Themenwoche weiße Bluse Vol. 8: die von MaxMara

Das war so nicht mit Parisoffice abgesprochen, aber ich hätte da auch noch einen Beitrag zum Thema “weiße Bluse”. Ich liebäugele schon seit einiger Zeit mit diesem Modell hier von MaxMara aus Popeline, im Vorbeigehen fotografiert im Frankfurter Laden. Die hat doch auch Jeden-Tag-Qualitäten, oder? Einziges Manko: keine langen Ärmel (mit richtigen Manschetten) zum Krempeln, sondern diese verkürzten Fledermäuse. Und, naja, kostet gleich schon wieder 300 Euro… aber wäre sicher was für die Ewigkeit.

Was ich allerdings immer ein Grundsatzproblem finde bei (weißen) Blusen: das Bügeln und schnelles Einsauen. Also, bei weißen Blusen kann man quasi die Zehnerkarte für die Reinigung gleich mit einplanen. Ich wollte das nur mal erwähnt haben.

Foto: Mainlandoffice/Modepilot

Today in L.A.

Heute gibt es zwei Shopping Tipps – neue Läden in Los Angeles, die ich sensationell finde. Einmal für Herren Altai (da mischt eine ehemalige Einkäuferin von Opening Ceremony mit):

Ein ganz hervorragendes Sortiment, schlichte Teile, die erst auf den zweiten Blick durchschlagen, sodass man sich gepflegt, aber dennoch stil- und modebewusst einkleiden kann. Im Angebot unter anderem Ami, Arc’teryx Veilance, Raf Simons, Want les Essentiels de la Vie, Christophe Lemaire,… ich würde behaupten, dass jeder Mann hier etwas findet. Und wenn keine Klamotten, dann Möbel oder Einrichtungsgegenstände, die ebenfalls verkauft und vom Inhaberpärchen selbst designt und im hauseigenen Studio im hinteren Teil des Ladens gefertigt werden (sich dort unbedingt die handgemachten Motorräder anschauen – echte Kunstwerke).
Altai, 5810 W. 3rd Street

Laden Nummer 2: Just One Eye. Gab es bis vor ein paar Monaten nur als Online Shop, dann wurde in Los Angeles in den ehemaligen Studios von Howard Hughes (s.o., drumherum gibt es nichts, das macht es um so spannender) sehr großzügig eröffnet.

Damen, Herren, Accessoires, Kunst und Möbel sind im Angebot. Ich konzentriere mich mal auf die Damen und hätte am liebsten jedes Teil gekauft. Meine Idee ist: das ganze Jahr über sparen und dann bei Just One Eye alles auf einmal nur für diese feinen Sachen auf den Kopf hauen. Ihr ahnt also schon, nicht ganz billig hier, es gibt kaum was unter 1.000 Dollar. Mein Favorit, dieser Ledermantel von Proenza Schouler mit gelasertem Lochmuster, liegt leider sogar über 5.500 Dollar… aber schön isser.

Abgesehen von Proenza gibt es exzellent Ausgewähltes von The Row, Alexandre Vauthier, Valentino, Mark Fast, Rodarte, Pieces d’Anarchives, Anthony Vaccarello, usw. – wirklich ein Fest für Modefans. Dazu läuft dann R’n’B und Pop, was wiederum das elitäre Angebot bricht. Und die Kundinnen kommen in Joggingklamotten. So ist das eben in Los Angeles. Relaaaaaaaaaxed!
Just One Eye, 7000 Romaine Street

Fotos: Mainlandoffice/Modepilot; Altai; Just One Eye

Today in L.A. – Reloaded

Selten hatte ich nach einem Urlaub solche Resozialisierungsschwierigkeiten wie gerade. Und das liegt nicht am Jetlag. L.A. ist und bleibt meine Lieblingsstadt und da fällt es mir schwer, den Weg zurück in die Normalität zu finden (denn normal ist das Leben da ja nicht gerade…). Jedenfalls bekommt Ihr in der nächsten Zeit ein paar Tipps von mir, was Shopping und Geldverschwendung unter Kaliforniens Sonne angeht, denn ich lege “Today in L.A.” neu auf. Heute starten wir mit dem Grundsätzlichen.

