Die Tüte Fritten am Ohr

Manchmal wird was trendy, was ich echt nicht verstehe. Dazu gehört diese Moschino-McDonald’s-Verschnitt-Handyhülle im Frittentüten-Design. Die hat gerade jeder. Angefangen von Starbloggerin Chiara Ferragni (die auch die restlichen Frittendesigns von Jeremy Scott für Moschino trägt) bis zu diesem Fashionisto, den ich auf der abgelaufenen Pariser Fashionweek geknipst habe.

Modepilot-Moschino-Handy-i-Phone-jeremy_Scott-Mode-Blog

Nun muss ich gestehen: Ich tue mir schwer mit diesem neuen Objekt der Mode-Begierde. Den:

erstens bin ich kein McDonald’s Fan, was das Essen betrifft,

zweitens will ich nicht mit ‘ner Tüte Fritten am Ohr rumlaufen,

drittens verstehe ich den Witz nicht.

Aber ich bin grundsätzlich kein Befürworter dieser Klamauk-Designs von Jeremy Scott. Ich mochte nicht seine Teddybären oder Flügel an den Adidas-Sneakers, seine eigene Linie hat zwar ein paar witzige T-Shirts und Ideen, ist aber sonst eher was für Shibuya, denn für Paris, und seine Drehwendung der Moschino-Linie halte ich für schwer verkäuflich. Auf alle Fälle für den europäischen Markt, aber den interessiert heute ja eh keine Sau mehr.

Ja, ja,  ich weiß, dass dies typisch Scott ist. Ich erinnere mich, dass es Scot- Kleider im Designs von Snickers Schokoriegel gab, dass er Kleider mit Pizza-Drucken machte, Bustiers mit Spiegeleier-Design am Busen… Hatten wir alles schon, kennen wir und hat damals auch kaum einer gekauft. Warum also greifen nun alle zur Frittentüte? Kann mir das einer mal erklären?

Dass Handyhüllen heute wieder witzig sein dürfen, hat Marc Jacobs mit seinen sehr niedlichen und wie ich finde begehrenswerten Designs in Form von Eulen und Möpsen bewiesen und in meinem Augen sind die Hässchen und Teddybären von Moschino nur eine Weiterentwicklung davon. Aber diese Fritten??

In unserer Umfrage vom Mai 2013 haben wir Euch auch abstimmen lassen, ob ihr solche Designs cool oder kindisch findet. Knapp die Mehrheit meinte, es sei kindisch, aber viele waren auch der Meinung, das sei nun cool. Und nun, was denkt ihr rund ein Jahr später darüber?

Als Nutzer des alten i-Phone 4S bin ich eh nicht die Zielgruppe und kann mich beruhigt zurücklehnen, denn ich kann den Trend schon aus technischen Voraussetzungen gar nicht mitmachen. Auf der Suche nach einer lustigen Handyhülle für ALTE Smartphones bin ich bei H&M fündig geworden und habe mir für 3 Euro mal kurz einen Angry Bird geholt. Und der drückt genau das aus, was ich über die Frittenhülle denke.

Modepilot-Angry Bird-H&M-I-phone 4S-mobilephone-Fashion-BlogFotos: Barbara Markert

Alessandra Ambrosio: Maxikleider sind ihr Vermächtnis

Alessandra Ambrosio (32) hofft, dass ihre Tochter all ihre Maxikleider tragen wird.

Bild von Alessandra Ambrosio

Alessandra Ambrosio (32) hofft, dass ihre Tochter all ihre Maxikleider tragen wird.

Der Victoria’s-Secret-Engel ist für seinen Boho-Chic bekannt und bevorzugt wallende Outfits mit einem Vibe der 70er Jahre. Die Berufsschönheit besitzt einen ganzen Schrank voller wunderschöner langer Roben und sie ist ganz scharf darauf, dass ihr fünfjähriger Spross Anja, den sie zusammen mit ihrem Verlobten Jamie Mazur hat, ein ähnliches Stilgefühl wie die Frau Mama entwickelt. “Ich habe eine große Sammlung an Maxikleidern”, lächelte Ambrosio im Gespräch mit der deutschen Ausgabe des ‘OK!’-Magazins. “Die könnte ich auch nie hergeben! Außer vielleicht an meine Tochter Anja. Ich würde mir wünschen, dass sie eines Tages eine ähnliche Vorliebe entwickelt und all meine hübschen Kleider weiterträgt.”

