Carmen Kass: Bitte nicht anfassen!

Carmen Kass (35) schaltet ab, wenn sie modelt.

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Carmen Kass (35) schaltet ab, wenn sie modelt.

Die Beauty aus Estland schritt im Laufe ihrer Karriere bereits für Modehäuser wie Marc Jacobs und Dolce & Gabbana über den Laufsteg und war schon das Titelgesicht vieler Edel-Kampagnen wie denen der Luxus-Labels Versace, Christian Dior und Givenchy.

Nachdem die Catwalk-Queen mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der Branche sammeln konnte, gab sie zu, dass es immer noch manche Aspekte an ihrem Job gebe, die sie schwierig finde. Doch ihre Erfahrungen lehrten sie, wie man auch in schwierigen Situationen klarkommt. “Das schwerste daran, ein Model zu sein, ist, dass dich immer irgendwer anfasst”, beschrieb sie gegenüber ‘The Edit’. Glücklicherweise weiß die Blondine damit umzugehen. “Ich habe diese Fähigkeit abzuschalten, dass ich nicht mal bemerke, was sie machen. Das hilft mir.” Als Model müsse man auch immer selbstbewusst auftreten. “Und wenn ich einen Fehler mache oder mich dumm fühle, habe ich mir selbst gesagt, dass ich es nicht zeige. Wenn man es zeigt, fängt man auch an, es zu fühlen.”

Carmen Kass wurde mit 14 Jahren entdeckt, als sie in einem Supermarkt einkaufen war. Anfangs zeigte sich ihre Mutter bezüglich einer Model-Karriere reserviert, doch schnell bekam das hübsche Töchterchen seinen Willen. “Ich zwang sie, mich gehen zu lassen. Ich sagte ihr, dass wenn sie [das Visa] nicht unterzeichnet, ich es tun würde. Mein Bruder und meine Schwester brachten mir bei, wie man ihre Unterschrift fälscht”, lachte die Schöne.

Ihr Jugend sei nicht einfach gewesen, machte sie aber schlussendlich zu der Frau, die sie heute ist. Es habe sie nur für ihre Karriere in der eiskalten Modewelt abgehärtet. “Es hat etwas mit der Art zu tun, wie ich aufgezogen wurde. Ich hatte viel von dieser ? dieser Härte. Meine Familie war nicht reich und ich trug immer die Kleidung meines älteren Bruders oder meiner älteren Schwester. Man lernt, stark zu sein. Ich weiß, wer ich bin”, sagte sie.

Doch nicht nur auf dem Laufsteg ist sie erfolgreich, sondern will auch in der Politik mitreden. So kandidierte sie 2004 für einen Parlamentssitz in der EU – das Modeln wolle sie aber noch nicht aufgeben. “Ich werde so lange [modeln], wie ich Angebote bekomme. Keine Operation, wenn ich grau und faltig bin und jemand mich immer noch fotografieren möchte, ist das schön”, lächelte Carmen Kass. © Cover Media

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Helena Christensen hat keine Allüren

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Helena Christensen (45) und ihre Kolleginnen kümmerten sich früher nicht um den Titel eines Supermodels.

Die schöne Dänin, die inzwischen als Fotografin arbeitet, war in ihrer Hochzeit ein gefragtes Laufsteg-Mannequin und Model für Fotokampagnen; sie arbeitete für die berühmtesten Modehäuser der Welt, beispielsweise für Chanel, Versace und Prada.

Ob sie ein Supermodel sei, habe sie sich dabei nie gefragt – Helena Christensen wollte bei jedem Auftrag einfach nur ihr Bestes geben: “Keines der Mädchen kümmerte sich groß um das Supermodel-Phänomen. Wir haben richtig hart gearbeitet und immer 100 Prozent gegeben. Wenn du auf diesem Niveau arbeitest, wo du das Glück hast, viel reisen zu können, lernst du viel über Menschen, Psychologie, Sprachen, Kulturen, Geschichte. Es ist eine einzige große visuelle Erfahrung”, erklärte sie gegenüber net-a-porter.com.

Christensen arbeitet auch heute noch als Model, steht aber immer häufiger hinter der Kamera. Als Wohnsitz wählte sie New York; trotzdem genießt sie es auch, den Trubel der Großstadt hinter sich zu lassen und sich in ihrem Landhaus zu entspannen, wo sie sich dann wieder “normal” fühlen kann. “Ich liebe New York, aber es ist cool, einen Ausgleich zu haben. Wenn du von Bäumen umgeben bist, ergeben viele Dinger eher einen Sinn; das ist nichts Spirituelles, sondern für mich einfach eine Tatsache. Wie gut fühlt man sich, wenn man im Meer ist, sich treiben lässt und einfach in den Himmel blickt? Manchmal ist das alles, was man braucht, um wieder zu sich zu kommen und sich normal zu fühlen”, gestand sie.

