten pro Tragen) liegt bei mittlerweile unter 10 Euro, ein Pumps von Zara, den ich nur dreimal anziehe, hat einen CPW von über 20 Euro. Vielleicht rechnen sich für manche Slip-ons von Givenchy…

Roger Vivier Pumps Modepilot Buckle

Ich wusste damals auch nicht, was ich an fünf aufeinander folgenden Fashionweek-Tagen tragen soll. Dann, wenn das Licht in der Front-row besonders strafend auf billig glänzende Strumpfhosen fällt. Mir fehlten die Wolford-Strümpfe, die Prada-Kleider, die Henkeltaschen mit Gütesiegel, die formschönen Schuhe. Jetzt kann ich andere an meinen Erfahrungen zu Fehlkäufen und guten Investitionen teilhaben lassen. Und jeder kann für sich daraus ziehen, ob er die Erfahrungen teilt, ob sie nutzen oder tausendmal gehört und liebend gern nicht befolgt wurden.

Meine 10 Tipps zur Diskussion freigegeben…

schwarze Kleider mit Arm Net-a-porter Modepilot

1) Ein schwarzes, knielanges Kleid mit Ärmeln, das nicht knittert; in dem man souverän aussieht, weil die Schulter perfekt sitzt, es nicht auf der Hüfte staucht, es nirgends spannt und es kaum einer Saison zuzuordnen ist. Lange Ärmel, weil man es das ganze Jahr tragen kann, nicht zwingend eine Jacke braucht, wenn man draußen wartet. Und es taugt fürs Fliegen. Bei Nachfrage (Kompliment!) hilft es, eine gute Modemarke nennen zu können, wie Chanel oder Bottega Veneta oder noch besser: einen Schneider/Designer des Vertrauens. Wichtig ist, dass das Kleid in seinem Schnitt perfekt zu eurem Körper und Stil passt, also entweder taillen- oder hüftbetont (damenhafte oder knabenhafte Figur); tief ausgeschnitten oder hoch geschlossen. Ich fand meines – damals als Jungredakteurin – in einer Secondhand-Boutique, es stammt von Prada und ich ziehe es heute noch zu wichtigen Terminen an. Überhaupt sind Kleider mit langen Ärmeln – meist von Diane von Furstenberg – rückblickend meine beste Investition gewesen, weil sie der 24/7-Mode gerecht werden: man kann sie immer, 24 Stunden und an sieben Tagen der Woche, tragen.

Handtaschen Givenchy Mulberry Valentino Modepilot

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2) Bloß keine Handtasche, die Hautärztinnen und Bankerinnen als Statussymbol verwenden, wie z.B. eine “Luggage” von Céline oder eine “Paraty” von Chloé. Oder noch schlimmer: “Speedy” von Louis Vuitton. Es sei denn, ihr seid Hautärztin oder Bankerin. Dann habt ihr andere Sorgen. Besser: eine Tasche, die vor allem euer Format unterstreicht und nicht den Wiedererkennungswert der Marke. Wer schon als Kind am liebsten alles in Grün mochte, der findet vermutlich in einer grünen Handtasche seinen ständigen Begleiter. Sie wird ganz automatisch zu deiner Garderobe passen, denn sie passt zu dir, zu deinen gewählten Farben und Mustern. Am besten sind Handtaschen mit abnehmbarem Umhängegurt. Dann kann sie mit auf Reisen: Umhängen, Koffer hinter sich herziehen und WhatsApp bedienen leicht gemacht. Später Gurt abnehmen und je nach Modell als Clutch oder Henkeltasche verwenden. Hat den immensen Vorteil, dass man weniger umpacken muss und immer alles dabei hat.

Jeanshosen Zara Modepilot

3) Jeanshosen bei Zara kaufen. Die Jeansmode ändert sich so schnell und die Qualitätsunterschiede nicht so gravierend. Da ergibt es kaum Sinn, in eine teure Marken-Jeanshose zu investieren. Es sei denn man ist ein Jeanstyp und die Jeans gehört zu deinem täglichen Look. Dann auf Current Elliott, Levi’s, Closed & Co. setzen. Von Esprit und Topshop habe ich jeweils eine sehr gute Jeggings (Jeans + Leggings), die ich zu Blusen und Blazer trage.