Das Model und ihr Partner sind schon seit 2008 verlobt und haben auch noch einen gemeinsamen Sohn, Noah, der im Mai 2012 das Licht der Welt erblickte. Obwohl Ambrosio eine viel beschäftigte arbeitende Mutter ist, nimmt sie sich die Zeit, sich um ihr eigenes Styling zu kümmern. “Ich habe meinen eigenen Stil, und ich weiß, was mir steht”, erklärte sie. “Mir macht es selbst viel zu viel Spaß, Outfits zu kreieren, als dass ich diesen Job jemand anderem überlassen würde. Nur beim Thema Accessoires bin ich total verloren. Deshalb habe ich dafür auch eine Stylistin, die sich darum kümmert.”

Die Laufstegschöne verriet außerdem, auf welche Trends sie derzeit steht. Sie vermischt und kombiniert gerne eine Vielzahl an Farbtönen, um ihren Look interessant zu halten. “Ich liebe gedeckte Töne und mixe dazu gerne Knallfarben”, schwärmte Alessandra Ambrosio und verriet: “Mein Outfit habe ich mir vom Mango-Shooting heute Morgen geborgt. Ich konnte mich erst gar nicht entscheiden: so viele schöne Sachen!” © Cover Media

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Smiley-Shopper von Anya Hindmarch

Ich bin gerade super frustriert, weil alle Teile, die ich im Sales aus der Lacoste-Defile-Kollektion kaufen wollte, gar nicht produziert wurden. Ich sollte gar nicht mehr in Showrooms gehen, da entdeckt man nur Sachen, die es dann gar nicht gibt. Deswegen hoffe ich nun, dass dieser lustige Smiley-Shopper von Anya Hindmarch (aus der Sommer 2014 Kollektion) es wenigstens in die Produktion schaffte. Auf der Website kann ich ihn schon mal nicht entdecken. Irgendwie war der natürlich auch echt krass: Papier-dünnes Phyton-Leder und in Form eine Billig-Wegwerftüte. Dennoch fand ich, dass der gute Laune machte.

Modepilot-Bag-Smiliey-Shopper-Anya-HindmarchFalls er es nicht in die Produktion schaffte, sichert er uns wenigstens heute eine gute Laune zum Wochenstart.

Foto: Barbara Markert

Erin O’Connor: Wertvolle Mode-Tipps

Bild von Erin O?Connor

Erin O’Connor (35) nennt Kleidung, die nicht mehr aktuell ist, einfach “Vintage”.

Die Schönheit ist eins der bekanntesten Gesichter der Mode-Branche und derzeit als Mentorin in der britischen Version der Model-Castingshow ‘The Face’ neben Co-Jurorin und Superstar Naomi Campbell (43) und der schwedischen Berufsschönheit Caroline Winberg (28) zu sehen. Auf der Mattscheibe und bei Veranstaltungen sieht O’Connor immer makellos aus, doch jetzt gab sie zu, einen Trick zu haben, um ältere Kleidung begehrenswert erscheinen zu lassen. “Mein fehlersicherstes Party-Outfit ist ein altes 40er-artiges Nachmittagskleid von Louis Vuitton. Es sorgt an den richtigen Stellen für Kurven”, lächelte sie im Gespräch mit der aktuellen Ausgabe der britischen ‘InStyle’. “Ich glaube nicht an diesen ‘Aus der Mode’-Kram – ich nenne das dann Vintage!”

