Linda Evangelista: Ich bin kein Supermodel

Linda Evangelista (49) bezeichnete sich selbst noch nie als Supermodel.

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Linda Evangelista (49) bezeichnete sich selbst noch nie als Supermodel.

Die Catwalk-Queen gehörte zu den Beauty-Stars der 80er- und 90er-Jahre, zu denen auch ihre Kolleginnen wie Christy Turlington (45) und Naomi Campbell (44) zählten. Doch obwohl sie damals zu der absoluten Spitze ihrer Branche gehörte, hat die Kanadierin gemischte Gefühle, was die Bezeichnung Supermodel betrifft. “Ich kümmere mich nicht darum. Ich habe mir diesen Begriff nicht ausgedacht und ich nenne mich selbst nicht so und habe das nicht in meinem Vokabular”, erklärte sie dem britischen ‘Hello!’-Magazin. “Es wird die ganze Zeit benutzt, aber ich bin da sehr zwiegespalten – so oder so: es beeinflusst mich nicht. Es gibt allerdings viele Models, die ich liebe. Ich werde ganz aufgeregt, wenn es ein neues Model gibt, und ich denke dann über seinen Erfolg nach und die Reise, auf die es sich begeben wird. Ich finde das toll.”

Viele Frauen, die im Auge der Öffentlichkeit stehen, verspüren einen Druck, wenn sie älter werden – Linda hat da eine ganz andere Herangehensweise. Nächstes Jahr feiert sie ihren 50. Geburtstag und freut sich sehr auf diesen Meilenstein. “Ich sage: ‘Los geht’s!’ Ich möchte älter werden. Ich habe so viele Freunde, die tragisch jung an einer Krankheit oder bei einem Unfall gestorben sind. Ich will einfach nur sehen, wie mein Sohn zum Mann wird. Ich will älter werden und habe bestimmt keine Angst davor”, versicherte sie. Abgesehen davon gibt es ja auch Mittelchen, die einem dabei helfen, auch mit einigen Jährchen auf dem Buckel gut auszusehen: “Ich mag es, dass es da draußen Technologien gibt, derer ich mich bedienen kann, sodass ich immer noch in der Lage bin, gut auszusehen. Mir ist es egal, wie alt ich bin, ich will bloß gut aussehen.”

Obwohl sie es vollkommen in Ordnung findet, älter zu werden, und mit ihrem Körper im Reinen ist, kennt die Laufsteg-Schönheit natürlich den Druck in ihrer Branche, immer tiptop auszusehen. Sie versucht aber, dem nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken und hofft, dass sich ihre positive Einstellung unter den Damen in Hollywood verbreiten wird. “Ich denke, dass die Leute im allgemeinen die Vielfalt sehen möchten – älter, dunkler, wohlgeformter – und deshalb wird uns eine Palette von Leuten dargeboten”, so das Model. “Es ist immer eine tolle Sache, wenn jemand ein Fernsehprogramm oder eine Werbung einschalten kann und sich selbst sieht.” Schließlich möchte man sich laut Linda Evangelista mit den gezeigten Menschen identifizieren können. © Cover Media

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Rosie Huntington-Whiteley: Schön dank YouTube

Rosie Huntington-Whiteley (27) schaut sich ‘YouTube’-Videos an, wenn sie Ratschläge in Sachen Make-up benötigt.

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Rosie Huntington-Whiteley (27) schaut sich ‘YouTube’-Videos an, wenn sie Ratschläge in Sachen Make-up benötigt.

Die Catwalk-Grazie bekommt zwar von den besten Schmink-Experten Tipps, doch es gibt ab und zu immer noch Dinge, mit denen das Model so seine Problemchen hat. Zum Beispiel: Wie konturiere ich mein Gesicht richtig? Das weiß auch ein Topmodel wie Rosie nicht, dafür aber, wo sie Hilfe finden kann. “Es ist eine unglaubliche Fähigkeit”, schwärmte sie im Gespräch mit dem ‘People’-Magazin. “Aber es ist verzwickt zu wissen, wo man den Bronzer, den Highlighter und den Concealer auftragen muss. Wann immer ich Make-up- oder Haar-Tipps benötige, schaue ich bei ‘YouTube’ nach.”

