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Diversity, Hello Berlin.
Die legendäre Stylenite von Michalsky ist zurück
Designer Michael Michalsky ist der Star der Fashion Week.
Designer Michael Michalsky ist der Star der Fashion Week. Seine Stylenite ist mittlerweile legendär und fidnet immer am Ende der Fashion Week Berlin statt.
Der Abschluss der Fashion Week Berlin wurde auf der Stylenite von Michael Michalsky gefeiert. Das Motto seiner Sommerkollektion für das nächste Jahr lautete „Die Mode ist tot!“. Im Hotel Ritz-Carlton zeigte er unter diesem Motto seine Fashion Show zu der viele Stars geladen waren und bewies damit, dass er auch Couture kann. Denn mit dem Motto wollte der Designer seinen Abgesang auf Fast Fashion verdeutlichen und zeigen, dass es auch anders geht. Im Grand Ballroom ließ er seine Models in atemberaubenden Gewändern über den Laufsteg laufen. Von der Decke hing ein imposanter Kronleuchter, der den Raum und die Models perfekt ausleuchtete.
Der Raum bestand aus einem Meer von Blumen und alle Säulen wurden mit Crysanthemen verkleidet, die für Unsterblichkeit und Vollkommenheit stehen. Diese Elemente spiegelten sich auch in seiner Kollektion wider.
Michalsky zeigte 21 Damen- und 7 Herren-Looks. Für die passenden Beauty Looks zeigten sich Maybelline New York und L’Oréal Professionnel verantwortlich. Die Looks: japanischer Purismus trifft auf einen Hauch Futurismus. Bekannte Models wie Esther Heesch oder Antonia Wesseloh trugen klassische Culottes, kurze Tennisröcke und dramatische Abendkleider in Kombination zu klobigen Plateauschuhen in Weiß oder Silber-Metallic. Durch große Flügeltüren betraten und verließen die Models den Saal.
Die Augenbrauen dazu waren betonte und akkurat in Kombination mit einem dramatisch breiten Lidstrich mit metallischer Außenlinie. Die Haare wurden in kleine Schnecken gedreht.
Die Crysanthemen an den Säulen fanden sich auf Hüten wieder, aber auch als Verzierungen oder Applikationen auf verschiedenen Styles. Die Farben für nächsten Sommer: Weiß, Sorbettöne wie Gelb- und Mint-Nuancen und schwarze Akzente.
Die Gästeliste der Stylenite
In der Front Row der Stylenite saßen Model Franziska Knuppe (40), Schauspielerin Natalia Avelon (35), Sängerin Alina Süggeler (30) sowie Schauspieler Nikolai Kinski (38), der ehemalige Berliner Bürgermeister mit seinem Lebensgefährten und „Breaking Bad“-Star RJ Mitte (23).
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Germans in Paris: 3 Fragen an Kaviar Gauche
Wie jede Saison widme ich mich am Ende der Trendanalysen auch immer den Deutschen, die in Paris zeigen. In dieser Saison habe ich Talbot Runhof, Allude, Marina Hoermanseder, Achtland und Kaviar Gauche jeweils drei Fragen gestellt.
Los geht’s mit Kaviar Gauche:
In der ersten Folge interviewe ich Johanna Kühl von Kaviar Gauche. Das Berliner Label zeigte in Paris ´eine fulminante und sehr trendträchtige Kollektion. Einzelne Modelle haben wir bereits in den vorangegangenen Trendanalysen vorgestellt. Ich wollte mir die Kollektion aber auch ganz nah anschauen, fuhr zum Showroom und entdeckte eine liebevoll und aufwendig gearbeitet Mode, die den Pariser Standards leicht gerecht wird.
Warum Kaviar Gauche nun in Paris zeigt und was das Thema ihrer Sommer-Kollektion ist, erfahrt Ihr im Interview.