4) Finger weg von Kleidungsstücke, die schon im Laden knittrig oder verfusselt aussehen. Man wird mit ihnen nicht glücklich und, wenn man es glaubt: andere erkennen die schlechte Qualität. Da hilft es auch nicht, wenn ein Designername im Etikett steht.

5) Keine Kompromisse. Kleidungsstücke, in denen Du Dich nicht auf Anhieb “Wow” fühlst, egal was die anderen sagen, nicht kaufen. Indizien für einen Kauf, den Du bereuen wirst sind folgende Aussagen, die Du in der Garderobe machst: Das wird super aussehen, wenn ich braun gebrannt bin; das wird mir bald passen; mit hohen Schuhen geht es. Ich spreche von Farben, die einem nicht stehen und Schnitten, die nicht vorteilhaft sind – egal, wie angesagt sie gerade sein mögen.

6) Schuhe müssen bequem sein. Das kann man sich bei der Anprobe herrlich einreden, vor allem dann, wenn man sich gerade beim Prada-Sale befindet. Einfach eine Weile mit den Schuhen durch den Laden laufen. Wenn beim Ausziehen der Schuhe ein Erleichterungsgefühl eintritt: das vermeintliche Schnäppchen – wenn auch widerwillig – ins Regal zurückstellen. Es wird sonst bald auf Ebay landen und maximal ein Drittel der ausgegebenen Summe einbringen. Wenn man die Schuhe am liebsten gleich anbehalten möchte: kaufen.

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7) Schuhmodelle: Bunte Sandaletten machen doppelt Spaß: man bekommt sie von sehr guten Marken noch im Sale und sie passen erstaunlich oft zum Outfit. Sie sind vielleicht das einfachste Manöver, Mut und Stilsicherheit zu demonstrieren. Stiefeletten und Stiefel lieber in Schwarz wählen. Meine roten Stiefeletten haben einen CPW-Wert von 100 Euro. Hier sind die Kombinationsmöglichkeiten (kein nacktes Bein) begrenzt. Bei geschlossenen Modellen immer in Betracht ziehen, ob man sie auch zur schwarzen Strumpfhose anziehen würde. Man braucht kein ganzes Schuhzimmer! Ein flacher Overknee-Stiefl in Schwarz, schwarze Stiefeletten, schwarze Pumps, schwarze Sandaletten, ein paar bunte Sandaletten, goldene Sandaletten (für Hochzeiten und Gala-Abende), schwarze Sandalen und Sandalen in einer Lieblingsfarbe, Birkenstocks, Sneaker, Flip Flops, Haferlschuhe fürs Oktoberfest. Das reicht. Theoretisch.

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8) Wo bleibt das Austoben? Tobt Euch bei Unterwäsche aus, nicht bei den Strümpfen. Gepunktetes, Geblümtes, Spitze und Knallfarben: im nichtsichtbaren Bereich ist alles erlaubt und ein neonfarbener BH-Träger, der rausschaut, ist immer noch besser als ein weißer. Übrigens: Wer glaubt eine 75 B zu haben, sollte mal eine 70 C probieren. Die meisten Frauen tragen eine falsche BH-Größe und sollten sich über entsprechende Abdrücke am Abend nicht wundern.

Röcke Skirts Net-a-porter Modepilot

9) Röcke: Auf zu kurze Röcke verzichten. In den meisten Fällen lassen sie dich jünger und naiver aussehen. Ist so. Gleiches gilt für Röcke, die zu sehr ausgestellt sind. Lieber schmal geschnittene, knielange Röcke. Wenn Du Dich traust, sie wild zu kombinieren, dann können sie auch Rot, Violett oder Gelb sein, wobei ich hier zu bedenken gebe, dass es dann mit den Strumpfhosen in den kälteren Monaten schwierig wird: schwarze, blickdichte Strumpfhosen sehen zu den hellen Röcken nicht gut aus. Nummer Sicher: schwarzer Leder-Bleistiftrock und taillenhoher Rock aus Kunstfaser, weil nicht knitternd. Letzterer ist perfekt auf Reisen. Jedes noch zu kurze Oberteil lässt sich dazu kombinieren.