So einfach und doch so schwer: eine neue Sonnenbrille musste für L.A. her. Toll an Hollywood: Sonnenbrille kann dort drinnen wie draußen, nachts und sonst wann getragen werden, macht nichts und wirkt auch nicht bescheuert oder affektiert, denn genug andere machen es ja auch. Man könnte ja prominent sein oder es bald werden.
Meine Wahl fiel auf obiges Modell von Linda Farrow für The Row. Erworben in der Kathedrale of Cool: Opening Ceremony. Der Preis war lachhaft hoch, aber die Brille mit lederbezogenen Bügeln einfach zu gut.

Fotos: Mainlandoffice/Modepilot

GG vs. CC

Man sollte meinen, wenn das Wochenende bevor steht, ist die Diskussion, nach der richtigen Schuhwahl (z.B. Louboutin oder Blahnik), müßig. Doch damit Modejournalistin auch am Samstag ein Gesprächsthema hat, zerbricht sie sich zum Vatertag schon einmal den Kopf, ob nun GGDBs (Sneaker von Golden Goose Deluxe Brand) mit eingebautem Fußbett für circa 310 Euro oder Converse Chucks in der Edelversion (Leder oder Used-Optik) mit dazu gekauftem Fußbett für insgesamt circa 100 Euro cooler sind.

Dazu kommt, dass der GGDB ja wohl eindeutig ein Nachahmerprodukt des legendären Chucks ist – den Basketballschuh gibt es seit 1917 und seit 1923 wird er nach dem Basketballstar Chuck Taylor genannt. Dennoch schwören viele meiner stilsicheren Freunde auf die Bequemlichkeit des Me-too-Produkts der im Jahre 2000 gegründeten Marke ‘Golden Goose’ aus Italien. Sie kaufen sich Saison für Saison andere Farben hinzu. Nur ein Freund sagte kürzlich, dass sich seine Füße plötzlich nicht mehr gut darin anfühlen. Sollte er auf Chucks wechseln?

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Fotos: TheCorner, Converse

Modepilot testet: Lancasters Sonnenmilch

Kann ja sein, dass jetzt langsam die Sonne in Deutschland raus kommt – aber wir wollten Sonnenschutz unter Extrembedingungen testen und haben wie immer keine Kosten und Mühen gescheut. Deswegen bin ich nach Los Angeles unter die heiße Sonne Kaliforniens gereist und probiere nun regelmäßig Lancasters Oil-Free Milky Spray Sublime Tan, LSF 30. Warum? Weil mein Hautarzt mir diese Pflege – und keine andere – empfohlen hat. Und das jemandem wie mir, der eigentlich immer vergisst Sonnenschutz aufzutragen und sich abends dann wundert….

Mein Fazit: riecht angenehm, zieht (weil ohne Öl) schnell ein, hinterlässt ein angenehmes Gefühl auf der Haut und schützt am Pool wirklich gut.
Den Cabrio-Test hat die Milch leider nur bedingt bestanden – da gab es nach einer halben Stunde Fahrt Sonnenbrand auf der Schulter.

Mit knapp 30 Euro nicht billig. Bei mir punktet wirklich am meisten das “Oil-Free”, aber ich wage zu behaupten, dass man etwas Vergleichbares auch in günstiger findet.

Fotos: Mainlandoffice/Modepilot

Überraschungspaket von Ugg Australia

Ich bin ja bekannterweise bekennende Ugg Boot Trägerin. Deswegen reichen meine Mitstreiterinnen auch alles an Pressematerial, das den Namen “Ugg Australia” trägt, gleich immer weiter an mich durch. Aber huch! Immer seltener begegnen mir dabei die typischen Lieblings-Fellstiefel, sondern gerade für Sommer ist mittlerweile alles dabei. Und weil ich gerade für den Kalifornien-Urlaub packe und dort die Teile nach wie vor zum Normalprogramm gehören, habe ich mir – fiktiv – mal alle Non-Lammfell-Modelle raus gesucht, die ich zum L.A.-Hippie-Look tragen würde:

1. Peep Toe Ankle Boot in Flechtoptik
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