Die Stilikone beschäftigt sich jedoch immer noch gern mit Mode – wenn sie ihre Kleidung jetzt auch mehr nach Kriterien wie Unkompliziertheit und Bequemlichkeit wählt. “Ein schönes Vintagekleid ist immer noch das Einfachste für mich. Kein Druck, kein Stress und ich fühle mich wohl. Wir haben nur eine begrenzte Zeit auf dieser Erde. Wenn du in den Schrank schaust, trägst du das, was vorne hängt, nicht wahr?” lautete das weise Fazit von Helena Christensen. © Cover Media

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Kate Moss: Saft-Diät für die Fashion Awards

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Kate Moss (39) hielt strenge Diät, um bei den British Fashion Awards beeindruckend auszusehen.

Das Topmodel bekam einen Spezialpreis bei dem Event in London und sah umwerfend in einem Lederkleid von Alexander McQueen aus. Danach zog sie sich schnell um und besuchte eine Party, die der Playboy ihr zu Ehren gab, da die Britin das Cover des Magazins zu dessen 60. Geburtstag schmückt. Zu dem Fest wurde Kate Moss von Tom Jones (73, ‘It’s Not Unusual’) begleitet und trug ein weißes Kleid von Marc Jacobs. Ihr tolles Erscheinungsbild verdankte sie wahrscheinlich einer viertätigen Entschlackungskur im LifeCo-Resort im türkischen Bodrum. “Kate flog einige Tage vorher hin, weil sie an ihrem großen Moment perfekt aussehen wollte”, steckte ein Insider dem Magazin ‘Grazia’. Die Kur bestand aus einer Entgiftung – mittels Frucht- und Gemüsesäften sollte der Körper entgiftet werden. Es gab keine feste Nahrung. Moss soll auch kurz vor ihrem Playboy-Shooting in das Resort gefahren sein, um besser auszusehen.

Als die Blondine zu der Playboy-Party kam, stürmte sie gleich die Tanzfläche und zog dabei noch nicht einmal ihren Mantel aus. “Es war eine super Party. Nach der Tanzeinlage ging Kate gleich in den VIP-Bereich, wo der Champagner in Strömen floss. Irgendwann hing sie über Philip Green und Donatella Versace. Es sah so aus, als ob sie einen tollen Abend hatte.”

Das sei Kate Moss nach ihrer Saftkur auch gegönnt. © Cover Media

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Erin O’Connor: Figur bestimmt Style

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Erin O’Connor (35) folgt lieber ihrer Figur als einem Trend.

Das Model zählt zu den gefragtesten Namen der Modeindustrie und tritt als Mentorin in der britischen Casting-Show ‘The Face’ neben Naomi Campbell (43) und Caroline Winberg (28) auf. O’Connor hielt noch nie viel von Trends, sondern setzt eher auf Klamotten, die zu ihrer Figur passen: “Meine Figur hat schon immer meine Style-Wahl bestimmt. Und im Laufe der Jahre habe ich meinen Look weicher gemacht und androgyne Looks mit femininen kombiniert”, erklärte sie im Interview mit dem britischen ‘InStyle’-Magazin. “Meine liebste Ladenkette ist COS wegen der simplen Silhouetten.”

Im Laufe ihrer Karriere lief die Britin für Labels wie Christian Dior, Versace und Prada. Ihr modisches Highlight fand dabei im Jahr 2009 statt: “Mein ultimativer Roter-Teppich-Moment war, als ich ein schwarzes Ballkleid von Jean Paul Gaultier auf dem Met Ball in New York trug. Schon lange bevor ich anfing für ihn zu modeln, war ich von seiner Fähigkeit, Fantasien zu erschaffen, besessen. Er ist eine sehr spezielle Person für mich”, berichtete sie.

O’Connor macht stets eine gute Figur auf dem roten Teppich – auch wenn sie nicht immer Designerkleidern den Vorzug vor einer bequemeren Variante gab. “Mein erstes Mode-Stück, das ich kaufte, war eine Levi’s 501. Ich habe in den vergangenen Jahren ein wenig mit den Trends geflirtet, aber ich verlasse mich immer gern auf die großen Klassiker. Ich bevorzuge es, einen modischen Touch zu zeigen, statt mich von einem Trend regieren zu lassen.”