10) Jacken, Blazer, Mäntel: Welcher Typ bist Du? Auch hier muss die Garderobe nicht überfrachtet sein. Eine Freundin, die ihren Stil gefunden hat, ist zum Beispiel Alex, die immer eine dicke, lange Strickjacke überzieht – auch zu Abendveranstaltungen. Das passt zu ihr und das finde ich cool. Eine andere Freundin, Nora, zieht immer Blazer in Schwarz oder Weiß übers Cocktailkleid, Gala-Kleid und auch über Kapuzenpullover – das passt wiederum zu ihr und auch das finde ich cool. Ich gürtele mir dünne Mäntel um die Taille – das passt zu meinen schmalen Seidenkleidern und eng geschnittenen Hosen. Für lange Abendkleider habe ich noch keine Lösung gefunden. Nur ein einziger Blazer in meinem Kleiderschrank wird meiner CPW-Rechnung gerecht: mein Alleskönner ist aus schwarzem Samt, tailliert und von Alaïa.

Fotos: Net-a-porter.com, Mytheresa.com, Zara.com

Kate Upton: Neues Gesicht von Express

Kate Upton (22) landete eine Rolle als Markenbotschafterin bei Express.

Bild von Kate Upton

Kate Upton (22) landete eine Rolle als Markenbotschafterin bei Express.

Die heiße Blondine wird von nun an die Kampagnen des US-amerikanischen Labels zieren. Die ersten Fotos schießt sie für die Denim- und Herbstkollektion 2014.

Upton arbeitete in der Vergangenheit für Bobbi Brown, doch konnte sie es nun kaum erwarten, ihre neue Rolle zu starten – insbesondere deshalb, weil ihr letztes Schnäppchen eine Express-Spitzenshorts war, auf die sie 40 Prozent Rabatt bekam. “Für mich ist es besonders aufregend, in diesem Jahr die Markenbotschafterin von Express zu sein, weil ich mit dieser Marke aufwuchs und sie immer trage”, schwärmte Kate im Interview mit dem ‘People’-Magazin und fügte hinzu, dass ihr erstes Express-Teil “definitiv ein Tank Top war – ich wuchs in Florida auf!”

Upton folgt ihrem ganz eigenen Shopping-Mantra, das ihr ihre Mutter schon in jungen Jahren beibrachte: “Meine Mutter hat mir immer gesagt, ich solle nichts kaufen, was ich nicht absolut toll finde. Das hilft mir sehr, wenn ich einkaufen gehe. Das schwerste beim Shoppen ist meiner Meinung nach, dass man schon die Sachen aus der nächsten Saison kaufen muss und ich plane nicht gern so weit im Voraus”, klagte sie.

Zwar ist Kate Upton für ihre zahlreichen Aufnahmen in den Ausgaben der ‘Sports Illustrated Swimsuit’ bekannt, doch stellt sie stets sicher, ihren Style für Shootings zu verändern. Dabei verlässt sie sich nicht auf ihr sexy Image, sondern arbeitet hart, um den Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. “Jedes Mal, wenn ich an einem Set bin, versuche ich anders an die Sache heranzugehen. So ist es unmöglich sie zu vergleichen. Dann machen die Fotos meinen Fans mehr Spaß – und mir auch!” © Cover Media

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Carmen Kass: Bitte nicht anfassen!

Carmen Kass (35) schaltet ab, wenn sie modelt.

Bild von Carmen Kass

Carmen Kass (35) schaltet ab, wenn sie modelt.

Die Beauty aus Estland schritt im Laufe ihrer Karriere bereits für Modehäuser wie Marc Jacobs und Dolce & Gabbana über den Laufsteg und war schon das Titelgesicht vieler Edel-Kampagnen wie denen der Luxus-Labels Versace, Christian Dior und Givenchy.