Die Britin hat schon für renommierte Labels wie Burberry posiert und schreitet in verführerischer Lingerie über den berühmten Laufsteg von Victoria’s Secret. Allerdings bedeutet der Umstand, dass sich die Grazie oft in sexy Dessous präsentiert, nicht, dass sie das Selbstbewusstsein in Person ist – ganz im Gegenteil. An vielen Tagen ist ihr gar nicht danach, sich zu entblößen und zuweilen ist auch eine Catwalk-Schönheit wie sie mal unsicher, was ihre Frisur betrifft. Dennoch habe sie ihren Körper akzeptiert. Statt zu Hause zu sitzen und sich den Kopf zu zerbrechen, geht sie lieber ins Fitnessstudio, um möglichem Körper-Frust Einhalt zu gebieten und sich in Form zu bringen. So lässt sie es nicht zu, dass Sorgen und Ängste die Oberhand in ihrem Leben gewinnen und genießt es lieber, sich für schicke Events so richtig in Schale zu schmeißen. Liebend gerne posiert sie in eleganter Robe – am liebsten von Gucci – für die Fotografen und aufgebrezelt fühlt sie sich sofort glamourös.

Wenn sie dann doch mal nicht weiß, was sie zu einem Red-Carpet-Event anziehen soll, nimmt sich Rosie Huntington-Whiteley einfach ein Beispiel an ihrem großen (Mode-)Vorbild: Angeline Jolie (39, ‘Maleficent – Die dunkle Fee’): “Sie ist die schönste Frau der Welt. Und mit all ihrer humanitären Arbeit hat sie auch eine wunderschöne Seele.” © Cover Media

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Cindy Crawford: Arbeit wird nicht weniger – zum Glück!

Cindy Crawford (48) schaltet auch nach mehr als 30 Jahren im Geschäft keinen Gang runter.

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Cindy Crawford (48) schaltet auch nach mehr als 30 Jahren im Geschäft keinen Gang runter.

An der Seite von Topmodel-Kolleginnen wie Naomi Campbell (44) und Claudia Schiffer (44) wurde die Amerikanerin in den späten 80ern und frühen 90ern berühmt und zierte Titelseiten von Magazinen wie ‘Vogue’, ‘Elle’ und ‘Harper’s Bazaar’. Auch viele Jahre nach ihrem Durchbruch fühlt sich Crawford in der Modeindustrie noch wohl und arbeitet fast genauso viel wie früher: “Ich will nicht jeden Tag in den Spiegel schauen und deprimiert sein. Ich finde, ich sehe noch recht gut aus, aber ich sehe natürlich nicht mehr wie mit 25, 30 oder 40 aus. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich mein Selbstbewusstsein aufrecht erhalten kann, indem ich weiterhin engagiert bin und das tue, was ich liebe”, erklärte sie im Interview mit ‘Violet Grey’. “Meine Familie und meine Arbeit geben mir sehr viel. Ich leiste gute Arbeit. Ich weiß, dass ich an diesem Punkt in meiner Karriere ein gutes Model bin. Obwohl ich an manchen Tagen das Gefühl habe, dass ich zu viel zu tun oder zu viel Stress habe, gehe ich immer noch gern zur Arbeit. Und das merkt man auch.”

Cindy Crawford sorgte im Laufe ihrer Karriere des Öfteren für Schlagzeilen, so auch als sie nackt für das ‘W’-Magazin posierte, als sie mit ihrem Sohn Presley schwanger war. Presley kam 1999 zur Welt. Obwohl das Shooting so nicht geplant war, hatte das Model keine Bedenken, die Idee des Fotografen Michael Thompson umzusetzen. “Ich erinnere mich noch daran, als ich die Aufnahmen für das Michael-Thompson-Cover für das ‘W’-Magazin machte, als ich mit meinem Sohn schwanger war. Es war witzig, weil wir gar nicht vorhatten, Nacktaufnahmen zu machen. Es sah einfach besser ohne Kleidung aus. Michael ist ein echter Familienmensch, also verstand er, wie ich mich fühlte. Es ist hart, wenn man sein ganzes Leben lang als Model arbeitet und sich der Körper dann so verändert. Das ist angsteinflössend. Dieses Shooting half mir bei diesem Übergang”, verdeutlichte Cindy Crawford. © Cover Media