Hier ein paar meiner Lieblingsmodelle und ein Zoom auf die Arbeit:
Fotos: Catwalkpictures, Barbara Markert
Video: Barbara Markert
Jimmy Choo’s neue Stylemakerin: Vroni Heilbrunner
Da schaue ich gerade eben in meinen Mail-Account und sehe ein allzu bekanntes Gesicht: Veronika Heilbrunner! Streetstyle-It-Girl und Style Editor von Harper’s Bazaar. (Und nebenbei bemerkt: verbandelt mit Justin O’Shea, mega-cooler Buying Director von mytheresa. Ein very stylish couple!) Jedenfalls: Veronika Heibrunner ist der neue Stylemaker von Jimmy Choo. Jede Saison kürt das Schuh-Label eine internationale Stil-Ikone zum Stylemaker, die ihre Outfit-Stylings zu Modellen aus der aktuellen Accessoire-Kollektion von Jimmy Choo zeigt. Vorgängerinnen von Verronika Heilbrunner waren unter anderem Bloggerin Tina Leung und Stylistin Natalie Joos.
Ach ja: Veronika kenne ich seit gut zehn Jahren – damals war sie Fashion-Assistentin und dann Mode-Redakteurin bei der Glamour und ich dort stellvertretende Chefredakteurin. Damals war schon klar: Sie hat extrem viel Potenzial und ist dabei noch unglaublich nett und verlässlich und so gar nicht abgehoben wie so viele andere aus dem Fashion Business. Klar: Und toll aussehen tut sie sowieso. Ich mag ihren unangestrengten Look! Den Modepilot schon 2009 als Streetstyle geknipst hatte.
Bitte beachten: Unter den Favoriten Looks von Veronika ist auch der Trend weiße Söckchen zu Schuhen mit Blockabsatz. Diesen Trend hatte Barbara Markert ja gerade unter die Lupe genommen.
Fotos: PR, Jimmy Choo
Lasst uns mal über’s Waschen reden
Wäschewaschen ist so eine Sache, die man von zuhause mitbringt. Oder ist Euer Waschverhalten ein grundlegend anderes als das Eurer Mutter/Eltern?
Ich habe meine Mutter immer im Ohr, wenn mich eine neue Duftkreation von Lenor aus dem dm-Markt-Regal anlacht: “Weichspüler sind nicht gut für die Umwelt und die Textilfasern leiden auch darunter.” Als ich ein einziges Mal “Sahara” ausprobierte, hatte ich zwar gut duftende Wäsche, aber auch ein sehr schlechtes Gewissen. Auch verwende ich Waschmittel nur sparsam – gleicher Grund. Wenn andere nach frisch gewaschener Wäsche duften, dann gefällt mir das, aber ich habe auch die Befürchtung, dass diese Menschen bald einen Hautausschlag bekommen, weil viel zu viel Chemie in ihren textilen Fasern steckt.
Es ist an der Zeit ein eigenes Waschritual zu entwickeln. Ich kann nicht ständig an frühere Mitschüler denken, deren Mütter Waschpulver in riesigen Pappschachteln kauften und entsprechend viel Schaum und Duft produzierten. Auch ich möchte dauerhaft Duft in meinen Baumwollsachen haben und dafür habe ich jetzt “Remedy” (engl. = Abhilfe) vom Berliner Laundry Detergent Project. Gründer Matthias Schwach hat das zu 100 Prozent biologisch abbaubare Produkt mit einem dänischen Seifenproduzenten entwickelt und es duftet nach klassisch frisch gewaschen – nicht nach Persil im Übermaß, irgendwie eleganter. Und ich habe ein sehr gutes Gewissen, das ich weitergeben möchte.
Shop: Das Flüssigwaschmittel “Remedy” kann man bei laundrydetergentproject.com online kaufen: 1 Liter kostet circa 12,90 Euro, das 6-Monatsabo (1 Liter alle sechs Wochen = 4 Liter) hat den Vorteilspreis von 49 Euro. Nicht von der Duftsorte “Lavender-Mint” abschrecken lassen! Das ist das Zeug, von dem ich sprach.
Fotos: Kathrin Bierling/modepilot