Nachdem die Catwalk-Queen mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der Branche sammeln konnte, gab sie zu, dass es immer noch manche Aspekte an ihrem Job gebe, die sie schwierig finde. Doch ihre Erfahrungen lehrten sie, wie man auch in schwierigen Situationen klarkommt. “Das schwerste daran, ein Model zu sein, ist, dass dich immer irgendwer anfasst”, beschrieb sie gegenüber ‘The Edit’. Glücklicherweise weiß die Blondine damit umzugehen. “Ich habe diese Fähigkeit abzuschalten, dass ich nicht mal bemerke, was sie machen. Das hilft mir.” Als Model müsse man auch immer selbstbewusst auftreten. “Und wenn ich einen Fehler mache oder mich dumm fühle, habe ich mir selbst gesagt, dass ich es nicht zeige. Wenn man es zeigt, fängt man auch an, es zu fühlen.”

Carmen Kass wurde mit 14 Jahren entdeckt, als sie in einem Supermarkt einkaufen war. Anfangs zeigte sich ihre Mutter bezüglich einer Model-Karriere reserviert, doch schnell bekam das hübsche Töchterchen seinen Willen. “Ich zwang sie, mich gehen zu lassen. Ich sagte ihr, dass wenn sie [das Visa] nicht unterzeichnet, ich es tun würde. Mein Bruder und meine Schwester brachten mir bei, wie man ihre Unterschrift fälscht”, lachte die Schöne.

Ihr Jugend sei nicht einfach gewesen, machte sie aber schlussendlich zu der Frau, die sie heute ist. Es habe sie nur für ihre Karriere in der eiskalten Modewelt abgehärtet. “Es hat etwas mit der Art zu tun, wie ich aufgezogen wurde. Ich hatte viel von dieser ? dieser Härte. Meine Familie war nicht reich und ich trug immer die Kleidung meines älteren Bruders oder meiner älteren Schwester. Man lernt, stark zu sein. Ich weiß, wer ich bin”, sagte sie.

Doch nicht nur auf dem Laufsteg ist sie erfolgreich, sondern will auch in der Politik mitreden. So kandidierte sie 2004 für einen Parlamentssitz in der EU – das Modeln wolle sie aber noch nicht aufgeben. “Ich werde so lange [modeln], wie ich Angebote bekomme. Keine Operation, wenn ich grau und faltig bin und jemand mich immer noch fotografieren möchte, ist das schön”, lächelte Carmen Kass. © Cover Media

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Janice Dickinson: Stammzellenbehandlung nach Unfall

Bild von Janice Dickinson

Janice Dickinson (58) schwört auf Stammzellentherapie.

Im Juli diesen Jahres wurde das ehemalige Supermodel nach dem Einkaufen auf einem Parkplatz in Los Angeles von einer Stahlstange am Kopf getroffen. Dickinson erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Ein befreundeter Arzt kurierte sie schließlich von den Verletzungen mit einer Stammzellenbehandlung. “Ich war sofort wieder ich selbst! Ich wachte auf und fühlte mich voller Energie!”, berichtete sie im Interview mit ‘Us Weekly’.

Im Krankenhaus wurden Verletzungen an den Knien, am Rücken, den Schulterblättern und dem Nacken festgestellt. Nach dem Unfall bezeichnete Dickinson ihr Leben als “miserabel”, weil sie so starke Schmerzen hatte. Nachdem sie Dr. Brian Mehling von Blue Horizon Stem Cells konsultierte, galt sie als Kandidatin für eine Operation, die regelmäßig in China durchgeführt wird. Bei der Prozedur werden Stammzellen in die Problemzonen injiziert, um den Patienten Erleichterung zu verschaffen. “Im Fall von Janice haben sie Stammzellen in die Rückenmarksflüssigkeit injiziert, damit sie in das zentrale Nervensystem gelangen konnten und die andere Hälfte der Zellen wurde in ihre Hand gespritzt, um die peripheren Probleme zu beheben”, erklärte der Arzt.