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Es trachtet wieder…

Am 20.9. geht es erst los. Es sind also noch über 4 Wochen bis zur Wiesn in München. Trotzdem sind alle schon aus dem Häuschen… Auch modisch. Man wird seit einigen Wochen geradezu überflutet mit Dirndl-Modellen, Trachten-Taschen und Wiesn-Schmuck und Heidi-Accessoires und was-weiß-ich-noch-alles. Hier mal eine klitzekleine Auswahl. (Ich bin gespannt, was Ihr von dem ganzen Trachten-Wahn haltet.)

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Dirndl von Dorothee Schumacher aus Leinen und Baumwolle mit Seidenschürze, Nieten, Digitalprint und Glitzereffekten (über schumacher.de)

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Tasche von der Münchner Firma Londine (deren Markenzeichen eigentlich die Verarbeitung von Lachsleder ist) aus Leder und besticktem Stoff (über londine-boutique.com)

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Dirndl mit Rüschenmieder, weißer Bluse mit Paspelierung und puffärmeln von Lanz (über mytheresa.de)

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Der röhrende Hirsch für den Hals – samit Edelweiß und herbstlichem Laub im Mix mit Camouflage-Print von Fraas (über fraas.com)

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Trachtenjacke aus Samt mit Stehkragen und Schmuckknöpfen von Lodenfrey (über lodenfrey.de)

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Schmückt den Arm: Perlenarmband mit Weißgoldverschluss und lila Brillanten von Sévigné (über sevigne.de)

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Gerade eben in der Mailbox reingeflattet: Das Dirndl im klassischen Look mit Rock in Midi-Länge und bestickten Mieder sowie Seidenschürze vom neuen Label aus München: Owloon, gegründet von der Geschäftsfrau Caroline Elleke, die zuerst nur Dirndl für Familie und Freunde entwarf und jetzt mit einer eigenen Kollektion auf dem Trachten-Markt startet (über owloon.de)

Es heißt ja, dass sich eigentlich nur Angereiste in Tracht werfen. Ob’s stimmt – ich weiß es nicht. Ich weiß nur: Ich komme mir im Dirndl – und überhaupt im Trachten-Look – verkleidet vor. Was sagt Ihr zum trachtigen Wiesn-Stil: Go or no????? Bin gespannt!

Fotos: PR, Dorothee Schumacher, Londini, Fraas, Sévigné, Screenshot Mytheresa und Lodenfrey

Carolyn Murphy: Keine Fotos mit dem Freund

Für Carolyn Murphy (39) kommt ein gemeinsames Shooting mit ihrem Freund nicht infrage.

Bild von Carolyn Murphy

Für Carolyn Murphy (39) kommt ein gemeinsames Shooting mit ihrem Freund nicht infrage.

Die Amerikanerin ist mit Lincoln Pilcher liiert, der verschiedene Restaurants in New York besitzt, aber auch schon als Model gearbeitet hat. Darüber hinaus ist er ein talentierter Fotograf, der seine Freundin für das Cover der thailändischen ‘Vogue’ ablichtete. Doch obwohl die beiden schon miteinander gearbeitet haben, würden sie niemals zusammen vor der Kamera posieren. “Wir wurden gefragt, aber wir machen keine Fotos zusammen. Ich finde, dass es einige Dinge gibt, die heilig bleiben sollten”, erklärte Carolyn gegenüber ‘WWD’.

Lincoln und sein Geschäftspartner Nick Hatsatouris besitzen das Restaurant Moby Dick’s in Montauk und das neue angesagtes Lokal Moby’s in Amagansett. Zu den Gästen zählen viele Promis und It-Girls, die sich oftmals in Schale für ihren Restaurant-Abend werfen. Das neue Lokal hat eine stilvolle Atmosphäre – sehr zur Freude von Carolyn Murphy: “Da habe ich im vergangenen Jahr die Grenze gezogen. Man muss der jungen Dame erklären, dass man keine Anzeige braucht, weil ihre Absätze zehn Zentimeter zu hoch sind und ihr Maxi-Kleid irgendwo festhängen wird”, lachte sie.