Bei der ersten britische Staffel von ‘The Face’ mit Erin O’Connor und ihren zwei Kolleginnen ging Emma Holmes kürzlich als Gewinnerin hervor. © Cover Media

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Kate Moss: Auszeichnung für ihre Karriere

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Kate Moss (39) erhält eine Auszeichnung für ihre 25 Jahre in der Modebranche.

In den vergangenen Wochen machten bereits Gerüchte die Runde, dass die Stil-Ikone geehrt werden solle. Die Spekulationen wurden jetzt bestätigt – Moss erhält bei den British Fashion Awards den Special Recognition Award – eine Entscheidung, die viele wichtige Persönlichkeiten der Modebranche befürworten. “Kate war von Anfang an legendär; sie musste nie Model werden. Sie hat die gleiche Energie, die gleiche Verführungskraft und den gleichen Witz – ob vor oder abseits der Kamera. Ich liebe dich, Kate!”, schwärmte Donatella Versace (58), als sie von der Nachricht erfuhr.

1987 wurde Moss entdeckt und in den 90er zählte sie zu den Stars, die den sogenannten Heroin-Schick zum Trend machten. Die Britin arbeitete im Laufe ihrer Karriere mit den größten Labels der Industrie wie Alexander McQueen und Marc Jacobs zusammen. Darüber hinaus ist sie dank ihrer Kollektionen für Topshop auch als Designerin erfolgreich. Ihren typischen Rock-Chick-Style imitieren ihre Fans auf der ganzen Welt und laut Starfotograf Mario Testino (59) ist einer der Gründe ihres Erfolges ihre Fähigkeit, die Menschen zu begeistern. “Kate Moss hat viele Leute zum Träumen gebracht. Nicht nur Menschen, die sich Mode anschauen, sondern auch die, die Fashion machen. Sobald sie ein Outfit anzieht, nimmt es eine andere Identität an. Sie verleiht der Mode Charakter und ich persönlich kann einfach nie genug von ihr bekommen”, sagte Testino in einer Erklärung.

Die British Fashion Awards werden am 2. Dezember im Londoner Coliseum verliehen. Gestern wurde bestätigt, dass neben Kate Moss die Journalistin Suzy Menkes einen zweiten Special Recognition Award erhalten wird. © Cover Media

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Cindy Crawford: Von Weber beim Shooting entlassen

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Cindy Crawford (47) verärgerte Bruce Weber (67) einst so sehr, dass dieser nicht mehr mit ihr arbeiten wollte.

Der Fotograf erinnerte sich in einem Interview an einen Zwischenfall mit dem Supermodel, bei dem er wenig begeistert von der Schönen war. Der Vorfall ereignete sich in Los Angeles bei einem Foto-Shooting in einer Boxhalle: “Es war bei einem Shooting von Revlon, sie war so unhöflich zum ganzen Team und der Crew”, zitierte ihn die ‘Huffington Post’.

Als Crawford dann auch noch seine Arbeitsmethoden infrage stellte, verlor Weber seine Geduld. Der Fotograf berichtete, dass das Model den Art Director fragte, warum Weber “diese alten Boxer fotografiere”, wo er doch sie ablichten solle. “Er kam zu mir und erzählte mir das und ich ging zu ihr und fragte sie, ob sie das gesagt habe. Sie bejahte”, erinnerte er sich. Daraufhin habe Weber sie nach Hause geschickt – und somit sei sie das einzige Model geworden, das er jemals rausschmiss. Crawford verließ das Set in Tränen, doch später wurden die beiden dennoch Freunde.

2001 beendete die Amerikanerin ihren Vertrag mit Revlon.

Weber, der im Laufe seiner Karriere für Versace und ‘Vogue’ arbeitete, bevorzugt es, “sehr gesunde” Models abzulichten. “Wenn jemand zu dünn für ein Shooting ist, dann würde ich ihr einfach eine Menge Klamotten anziehen. Und dann würde ich mit ihr zur Agentur gehen und ihnen sagen, dass sie auf das Mädchen aufpassen müssen. Sie braucht eure Hilfe”, sagte er.

Außerdem setzt sich der Starfotograf für die Rechte von Tieren ein und kämpft gegen die Verwendung von Pelzen in der Modeindustrie. Einst musste Donatella Versace (58) ihre Pelz-Designs in unechten Materialien neu erschaffen, damit er mit ihr an einer Kampagne arbeitete: “Ich habe sie angerufen und ihr gesagt, dass ich kein Shooting für sie machen könne. Ich habe so viele Tiere in meinem Leben, das wäre scheinheilig. Und sie hat die ganzen Pelze in unechten Materialien hergestellt”, lachte Bruce Weber. © Cover Media

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