Das Model unterzog sich der Operation im September, ein zweiter Eingriff wird folgen. Momentan kann die Schöne noch immer keine High Heels tragen, ist aber begeistert, wie sehr sich ihr Leben schon gebessert hat. Sie hat sogar begonnen, ein Serum der Firma zu benutzen, das großartig für ihre Haut sein soll. “Das ist das absolut beste Verjüngungsmittel, das ich je gesehen habe. Ich hatte diese ganzen Narben von einem Gartenunfall und viele kleine Narben auf meinen Armen, die jetzt verschwunden sind. Das ist unheimlich!”, schwärmte sie von dem Hautserum von Blue Horizon, das allerdings keine Stammzellen enthält.

Janice Dickinson war bei der Apothekenkette Rite Aide, als sich der Unfall ereignete und verklagt das Unternehmen jetzt auf Übernahme der Behandlungskosten, ihren Gehaltsausfall und Schadensersatz. © Cover Media

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Twiggy: Überzeugte Botox-Gegnerin

Bild von Twiggy

Twiggy (63) würde sich nie einer Botox-Behandlung unterziehen.

Das britische Supermodel ist noch immer eine wichtige Figur in der Fashion-Industrie, hat aber keine plastischen Eingriffe an sich vornehmen lassen, wie sie im Interview mit dem Magazin ‘Good Housekeeping’ versicherte. Auch wenn sie nach dem Motto lebe ‘Sage niemals nie’, gibt es einige Schönheitseingriffe, die sie einfach nicht nachvollziehen kann: “Ich habe nichts machen lassen, aber das heißt nicht, dass ich es nie machen werde. Ich bin gegen diese Sache, wo sie etwas in dein Gesicht und in deine Lippen pumpen. Leute, bei denen das gemacht wurde, sehen wie Zwerge aus. Das ist wirklich eigenartig. Ich bin total gegen Botox, ich habe das Gefühl, es ist gefährlich.”

Twiggy, deren richtiger Name Lesley Lawson ist, verdankt ihren Spitznamen, der übersetzt “dürr” heißt, ihrer schlanken Figur, als man sie in den 60er Jahren entdeckte. Mittlerweile ist sie nicht mehr ganz so schlank, doch dank einer gesunden Ernährung und Sport sieht sie noch immer umwerfend aus. “Ich denke nicht, dass Diäten funktionieren, weil man sich die Dinge versagt, die man liebt. Doch vom Fasten bin ich seit einer Weile fasziniert. Meine Sünden sind Kartoffelchips und Brot. Wenn ich einen Woche lang jeden Tag Brot esse, kann ich es sofort in meiner Bauchgegend spüren. Also mache ich eine Woche Pause und ich merke sofort den Unterschied”, erklärte sie.

Mit ihrem verstorbenen Ehemann Michael Whitney hat der Modestar ihre Tochter Carly (34). Die beiden stehen sich sehr nahe und Twiggy gibt ihrem Kind häufig Styling-Tipps beim Ausgehen. “Carly ist meine beste Freundin, vor allem jetzt, da sie eine erwachsene Frau ist. Sie bringt mich zum Lachen. Sie hat diesen Sommer geheiratet und ich kann es kaum erwarten, Großmutter zu werden”, lachte die Stiliokone. “Meine Tochter und ich gehen zusammen einkaufen. Manchmal kaufen wir auch die gleichen Jacketts oder Jeans, aber wir tragen sie anders.”

1970 beendete Twiggy ihre Modelkarriere, um sich der Schauspielerei und dem Singen zu widmen. Später kehrte sie allerdings wieder ins Modebusiness zurück. Ihr machte es viel Spaß, in Filmen aufzutreten und wäre die Hollywood-Szene anders, würde sie heute noch gern dabei sein. “Es besteht kein Zweifel daran, dass jüngere Schauspielerinnen mehr Chancen als ältere haben. Ältere Männer haben großartige Rollen und sie haben immer irgendwelche Romanzen mit Frauen in den 20ern. Ich fühle mich noch immer so wie mit 20. Ich will aber nie wieder in meinen 20ern sein. Zu den 30er und 40er würde ich aber schon wieder zurückkehren. Ich bin sehr glücklich und froh, dass ich noch da bin und die Dinge tun kann, die ich mag”, schloss Twiggy. © Cover Media

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