Doch während ein Kleid oft zum Haupt-Akteur eines Outfits wird, richtet das Model seine Aufmerksamkeit auch auf die Accessoires. Handtaschen stehen dabei ganz oben auf der Liste. “Ich liebe es, ein Outfit um eine erstaunliche Tasche herum aufzubauen”, erklärte die Schönheit. “Meine derzeit Liebste ist die gelbe ‘Clayton’-Tasche von Radley, weil sie so unmissverständlich ist. Ein guter Weg, den Kleiderschrank weiterzuentwickeln, ist, bei einer Sache zu bleiben, die der Figur schmeichelt und den Look mit verschiedenen Accessoires aufzupeppen.”

Das Model arbeitete bereit für Designhäuser wie John Galliano, Christian Dior und Miu Miu und enthüllte, wer ihre liebsten Menschen in der Branche sind bzw. waren. “Alexander McQueen war einer meiner Lieblingsdesigner, für den ich auf dem Laufsteg lief. Er brachte mir bei, wie wichtig es ist, Emotionen zu benutzen, um eine Show dramatischer zu machen”, erinnerte sich Erin O’Connor an den verstorbenen Modemacher. “Meine aktuelle Lieblingsdesignerin ist Simone Rocha, da ich ihren anarchistischen Dreh der Weiblichkeit liebe. Außerdem bin ich verrückt nach Zac Posen, Christopher Kane und J.W. Anderson.” © Cover Media

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Kate Moss: Foto mit ‘Playboy’-Hasen

Bild von Kate Moss

Kate Moss (39) feierte das 60. Jubiläum von ‘Playboy’.

Die Stil-Ikone ziert das Cover der Januar/Februar-Ausgabe 2014 des Männermagazins. Am Montag rührte Moss die Werbetrommel im Bookmarc-Shop in London für eine T-Shirt-Kollektion, die Marc Jacobs kreierte, um den 60. Geburtstag des legendären Blatts zu feiern. Das Model sah umwerfend in seinem kurzen schwarzen Marc-Jacobs-Kleid aus, als es zwischen zwei spärlich bekleideten ‘Playboy’-Hasen posierte. “Ich habe das Gefühl, overdressed zu sein”, lachte sie.

Die limitierte T-Shirt-Kollektion zeigt Moss als ‘Playboy’-Hasen und 100 Prozent der Gewinne aus dem Verkauf gehen an amfAR, eine AIDS-Stiftung. Jetzt wurde auch die 18-seitige Fotoreihe und das Front-Cover der ‘Playboy’-Ausgabe enthüllt. Moss trägt darauf ein schwarzes enges Outfit und schaut verführerisch in die Kamera. Weiße Handschellen und ein paar Hasenohren stellen die Accessoires der Aufnahme. Für das Begleitinterview befragte Tom Jones (73, ‘She’s a Lady’) das Model nach seinen bevorzugten Gästen für eine Dinner-Party: “Ich hätte gern Dinner mit unanständigen Leuten, die eine Geschichte zu erzählen haben – so wie du! Jack Nicholson, David Bailey, Stevie Nicks, Catherine Deneuve, Joan Collins! Sie hat mir letztens eine SMS geschrieben. Ich konnte es nicht glauben. ‘Hi, hier ist Joan Collins.’ Meinen Ehemann, weil es gemein wäre, ihn nicht einzuladen. Und Hugh Hefner natürlich!”, lachte sie.

Die Britin sprach weiterhin darüber, wie sie versucht, ihre Privatsphäre zu schützen. So bevorzuge sie es, sich aus dem Rampenlicht zu halten. Auch sei sie nicht an sozialen Netzwerken interessiert. “Ich will meine dreckige Wäsche nicht vor anderen Leuten waschen. Ich verstehe nicht, warum das interessant sein könnte. Ich bin nicht so anders. Und auch jetzt, mit Instagram und allem, wo alle so mit ihren Handys beschäftigt sind, bekomme ich sogar in Restaurants, wo man es nicht erwartet, Anfragen, ob jemand ein Foto mit mir zusammen machen darf. Da sage ich ‘Nein!”, betonte Kate Moss. © Cover Media

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