Am Wochenende organisierte Net-a-Porter eine Party im Moby’s. Obwohl Murphy bei dieser Party anwesend war, geht sie sonst nicht so gern aus und gestand, dass es ein wahrer Kampf sein könne, mit der Restaurant-Szene auf dem Laufenden zu bleiben. “Ich bin wirklich nicht in der Szene. Aber es ist schwer, all das zu vermeiden, wenn mein Freund ein Restaurant hat, in das viele Fashion-Leute kommen wollen. Ich vermute, wenn wir eine bestimmte Gruppe von Leuten beliefern wollten, dass wären dann wohl diese, weil wir deren Befindlichkeiten kennen und es ist ein Vergnügen, die Leute zu sehen”, schloss Carolyn Murphy. © Cover Media

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Carmen Kass: Bitte nicht anfassen!

Carmen Kass (35) schaltet ab, wenn sie modelt.

Bild von Carmen Kass

Carmen Kass (35) schaltet ab, wenn sie modelt.

Die Beauty aus Estland schritt im Laufe ihrer Karriere bereits für Modehäuser wie Marc Jacobs und Dolce & Gabbana über den Laufsteg und war schon das Titelgesicht vieler Edel-Kampagnen wie denen der Luxus-Labels Versace, Christian Dior und Givenchy.

Nachdem die Catwalk-Queen mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der Branche sammeln konnte, gab sie zu, dass es immer noch manche Aspekte an ihrem Job gebe, die sie schwierig finde. Doch ihre Erfahrungen lehrten sie, wie man auch in schwierigen Situationen klarkommt. “Das schwerste daran, ein Model zu sein, ist, dass dich immer irgendwer anfasst”, beschrieb sie gegenüber ‘The Edit’. Glücklicherweise weiß die Blondine damit umzugehen. “Ich habe diese Fähigkeit abzuschalten, dass ich nicht mal bemerke, was sie machen. Das hilft mir.” Als Model müsse man auch immer selbstbewusst auftreten. “Und wenn ich einen Fehler mache oder mich dumm fühle, habe ich mir selbst gesagt, dass ich es nicht zeige. Wenn man es zeigt, fängt man auch an, es zu fühlen.”

Carmen Kass wurde mit 14 Jahren entdeckt, als sie in einem Supermarkt einkaufen war. Anfangs zeigte sich ihre Mutter bezüglich einer Model-Karriere reserviert, doch schnell bekam das hübsche Töchterchen seinen Willen. “Ich zwang sie, mich gehen zu lassen. Ich sagte ihr, dass wenn sie [das Visa] nicht unterzeichnet, ich es tun würde. Mein Bruder und meine Schwester brachten mir bei, wie man ihre Unterschrift fälscht”, lachte die Schöne.

Ihr Jugend sei nicht einfach gewesen, machte sie aber schlussendlich zu der Frau, die sie heute ist. Es habe sie nur für ihre Karriere in der eiskalten Modewelt abgehärtet. “Es hat etwas mit der Art zu tun, wie ich aufgezogen wurde. Ich hatte viel von dieser ? dieser Härte. Meine Familie war nicht reich und ich trug immer die Kleidung meines älteren Bruders oder meiner älteren Schwester. Man lernt, stark zu sein. Ich weiß, wer ich bin”, sagte sie.

Doch nicht nur auf dem Laufsteg ist sie erfolgreich, sondern will auch in der Politik mitreden. So kandidierte sie 2004 für einen Parlamentssitz in der EU – das Modeln wolle sie aber noch nicht aufgeben. “Ich werde so lange [modeln], wie ich Angebote bekomme. Keine Operation, wenn ich grau und faltig bin und jemand mich immer noch fotografieren möchte, ist das schön”, lächelte Carmen Kass. © Cover Media

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